Im Schlafanzug suchte ich Stabsarzt J. in seinem Zelt auf und

weckte ihn mit der frohen Botschaft. Bald nach Tagesanbruch waren

wir marschbereit und gingen dem Wechsel zu. Kurz nach Ssadumas Dorf

überschritten wir den Mgetafluß und waren bald an der Fährte. Ich

wußte, daß die Elefanten, wenn sie an dieser Stelle waren, nicht gar

so weit gingen, und so ließen wir an einer schönen schattigen Stelle

am Mgeta die Zelte aufschlagen und besichtigten dann die Fährte. Nebst

einigen Kühen war ein ganz annehmbarer Bulle in der Herde. Bald führte

die Fährte durch den Mgeta an die linke Flußseite. Dort zerstreuten

sich die Einzelfährten. Die Elefanten hatten überall Schilf geäst,

und es dauerte fast eine Stunde, bis wir aus dem Kreuz und Quer der

Spuren, die sich kaum sichtbar von den teilweise alten Wechseln

abhoben, den weiteren Ausweg fanden. Endlich hatten wir ihn, und als

wir eine halbe Stunde gefolgt waren, so daß eine bestimmte Richtung zu

erkennen war, konnte ich aus innerster Überzeugung J. versichern, »zu

Gesicht bekommen wir die Elefanten heute auf alle Fälle«. Sie hatten

sich einem Winkel zugewandt, den der Wiguberg durch steilen Abfall mit

dem Mgetafluß bildet. Diese Gegend war mir wie meine Tasche bekannt.

Sie enthielt eine Menge dichtester Dickichte, wie sie der Elefant zum

Unterstellen von 10-3 Uhr während der heißesten Sonne liebt. Wir kamen

an eine Stelle, wo die Steppe über Nacht gebrannt hatte, und konnten

in der Asche die Fährten noch einmal genau auf ihre Stärke prüfen. Nun

brauchten wir nur den Daumen zu halten, damit wir beim Annähern guten

Wind hatten. Auf diesen allein war unser erhoffter Erfolg gestellt,

und es hat gar nichts zu sagen, ob die allgemeine Windrichtung gut

ist. Eine Übersicht des Geländes ist in den Dickichten ja gänzlich

ausgeschlossen, und da die Elefanten wie vieles andere Wild zu ihrer

Sicherung häufig Bogen schlagen, geschieht es öfters, daß man in

ihren Wind gerät, ohne daß man sie zu Gesicht bekommt, und nur am

Brechen sein Mißgeschick hört. Schön klar und deutlich können wir die

Fährte halten. Die Elefanten waren längere Zeit nicht hier gewesen

und die ehemaligen Wechsel so alt, daß man sofort die frische Fährte

unterscheiden konnte, was sonst manchmal recht schwierig wird, wenn

Fährten des Vortages oder der Nacht mitgeprüft werden müssen.

Vergnügt schreiten wir weiter, von der Sonne nicht allzusehr belästigt,

da das Blätterdach guten Schutz gewährt. Nun biegt die Fährte wieder

links aus der Richtung ab, und als wir ihr eine halbe Stunde gefolgt

sind, sinkt uns das Herz in die Stiefel, wir durchschneiden eine schon

vorher durchquerte Stelle; die Fährte hat eine Schleife gemacht.

