+die Welt des Sichtbaren überhaupt+. Was der zeichnerischen Bildung
aus dieser Welt des Sichtbaren dienstbar gemacht werden kann, ohne
gegen die Forderungen der Kunst und der Psychologie zu verstoßen,
das sollte nicht doktrinär verworfen, sondern in den Dienst der
Sache gestellt werden, um den Lernenden so weit zu fördern, daß er
nicht nur zeichnerisch darstellen kann, was er in Wirklichkeit vor
sich +sieht+, sondern auch auszudrücken vermag, was sein Seelenauge
+schaut+. Erst dann wird der zeichnerische Ausdruck das werden, was
die besten der Reformer für ihn erhoffen und erstreben: +eine durch
nichts zu ersetzende Sprache mit eigenartigen Mitteln und eigenartigen
Wirkungen für den geistigen Verkehr der Einzelmenschen und der Völker
untereinander+.
In dieser Hoffnung möchte ich Abschied nehmen von den verehrten Lesern,
die mir auf meinem »Weg zur Zeichenkunst« bis hierher gefolgt sind,
und ihnen ein »Glück auf« zum Weitermarschieren zurufen. Was ich geben
konnte, sind allerdings nur gute Ratschläge gewesen; doch wenn sie
imstande waren, zu +eigenem Tun+ anzuregen, so haben sie ihre Aufgabe
erfüllt; denn in der Moral wie in der Kunst ist -- nach einem alten
Sprichwort -- +Reden nichts, Tun alles+.
Bücherschau.
Ich möchte diese Arbeit nicht schließen, ohne noch auf ein paar Werke
zu verweisen, deren Studium ich all denen anraten möchte, die in ihrem
Streben nach zeichnerischer Vervollkommnung +eingehendere Anleitung+
wünschen, als sie in einem kleinen Bändchen gegeben werden konnte.
Dabei sehe ich ab von eigentlich methodischen Arbeiten, so groß
heutzutage ihre Zahl auch ist und so treffliche Leistungen darunter
sein mögen.
Die Werke, auf die ich hier mit kurzen Bemerkungen eingehe, sind
keine Lehrgänge und keine Vorlagewerke, sondern +Anleitungen zur
künstlerischen Auffassung der Kunst und der Natur+, Werke, die dem
Leser und Betrachter +die Augen öffnen+ werden für die Schönheit des
Geschaffenen ringsum.
Im Buchverlag der »Hilfe«, Berlin-Schöneberg, erschienen in den
letzten Jahren zwei Bändchen, die man recht wohl als »Wegweiser zu
künstlerischem Verständnis, Genuß und Geschmack« bezeichnen kann:
»+Form und Farbe+« von +Friedrich Naumann+ (Preis 4 Mk.) und »+Von der
Natur zur Kunst+« von +Adolf Saager+ (Preis 4 Mk.).
Beide Arbeiten sind weniger für Künstler als vielmehr für +Kunst- und
Naturfreunde+ geschrieben und darum vor allem geeignet, den Laien
allmählich überzuführen zu einer künstlerischen Auffassung seiner
Umwelt.
Ist dies gelungen und sucht er nach einem reichen Anschauungsmaterial
-- die beiden genannten Bücher sind leider ohne Illustration --, dann
vermögen zwei andere Werke reiche Anregung zu bieten:
»+Elementargesetze der bildenden Kunst+« von +Hans Cornelius+, Verlag
B. G. Teubner-Leipzig (Preis geh. 7 Mk., geb. 8 Mk.), und »+Linie und
Form+« von +Walter Crane+, Verlag Hermann Seemann Nachfolger-Leipzig
(Preis brosch. 10 Mk., geb. 12 Mk.).
In beiden Werken finden vor allem die formalen Fragen künstlerischer
Tätigkeit an der Hand von mehreren hundert Abbildungen eingehende
Erörterung.
Wer sich den Blick an der klassischen Kunst vergangener Jahrhunderte
und Jahrtausende schulen möchte, dem sei die »Anleitung zu
vergleichender Kunstbetrachtung« empfohlen, wie sie in dem reich
illustrierten Bande »+Sehen und Erkennen+« von +Paul Brandt+ gegeben
ist. Verlag Ferd. Hirth & Sohn-Leipzig (Preis 5 Mk.).
