Der Türpfosten

Wenn ich zurückdenke, an den Pfosten der Türe zum Vorhaus mich erinnere!

Nachtfinsternis, draußen spielt sich ein Gewitter ab. Und Corra geht und

macht den einen Flügel der Vorhaustüre zu. Damit der Regen nicht so

hereinkartätschte.

Mein Großvater, der Waldförster, hat es aus dem Zimmer heraus

anbefohlen.

Ach, und was jetzt folgt, hat Corra wahrscheinlich einmal auf einem

Bilde gesehen: ... Corra stellt sich neben mich, faßt meinen Arm und:

»Schau das Gewitter an ...«

Die Wolken hingen in dicken Fetzen und romantisch, braune Kupferkessel,

fast bis zur Erde, und die Bäume bogen sich und pfiffen und schüttelten

mit Riesenlaubbüscheln, benahmen sich wie hysterische Weiber.

Ein reißender Bach fuhr bereits an den Vorhausstufen vorbei, in den der

Regen hineinprickelte. Bei jedem Blitze, mit Siebenmeilenstiefeln über

Land, sah sie mich an ...

Ach, schaute zu mir auf. Und ich: Jedesmal aufwärtsblickend: Sie

vertraut sich dir an ... Sie vertraut sich dir an ...

Aber eine dritte Person in der Nachtfinsternis neben uns!?

Hans!?

Ach, er hat sogar ein Butterbrot!

Plötzlich fühle ich etwas an meinem Arm.

Butter!?

»Mein neuer Anzug!!«

Corra zieht mich ins Gewitterlicht. (Sie hüpfen ordentlich vor

Ausgelassenheit, die zwei ...)

Adelina; oder, Der Abschied vom neunzehnten Lebensjahre. Aufzeichnungen · 第 18 / 40 题