Das Ende.
Nachdem er so die Mitternacht,
Dann Morgenroth herbei gewacht:
Erhob sich _Heil_ gen _Treiden_;
Und sprach dort, in der _Lieben_ Haus,
Den letzten Wunsch und Willen aus,
Auf immerdar, _zu scheiden_.
Nicht dreifach hoher Ehrensold,
Erboten ihm von _Segewold_,
Kann seine Schritte bannen.
Er wirft den thränefeuchten Blick
Nach seinem _Paradies_ zurück,
Und eilet nun von dannen.
Des _Tiefgebeugten_ Brust bewegt:
Nicht _Greif_, der _Rosa Mai_ gepflegt;
Nicht Bitte, noch Vertrauen.
Die _Höhle_, die sein _Glück_ umfing,
In _der_ sein _Himmel_ unterging:
Erregt ihm Scheu und Grauen.
Vergebens klang, am trauten Ort',
Noch einmal Ruf und Freundeswort;
Der _Alten_ Wunsch und Flehen!
Mit seinem _Rosatuch_ entschwand
Der _Jüngling_, heim, zum _Väterland_;
Und -- ward nicht mehr gesehen!
Druck von H. Schnakenburg's litho- & typogr. Anstalt in Riga.