Beklommen holen wir Atem und fragen uns, haben die Elefanten beim

Überschreiten ihres Wechsels von unserer Folge Witterung genommen? Denn

übersehen können wir die Fährte unmöglich haben. Wir unterhandeln mit

unsern Begleitern. Senikambi, Salim und Saleh, unsere Fährtensucher,

von mir langerprobte gute Jäger, bestreiten aufs entschiedenste, daß

bei unserm Durchqueren der verfolgte Wechsel schon von den Elefanten

überschritten war. Unmittelbar auf den alten Wechsel ist keine neue

Fährte über die alte gesetzt, sondern von allen Tieren überschritten

worden. Mit recht gemischten Gefühlen folgen wir weiter. Die Jagdlust

und -freude sinkt gleich um 50 Prozent, wenn sich eine Aussicht

wie durch diesen Fall verringert, und man merkt plötzlich, daß die

Körperfrische einer Ermüdung Platz macht. Gegen 12 Uhr beschließen wir,

etwas zu ruhen. Wir verzehrten ein mitgenommenes kleines Frühstück,

tranken einen Schluck kalten Kaffee dazu und legten uns lang, die Beine

etwas erhöht, da diese Lage die Schwere in den Füßen am raschesten

beseitigt. J. schlief ein, und ich döste vor mich hin. J.s Boy schien

Verdauungsbeschwerden zu haben, denn es kollerte von Zeit zu Zeit in

seinem Bauch. Ich fragte ihn, ob ihm was fehle, er verneinte. Kurz

vor 1 Uhr weckte ich J., und wir zogen weiter. Noch keine hundert

Schritte waren wir gegangen, da hörte ich es wieder in dem Leib von J.s

Boy kollern, doch nein, das ist stärker, kommt aus anderer Richtung.

Ich bleibe stehen, wende mich zurück und lege die Finger auf die

Lippen. Da streckt auch schon Senikambi den Arm aus und deutet die

Richtung an; es sind die Elefanten. Ich freue mich innerlich, daß ich

trotz meiner leichten Schwerhörigkeit schon bei der Ruhepause als

einziger das Geräusch bemerkt hatte, das die Elefanten mit den Ohren

hervorbringen, indem sie mit der pappdeckelartigen Knorpelmasse durch

Bewegung knattern; ich hatte es zwar in des Boys Leib verlegt, aber

doch wahrgenommen, obwohl kein anderer etwas gehört hatte.

Die Elefanten stehen links von uns, der Wechsel führt noch in gerader

Richtung weiter. Am aufgenommenen Staub prüfen wir den Wind. O weh,

sie müssen halben Wind von uns bekommen, und richtig, schon knackt's

und prasselt's für einige Sekunden, dann ist alles still, und nur hin

und wieder rauscht leise ein Busch, den die flüchtenden Elefanten

streiften. Schnell folgen wir dem Wechsel. Es ist nicht zu befürchten,

daß sie schon wieder stehen. Nach fünf Minuten lauschen wir wieder;

nichts ist zu hören.

[Illustration: Abb. 19. Ein guter Elefantenbulle. Besser phot.]

Vorsichtiger gehen wir weiter, wieder von links das Geräusch. Alle

Nerven gespannt, spähen wir in den dichten Busch. Dichtes Lianengewirr

im Blätterdach hat im Unterholz jeden Laubwuchs unterdrückt. Da hebt

sich durch eine Bewegung mit den Ohren in dem dämmrigen Dunkel der

Kopf eines Elefanten ab, der auf uns gerichtet ist. J., der etwas

weiter rechts steht, bittet mich durch Gesten, mit anzuschlagen. Fast

gleichzeitig hallen unsere beiden Schüsse, der Kugeleinschlag dröhnt,

wie nur aus einer Büchse herrührend. Gut bin ich auf die Grube zwischen

Licht und Gehör abgekommen, sie ist eine der wenigen Stellen, die

direkt zum Gehirn führen.

Ein gewaltiges, wütendes Trompeten hebt an, und im Dickicht kracht

es. Man denkt, ein Tornado habe eingesetzt. Da, ein schwerer Fall.

Das Hurra bleibt noch in der Kehle stecken, denn häufig wird der

umgelegte Elefant wieder hoch und läuft kilometerweit, so daß man

ihn zuguterletzt noch verlieren kann. Vorsichtig gehe ich von links,

Stabsarzt J. von rechts vor. Nach zehn Schritt liegt der Elefant auf

acht Meter mit dem Rücken auf mich zu (Abb. 19). Kantig hebt sich das

Rückgrat mit der Schwarte vom anderen Körper ab. Kurz entschlossen

setze ich eine Kugel zwischen die Wirbel, und der Elefant streckt sich.

