„Ich habe einen Gedanken,“ sagte sie leise und errötete dabei. „Du wirst

ihn sonderbar finden, er wird dir eine Laune scheinen. Aber er ist keine

Laune. Willst du ihn hören? Und willst du ihn annehmen, daß er über dich

und mich entscheiden soll?“

Ohne sie zu verstehen, blickte Anselm seine Freundin an, Sorge in den

blassen Zügen. Ihr Lächeln bezwang ihn, daß er Vertrauen faßte und ja

sagte.

„Ich möchte dir eine Aufgabe stellen,“ sagte Iris und wurde rasch wieder

sehr ernst.

„Tue das, es ist dein Recht,“ ergab sich der Freund.

„Es ist mein Ernst,“ sagte sie, „und mein letztes Wort. Willst du es

hinnehmen, wie es mir aus der Seele kommt, und nicht daran markten und

feilschen, auch wenn du es nicht sogleich verstehst?“

Anselm versprach es. Da sagte sie, indem sie aufstand und ihm die Hand

gab:

„Mehrmals hast du mir gesagt, daß du beim Aussprechen meines Namens

jedesmal dich an etwas Vergessenes erinnert fühlst, was dir einst

wichtig und heilig war. Das ist ein Zeichen, Anselm, und das hat dich

alle die Jahre zu mir hingezogen. Auch ich glaube, daß du in deiner

Seele Wichtiges und Heiliges verloren und vergessen hast, was erst

wieder wach sein muß, ehe du ein Glück finden und das dir Bestimmte

erreichen kannst. – Leb’ wohl, Anselm! Ich gebe dir die Hand und bitte

dich: geh und sieh, daß du das in deinem Gedächtnis wiederfindest, woran

du durch meinen Namen erinnert wirst. Am Tage, wo du es wiedergefunden

hast, will ich als deine Frau mit dir hingehen, wohin du willst, und

keine Wünsche mehr haben als deine.“

Bestürzt wollte der verwirrte Anselm ihr ins Wort fallen und diese

Forderung eine Laune schelten, aber sie mahnte ihn mit einem klaren

Blick an sein Versprechen, und er schwieg still. Mit niedergeschlagenen

Augen nahm er ihre Hand, zog sie an seine Lippen und ging hinaus.

Manche Aufgaben hatte er in seinem Leben auf sich genommen und gelöst,

aber keine war so seltsam, wichtig und dabei so entmutigend gewesen wie

diese. Tage und Tage lief er umher und sann sich daran müde, und immer

wieder kam die Stunde, wo er verzweifelt und zornig diese ganze Aufgabe

eine verrückte Weiberlaune schalt und in Gedanken von sich warf. Dann

aber widersprach tief in seinem Innern etwas, ein sehr feiner,

heimlicher Schmerz, eine ganz zarte, kaum hörbare Mahnung. Diese feine

Stimme, die in seinem eigenen Herzen war, gab Iris recht und tat

dieselbe Forderung wie sie.

Allein diese Aufgabe war allzu schwer für den gelehrten Mann. Er sollte

sich an etwas erinnern, was er längst vergessen hatte, er sollte einen

einzelnen, goldenen Faden aus dem Spinnweb untergesunkener Jahre

wiederfinden, er sollte etwas mit Händen greifen und seiner Geliebten

darbringen, was nichts war als ein verwehter Vogelruf, ein Anflug von

Lust oder Trauer beim Hören einer Musik, was dünner, flüchtiger und

körperloser war als ein Gedanke, nichtiger als ein nächtlicher Traum,

unbestimmter als ein Morgennebel.

