wie das heilige Rußland selber. An Stelle der Axt, die er sonst als
Waldarbeiter im weißen, heimischen Birkensumpf über dem roten Hemd
getragen, hatte er jetzt das vollgeladene Magazingewehr über den Pelz
gehängt. Er sah düster und drohend aus. Schjelting dachte sich: Wenn
ich umdrehe, ist er im Stande und schickt mir, dem Zivilisten, den er
vor den General führen soll, aus mißverstandenem Diensteifer eine Kugel
nach. Auf einmal begriff er, daß er in Lebensgefahr war -- nach hinten
sowohl, wo der Tag aufstieg, wie nach vorne, wo der Deutsche war. Er
spürte kalten Schweiß unter dem Rand seiner Pelzmütze. Er merkte, daß
seine Nerven ihn verließen. Er hatte keinen Willen mehr. Er tat, was
dieser Bauer in Feldbraun von ihm wollte. Er ging weiter und sagte
sich: Die Welt verkehrt sich. Ich dachte, den Muschik gegen den Feind
zu schicken. Statt dessen führt der Muschik jetzt mich an die Front...
Man sah nun schon weithin die verschneite, leichtgewellte Ebene.
Sie lag völlig tot und leer. Eine ausgestorbene Öde wie die Tundren
Sibiriens. Ein paar Krähen das Einzige, was sich regte. Ihr Krächzen
der einzige Laut. Schjelting dachte sich: dabei hausen da, soweit das
Auge reicht, tausende und zehntausende menschliche Maulwürfe in ihren
unterirdischen Gängen, huschen geschäftig hin und her, graben, wühlen,
scharren sich immer tiefer gegeneinander ein ... leben in Löchern ...
das leise Rauchgekräusel aus den gemauerten Kaminen ihrer Unterstände
allein verrät das Dasein der Höhlenbewohner...
„Heute sind sie ganz still ... die Deutschen ...,“ sagte der
Unteroffizier in seinem rauhen Brummbaß durch das Todesschweigen.
„Werden sie nicht noch schießen?“
„Warum schießen? Es ist Winter. Sie schlafen. Wie wir...“
Sie gingen durch den Schlammpfuhl des russischen Labyrinths von
Schützengräben, immer weiter im Zickzack, ganz nach vorn. Der Tag
wollte nicht recht kommen. Nebelschwaden strichen wieder über die
unterirdische Stadt hin und hüllten sie in zähes Grau.
„Wo ist der General?“
„Bald, Euer Hochwohlgeboren!“
Schjelting biß die Zähne zusammen. Er dachte sich: Was ist das Alles?
Wohin geh’ ich?... Hier hat nun doch die Welt ein Ende... Da, wo
der Sanitätssoldat mit dem Genfer Kreuz am Pelzärmel im Schutz des
äußersten Grabens steht... Was hast Du mich an der Schulter zu
fassen?... Packe Dich, Kerl...
Er sah zwei fanatische blaue Augen auf sich gerichtet und erkannte im
Nebel den Professor Korsakoff. Der zog ihn zwei Schritte zur Seite.
„Sie suchen Schiraj, Nicolai Wassiljewitsch?“
„Ja. Ihn.“
„Sie wollen auch ihn für Eure Wilnaer Pläne gewinnen?“
„Jeden, der noch in letzter Stunde auf mich hört!“
„Kehren Sie um, Nicolai Wassiljewitsch...“
„Wie?“
„Man wird Sie geleiten!... Gehen Sie auf Ihre Güter! Warten Sie dort
innen in Rußland den Gang der Dinge ab!“
Über Schjelting kam der Zorn. Er richtete sich in seinem früheren
Hochmut auf.