Auch die prächtigen »+Denkmäler griechischer und römischer Skulptur+«,
herausgegeben von +A. Furtwängler+ und +H. L. Urlichs+, Verlag F.
Bruckmann-München (Preis 4,80 Mk.), verfolgen ähnliche Ziele. Es sind
nicht kunsthistorische Leitfäden, sondern künstlerische Anleitungen zum
Verständnis und zum Genießen einer Welt, die den meisten Menschen ohne
Führung unerschlossen bleiben müßte.
Dann möchte ich noch zwei Bücher nennen, die selbst von deutschen
Künstlern geschrieben sind und uns einen Blick in die Künstlerseele und
in ihre Entwicklungsart und -möglichkeit schenken:
»+Lebenserinnerungen eines deutschen Malers+« von +Ludwig Richter+.
Verlag Max Hesse-Leipzig, und »+Im Herbste des Lebens+« von +Hans
Thoma+, Verlag der Süddeutschen Monatshefte-München.
Beides Autobiographien mit einer Fülle künstlerischer Weisheit und
Natürlichkeit.
* * * * *
Im Anschluß an die gesamte vorliegende Arbeit -- nicht als Ergänzung
dieser Bücherschau -- möchte ich noch kurz charakterisierend auf meine
eigenen Arbeiten hinweisen, insofern sie sich mit zeichnerischer
oder künstlerischer Bildung befassen und geeignet sein dürften, in
Einzelfragen weitgehenderen Aufschluß zu geben, als es in diesem
Bändchen möglich war.
1. Eine allseitige Durchdringung und Verwertung der zeichnerischen
Tätigkeit vom philosophisch-pädagogischen Standpunkte aus, eine
wissenschaftlich begründete Methodik des Zeichnens, findet sich in
meinem Buche: »+Zeichnerische Gestaltung und Bildungsarbeit+« (Verlag
Friedrich Kortkamp, Langensalza -- 6 Mk.).
2. Eine Einzelfrage, die Entwicklung und Ausgestaltung der
Schülervignette, behandelt im Zusammenhang mit den grundlegenden Fragen
des Zeichenunterrichts mein »+Angewandtes Zeichnen+« (Verlag B. G.
Teubner, Leipzig -- 2,20 Mk.).
3. »+Die Technik des Tafelzeichnens+« (Verlag B. G. Teubner,
Leipzig -- 6 Mk. 3. Auflage) sucht die der Wandtafel und der Kreide
innewohnenden Gesetze zu ergründen und baut darauf eine naturgemäßere
und wirkungsvollere Art der Darstellung auf, als es die früher
gebräuchlichen Ausdrucksweisen vermochten.
4. Was das erstgenannte Werk für die Pinseltechnik, das zweite für die
Technik der Feder, das dritte für die der Kreide zu geben bemüht war,
das sucht mein demnächst erscheinendes »+Lebendiges Papier+« (Verlag
B. G. Teubner -- 2,50 Mk.) für die Ausschneidetechnik der Schere zu
gestalten: gleich der »Technik des Tafelzeichnens« ein Mappenwerk, das
sich direkt an den Spieltrieb und an die Gestaltungslust des Kindes
wendet und eine wirksame Vorschule für zeichnerische Bildung überhaupt
werden könnte.
Fußnoten
[1] +Ernst Weber+: Zeichnerische Gestaltung und Bildungsarbeit.
Verlag F. Kortkamp, Langensalza.
[2] Man vergleiche die ausführlichen Zitate in meinem Buche
»Zeichnerische Gestaltung und Bildungsarbeit«. Verlag
Kortkamp, Langensalza.
[3] Zeitschr. für päd. Psychol. u. experim. Pädagogik. 13.
Jhrg. Heft 7/8. Seite 353 ff. Verlag Quelle & Meyer, Leipzig
1912.
[4] Vgl. »Das Zeichnen der Naturvölker« v. Alfr. Vierkandt.
Zeitsch. für angew. Psych. u. psych. Sammelforschg. Bd. 6.
Heft 4. Verlag Barth, Leipzig.
