Er war nur noch ein Name, nur ein Bild,
ein Schatten noch auf einem Wirtshausschild,
jeder durfte sich seinen Willkommen holen:
Zum König von Polen.
Einst stieg er Stufen aufwärts zu den Göttern,
auf dem Gewirr geschwungner Säbelspitzen
war, überblendeter, sein Name schwebend,
trunken von Jubelrufen der Schlachzizen.
Dann ein Gespiel den Spöttern,
entthronter Schatten prunkender Leidenschaft,
Zaunkönig, Rattenkönig, und ein Bild
auf abendlichem Schild,
Reisende müden Suchens überhebend.
He, polnische Wirtschaft!
Aber um Polen ist ein Brand gekommen,
da sind die Farben abgeblättert.
Sie haben alle Wirtshausschilder heruntergenommen,
die waren verwaschen und bös verwettert.
Flammen fraßen in den Ritzen.
Im Grabe stöhnen die Schlachzizen.
Ein Mann galoppiert sich wendend auf einem blutigen Fohlen,
Flammen unter den Sohlen,
wo sein zuckender Huf aufschmettert,
schreit er in alle Ohren:
»Polen ist noch nicht verloren:
Polen -- König von Polen!«