Diese Art von Fangschüssen wird wohl bei europäischen Jägern Mißfallen

erregen. Bei dem zählebigen größeren afrikanischen Wild bildet sie

aber die einzige Sicherung gegen ein Hochwerden, da sofort die hintere

Partie gelähmt ist. J. schüttelte mir die Hand. Wir ließen das Gestrüpp

freihauen, um die Zähne besichtigen zu können. Doch, der Elefant hat

nur ~einen~ Stoßzahn, der rechte fehlt völlig! Zwei Handbreiten

unter dem rechten Auge ist eine pfenniggroße eiternde Wunde. Ich

drücke daran, und es quillt dicker Eiter. Mir dämmert's. Sollte das

nicht mein Elefant aus dem Hirsefeld des Nderange sein? Ich mache J.

darauf aufmerksam, und gemeinsam untersuchen wir die Wunde mit einem

Hölzchen. Es ist eine tiefe Wunde, und auch J. glaubt sicher an einen

Schußkanal. Als auch die Eingeborenen merken, was wir da ausprobieren,

sind sie sofort der Meinung, daß wir den im Juli nächtlich beschossenen

Elefanten zur Strecke gebracht hätten. Vorausschicken will ich hier,

daß Stabsarzt J. später Gelegenheit hatte, auf einer Versteigerung den

von mir ausgeschossenen Stoßzahn zu erstehen, der in Dicke und Form

genau zu dem des erlegten Elefanten paßte.

Zwei Leute schickten wir zum Lager zurück, um unsere photographischen

Apparate nebst etwas Kaffee und ein paar Bananen zu holen. Zwanzig

Mann sollen mit Messern und Äxten kommen, um dem Elefanten die Stiefel

(d. h. die Haut der Säulen) auszuziehen (aus denen sich J. Papierkörbe

und Bowlen machen lassen will) und den Zahn herauszuhauen. Wir machen

es uns inzwischen im Schatten bequem, und als sich die übrigen Leute

etwas ausgeruht haben, lassen wir durch Niederschlagen des Busches

den Kadaver freilegen, um Licht zum Photographieren zu haben. Nach

eineinhalb Stunden sind die Leute schon zurück. Nur zehn Minuten von

uns liegt der Mgeta, und hart an diesem am jenseitigen Ufer der Weg

Kissaki-Mafumbo. Bald sind die Säulen abgeschnitten und der Zahn

herausgehauen. Schon finden sich Scharen von Weibern, Kindern und

alten Männern ein, die fleischhungrig sind. Es sind nichtislamitische

Wapungas, denen Elefantenfleisch einen Hochgenuß bedeutet.

Wir überlassen es ihnen gern, da wir keine Verwendung dafür haben; nur

einige Zentner behalte ich für mich als Dörrfleisch für meine Hunde.

Fest überzeugt, daß am nächsten Morgen von dem wandelnden Fleischberg

nur noch einige Knochen übrig sind, treten wir dann den Rückweg zum

Zelt an. Hier entfaltet sich noch einmal rege Tätigkeit; es ist gar

keine Kleinigkeit, die Haut von den Säulen zu lösen. Der Beinknochen

wird mit einem Strick fest an einen Ast gebunden, und nachdem alle vier

Säulen baumeln, mühen sich an jedem Fuß vier Mann zwei Stunden lang.

Dann wird mit dem Messer noch etwas nachgekratzt und jede Fußhaut voll

Holzasche, die inzwischen bereitet worden war, gefüllt, damit nicht

Haut auf Haut zu liegen kommt und der Gerbungsprozeß sich selbsttätig

vollziehen kann.

Recht müde gingen wir dann nach dem Abendbrot zu Bett, aber ganz

ungestört sollte ich die wohlverdiente Nachtruhe nicht genießen. Ich

erwachte nach einigen Stunden durch ein Zwicken an verschiedenen

Körperstellen. Leider hatte ich abends vergessen, meine elektrische

Lampe mit unters Moskitonetz zu nehmen, und lüftete es nun, um nach

den Streichhölzern zu tasten und die Lampe anzuzünden. Was hatte ich

dadurch angerichtet! Siafus! -- Wanderameisen waren in meinem Zelt.

