Elftes Kapitel

Nachdem der Gottesdienst zu Mythikon ohne weitere Störung sein Ende

genommen hatte, waren die Vettern nebeneinander in die nahe Pfarre

zurückgeschritten, der Seelsorger zur Rechten des Generals, ohne sich

um den Ausdruck der öffentlichen Meinung zu kümmern, welcher in den

Mienen der ihnen Begegnenden unverkennbar zu lesen war.

Dort öffnete der geistliche Wertmüller sein Studierzimmer, ließ den

weltlichen wie einen straffälligen armen Sünder nachkommen und

verschloß sorgfältig die Türe. Dann trat er dicht an den Freveltäter

heran. "Vetter General", sagte er, "du hast an mir gehandelt als ein

Schelm und ein Bube!", und er machte Miene, ihn am Kragen zu packen.

"Hand weg!" entgegnete dieser. "Soll ich mich mit dir raufen, wie

weiland mit dem Vetter Zeugherr von Stadelhofen in der Ratslaube zu

Zürich, als wir uns die Perücken zausten, daß es nur so stob! Bedenke

dein Amt, deine Würde!"

"Mein Amt, meine Würde!" wiederholte der Pfarrer langsam und

schmerzlich. Eine Träne netzte seine graue Wimper. Mit diesen vier

schlichten Worten war dasselbe ausgedrückt, was uns in jener

großartigen Tirade erschüttert, mit welcher Othello von seiner

Vergangenheit und seinem Amte Abschied nimmt.

Der General schluckte. Die Träne des alten Mannes war ihm entschieden

zuviel.

"La, la", tröstete er, "du hast eine prächtige Kaltblütigkeit gezeigt.

Auf meine Ehre, ein echter Wertmüller! Es ist ein Feldherr an dir

verlorengegangen."

Aber die Schmeichelei verfing nicht. Auch der Moment der Wehmut war

vorübergegangen.

"Womit habe ich dich beleidigt?" zürnte der Entrüstete. "Habe ich je

in meiner Kirche auf dich gestichelt oder angespielt? Habe ich dich

nicht in deinem Heidentume völlig werden lassen und dich gedeckt, wie

ich konnte?--Und zum Danke dafür hast du mir hinterlistig das Pistol

vertauscht, du Gaukler und Taschenspieler!--Warum beschimpfst du meine

grauen Haare, Kind der Bosheit? Weil es dir in deiner eigenen Haut

nicht wohl ist!..."

"La, la", sagte der General.

Es pochte. Die Kirchenältesten von Mythikon traten in die Stube, dem

Krachhalder den Vortritt lassend, und stellten sich in einem

Halbkreise den Wertmüllern feierlich fast feindselig gegenüber. Der

General las in den langen gefurchten Gesichtern, daß er mit seinem

lästerlichen Scherze das dörfliche Gefühl schwer beleidigt hatte.

In der Tat, der Krachhalder, auf den sie alle hinhörten, war in den

Tiefen seiner Seele empört. Wenn er sich auch den abenteuerlichen

Vorfall nicht ganz erklären konnte, setzte er ihn doch unbedenklich

auf die Rechnung des Generals, welcher, die Schwäche seines

geistlichen Vetters sich zunutze machend, ein landkundiges Ärgernis

habe anstiften wollen. Dem Krachhalder lag die Ehre seiner Gemeinde

am Herzen, und er hatte das Mythikonerkirchlein mit seinem schlanken

Helme und seinen hellen acht Fenstern aufrichtig lieb.--Süß war ihm

nach dem Schweiße der Woche der Kirchgang im reinlichen Sonntagsrocke

und den Schnallenschuhen, süß und nachdenklich Taufe und Bestattung,

die den Gottesdienst und das menschliche Leben begrenzen und einrahmen,

süß das Angeredetwerden als sterblicher Adam und unsterbliche Seele,

süß das Kämpfen mit dem Schlummer, das Übermanntwerden, das

Wiedererwachen; süß das kräftige Amen, süß das Zusammenstehen mit den

Ältesten auf dem Kirchhofe und die Begrüßung des Pfarrers, süß das

gemütliche Heimwandeln.