„Habt Ihr ein Recht, mich zu verschicken -- he?“
„Man warnt Sie!... Sie sind uns hier im Wege...“
„Euch frage ich nicht! Wo ist der General?“
„Sie wollen trotzdem zu ihm?“
„Ja!“
„Nun denn, mit Gott! Ich begleite Sie!“ sagte Korsakoff ruhig. „Kommen
Sie! Wir steigen hier herauf...!“
„Wie das? Vor den Schützengraben...?“
„Man sieht ja nicht zehn Fuß weit im Nebel! Wie sollte der Feind uns
bemerken! Vorwärts...“
„Belieben Euer Hochwohlgeboren gut Acht zu geben. Der Weg durch den
Drahtverhau ist eng...“
Der riesenhafte Unteroffizier stapfte voraus. Es ging quer wie durch
einen schmalen, tief verschneiten Weinberg, dessen Pfähle kahl aus dem
Schnee ragten. Schnee hing auch an den Drähten, die sie kreuz und quer
verbanden. Dies seltsame, verstrickte Band verlor sich zu beiden Seiten
ins Wesenlose des Nebels. Unwillkürlich dachte sich Schjelting: Es
reicht vom Njemen bis zu den Karpathen. Es spannt sich von der Schweiz
bis zur Nordsee. Nie sah die Welt etwas Ähnliches... Und dann ein
Schrecken in ihm: Was tue ich außerhalb von ihm ... da draußen ... im
unbetretenen Land ... im schweigenden Reich des Todes zwischen Freund
und Feind...?
Und ist da der Platz für einen General...?
Sie waren einen Abhang hinabgestiegen. Hinter ihnen, auf der Höhe des
Kammes, zeichnete sich noch unbestimmt der Rand des Schützengrabens ab.
Ein paar Pelzzipfel von hohen Mützen bewegten sich unruhig dahinter,
als lauerten da Wölfe. Vor ihnen endete die Böschung jäh, in einem
senkrecht an der Rückwand einer verlassenen Kiesgrube zehn Fuß tief
abstürzenden toten Winkel. Schjelting stand allein mit dem Panslawisten
und dem bewaffneten, finsteren Muschik hart an dem Abgrund in dem
dicken, totenstillen Nebel. Es schien ihm, als seien die drei die
letzten Menschen auf der vom Krieg in Nichts verwandelten Welt. Seine
Stimme war plötzlich heiser vor Schrecken.
„Wo ist Schiraj?“
„Geduld! Blicken Sie nach vorn, Euer Hochwohlgeboren!...“
„Er kann doch nicht vom Feind her kommen...“
„Er ist überall...“
Schjelting hob das verzerrte Gesicht.
„Ich höre seine Stimme ganz deutlich da hinten ... im Schützengraben...“
„Sie täuschen sich, Nicolai Wassiljewitsch...“
„Und Morskois Baß!... Wie kommt er hierher?“
„Er ist es nicht...“
„Er muß im Automobil an mir vorbeigefahren sein ... laßt mich zurück...“
„Still... Erbarmen Sie sich ... der Feind hört uns ja...“
„Zurück...“
„Beruhigen sich Euer Hochwohlgeboren...“
„Warum machst Du Dich schußfertig ... um Gotteswillen ...?“
„Um den General zu schützen!... Da kommt er ja auf uns zu...“
„Wo denn ... wo?“
„Da vor uns ... vom Feinde her... Er ist ein Falke... Ihm tun die Kugeln
nichts...“
„Ich kann ihn nicht sehen...“
„Der Nebel ist zu dicht... Beugen sich Euer Hochwohlgeboren nur noch
etwas mehr vor...“
„Da ist kein General... Ihr lügt...“
Nicolai von Schjelting wollte sich umwenden. Vor sich sah er Korsakoffs
entschlossenes und beinahe leidendes Fanatikergesicht. Ein jäher,
schlenkernder Handwink des Panslawisten zu dem Unteroffizier hin, so,
als scheuche er eine Fliege:
„Nun, Bruder: Mit Gott!“
In den Schützengräben hinten drehten sich einen Augenblick horchend
bärtige Köpfe. Das kurze, scharfe ‚Peng‘ vor dem Drahtverhau war der
erste Schuß dieses Morgens. Die Posten auf dem Auftritt spähten durch
den Spalt der Schutzschilder:
„Wer schießt denn da vorn?“
„Kommen die Deutschen?“
„Nein. Es ist nichts!“
„Es ist ja alles dick voll Nebel, Brüder...“
„Noch ist Nebel. Aber er löst sich. Bald haben wir hellen Tag.“
Das Licht kam. Ein grauer Winterhimmel wölbte sich über der Welt.
