Die drei Sprünge des Wang-lun

Dieser Roman ist ein Zeichen jenes Einfühlungsvermögens, das seit den

Schlegeln der deutschen Literatur gegeben ward. Das ist kein papierner

Hintergrund, bemalte Kulissen, das sind die wogenden Reisfelder, das ist

der breite gelbe Strom, das sind die engen erbärmlichen Händlergassen, das

Volk, das stiehlt, betrügt und betet; chinesische Märchen und Lieder

beschreiben es uns. Gleicher Ebenen Hauch, tausendjährige Kultur umweht uns

in diesem Buch, und manche Seite könnte vielleicht ebensogut in einem

chinesischen Werke selbst stehen.

(Rheinisch-Westfälische Zeitung, Essen)

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