Richtung zu nehmen. Zuerst die Linie hinab den Netzen zu, in die viele
blind hinein rennen. Kaum aber finden sie hier das Hinderniß, als sie
auch wieder scharf umdrehen und nur in einzelnen Fällen seitwärts
auszubrechen suchen. Selbst an den Netzen laufen sie nur kurze Strecken
hin, wenden gewöhnlich sehr bald und laufen dann direkt der Spitze des
Keils zu, die Treiberlinie oft in ihrer ganzen Länge bis auf zwanzig
oder dreißig Schritt haltend.
Solche Jagden sind aber freilich durch die nöthigen Netze und große
Anzahl von dazu erforderlichen Treibern ziemlich kostspielig,
und deßhalb auch nur leicht von fürstlichen Herren auszuführen.
Die gewöhnlichen Jagdinhaber werden es deßhalb auch wohl bei den
gebräuchlichen Kessel- oder vielleicht Anlegetreiben lassen.
Ende des dritten Bandes.
Leipzig,
Druck von Giesecke & Devrient.