Nicolai von Schjelting schaute noch einmal zu ihm auf, allein lang
hingestreckt am Fuß des Kieshangs, wo ihn Niemand sah, einsam im
leeren Todesland zwischen den beiden Linien, und das war seine letzte
Erkenntnis: Der Krieg ... mein Krieg ... ich habe ihn gerufen ... da ist
er ... geht über mich hinweg ... und all das hinter mir...
Im russischen Schützengraben, vierzig, fünfzig Schritte entfernt,
raunte es: Er glaubte, den Baß Schirajs zu unterscheiden, die Stimmen
der Anderen, während seine Augen sich in dem fahlen Nichts über ihm
erlöschend verloren. Durch diese Leere senkte sich ein pfeilschnelles
Heulen wie ein Raubvogel auf die Russenschanze dahinten, krallte
sich ein, schleuderte mit einem Donnerschlag Schnee, Erde, Gasqualm,
Bretter, Draht und Menschen kirchturmhoch in die Luft, spielte da oben
mit dem Kopf des Generals Schiraj, mit dem Rumpf des Hofmeisters, den
Gliedern des Unteroffiziers, den Fetzen des Panslawisten und hüllte
vergrollend den Greuel in schmutzigen Rauch. Aber schon raste der
nächste der stählernen Stoßvögel heran. Schwärme von ihnen schwirrten
unsichtbar aus unbekannter deutscher Ferne. Es waren die Donner des
jüngsten Gerichts, unter denen an diesem Februarmorgen Nicolai von
Schjelting beim Beginn der Winterschlacht von Masuren in das Nichts
hinüberging. Ungeheure Leiterwagen rasselten am Himmel, Walfische
durchzischten das Luftmeer, Riesen gurgelten sich und wieherten in
den Wolken, Schiffssirenen heulten, Gassenjungen pfiffen schrill
durch die Finger, Teufel johlten, Zyklopen hämmerten in wildem Takt
auf dröhnendem Ambos und drüben, in den Russenlinien, verwandelte
sich jäh das Toben des unsichtbaren wütenden Heers in aufspritzenden
weißen Schnee und auffliegenden schwarzen Qualm und aufschießende rote
Feuerzungen und stille feldbraune Hügel von Menschen, in einstürzende
Erdhöhlen, klaffende Krater, betrunken umkippende Mammuth-Kanonen,
sich langsam verneigende Kirchtürme, in der Luft tanzende Bäume,
rasch, wie beim Untergang von Pompeji, zu Steinbrüchen sich wandelnde
Städtchen.
Tagelang und tageweit, von Lasdehnen bis hinter Lyck, donnerte die
Winterschlacht. Schjelting hörte es nicht mehr. Er hörte nicht mehr
das Hurrah, mit dem sie Alle durch den Schnee herankamen, die er in
Nord und Süd in Deutschland geschaut, grau, unermeßlich, unaufhaltsam
anschwellend wie das graue Meer zur Stunde der Flut, und über ihn und
den Schanzenbrei dahinter wegwogten, gen Osten, den Russen nach.
Dann, viel später, sagte eine Stimme:
„Die Kiesgrube da kommt uns gerade zu paß! Da liegt ohnedies schon
Einer drin!“
Es waren deutsche Landsturm-Männer. Sie hatten ihre Gewehre
in Pyramiden gestellt und die Pfeifen im Bart. Sie trugen die
steifgefrorenen toten Russen aus den Schützengräben und senkten sie
auf den Grund des Abhangs, auf dem Schjelting lag. Die Muschiks kamen
zu ihm herab und leisteten ihm, der sie in den Krieg geführt, im Tode
Gesellschaft. Einer nach dem andern legte sich auf ihn. Sie bedeckten
ihn, türmten sich über ihn mit ihren feierlichen und starren, groben
Gesichtern. Die menschgewordene und wieder erstorbene breite russische
Erde wurde sein Grab. Die Unzähligen machten auch ihn zur Zahl. Die
Namenlosen löschten seinen Namen, schieden ihn aus der Erinnerung aus,
als einen Verschollenen, von dem Niemand wußte, wo und wie er sein Ende
gefunden.