Manchmal, wenn er verzagend das alles von sich geworfen und voll übler

Laune aufgegeben hatte, dann wehte ihn unversehens etwas an wie ein

Hauch aus fernen Gärten, er flüsterte den Namen Iris vor sich hin,

zehnmal und mehrmal, leise und spielend, wie man einen Ton auf einer

gespannten Saite prüft. „Iris,“ flüsterte er, „Iris,“ und mit feinem Weh

fühlte er in sich innen etwas sich bewegen, wie in einem alten

verlassenen Hause ohne Anlaß eine Tür aufgeht und ein Laden knarrt. Er

prüfte seine Erinnerungen, die er wohl geordnet in sich zu tragen

geglaubt hatte, und er kam dabei auf wunderliche und bestürzende

Entdeckungen. Sein Schatz an Erinnerungen war unendlich viel kleiner,

als er je gedacht hätte. Ganze Jahre fehlten und standen leer wie

unbeschriebene Blätter, wenn er zurückdachte. Er fand, daß er große Mühe

hatte, sich das Bild seiner Mutter wieder deutlich vorzustellen. Er

hatte vollkommen vergessen, wie ein Mädchen hieß, das er als Jüngling

wohl ein Jahr lang mit brennender Werbung verfolgt hatte. Ein Hund fiel

ihm ein, den er einst als Student in einer Laune gekauft und der eine

Zeitlang mit ihm gewohnt und gelebt hatte. Er brauchte Tage, bis er

wieder auf des Hundes Namen kam.

Schmerzvoll sah der arme Mann mit wachsender Trauer und Angst, wie

zerronnen und leer sein Leben hinter ihm lag, nicht mehr zu ihm gehörig,

ihm fremd und ohne Beziehung zu ihm wie etwas, was man einst auswendig

gelernt hat und wovon man nun mit Mühe noch öde Bruchstücke

zusammenbringt. Er begann zu schreiben, er wollte, Jahr um Jahr zurück,

seine wichtigsten Erlebnisse niederschreiben, um sie einmal wieder fest

in Händen zu haben. Aber wo waren seine wichtigsten Erlebnisse? Daß er

Professor geworden war? Daß er einmal Doktor, einmal Schüler, einmal

Student gewesen war? Oder daß ihm einmal, in verschollenen Zeiten, dies

Mädchen oder jenes eine Weile gefallen hatte? Erschreckend blickte er

auf: war das das Leben? War dies alles? Und er schlug sich vor die Stirn

und lachte gewaltsam.

Indessen lief die Zeit, nie war sie so schnell und unerbittlich

gelaufen! Ein Jahr war um, und ihm schien, er stehe noch genau am selben

Ort wie in der Stunde, da er Iris verlassen. Doch hatte er sich in

dieser Zeit sehr verändert, was außer ihm ein jeder sah und wußte. Er

war sowohl älter wie jünger geworden. Seinen Bekannten war er fast fremd

geworden, man fand ihn zerstreut, launisch und sonderbar, er kam in den

Ruf eines seltsamen Kauzes, für den es schade sei, aber er sei zu lange

Junggesell geblieben. Es kam vor, daß er seine Pflichten vergaß und daß

seine Schüler vergebens auf ihn warteten. Es geschah, daß er

gedankenvoll durch eine Straße schlich, den Häusern nach, und mit dem

verwahrlosten Rock im Hinstreifen den Staub von den Gesimsen wischte.

Manche meinten, er habe zu trinken angefangen. Andre Male aber hielt er

mitten in einem Vortrag vor seinen Schülern inne, suchte sich auf etwas

zu besinnen, lächelte kindlich und herzbezwingend, wie es niemand an ihm

gekannt hatte, und fuhr mit einem Ton der Wärme und Rührung fort, der

vielen zu Herzen ging.