Der Boden, die Decke und die Außenseite meines Moskitonetzes wimmelten

von diesen schwarzen Gesellen. Zu mir waren vorher nur die kleinen

Tiere gekommen, die durch die Maschen des Moskitonetzes durchschlüpfen

konnten. Ich heftete schnell die Zeltwand auf, rief den Boy und stürzte

fluchend ins Freie, indem ich mir den Schlafanzug vom Leibe riß und die

einzelnen Tiere ablas, die ihre Zangen fest in meine Haut eingebohrt

hatten. J. erwachte von meinem Fluchen, als ich splitternackt in seinem

Zelt, das, obwohl es nur sechs Meter von dem meinigen stand, von dem

Zuge verschont blieb, Zuflucht suchte. Saleh hatte inzwischen Träger

mobil gemacht, und diese machten rings um mein Zelt Feuer und kehrten

die Ameisen hinein. Ein durch Streuen von heißer Holzasche ums Zelt

gezogener Kreis lenkte den Wanderzug ab, und nach einer halben Stunde

konnte ich mich wieder niederlegen.

Mein Boy behauptete zwar, er hätte nun alle Siafus aus meinem Bett

herausgeschüttelt und aufgelesen. Ich wurde aber doch noch reichlich

gezwickt. Nach dem vorherigen Massenüberfall nahm ich es jedoch mit den

einzelnen nicht mehr so genau und schlief bald wieder ein. Der Mensch

gewöhnt sich eben an alles, und Afrika erzieht seine Leute so, daß sie

in keiner Lebenslage den Humor verlieren.

Unwillkürlich findet das Großwild Ostafrikas, das Raubwild und die

Dickhäuter, in der Allgemeinheit die meiste Beachtung, obwohl man damit

den anderen, weniger stark ins Auge fallenden Wildarten eigentlich

unrecht tut, denn auch sie bieten dem aufmerksamen, sachkundigen

Beschauer eine Fülle des Interessanten.

Häufig veranlaßt die Handlungsweise des Wildes den Beobachter, wie es

z. B. Dr. Th. Zell in seinem vortrefflichen Kosmosbändchen (gleichen

Titels) tat, die Frage zu stellen: »Ist das Tier unvernünftig?« Folgt

es durch Generationen anerzogenen Instinkten, deren Ausbildung ihm

seine Umgebung im Kampfe ums Dasein aufzwang, oder lassen sich in

seinen Handlungen verstandesmäßige Tätigkeiten feststellen?

Die Anschauungen, ob man dem Wilde, wie dem Tiere überhaupt eine Seele

zuerkennen darf, die es zu verstandesmäßigen Tätigkeiten befähigt,

oder ob Naturgesetze, ihnen selbst unbewußt, ihre für den jeweiligen

Fall einzig richtige Handlungsweise vorschreiben, sind sehr geteilt.

Ich möchte mit einer strikten Behauptung weder nach der einen, noch

der anderen Seite hervortreten, sondern hoffe, dem Leser, der meinen

Aufzeichnungen bis hierher gefolgt ist, vielleicht in einem folgenden

Kosmosbändchen Gelegenheit geben zu können, auch mit den anderen

Wildarten unserer Kolonie bekannt zu werden und ihn dadurch in die Lage

zu versetzen, durch meine Beobachtungen eine Bereicherung des eigenen

Urteils zu gewinnen.

Fußnoten:

[5] d. h. durch seitliches Anlehnen des Laufes an den Stamm dem Gewehr

eine Stütze gegeben.

Naturwissenschaftliche Bildung

ist die Forderung des Tages!

Zum Beitritt in den »Kosmos, Gesellschaft der Naturfreunde«, laden wir

alle Naturfreunde

jeden Standes, sowie alle _Schulen, Volksbüchereien, Vereine usw._

ein. -- Außer dem geringen

_Halbjahresbeitrag von nur M 2.40_

(Beim Bezug durch den Buchhandel 10 Pf. Bestellgeld, durch die Post

Porto besonders)

erwachsen dem Mitglied =keinerlei= Verpflichtungen, dagegen werden

ihm folgende _große Vorteile geboten_:

Die Mitglieder erhalten laut § 5 als Gegenleistung für ihren

Jahresbeitrag im Jahre 1916 =kostenlos=:

=I. Die Monatschrift Kosmos, Handweiser für Naturfreunde. Reich

illustriert.= Preis für Nichtmitglieder M. 2.80.

=II. Die ordentlichen Veröffentlichungen.= Nichtmitglieder zahlen

den Einzelpreis von M 1.-- für jeden Band.

Wilhelm Bölsche, Stammbaum der Insekten.

Dr. Kurt Floericke, Meine Reise in Bulgarien.

Dr. Hermann Dekker, Heilen und Helfen.