„...’Morgen, Leute!“
„Guten Morgen, Exzellenz!“
Der weißhaarige, blitzäugige Preußengeneral, der, die Zigarre im Mund,
die Autobrille über dem Mützenrand, die Hände in den Manteltaschen, von
der Chaussee her mit seinem Stab über das Feld kam, war sehr guter
Dinge. In seinem Abschnitt hatte die Geschichte geklappt. Überall.
Fern, gegen Süden hin, tönten noch in langen Abständen die letzten
Donnerschläge des verhallenden Wintergewitters.
„Ach, hören Sie ’mal, lieber Isebrink...“
„Exzellenz...“
Der Generalstabs-Major Isebrink trat, die Rechte an dem Helm, an den
Kommandierenden heran.
„Haben Sie die Tagebücher bei sich, die man da oben in dem
Mörsertrichter bei dem russischen General ohne Kopf gefunden hat?“
„Jawohl, Exzellenz!“
„Das Zeug scheint mir doch sehr wichtig. Namentlich auch in politischer
Hinsicht. Am besten ist es, Sie fahren ’mal selbst rasch zurück und
bringen es dem A. O. K. In ein paar Stunden sind Sie ja wieder da!“
„Zu Befehl, Exzellenz!“
Der Major Isebrink jagte in offenem, feldgrauen Rennwagen gegen Westen.
Leichtverwundete Offiziere fuhren, soviel Platz war, dichtgedrängt mit
verbundenen Köpfen und Armen mit. Der Chauffeur vorn in seinem langen
Mantel von chinesischem Ziegenhaar blies auf dem Horn unaufhörlich das
Oberkommando-Signal: Straße frei. Nur so kam man, rechts den nicht
endenden Kolonnen entgegen, links an dem ebenso endlosen Strom der
Gefangenen vorbei. Stund’ um Stunde, über Hügel und Täler floß die
fahlbraune, pelzmützige Flut. Sie wanderte auf allen Wegen, soweit nur
rechts und links das Auge reichte. Fern am Horizont noch spann sich,
in unwahrscheinlicher Länge, der entwaffnete, russische Heerwurm.
Die Wälder lebten und entsandten aus ihrem Dickicht tausendköpfige,
hohläugige, von fern schon die Hände hochhaltende Herden brauner
Hungerleider. Armeestäbe stiegen unvermutet aus den Sümpfen und kamen,
die Säbel in der Hand, heran, die Einen düster den Blick am Boden,
die Andern froh lachend und schwatzend. Batterienweise standen mit
zerschmetterten Schutzschilden und verbeulten Lafetten die genommenen
Geschütze am Weg. Nahe der Stadt wurde das Gewimmel der Gefangenen
zu einem braunen Meer. Die Offiziere fuhren fast als die einzigen
Deutschen durch diese Tausende von struppigen Köpfen und Kerlen, von
denen Keiner an Widerstand dachte. Nur ein stilles Gewinsel:
„Bissele Brot ... bissele Brot...“
„Maul halten! Pratzen weg...“
Am Weg stand eine von den Russen in die Luft gesprengte Kirche.
Aufgebrochene Särge davor, deren sterblichen Inhalt sie in den Teich
des sinnlos eingeäscherten Dorfs geworfen hatten. Ostpreußischer
Landsturm zog vorbei, sah die Greuel der Kosacken. Frisch und grimmig
klang sein Gesang:
„Oh Hindenburg, oh Hindenburg,
wie schön sind Deine Hiebe...“
und ferne noch, in der Eile des Marsches hinter dem Sieg her:
„Dein Lorbeer grünt zu jeder Zeit,
im Winter auch, wenn’s friert und schneit...“
In der Stadt hingen zwischen zerschossenen Häusern und verkohltem
Gebälk die schwarz-weiß-roten und die schwarz-weißen Siegesfahnen. Von
allen Türmen läuteten die Glocken die letzte Befreiung Ostpreußens ein.
Der Quartiermeister mußte lauter als gewöhnlich sprechen, während er
die russischen Schriftstücke in Empfang nahm.
