Achtzehn Jahre! Was hatte ich mit achtzehn Jahren schon alles hinter
mir! -- --
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Die Großeltern gehen mit sonderbar vorwurfsvollen Blicken einher. Sie
scheinen nicht mit meinem Tun zufrieden. --
Bis zu seinem zehnten Jahre ist der Knabe hier bei ihnen gewesen.
Ich glaub' es wohl, daß sie ihn ungern hergegeben haben, daß sie nur das
Wohl des Knaben im Auge hatten.
Sie können mich nicht begreifen, daß ich ihn nicht dort lasse, wo nach
ihrer Meinung sein rechter Platz ist.
Sind es nur Rachegefühle, die mich leiten?
Gilt mir das Wohl meines Kindes nicht in erster Linie?
Wenn ich ganz wahr gegen mich sein will, so weiß ich es selbst nicht
einmal.
Ich will mein Kind haben, will es umarmen, herzen, küssen, und fürchte
mich doch vor diesem Augenblick.
Das aber weiß ich gewiß, daß mich ein wohliges Gefühl beschleicht, wenn
ich an den Schmerz denke, den ich dem Vater dieses Kindes zufüge.
* * * * *
Lou will im Walde bleiben, bis alles fertig zur Abreise ist.
Mich trägt mein Wagen schnell zur Stadt; es ist schön, so schnell zum
Ziele zu kommen.
Ich lehne mich im Wagen zurück und lasse meine Augen über die alten,
vielhundertjährigen Bäume gleiten. Es träumt sich gut unter euch. Und du
wirst still und friedlich ruhen, mein treuer Freund.
Ich aber will dir noch jetzt den Mann erziehen, den du dir für deine
Werke so oft gewünscht hast. --
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Die Dämmerung zieht herauf. Die Stimmen der spielenden Kinder tönen von
der Straße zu mir ins Zimmer.
Selige Tage der Kindheit.
So gut es meine Lou hat, etwas hat sie nicht kennen gelernt.
Diese wundervollen Spiele an lauen Sommerabenden, wenn jeder Augenblick
vorm Zubettgehen noch im Spiel mit den Nachbarskindern ausgenutzt
wird. --