Hans Besser, Affen, Antilopen u. Schlangen Deutsch-Ostafrikas.

Prof. Dr. Karl Weule, Die Sprache.

Änderungen vorbehalten. (Näheres wird im Kosmos-Handweiser

bekanntgegeben.)

=III. Vergünstigungen beim Bezuge von hervorragenden

naturwissenschaftlichen Werken= (siehe Seite 2 des Prospektes).

Jedermann kann jederzeit Mitglied werden.

Bereits Erschienenes wird nachgeliefert.

Satzung

§ 1. Die Gesellschaft Kosmos (eine freie Vereinigung der Naturfreunde

auf geschäftlicher Grundlage) will in erster Linie die Kenntnis

der Naturwissenschaften und damit die Freude an der Natur und das

Verständnis ihrer Erscheinungen in den weitesten Kreisen unseres

Volkes verbreiten.

§ 2. Dieses Ziel sucht die Gesellschaft zu erreichen: durch die

Herausgabe eines den Mitgliedern =kostenlos= zur Verfügung

gestellten naturwissenschaftlichen Handweisers (§ 5); durch Herausgabe

neuer, von hervorragenden Autoren verfaßter, im guten Sinne

gemeinverständlicher Werke naturwissenschaftlichen Inhalts, die sie

ihren Mitgliedern =unentgeltlich= oder =zu einem besonders

billigen Preise= zugänglich macht, usw.

§ 3. Die Gründer der Gesellschaft bilden den geschäftsführenden

Ausschuß, den Vorstand usw.

§ 4. =Mitglied kann jeder werden=, der sich zu einem

Jahresbeitrag von =M 4.80= (exkl. Porto) verpflichtet. Andere

Verpflichtungen und Rechte, als in dieser Satzung angegeben sind,

erwachsen den Mitgliedern nicht. Der Eintritt kann =jederzeit=

erfolgen; bereits Erschienenes wird nachgeliefert. Der Austritt ist

gegebenenfalls bis 1. Oktober des Jahres anzuzeigen, womit alle

weiteren Ansprüche an die Gesellschaft erlöschen.

§ 5. Siehe vorige Seite.

§ 6. Die Geschäftsstelle befindet sich bei der =Franckh'schen

Verlagshandlung, Stuttgart=, Pfizerstraße 5. Alle Zuschriften,

Sendungen und Zahlungen (vgl. § 5) sind, soweit sie nicht durch eine

Buchhandlung Erledigung finden konnten, dahin zu richten.

Kosmos

Handweiser für Naturfreunde

Erscheint jährlich zwölfmal -- 2 bis 3 Bogen stark -- und enthält:

=Originalaufsätze= von allgemeinem Interesse aus sämtlichen

Gebieten der Naturwissenschaften. Reich illustriert.

=Regelmäßig orientierende Berichte= über Fortschritte und neue

Forschungen auf allen Gebieten der Naturwissenschaft.

=Auskunftsstelle= -- =Interessante kleine Mitteilungen.=

=Mitteilungen über Naturbeobachtungen=, Vorschläge und Anfragen

aus dem Leserkreise.

=Bibliographische Notizen= über bemerkenswerte neue Erscheinungen

der deutschen naturwissenschaftlichen Literatur.

Die Mitglieder des ~Kosmos~ haben nach Paragraph 5 III das Recht,

außerordentliche Veröffentlichungen und die den Mitgliedern angebotenen

Bücher zu ~einem Ausnahmepreis~ zu beziehen.

Es befinden sich u. a. darunter folgende Werke:

+---------+------

| Preis |Mitgl.