Längst war ihm auf dem hoffnungslosen Streifzug hinter den Düften und

verwehten Spuren ferner Jahre her ein neuer Sinn zugekommen, von dem er

jedoch selbst nichts wußte. Es war ihm öfter und öfter vorgekommen, daß

hinter dem, was er bisher Erinnerungen genannt, noch andre Erinnerungen

lagen, wie auf einer alten bemalten Wand zuweilen hinter den alten

Bildern noch ältere, einst übermalte verborgen schlummern. Er wollte

sich auf irgend etwas besinnen, etwa auf den Namen einer Stadt, in der

er als Reisender einmal Tage verbracht hatte, oder auf den Geburtstag

eines Freundes oder auf irgend etwas, und indem er nun ein kleines Stück

Vergangenheit wie Schutt durchgrub und durchwühlte, fiel ihm plötzlich

etwas ganz anderes ein. Es überfiel ihn ein Hauch, wie ein

Aprilmorgenwind oder wie ein Septembernebeltag, er roch einen Duft, er

schmeckte einen Geschmack, er fühlte dunkle zarte Gefühle irgendwo, auf

der Haut, in den Augen, im Herzen, und langsam wurde ihm: es müsse einst

ein Tag gewesen sein, blau, warm, oder kühl, grau, oder irgend sonst ein

Tag, und das Wesen dieses Tages müsse in ihm sich verfangen haben und

als dunkle Erinnerung hängengeblieben sein. Er konnte den Frühlings-

oder Wintertag, den er deutlich roch und fühlte, nicht in der wirklichen

Vergangenheit wiederfinden, es waren keine Namen und Zahlen dabei,

vielleicht war es in der Studentenzeit, vielleicht noch in der Wiege

gewesen, aber der Duft war da, und er fühlte etwas in sich lebendig,

wovon er nicht wußte und was er nicht nennen und bestimmen konnte.

Manchmal schien ihm, es könnten diese Erinnerungen wohl auch über das

Leben zurück in Vergangenheiten eines vorigen Daseins reichen, obwohl er

darüber lächelte.

Vieles fand Anselm auf seinen ratlosen Wanderungen durch die Schlünde

des Gedächtnisses. Vieles fand er, was ihn rührte und ergriff, und

vieles, was erschreckte und Angst machte, aber das eine fand er nicht,

was der Name Iris für ihn bedeute.

Einstmals suchte er auch, in der Qual des Nichtfindenkönnens, seine alte

Heimat wieder auf, sah die Wälder und Gassen, die Stege und Zäune

wieder, stand im alten Garten seiner Kindheit und fühlte die Wogen über

sein Herz fluten, Vergangenheit umspann ihn wie Traum. Traurig und still

kam er von dort zurück. Er ließ sich krank sagen und jeden wegschicken,

der zu ihm begehrte.

Einer kam dennoch zu ihm. Es war sein Freund, den er seit seiner Werbung

um Iris nicht mehr gesehen hatte. Er kam und sah Anselm verwahrlost in

seiner freudlosen Klause sitzen.

„Steh auf,“ sagte er zu ihm, „und komm mit mir. Iris will dich sehen.“

Anselm sprang empor.

„Iris! Was ist mit ihr? – O ich weiß, ich weiß!“

„Ja,“ sagte der Freund, „komm mit! Sie will sterben, sie liegt seit

langem krank.“

Sie gingen zu Iris, die lag auf einem Ruhebett leicht und schmal wie ein

Kind und lächelte hell aus vergrößerten Augen. Sie gab Anselm ihre weiße

leichte Kinderhand, die lag wie eine Blume in seiner, und ihr Gesicht

war wie verklärt.

„Anselm,“ sagte sie, „bist du mir böse? Ich habe dir eine schwere

Aufgabe gestellt, und ich sehe, du bist ihr treu geblieben. Suche weiter

und gehe diesen Weg, bis du am Ziele bist! Du meintest ihn meinetwegen

zu gehen, aber du gehst ihn deinetwegen. Weißt du das?“

„Ich ahnte es,“ sagte Anselm, „und nun weiß ich es. Es ist ein langer

Weg, Iris, und ich wäre längst zurückgegangen, aber ich finde keinen

Rückweg mehr. Ich weiß nicht, was aus mir werden soll.“

Sie blickte ihm in die traurigen Augen und lächelte licht und tröstlich,

er bückte sich über ihre dünne Hand und weinte lang, daß ihre Hand naß

von seinen Tränen wurde.

„Was aus dir werden soll,“ sagte sie mit einer Stimme, die nur wie

Erinnerungsschein war, „was aus dir werden soll, mußt du nicht fragen.

