3. Nachdrücklich betont er das Studium der Realien:

α) Die +Geschichte+ ist die beste +Lehrerin der Lebensklugheit+.

Kriege und Schlachten sind nicht genau durchzugehen, viel nützlicher

ist es, mit den +Werten des Friedens+ sich zu beschäftigen, zu

erzählen, was er an herrlichen, weisen Handlungen gab, was für

schändliche Verbrechen geübt sind, wie der Ausgang guter und

schlechter Menschen gewesen ist, wie traurig die sind, die Schlechtes

tun, wie fröhlich, die Gutes geleistet. (Kulturgeschichte.)

β) Mit dem Studium der Geschichte soll sich das der +Geographie+

verbinden.

γ) Bei den +Naturwissenschaften+ bedarf es vor allem der

+Beobachtung+. Man muß die Dinge bei Regen und Sonnenschein, auf den

Bergen, den Äckern, im Walde beobachten; man frage auch die Bewohner

einer Gegend um Auskunft, z. B. Gärtner, Landbauer, Hirten, Jäger.

Solche Forschungen werden großen Nutzen bringen für den Ackerbau,

für den Anbau nützlicher Früchte und für die bei Krankheiten

anzuwendenden Heilmittel. Wir lernen ja die Wissenschaften und Künste

nicht ihrer selbst wegen, sondern für uns.

Grundzüge der Geschichte der Pädagogik · 第 68 / 110 题