|f. Nicht-|preis

| mitgl. |

+---------+------

=Altpeter, ABC der Chemie= | 2.40 | 1.--

=Bergmiller, Erfahr. a. d. Gebiete d. hoh. Jagd.= Geb. | 4.50 | 3.50

=Bölsche, W., Der Sieg des Lebens.= Fein gebunden | 1.80 | 1.50

=Diezels Erfahrungen a. d. Gebiete d. Niederjagd.= Geb.| 4.50 | 2.90

=Ewald, Mutter Natur erzählt.= Gebunden | 4.80 | 3.60

=Ewald, Der Zweifüssler.= Gebunden | 4.80 | 3.60

=Ewald, Vier feine Freunde. Gebunden | 4.80 | 3.60

=Fabre, J. H., Sternhimmel.= Gebunden | 4.80 | 3.60

=Fabre, J. H., Bilder a. d. Insektenwelt.= I/II, | |

III/IV. 2 Bde. geb. je | 4.50 | 3.40

=Fabre, J. H., Blick ins Käferleben.= Broschiert | 1.-- | -.50

=Floericke, Dr. Kurt, Deutsches Vogelbuch.= Gebunden |10.-- | 8.40

=Floericke, Dr., Taschenbuch zum Vogelbestimmen.= Geb. | 3.80 | 2.90

=Fruwirth, Die Pflanzen der Feldwirtschaft.= Geb. | 3.80 | 2.90

=Gräbner, Taschenbuch zum Pflanzenbestimmen.= Geb. | 3.80 | 2.90

=Hepner, Cl., 100 neue Tiergeschichten.= Gebunden | 3.60 | 2.80

=Jaeger, Prof. Dr. Gust., Das Leben im Wasser.= Kart. | 4.50 | 1.70

=Kuhlmann, Wunderwelt des Wassertropfens.= Brosch. | 1.-- | -.50

=Lange, Der Garten und seine Bepflanzung.= Geb. | 4.50 | 3.50

=Leben der Pflanze.= Bd. I, II, III, IV, V, VI, | |

VII, VIII, geb. je |15.- |13.50

=Lindemann, Die Erde.= Bd. I Gebunden | 9.-- | 8.--

=Lindemann, Die Erde.= Bd. II. Gebunden | 9.-- | 8.--

=Meyer, Dr. M. Wilh., Die ägyptische Finsternis.= Geb. | 3.-- | 1.90

=Monographien unserer Haustiere= Bd. I Schumann, | |

Kaninchen; Bd. II Schuster, Hauskatze; Bd. III | |

Morgan, Hund; Bd. IV Schwind, Haushuhn à | 1.40 | 1.05

=Sauer, Prof. Dr. A., Mineralkunde.= Gebunden | 13.60 |12.20

=Schrader, Liebesleben der Tiere.= Broschiert | 1.40 | 1.10

=Schroeder-Rothe, Handbuch f. Naturfreunde.= Bd. I geb.| 4.20 | 3.60

=Schroeder-Rothe, Handbuch f. Naturfreunde.= Bd. II geb| 3.80 | 3.30

=Schwind-Gemen, Rosenbüchlein.= Gebunden | 1.50 | 1.25

=Stevens, Frank. Ausflüge ins Ameisenreich.= Geb. | 2.50 | 1.85

=Stevens, Frank. Die Reise ins Bienenland.= Geb. | 2.50 | 1.85

=Strandbüchlein.= Gebunden | 1.25 | 1.--

=Stridde, Allgemeine Zoologie.= Gebunden | 7.-- | 6.20

=Thompson, E. S., Bingo u. a. Tiergeschichten.= Geb. | 4.80 | 3.60

=Thompson, Prärietiere und ihre Schicksale.= Fein geb. | 4.80 | 3.60

=Thompson, Tierhelden.= Fein gebunden | 4.80 | 3.60

=Wurm, Waldgeheimnisse.= Gebunden | 4.80 | 3.60

und zahlreiche andere Werke mehr.

Die ordentlichen Veröffentlichungen

früherer Jahre erhalten Mitglieder, solange vorrätig, zu

Ausnahmepreisen:

:1904:

(Handweiser vergriffen) zusammen für M 4.-- (Preis für Nichtmitglieder

M 5.--). geb. für M 6.20 (für Nichtmitglieder M 8.40)

Bölsche, W., Abstammung des Menschen.

Meyer (Urania), Weltuntergang.

Zell, Dr. Th., Ist das Tier unvernünftig?

Meyer, Dr. M. Wilh., Weltschöpfung.

:1905: :1906:

(Handweiser vergriffen) je für M 4.-- (Preis für Nichtmitgl. M 5.--),

geb. für M 6.75 (für Nichtmitgl. M 9.--)

Bölsche, W., Stammbaum der Tiere.

Welten, Die Sinne der Pflanzen.

Zell, Dr. Th., Tierfabeln.