Man mußte ihn sehen, den ehrbaren Greis mit dem scharfgezeichneten

Kopfe, wenn er bei einer Armensteuer, nach der Aufforderung des Herrn

Pfarrers zu schöner brüderlicher Wohltat, das Wasser in den Augen, aus

seinem Geldbeutel ein rotes Hellerchen hervorgrub!--

Kurz, der Krachhalder war ein kirchlicher Mann, und das Herz blutete,

oder richtiger gesagt, die Galle kochte ihm, die Stätte seiner

sonntäglichen Gefühle verunglimpft und lächerlich gemacht zu sehen.

"Was führt Euch hieher?" redete der General ihn an und fixierte ihn

mit blitzenden Augen so scharf, daß der Krachhalder, der trotz seines

guten Gewissens das nicht wohl ertragen konnte, mit seinen

Augensternen nach rechts und links auswich, bis es ihm endlich gelang

standzuhalten.

"Macht aus einer Mücke keinen Elefanten!" fuhr Wertmüller, ohne die

Antwort zu erwarten, fort. "Nehmt den Schuß als einen verspäteten aus

der Lese, oder, in Teufels Namen, für was Ihr wollt!"

"Die Lese war mittelmäßig", erwiderte der Kirchenälteste mit

verhaltenem Grimme, "und der Schuß ist ein recht böser Handel, Ihr

Herren Wertmüller! Ich besitze eine Chronik von Stadt und Land;

darinnen steht verzeichnet, daß vor Jahren einem jungen geistlichen

Herrn, der seiner Braut über den heiligen Kelch hin mit verliebten

Augen zuwinkte...", der Krachhalder machte an seinem Halse das Zeichen

eines Schnittes.

"Blödsinn!. fuhr der General ungeduldig dazwischen.

"Ich habe zu Hause auch eine Ketzergeschichte", sprach der Krachhalder

hartnäckig fort, "darinnen alle Trennungen und Sekten von Anfang der

Welt an beschrieben und abgebildet sind. Aber kein Adamit oder

Wiedertäufer hat es je unternommen, bei währender Predigt einen Schuß

abzugeben. Das, Herr Pfarrer, ist eine neue Religion."

Dieser seufzte. Das Beispiellose seiner Tat stand ihm deutlich genug

vor Augen.

"Man wird den Schuß in Zürich untersuchen", drohte jetzt der

unbarmherzige Bauer, "die Synagoge", er wollte sagen Synode, "wird

darüber sitzen. Es tut mir leid für Euch, Herr Pfarrer; aber ich

hoffe, sie fällt einen scharfen Spruch. Auch so wird uns der Spott

nicht erspart werden, und das ist das Schlimmste, denn der Spott hat

ein zähes Leben an unserm See. Wenn ich nur dran denke, wird es mir,

beim Eid, schwarz vor den Augen. Das ganze rechte Ufer da drüben

lacht uns aus. Keinen Schoppen können wir mehr trinken in Meilen oder

Küßnach, ohne daß sie uns verhöhnen in allen Tonarten und Liederweisen.

Der Schuß von Mythikon stirbt nicht am See, so wenig als in Altorf

der Tellenschuß. Er haftet und lebt bei Kind und Kindeskind. Ich

berufe mich auf Euch, Herr General", fuhr er fort, und die alten Augen

leuchteten boshaft, "Ihr wißt, was das heißen will! Wie lange ist es

her, daß Ihr von Rapperswyl abzogt? Damals wurdet Ihr von den

Katholischen besungen, und, glaubt Ihr's? das lebt noch. Ihr seid ein

verrühmter, abfigürter Mann, aber was hilft das? Erst vorgestern noch

fuhr ein volles Pilgerschiff von Richterswyl her um die Au mit großem

Lärm und Gesang. Ich stand in meinem Weinberge und denke: die Narren!

