XVIII.

Das Ende.

Nachdem er so die Mitternacht,

Dann Morgenroth herbei gewacht:

Erhob sich _Heil_ gen _Treiden_;

Und sprach dort, in der _Lieben_ Haus,

Den letzten Wunsch und Willen aus,

Auf immerdar, _zu scheiden_.

Nicht dreifach hoher Ehrensold,

Erboten ihm von _Segewold_,

Kann seine Schritte bannen.

Er wirft den thränefeuchten Blick

Nach seinem _Paradies_ zurück,

Und eilet nun von dannen.

Des _Tiefgebeugten_ Brust bewegt:

Nicht _Greif_, der _Rosa Mai_ gepflegt;

Nicht Bitte, noch Vertrauen.

Die _Höhle_, die sein _Glück_ umfing,

In _der_ sein _Himmel_ unterging:

Erregt ihm Scheu und Grauen.

Vergebens klang, am trauten Ort',

Noch einmal Ruf und Freundeswort;

Der _Alten_ Wunsch und Flehen!

Mit seinem _Rosatuch_ entschwand

Der _Jüngling_, heim, zum _Väterland_;

Und -- ward nicht mehr gesehen!

Druck von H. Schnakenburg's litho- & typogr. Anstalt in Riga.

Die Jungfrau von Treiden · 第 26 / 27 题