In diesem Frühwerk zeigt sich schon die ganze Kraft und Eigenart Döblins.
Er gestaltet auch hier schon ins Großzügige hinein. Zwar handelt es sich in
der Hauptsache um Empfindungen und Gefühle. Aber er formt sie schon in
mächtigen Zügen. Er hebt sie über das kleine, zerpflückende Alltägliche
hinaus und gibt ihnen Gewicht, Bedeutung und fast Ewigkeitsinhalt.
Allerdings stellt das Werk auch Anforderungen an den Leser. Es fordert
Geduld und Hingabe. Aber am Ende lohnt sich dies alles. Wenn auch wieder
der aufmerkende Leser nicht mit allen Schlüssen Döblins einverstanden sein
wird.
(Die Post, Berlin)