Der Rheingraf vom Stein und Friedrich von Herrnstadt treten auf,
ihnen folgt: Jakob Pech, der Gastwirt. Gefolge von Knechten.
Rheingraf (zu dem Gefolge). Laßt die Pferde absatteln! Stellt
Wachen aus, auf dreihundert Schritt um die Herberge, und laßt jeden
ein, niemand aus! Füttert und bleibt in den Ställen, und zeigt euch,
so wenig es sein kann; wenn Eginhardt mit Kundschaft aus der Thurneck
zurückkommt, geh ich euch meine weitern Befehle.
(Das Gefolge ab.)
Wer wohnt hier?
Jakob Pech. Halten zu Gnaden, ich und meine Frau, gestrenger Herr.
Rheingraf. Und hier?
Jakob Pech. Vieh.
Rheingraf. Wie?
Jakob Pech. Vieh.--Eine Sau mit ihrem Wurf, halten zu Gnaden; es ist
ein Schweinstall, von Latten draußen angebaut.
Rheingraf. Gut.--Wer wohnt hier?
Jakob Pech. Wo?
Rheingraf. Hinter dieser dritten Tür?
Jakob Pech. Niemand, halten zu Gnaden.
Rheingraf. Niemand?
Jakob Pech. Niemand gestrenger Herr, gewiß und wahrhaftig. Oder
vielmehr jedermann. Es geht wieder aufs offne Feld hinaus.
Rheingraf. Gut.--Wie heißest du?
Jakob Pech. Jakob Pech.