[5] Zeitschrift für pädagogische Psychologie und experimentelle
Pädagogik. 13. Jahrg. Heft 7/8. Seite 390.
[6] +Ernst Weber+: »Zeichnerische Gestaltung und
Bildungsarbeit«, Verlag Kortkamp, Langensalza.
[7] +Ernst Weber+: »Die Technik des Tafelzeichnens«,
Begleittext. Verlag B. G. Teubner, Leipzig.
[8] +Ernst Weber+: Angewandtes Zeichnen. Verlag B. G. Teubner,
Leipzig.
[9] +Ernst Weber+: »Die Technik des Tafelzeichnens«, Verlag B.
G. Teubner, Leipzig.
[10] Ähnlich wie in dem Kalender »Natur und Leben« oder in der
Zeitschrift »Licht und Schatten«.
Von Dr. =Ernst Weber= erschienen ferner im gleichen Verlage:
=Die Technik des Tafelzeichnens.= 40 teils farbige in Kreidetechnik
gezeichnete Tafeln nebst einem Erläuterungsheft mit 6 Illustrationen.
3. Auflage. In Mappe M. 6.--
»Ein Buch für die Lehrerbildungsanstalt, eine fleißige und tüchtige
Arbeit, eine schöne, fachkundige und alle Darstellungsarten auf der
schwarzen Schultafel umfassende Leistung. Das Werk zeigt auf 40 bunten
Tafeln einmal, wie man auf der schwarzen Tafel zeichnen soll und gibt
hierzu die notwendigen Anleitungen und einmal, was man alles auf der
schwarzen Tafel leisten kann, wenn man sich entsprechend eingeübt hat
und die notwendige Geschicklichkeit hierzu besitzt. Wir empfehlen das
Buch zur Einführung in allen Schulen.« (=Zeitschrift f. Zeichen- u.
Kunstunterricht.=)
=Angewandtes Zeichnen.= Neue Ausgleiche und Ausblicke. Mit 186
Abbildungen im Text. Steif geh. M. 2.20.
»... Die Schrift wird ihr gut Teil beitragen zur Klärung der heute noch
verworren und extrem sich bekämpfenden Auffassungen und Richtungen;
denn sie ist die klare, in sich geschlossene, begründete Stellungnahme
eines für den Lehrberuf in seltenem Grade begabten Lehrers, und
aufgebaut auf eine mehr als durchschnittliche Herrschaft auch über
das rein Technische des Faches. Das Buch ist zugleich ein kleines
Muster dafür, wie man von einem Einzelproblem aus ins Weite denken
kann, von einer Detailfrage den Zugang zu den großen Zeitgedanken der
pädagogischen Bewegung findet.«
(=Zeitschrift für pädagog. Psychologie und experiment. Pädagogik.=)
=Lebendiges Papier.= Erfindungen und Entdeckungen eines Knaben. Mit 10
Tafeln und 78 Zeichnungen. gr. 8. 1913. Geb. M. 2.50.
Das Büchlein gibt in Wort und Bild den Kindern, großen wie kleinen,
eine Anleitung, sich aus totem Papier mit der Schere ihr Spielzeug
selber zu erschaffen.
* * * * *
=Das darstellende und schmückende Zeichnen in der Volksschule auf der
Grundlage der Arbeitsidee.= Eine Lehrplanskizze von +Paul Wendler+. Mit
9 Tafeln (1 farb.) u. 4 Abb. Geh. M. 2.--
Der Verfasser baut sein System nicht auf die geometrischen
Eigenschaften der Linien auf, sondern macht sich den Formenreichtum und
das Formenleben außerhalb ihres Bannkreises zunutze, um die Kinder zu
einem rechten Formenverständnis zu führen und den Zeichenunterricht zu
einer lebensvollen Formenkunde zu gestalten. Er geht von den zweckmäßig
gestalteten Natur- und Kunstformen aus, schließt seine Unterweisung an
wirklich vorhandene Dinge an und lehrt den Zweck der Objekte begreifen,
lehrt die durch Material und Aufgabe bedingten Eigentümlichkeiten
erfassen, und führt so vom Verständnis des Charakteristischen zu dessen
Wiedergabe.