--Gegen Euer Haus hin werden sie still. 'Das macht der Respekt', sag

ich zu mir selbst. Ja, da hatt' ich es getroffen. Kaum sind sie

recht unter Euern Fenstern, so bricht das Spottliedlein los. Ihr wißt

das, wo sie den Wertmüller heimschicken zur Müllerin! Gut, daß Ihr

verritten wart! Meineidig geärgert hab ich mich in meinen Reben..."

"Schweigt!" fuhr ihn der General zornig an; denn der alte Schimpf

jener aufgehobenen Belagerung brannte jetzt noch auf seiner Seele, ja

schärfer als früher, als wäre er mit jener Tinte verzeichnet, die erst

nach Jahren schwarz und unvertilglich hervortritt.

Doch er beherrschte sich und wechselte den Ton. "Etwas Konfusion

gehört zu jeder Komödie", sagte er, "aber wenn sie ihren Höhepunkt

erreicht hat, muß ihr eine rasche Wendung zu gutem Schlusse helfen,

sonst wird sogar die Verrücktheit langweilig.

"Herr Pfarrer und liebe Nachbarn!

"Gestern bis tief in die Nacht habe ich an meinem Testamente

geschrieben und es Schlag zwölf Uhr unterzeichnet. Ich kenne Euer

warmes Interesse an allem, was ich tue, lasse und nachlasse; erlaubt

denn, daß ich Euch einiges daraus vorlese."

Er zog eine Handschrift aus der Tasche und entfaltete sie. "Den

Eingang, wo ich ein bißchen über den Wert der Dinge philosophiere,

übergeh ich... 'Wenn ich, Rudolf Wertmüller, jemals sterbe...', doch

das gehört auch nicht hieher...", er blätterte weiter. "Hier!

'Schloß und Herrschaft Elgg, die ich aus den redlichen Ersparnissen

meines letzten Feldzuges erworben, bleibt als Fideikommiß in meiner

Familie', usw. 'Item--sintemal diese Herrschaft eine treffliche, aber

vernachlässigte Jagd besitzt und eine mit den Beutestücken eben jener

Kampagne versehene, aber noch unvollständige Waffenkammer, so verfüge

ich, daß nach meinem Ableben mein Vetter, der Herr Pfarrer Wilpert

Wertmüller, benanntes Schloß und Herrschaft bewohne und bewerbe, die

Jagd herstelle, die Waffenkammer vervollkommne und überhaupt und in

jeder Weise bis an sein Ende frei darüber schalte und walte, wenn

anders dieser geistliche Herr sich wird entschließen können, sein in

Mythikon habendes Amt niederzulegen und antistite probante an den

Kandidaten Pfannenstiel zu transferieren, welchem Kandidaten ich mein

Patenkind, die Rahel Wertmüllerin, zur Frau gebe, nicht ohne die

väterliche Einwilligung jedoch, und mit Hinzufügung von dreitausend

Zürchergulden, die ich dem Fräulein, in meinen Segen eingewickelt,

hinterlasse.'

"Uff", schöpfte der General Atem, "diese Sätze! Eine verteufelte

Sprache, das Deutsche!"--

Der Pfarrer kam sich vor wie ein Schiffbrüchiger, den dieselbe Welle

begräbt und ans Land trägt. Seine verhängnisvolle Leidenschaft

abgerechnet, ein verständiger Mann, erkannte er sofort, daß ihm der

General den einzigen und dazu einen höchst angenehmen Weg öffne, der

ihn aus Schimpf und Schande führen konnte.

Er drückte seinem Übel- und Wohltäter mit einer Art von Rührung die

Hand, und dieser schüttelte sie ihm mit den Worten: "Komme ich durch,

so soll es dein Schade nicht sein, Vetter! Ich tue dann, als wär' ich

tot, und installiere dich als mein eigener Testamentsvollstrecker in

Elgg!"

Die Mythikoner aber lauschten gleichsam mit allen Gliedmaßen, denn es

schwante ihnen, daß jetzt sie an die Reihe kämen, beschenkt zu werden.