Du hast viel gesucht in deinem Leben. Du hast die Ehre gesucht, und das

Glück, und das Wissen, und hast mich gesucht, deine kleine Iris. Das

alles sind nur hübsche Bilder gewesen, und sie verließen dich, wie ich

dich nun verlassen muß. Auch mir ist es so gegangen. Immer habe ich

gesucht, und immer waren es schöne liebe Bilder, und immer wieder fielen

sie ab und waren verblüht. Ich weiß nun keine Bilder mehr, ich suche

nichts mehr, ich bin heimgekehrt und habe nur noch einen kleinen Schritt

zu tun, dann bin ich in der Heimat. Auch du wirst dorthin kommen,

Anselm, und wirst dann keine Falten mehr auf deiner Stirne haben.“

Sie war so bleich, daß Anselm verzweifelt rief: „O warte noch, Iris, geh

noch nicht fort! Laß mir ein Zeichen da, daß du mir nicht ganz

verlorengehst!“

Sie nickte und griff neben sich in ein Glas und gab ihm eine frisch

aufgeblühte blaue Schwertlilie.

„Da nimm meine Blume, die Iris, und vergiß mich nicht. Suche mich, suche

die Iris, dann wirst du zu mir kommen.“

Weinend hielt Anselm die Blume in Händen und nahm weinend Abschied. Als

der Freund ihm Botschaft sandte, kam er wieder und half ihren Sarg mit

Blumen schmücken und zur Erde bringen.

Dann brach sein Leben hinter ihm zusammen, es schien ihm nicht möglich,

diesen Faden fortzuspinnen. Er gab alles auf, verließ Stadt und Amt und

verscholl in der Welt. Hier und dort wurde er gesehen, in seiner Heimat

tauchte er auf und lehnte sich über den Zaun des alten Gartens, aber

wenn die Leute nach ihm fragen und sich um ihn annehmen wollten, war er

weg und verschwunden.

Die Schwertlilie blieb ihm lieb. Oft bückte er sich über eine, wo immer

er sie stehen sah, und wenn er lang den Blick in ihren Kelch versenkte,

schien ihm aus dem bläulichen Grunde Duft und Ahnung alles Gewesenen und

Künftigen entgegenzuwehen, bis er traurig weiterging, weil die Erfüllung

nicht kam. Ihm war, als lausche er an einer halb offen stehenden Tür und

höre lieblichstes Geheimnis hinter ihr atmen, und wenn er eben meinte,

jetzt und jetzt müsse alles sich ihm geben und erfüllen, war die Tür

zugefallen und der Wind der Welt strich kühl über seine Einsamkeit.

In seinen Träumen sprach die Mutter zu ihm, deren Gestalt und Gesicht er

nun so deutlich und nahe fühlte wie in langen Jahren nie. Und Iris

sprach zu ihm, und wenn er erwachte, klang ihm etwas nach, woran zu

sinnen er den ganzen Tag verweilte. Er war ohne Stätte, fremd lief er

durch die Lande, schlief in Häusern, schlief in Wäldern, aß Brot oder aß

Beeren, trank Wein oder trank Tau aus den Blättern der Gebüsche, er

wußte nichts davon. Vielen war er ein Narr, vielen war er ein Zauberer,

viele fürchteten ihn, viele lachten über ihn, viele liebten ihn. Er

lernte, was er nie gekonnt, bei Kindern sein und an ihren seltsamen

Spielen teilhaben, mit einem abgebrochenen Zweig und mit einem Steinchen

reden. Winter und Sommer liefen an ihm vorbei, in Blumenkelche schaute

er und in Bach und See.

„Bilder,“ sagte er zuweilen vor sich hin, „alles nur Bilder.“

Aber in sich innen fühlte er ein Wesen, das nicht Bild war, dem folgte

er, und das Wesen in ihm konnte zuzeiten sprechen, und seine Stimme war

die der Iris und die der Mutter, und sie war Trost und Hoffnung.

Wunder begegneten ihm, und sie wunderten ihn nicht. Und so ging er einst

im Schnee durch einen winterlichen Grund, und an seinem Bart war Eis

gewachsen. Und im Schnee stand spitz und schlank eine Irispflanze, die

trieb eine schöne einsame Blüte, und er bückte sich zu ihr und lächelte,

denn nun erkannte er das, woran ihn die Iris immer und immer gemahnt

hatte. Er erkannte seinen Kindestraum wieder, und sah zwischen goldenen

Stäben die lichtblaue Bahn hellgeädert in das Geheimnis und Herz der

Blume führen und wußte, dort war das, was er suchte, dort war das Wesen,

das kein Bild mehr ist.