=Der Betrieb des Zeichenunterrichts.= Die Zeichenmaterialien und
Lehrmittel sowie die Anlage und Einrichtung der Zeichensäle. Ein
Handbuch für Zeichenlehrer, Schulbehörden und zum Selbstunterricht.
Herausg. von Prof. +Otto Haßlinger+ und Zeichenlehrer +Emil Bender+.
Mit 206 Fig. u. 21 Tafeln. In Leinw. geb. M. 8.--
»Die Herausgeber bekennen sich zum neuzeitlichen Zeichenunterricht,
gehören aber zu den besonnenen Männern, die sich der Zeichenreform
nicht gleich mit Kopf und Kragen verschrieben haben. Ich wollte, ihre
Grundsätze würden überall im Zeichenunterricht befolgt.«
(=Mittel- und höhere Mädchenschule.=)
=Pflanzenornamente für den Zeichenunterricht.= Bearb. im Auftrage des
Großherzogl. Badischen Oberschulrates von Prof. +Otto Haßlinger+ und
Reallehrer +Albrecht Gansloser+. 2 Lieferungen. gr. Fol. 12 farbige
Tafeln, enthaltend 53 Ornamente. Je M. 7.--
»Das Werk charakterisiert sich als eins der besten dieser Art. Für das
Studium vegetabiler Formen und Farben kann man sich nichts Schöneres
denken. Höheren Schulen, gewerblichen und Fortbildungsanstalten,
besonders aber Mädchen- und Frauen-Arbeitsschulen werden diese neuen
Pflanzenornamente bald unentbehrlich erscheinen. Wir wünschen dem Werke
die wohlverdiente weiteste Verbreitung.«
(=Kreide.=)
Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin
=Elementargesetze der bildenden Kunst.= Grundlagen der praktischen
Ästhetik von Prof. ~Dr.~ +Hans Cornelius+. 2., vermehrte Aufl. Mit 245
Abb. und 13 Tafeln. Geh. M. 7.--, in Leinw. geb. M. 8.--
»Es gibt kein Buch, in dem die elementarsten Gesetze künstlerischer
Raumgestaltung so klar und anschaulich dargelegt wären. Wir haben
hier zum ersten Male eine zusammenfassende, an zahlreichen einfachen
Beispielen erläuterte Darstellung der wesentlichsten Bedingungen
erhalten, von denen die Gestaltung in Architektur, Plastik und
Kunstgewerbe abhängt. Die Ausstattung des Buches selbst ist ein schönes
Beispiel für eine derartige praktische Anwendung ... Nicht nur die
Klarheit und Systematik der Darstellung überhaupt, sondern auch die
Fülle neuer Bemerkungen und treffender Beobachtungen ist geradezu
überraschend.«
(=Zeitschrift für Ästhetik.=)
=Die Natur in der Kunst.= Studien eines Naturforschers zur Geschichte
der Malerei. Von Prof. ~Dr.~ +Felix Rosen+. Mit 120 Abbild. nach
Zeichnungen von +E. Süß+ und Photographien des Verfassers. In Leinw.
geb. M. 12.--
»... Rosen hat eine äußerst interessante Darstellung des gesamten
italienischen Trecento und Quattrocento wie der altniederländischen
Kunst unter dem Gesichtspunkte der Naturschilderung gegeben. Wie die
Mächte des zeugenden Lebens der Erde begriffen und wiedergegeben
sind, wie die Erfassung der natürlichen Formen der Landschaft, Wege,
Felsen, Blumen, Bäume immer bestimmter wird, wie das Gefühl der Einheit
alles Lebendigen wächst und auch der Mensch nicht mehr eine Ausnahme,
sondern ein Teil dieses bewegten Naturlebens wird -- das sind Rosens
Hauptgesichtspunkte.«
(=Deutsche Zeitschrift für das gesamte Leben der Gegenwart.=)
=Die deutsche Malerei im 19. Jahrh.= Von Prof. ~Dr.~ +R. Hamann+. 4
Bde. 2 Bde. m. Text, 2 Bde. m. Abb. (ANuG Bd. 448--451, auch in 1 Bd.
geb.) Geh. je M. 1.--, geb. je M. 1.25.