"Ich vermache denen Mythikern", fuhr der General fort und sein

Bleistift flog über das Papier in seiner Linken, denn er skizzierte

den durch die Eingebung des Augenblickes entstandenen Paragraphen,

"denen Mythikern vermache ich jene in ihre Gemeindewaldung am Wolfgang

eingekeilte, zu zwei Dritteln mit Nadelholz, zu einem Drittel mit

Buchen bestandene Spitze meines Besitztums, in der Weise, daß die

beiden Marksteine des Gemeindegutes zu meinen Ungunsten durch eine

gerade Linie verbunden werden.--

"Heute noch--auf Ehrenwort und vor Zeugen--erhält dieser Zusatz mit

meiner Unterschrift seine Endgültigkeit," erklärte der General, "in

der Meinung jedoch und unter der Bedingung, daß der heute, wie eine

unverbürgte Sage geht, in der Kirche von Mythikon abgefeuerte Schuß zu

den ungeschehenen Dingen verstoßen und, soweit er Realität hätte, mit

einem ewigen Schweigen bedeckt werde, welches sich die Mythiker

eidlich verpflichten, weder in diesem Leben zu brechen noch jenseits

des Grabes am jüngsten Tage und letzten Gerichte."

Der Krachhalder war während dieser Mitteilung äußerlich ruhig

geblieben, nur die Nasenflügel in dem übrigens gelassenen Gesicht

zitterten ein wenig, und seine Fingerspitzen hatten sich um ein

kleines einwärts gebogen, als wolle er das Geschenk festhalten. "Herr

General, so wahr mir Gott helfe!" rief er jetzt und hob die Hand zum

Schwure; Wertmüller aber schloß:

"Widrigenfalls und bei gebrochenem Schweigen ich dies Vermächtnis bei

meiner Rückkehr aus dem bevorstehenden Feldzuge umstoßen und vertilgen

werde. Wäre mir dies nicht möglich wegen eingetretenen Sterbefalles,

so schwöre ich, mich den Mythikern als Geist zu zeigen und zur Strafe

ihres Eidbruches zwischen zwölf und eins ihre Dorfgasse

abzupatrouillieren.--Werdet Ihr die Bedingung erfüllen können,

Krachhalder?"

"Unwitzig müßten wir sein", beteuerte dieser, "wenn wir nicht das Maul

hielten!"

"Und Eure Weiber?"

"Dafür laßt uns Mythikoner sorgen", sagte der alte Bauer ruhig und

machte eine bedeutungsvolle Handbewegung.

"Aber, Krachhalder, stellt Euch vor, ich sei aus dem Reiche zurück",

sagte der General freundlich, "Wir sitzen unter meiner Veranda, ich

lege Euch so wie jetzt die Hand auf die Schulter, stoße mit Euch an

und wir plaudern allerlei. Dann sag ich so im Vorbeigehen: Jener

Schuß hat gut gekracht!..."

"Welcher Schuß?--Das lügt Ihr, Herr General!" rief der Kirchenälteste

mit einer sittlichen Entrüstung, die komischerweise durchaus nicht

gespielt war, sondern das Gepräge vollkommener Aufrichtigkeit trug.

Wertmüller lächelte zufrieden.

"Jetzt heim, Ihr Männer!" mahnte der Alte. "Damit kein Unglück

geschehe, muß in einer Viertelstunde das ganze Dorf wissen, daß der

Schuß... will sagen, daß wir heute eine gute Predigt gehört haben."

Er drückte dem Pfarrer die Hand. "Und Euch, Herr General", sagte er,

"reiche ich sie als Eidgenosse."

"Verzicht einen Augenblick", befahl Wertmüller, "und seid Zeugen, wie

ein glücklicher Vater zwei Hände zusammenlegt. Der Vikar kann nicht

ferne sein. Trogen mich nicht die Augen, so sah ich ihn von weitem

über eine Hecke voltigieren mit einem Salto, den ich ihm nie zugetraut

hätte."