Und wieder trafen ihn Mahnungen, Träume führten ihn, und er kam zu einer

Hütte, da waren Kinder, die gaben ihm Milch, und er spielte mit ihnen,

und sie erzählten ihm Geschichten und erzählten ihm, im Wald bei den

Köhlern sei ein Wunder geschehen. Da sehe man die Geisterpforte offen

stehen, die nur alle tausend Jahr sich öffne. Er hörte zu und nickte dem

lieben Bilde zu und ging weiter, ein Vogel sang vor ihm im Erlengebüsch,

der hatte eine seltene, süße Stimme, wie die Stimme der gestorbenen

Iris. Dem folgte er, er flog und hüpfte weiter, über den Bach und weit

in die Wälder hinein.

Als der Vogel schwieg und nicht zu hören noch zu sehen mehr war, da

blieb Anselm stehen und sah sich um. Er stand in einem tiefen Tal im

Walde, unter breiten grünen Blättern rann leise ein Gewässer, sonst war

alles still und wartend. In seiner Brust aber sang der Vogel fort, mit

der geliebten Stimme, und trieb ihn weiter, bis er vor einer Felswand

stand, die war mit Moos bewachsen, und in ihrer Mitte klaffte ein Spalt,

der führte schmal und eng ins Innere des Berges.

Ein alter Mann saß vor dem Spalt, der erhob sich, als er Anselm kommen

sah, und rief: „Zurück, du Mann, zurück! Das ist das Geistertor. Es ist

noch keiner wiedergekommen, der da hineingegangen ist.“

Anselm blickte empor und in das Felsentor, da sah er tief in den Berg

einen blauen Pfad sich verlieren, und goldene Säulen standen dicht zu

beiden Seiten, und der Pfad sank nach innen hinabwärts wie in den Kelch

einer ungeheuren Blume hinunter.

In seiner Brust sang der Vogel hell, und Anselm schritt an dem Wächter

vorüber in den Spalt und durch die goldnen Säulen hin ins blaue

Geheimnis des Innern. Es war Iris, in deren Herz er drang, und es war

die Schwertlilie im Garten der Mutter, in deren blauen Kelch er

schwebend trat, und als er still der goldnen Dämmerung entgegenging, da

war alle Erinnerung und alles Wissen mit einem Male bei ihm, er fühlte

seine Hand, und sie war klein und weich, Stimmen der Liebe klangen nah

und vertraut in sein Ohr, und sie klangen so, und die goldnen Säulen

glänzten so, wie damals in den Frühlingen der Kindheit alles ihm getönt

und geleuchtet hatte.

Und auch sein Traum war wieder da, den er als kleiner Knabe geträumt,

daß er in den Kelch hinabschritt, und hinter ihm schritt und glitt die

ganze Welt der Bilder mit und versank im Geheimnis, das hinter allen

Bildern liegt.

Leise fing Anselm an zu singen, und sein Pfad sank leise abwärts in die

Heimat.

Ende

Druck vom

Bibliographischen Institut

in Leipzig

Anmerkungen zur Transkription

Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Weitere

Änderungen, teilweise unter Zuhilfenahme anderer Ausgaben, sind hier

aufgeführt (vorher/nachher):

[S. 13]:

... kochte für ihr Gäste Kaffee, und der Nachbar hatte einen ...

... kochte für ihre Gäste Kaffee, und der Nachbar hatte einen ...

[S. 21]:

... der Pater Binßwanger am Arm und ging mit ihm in ...

... der Pate Binßwanger am Arm und ging mit ihm in ...

[S. 25]:

... sie leise. „Lassen sie mich vergessen, was Sie da gesagt ...

... sie leise. „Lassen Sie mich vergessen, was Sie da gesagt ...

[S. 28]:

... auch noch? Es ist lange her, und sie scheinen wahrhaftig ...

... auch noch? Es ist lange her, und Sie scheinen wahrhaftig ...

[S. 140]:

... durchsonnten Laub hing weich und rotgolden die erste ...

... durchsonntem Laub hing weich und rotgolden die erste ...

Märchen · 第 8 / 8 段