Zwei Textbändchen führen in die deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts
ein, deren Bedeutung seit der Jahrhundertausstellung in Berlin immer
stärker ins allgemeine Bewußtsein gerückt ist, in ihre geschichtliche
Entwicklung, in ihre Stoffe und deren malerische Behandlung. Zwei
weitere Bände enthalten zur Erläuterung und Veranschaulichung der
Darstellung geeignete Bilder.
=Deutsche Baukunst im Mittelalter.= Von Geh. Reg.-Rat Prof. ~Dr.~ +A.
Matthaei+. 3. Aufl. Mit 29 Abb. (ANuG Bd. 8.) Geh. M. 1.--, geb. M.
1.25.
Der Verfasser gibt eine Darstellung der Entwicklung der deutschen
Baukunst bis zum Ausgang des Mittelalters und klärt über ihr Wesen
als Kunst auf, zeigt, wie sich im Verlauf der Entwicklung die
Raumvorstellung klärt und vertieft, wie das technische Können wächst
und die praktischen Aufgaben sich erweitern, wie in dem behandelten
Zeitraum das germanische Volk aus der Erbschaft der Antike etwas Neues
entwickelt, die romanische Kunst, und wie in den Zeiten der Kreuzzüge
neue Anregungen kommen, die zur Gotik führen.
=Deutsche Baukunst seit dem Mittelalter bis zum Ausgang des 18.
Jahrhunderts.= Von Geh. Reg.-Rat Prof. ~Dr.~ +A. Matthaei+. Mit 62
Abbildungen und 3 Tafeln. (ANuG Bd. 326.) Geh. M. 1.--, geb. M. 1.25.
Schildert die Baugeschichte Deutschlands vom Mittelalter bis zum
Ausgang des 18. Jahrhunderts, indem für jede der drei Hauptperioden
zuerst die historische Grundlage gegeben wird, aus der die Eigenart
des Raumsinns und die Bauaufgaben der Zeit verständlich werden, dann
gezeigt wird, wie die konstruktiven und ästhetischen Probleme nach
Grundriß, Aufbau, Lichtzuführung, Formengebung und Außenbau gelöst
werden, endlich eine Reihe ausgewählter Beispiele aus der Geschichte
der Baukunst behandelt werden.
=Deutsche Baukunst im 19. Jahrhundert.= Von Prof. ~Dr.~ +A. Matthaei+.
(ANuG Bd. 453.) Geh. M. 1.--, geb. M. 1.25. (In Vorb.)
Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin
=Kleine Beschäftigungsbücher=
für Kinderstube und Kindergarten
Herausgegeben von =Lili Droescher=. 2. Auflage.
Band I: =Das Kind im Hause.= Von +Lili Droescher+. Mit 10
Abbildungen. Kart. M. --.80.
Band II: =Was schenkt die Natur dem Kinde?= Anleitung
zur Naturbeobachtung und Beschäftigung von +Minna
Blanckertz+-Berlin. Mit 28 Abbildungen und einer farbigen
Tafel. Kart. M. 1.--
Band III: =Kinderspiel und Spielzeug.= Von +Clara Zinn+, geb.
+Schöne+. Mit 41 Abbildungen. Kart. M. 1.--
Band IV: =Geschenke von Kinderhand.= Von +Emma Humser+. Mit 151
Abbildungen. Kart. M. 1.--
Band V: =Allerlei Papierarbeiten.= Von +Hildegart Gierke+ und
+Alice Davidsohn+, geb. +Kuczynski+. Mit 28 Abbildungen, 114
Zeichnungen und 1 farbigen Tafel. Kart M. 1.20.
»Eine köstliche Gabe. Die Büchlein geben vor allem Müttern und
Erzieherinnen eine Fülle von Anregung, die Kinder zu beschäftigen, sie
denken, sehen, beobachten zu lehren, aus den unscheinbarsten Dingen,
wie sie Natur und die tägliche Umgebung bieten, die herrlichsten Sachen
selbst zu fertigen. Alles bekommt einen Wert, und die Kinder werden
ständig gefesselt und interessiert und ihnen Herz und Augen für ihre
Umgebung geöffnet. Diese Beschäftigungsbücher können unsern Müttern und
Erziehern nicht warm genug empfohlen werden.«
(=Freie deutsche Schule.=)
Handarbeit für Knaben und Mädchen
Jedes Heft M. 1.--
1. =Papparbeit.= Von +Chr. F. Morawe+.