"Rahel, mein Kind, schnell!" rief der Pfarrer durch die geöffnete Türe

ins Haus hinein.

"Gleich, Vater!" scholl es zurück; aber nicht aus dem Innern der

Wohnung, sondern von außen durch das Weinlaub des Bogenganges herauf.

Rasch blickte der General aus dem Fenster und gewahrte durch das

Blattgitter seine Schützlinge in einer Gruppe, die er sich durchaus

nicht erklären konnte.

"Hervor, Hirt und Hirtin, aus Arkadiens Lauben!" rief der alte Soldat.

Da schritt Rahel unmutig errötend unter dem schützenden Blätterdache

hervor und betrat mit Pfannenstiel, den sie mitzog, ein kleines von

Edelobstbäumen umzogenes Rondell, das hart vor den Fenstern der

Studierstube lag, aus denen der General mit den neugierigen

Kirchenvorstehern herunterschaute.

Das Fräulein hielt eine Nadel in der gelenken Hand und befestigte vor

aller Augen einen herabhängenden Knopf am Rocke des Kandidaten. Sie

ließ sich in der Arbeit nicht stören. Erst nachdem sie den Faden

gekappt hatte, heftete sie die braunen Augen, in denen Ernst und

Übermut kämpften, fest auf ihren wunderlichen Schutzgeist und rief ihm

zu:

"Pate, Ihr habt mir in kurzer Zeit den Herrn Vikar fast zerstört und

zugrunde gerichtet. Wohl mußt' ich ihn wieder in Ordnung bringen,

damit er vor Gott und Menschen erscheinen könne! Was aber habt Ihr

mit dem obersten Knopfe angefangen, der hier mangelte und den ich

durch einen des Vaters ersetzen mußte?--Schafft ihn zur Stelle, oder..."

Sie erhob die Nadel mit einer so trotzigen und blutdürstigen Gebärde

gegen den General, daß die Männer alle in schallendes Gelächter

ausbrachen.

Nach wenigen Augenblicken traten Pfannenstiel und Rahel vor den

Pfarrer, der sie verlobte und segnete.

Als aber die vergnügten Kirchenältesten sich entfernt hatten, gab der

würdige Herr seinem künftigen Schwiegersohne noch eine kurze Ermahnung:

"Was war das, Herr Vikar? An der Kirche vorüberschlüpfen, abgerissene

Knöpfe!... Wo bleibt da die Würde, das Amt?"

Dann wandte er sich gegen den General: "Ein Pärchen!" sagte er, "nun

das andere! Gebt her, Vetter!"

Und er langte ihm ohne Umstände in die Rocktasche, hob daraus das

hartspielende Pistol, zog dann das in der Kirche entladene

leichtspielende aus der seinigen und hielt sie vergleichend zusammen.

So begab es sich, daß der Schuß von Mythikon totgeschwiegen und, im

Widerspiel mit dem Tellenschusse, aus einer Realität zu einer blassen

wesenlosen Sage verflüchtigt wurde, die noch heute als ein heimatloses

Gespenst an den schönen Ufern unsres Sees herumschwebt.

Aber auch wenn die Mythikoner geplaudert hätten, der General konnte

sein Testament nicht mehr entkräften, denn er hatte die Eichen der Au

zum letzten Male gesehen.

Sein Ende war rasch, dunkel, unheimlich. Eines Abends beim

Lichteranzünden ritt er mit seinem Gefolge in ein deutsches Städtchen

ein, stieg im einzigen schlechten Wirtshause ab, berief den Schöffen

zu sich und ordnete Requisitionen an. Ein paar Stunden später wurde

er plötzlich von einem Krankheitsanfalle niedergeworfen und Schlag

Mitternacht hauchte er seine seltsame Seele aus.

Ende dieses Projekt Gutenberg Etextes Der Schuß von der Kanzel, von

Conrad Ferdinand Meyer.

Der Schuß von der Kanzel · 第 16 / 16 题