Major und Stabsarzt haben doch recht vermutet: die Russen beginnen
leichte und mittlere Kaliber auf die Straße zu werfen, schon sind ihnen
einige Fußgänger zum Opfer gefallen. Viel gelacht wurde vorhin über
einen jungen Fußverletzten vom Vadas, der hartnäckig erklärte, nicht
laufen zu können und sich darauf versteifte, daß er nach Sóstelek
getragen oder gefahren werden müsse, beim ersten Granateinschlag aber
wie ein Wiesel davonlief. Rehm und Raab glauben, unser Hüttchen werde
bis in einer Stunde nicht mehr stehen. Meldung an den Major; Anfrage, ob
wir nunmehr den Verbandplatz zum Vadas vorverlegen sollen. Rehm erbietet
sich, das Blatt zu befördern, bedingt sich nur aus, daß er allein gehen
dürfe. Auf einen einzelnen Mann, meint er, werde Artillerie schwerlich
schießen. Ich gebe ihm den Rest des Weines mit und lasse zusammenpacken.