2. =Nadelarbeit.= Von +A. Pallat-Hartleben+ und +E. Rosenmund+.
3. =Spielzeug aus eigener Hand.= Von +A. Jolles+.
4. =Holzarbeit.= Von +J. L. M. Lauweriks+.
5. =Zeichnen für Nadelarbeit.= +Von M. Grupe+.
6. =Modellieren.= Von +M. Dehrmann+.
7. =Modellschiffbau.= Von +K. Storch+.
8. =Handnäharbeit.= Von +M. Stacke+ und +F. Küntzel+.
9. =Aus einer Schülerwerkstatt.= Von +F. P. Hildebrandt+.
10. =Was mache ich meinen Eltern zu Weihnachten.= Von +P.
Lindner+, +E. Carp+, +A. Pallat-Hartleben+.
11. =Metallarbeit.= Von +F. Zwollo+ u. +W. Rüsing+.
Weitere Bändchen in Vorbereitung.
Als Sonderheft erschien: =Aus der Praxis der deutschen Kunsterziehung=.
M. 1.50.
»Es kann für Eltern kaum beglückendere Stunden geben, als wenn sie an
Hand dieser Heftchen die Beschäftigung der Kinder leiten und dabei
deren Fähigkeiten und Neigungen verfolgen können. Wo Kinder sind, da
gehören auch diese Heftchen hin.«
(=Zeitschrift des bayrischen Kunstgewerbevereins.=)
»... Hier bietet sich die Möglichkeit, die außerordentlich anregenden
und wie selbstverständlich mustergültigen Darstellungen aus der immer
mehr in ihrer -- wenn in richtige Bahnen geleitet -- erzieherischen
Bedeutung erkannten Handarbeit zu erwerben, was der im Vergleich zu
der hervorragenden Ausstattung -- namentlich auch durch Abbildungen --
mäßige Preis erleichtert.« (=Blätt. z. Förd. d. Knabenhandarbeit.=)
Aus der Praxis der Knaben- und Mädchenhandarbeit.
Von Geh. Reg.-Rat ~Dr.~ +L. Pallat+. Mit 38 schwarzen und 4 bunten
Tafeln. 8. 1913. (Unter der Presse.)
Karl Bauers Charakterköpfe
-- aus Deutschlands großer Zeit
16 Federzeichnungen
=Friedrich Wilhelm III.= · =Königin Luise= · =H. v. Kleist= ·
=Fichte= · =Schleiermacher= · =W. v. Humboldt= · =Stein= ·
=Hardenberg= · =Scharnhorst= · =York= · =Blücher= · =Gneisenau= ·
=Körner= · =Jahn= · =Arndt= · =Napoleon=.
=In Mappe=(m. 16 Blätt. 28:36 cm) M. 3.-- =Einzelblätter= auf Karton M.
--.60. In Erlenrahmen unter Glas (zum Auswechseln) M. 2.50, in Rahmen
(schwarz polierte Leiste) unter Glas M. 3.50.
»Ist es ein künstlerischer Genuß, die feine und mit eigenartiger
Sicherheit gehandhabte Technik in der Ausführung zu bewundern, wie
solche so ganz aus dem Stoffe selbst sich herausfertigt, so ist es
ein sittlicher Genuß, im Sinne wahrer Ästhetik, der Auffassung des
Künstlers nachzugehen und mit ihm zu vernehmen, wie diese Herzen
schlugen, wie hinter diesen Stirnen Gedanken ruhten, die zu Taten
wurden; wie die Funken sprühten, um als Flammen ins Vaterland zu
schlagen.«
(=Literar. Zentralblatt.=)
-- zur deutschen Geschichte
32 Federzeichnungen
=1. Arminius.= =2. Karl der Große.= =3. Barbarossa.= =4. Kaiser
Maximilian.= =5. Gutenberg.= =6. Dürer.= =7. Luther.= =8. Gustav
Adolf.= =9. Wallenstein.= =10. Der Große Kurfürst.= =11. Friedrich
der Große.= =12. Seydlitz.= =13. Maria Theresia.= =14. Lessing.= =15.
