Vorbei sind Wind und Regen, der Mittag ist so heiter, die Wolken
teilen sich. Fliehend bescheint den Hügel die unbeständige Sonne.
Rötlich fließt der Strom des Bergs im Tale hin. Süß ist dein Murmeln,
Strom; doch süßer die Stimme, die ich höre. Es ist Alpins Stimme, er
bejammert den Toten. Sein Haupt ist vor Alter gebeugt und rot sein
tränendes Auge. Alpin, trefflicher Sänger, warum allein auf dem
schweigenden Hügel? Warum jammerst du wie ein Windstoß im Walde, wie
eine Welle am fernen Gestade?