„Danke sehr! Sonst noch Etwas?“
„Nein, Herr General!“
„Fahren Sie gleich zurück?“
„Zu Befehl!“
Der Major Isebrink sprang wieder in das Auto, sah nach der Uhr:
„Na los, Mann Gottes! Warum nicht über den Marktplatz?“
Aber da sah er selbst: da war kein Durchkommen. Den füllte an den
Häusern rechts und links ein brauner, stumpfer, stiller Sumpf von
gefangenen Russen, in der Mitte ein grauer, brausender, jubelnder
Wildbach von deutschen Kriegern. Sie umstrudelten Etwas, sie hoben
die Hände, sie sangen, sie jauchzten... Isebrink sprang im Wagen auf
und auch über sein feldgebräuntes Gesicht glitt plötzlich eine wilde,
strahlende Freude. Die Autoreihe da vorn wies am Kühler nicht die vier
schwarz-weißen rotgerahmten Würfel des Oberkommando-Fähnchens, nicht
einmal die Anfangsbuchstaben des Oberbefehlshaber Ost, sonst hier, bei
der Wacht an der Weichsel, das Sinnbild höchster Kommandogewalt. Eine
Purpurstandarte flatterte über den grauen Helmen, dem tausendstimmigen
Hurrah. Kaiser Wilhelm stand inmitten der Seinen, der Kriegsherr
inmitten des herrlichsten Heers aller Völker und Zeiten.
Lange schaute der Major Isebrink hinüber. Dann besann er sich, daß
es für ihn höchste Zeit war, weiterzukommen. Er fuhr durch eine
Nebengasse. Aber auch da standen die Menschen und schwenkten die Hüte
und drängten sich, um von ferne den Kaiser zu sehen. Er beugte sich
stehend in dem Wagen vor. Und da die Ostpreußen in ihrem Jubel der
Befreiung nicht auf ihn achteten, sprach er, ohne es zu wissen, das
Geheimnis seiner Zeit und seines Volks und seiner Siege aus:
„Bitte, lassen Sie mich durch: Ich muß in den Dienst!“
+Ende+
Von +Rudolph Stratz+ erschienen ferner im Verlage Ullstein & Co, Berlin:
Arme Thea
Roman. 221.-230. Tausend
Preis 1 Mark
Das Schicksal der armen Mädchen, die schutz- und haltlos im Leben
stehen, bis es ihnen gelingt, sich zur Höhe emporzuschwingen und in der
Liebe und in der Arbeit ihr volles Glück zu finden, hat hier Rudolph
Stratz seinem feinsinnigen Roman zugrunde gelegt. Ein froher und
gesunder Optimismus spricht aus dem prächtigen und fesselnden Werke.
Lieb Vaterland
Roman. 226.-235. Tausend
Preis 1 Mark
(31. Tausend, Preis 3 Mark, vergriffen)
Die Erzählung führt in die unruhigen Jahre des Marokkokonfliktes, in
die Zeit, die den Gegensatz Deutschlands zu Frankreich zum ersten Male
verstärkte. Ein Buch von Deutschlands Kraft und Größe ist dieser Roman
mit dem Titel des ehernen Schlachtliedes, ein Buch, das die deutsche
Tüchtigkeit verherrlicht.
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=Liebestrank.= Roman. 20. Auflage 4.-- 5.--
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deutschen Leben Moskaus. 10. Auflage 3.50 4.50
=Gib mir die Hand.= Odessaer Roman.
14. Auflage 4.-- 5.--
=Du Schwert zu meiner Linken.= Ein Roman
aus der deutschen Armee. 45. Aufl. 4.50 5.50
=Seine englische Frau.= Roman. 40. Aufl. 4.50 5.50
=Stark wie die Mark.= Roman. 30. Aufl. 5.-- 6.--
=Ich harr’ des Glücks.= Novellen. 6. Aufl. 3.50 4.50
=Es war ein Traum.= Berliner Novellen.
5. Auflage 3.50 4.50
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Verlag Ullstein & Co, Berlin
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Französische Staatsmänner
Von Max Nordau
Die Kolonialreiche der Großmächte
Von Legationsrat ~Dr.~ Zimmermann
Russische Köpfe
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Amerika
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Verlag Ullstein & Co, Berlin
[Illustration]
Ullstein & Co
Berlin SW 68