Schiller.= =16. Goethe.= =17. A. v. Humboldt.= =18. Beethoven.= =19.
Pestalozzi.= =20. Napoleon I.= =21. Königin Luise.= =22. Blücher.= =23.
Körner.= =24. Jahn.= =25. Uhland.= =26. Richard Wagner.= =27. Menzel.=
=28. Krupp.= =29. Wilhelm I.= =30. Bismarck.= =31. Moltke.= =32.
Wilhelm II.=
=Mappe= mit 32 Blättern 28:36 cm M. 4.50
Mit 12 Blättern nach Wahl M. 2.50
=Liebhaberausgabe=: 32 Blätter auf Karton
in Leinwandmappe M. 10.--
=Einzelblätter= M. --.60
In Erlenrahmen unter Glas (zum Auswechseln) M. 2.50
In Rahmen (schwarz polierte Leiste) unter Glas M. 3.50
K. W. Diefenbachs Schattenzeichnungen
»Eines der formenschönsten Werke, die der deutschen Kunst je gelungen
sind. Seine Grundstimmung ist eine Art Anbetung der Schönheit in
der Natur, eine Feierstimmung, die sich vom heut in ein ersehntes
Erdenparadies hinüberträumt. In den Motiven nackter Körperbewegung
liegt eine Fülle von Grazie, wie wir sie sonst nur von Werken
romanischen Ursprungs gewohnt sind.«
(=Ferdinand Avenarius im Kunstwart.=)
»~Per aspera ad astra~«
=Album= M. 12.--
=Wandfriese=, die Teilbilder 3, 4, 5, 7, 10, 11, 12, 19, 20, 21 des
Frieses im Format 42×80 cm f. Fernwirk. berechn. als Sopraporten usw.
pro Blatt M. 4.--
im Format 35×18 cm als klein. Wandbild., z. Bekleid. v. Wandschirmen
usw. pro Blatt M. 1.--
=Rahmen=, passend für beide Größen 42×80 cm u. 35×18 cm schwarz
polierte Leiste mit Glas M. 8.-- und M. 3.25
hellbraune Furnierleiste mit schwarzer Einfassung und Ecken M. 12.--
und M. 4.-- ohne Glas ermäßigt sich d. Preis um M. 2.-- für die große
und M. 1.-- für die kleine Ausg.
»Göttliche Jugend«
[Illustration: Einzelbild aus »Göttlicher Jugend« 1 Bild i. Rahmen M.
3.--]
Zunächst erschienen Teil I:
=Mappe= mit 20 Blättern (Format
25,5×34 cm) M. 5.--
=Einzelbilder= daraus je M. --.50
dieselben unter Glas in
Leinwandeinfassung je M. 1.--
=Rahmen=: schwarz polierte Leiste
mit Glas für ein Bild M. 2.50
ohne Glas M. 2.--
für drei Bilder nebeneinander M. 6.50
ohne Glas M. 4.--
für vier Bilder nebeneinander M. 8.--
ohne Glas M. 6.--
Schwarzer =Ovalrahmen= mit Glas und
Aufhängeschnur für ein Bild M. 3.50
=Vollständiges Verzeichnis= über künstlerischen Wandschmuck mit
farbiger Wiedergabe von ca. 200 Blättern gegen Einsendung von 40 Pfg.,
Ausland 50 Pfg., vom Verlag =B. G. Teubner in Leipzig und Berlin=.
Weitere Anmerkungen zur Transkription
Der Buchkatalog +Aus Natur und Geisteswelt+ ist als eigenes Projekt
im +Project Gutenberg+ unter Nummer 53614 verfügbar und wurde hier
entfernt.
Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert.
Die Darstellung der Ellipsen wurde vereinheitlicht. Die
Farbmischungstabelle auf Seite 67 wurde zur besseren
Darstellbarkeit gedreht.
Korrekturen:
S. 8: 1847 → 1827
Joh. Heinr. +Pestalozzi+ (1746--{1827})
S. 9: auf → aus
Chaos der Anschauungen Figuren {aus}