Teichmann, Dr. E., Leben und Tod.

Meyer (Urania), Sonne und Sterne.

Welten, Wie die Pflanzen lieben.

Meyer, Dr. M. Wilh., Rätsel d. Erdpole.

Zell, Dr. Th., Streifzüge durch d. Tierwelt.

Bölsche, Wilh., Im Steinkohlenwald.

Ament, Dr. W., Die Seele des Kindes.

:1907:

ungebunden zusammen M 4.80 (für Nichtmitglieder M 7.80) und gebunden

für M 8.40 (für Nichtmitglieder M 13.--):

Kuhlmann, Wunderwelt d. Wassertropfens.

Zell, Dr. Th., Straußenpolitik.

Meyer Dr. M. W., Kometen u. Meteore.

Teichmann, Fortpflanzung u. Zeugung.

Floericke, Dr. K., Die Vögel des deutschen

Waldes.

:1908:

ungebunden zusammen M 4.80 (für Nichtmitglieder M 7.80) und gebunden

für M 8.40 (für Nichtmitglieder M 13.--):

Meyer, Dr. M. W., Erdbeben u. Vulkane.

Teichmann, Dr. E., Die Vererbung.

Sajó, Krieg u. Frieden im Ameisenstaat.

Dekker, Naturgeschichte des Kindes.

Floericke, Dr. K., Säugetiere des deutschen Waldes.

:1909:

ungebunden zusammen M 4.80 (für Nichtmitglieder M 7.80) und gebunden

für M 8.40 (für Nichtmitglieder M 13.--):

Unruh, Leben mit Tieren.

Meyer, Dr. M. Wilh., Der Mond.

Sajó, Prof. K., Die Honigbiene.

Floericke, Kriechtiere u. Lurche Deutschl.

Bölsche, Wilh., Der Mensch in der Tertiärzeit und im Diluvium.

:1910:

ungebunden zusammen M 4.80 (für Nichtmitglieder M 7.80) und gebunden

für M 8.40 (für Nichtmitglieder M 13.--):

Koelsch, Pflanzen zwisch. Dorf u. Trift.

Dekker, Fühlen und Hören.

Meyer, Welt der Planeten.

Floericke, Säugetiere fremder Länder.

Weule, Kultur der Kulturlosen.

:1911:

ungebunden zusammen M 4.80 (für Nichtmitglieder M 7.80) und gebunden

für M 8.40 (für Nichtmitglieder M 13.--):

Koelsch, Durch Heide und Moor.

Dekker, Sehen, Riechen und Schmecken.

Bölsche, Der Mensch der Pfahlbauzeit.

Floericke, Vögel fremder Länder.

Weule, Kulturelemente der Menschheit.

:1912:

ungebunden zusammen M 4.80 (für Nichtmitglieder M 7.80) und gebunden

für M 8.40 (für Nichtmitglieder M 13.--):

Gibson-Günther, Was ist Elektrizität?

Dannemann, Wie uns. Weltbild entstand.

Floericke, Fremde Kriechtiere u. Lurche.

Weule, Die Urgesellschaft und ihre Lebensfürsorge.

Koelsch, Würger im Pflanzenreich.

:1913:

ungebunden zusammen M 4.80 (für Nichtmitglieder M 7.80) und gebunden

für 8.40 (für Nichtmitglieder M 13.--):

Bölsche, Festländer und Meere.

Floericke, Einheimische Fische.

Koelsch, Der blühende See.

Zart, Bausteine des Weltalls.

Dekker. Vom sieghaften Zellenstaat.

:1914: :1915:

ungebd. zusammen M 4.80 (für Nichtmitgl. M 7.80) und gebunden für M

8.40 (für Nichtmitgl. M 13.--)

Bölsche, Wilh., Tierwanderg. i. d. Urwelt.

Floericke, Dr. Kurt, Meeresfische.

Lipschütz, Dr. A., Warum wir sterben.

Kahn, Dr. Fritz, Die Milchstraße.

Nagel, Dr. Osk., Romantik der Chemie.

Bölsche, Wilh., Der Mensch der Zukunft.

Floericke, Dr. K., Gepanzerte Ritter.

Weule, Prof. Dr. K., V. Kerbstock z. Alphab.

Müller, Alfr. Leop., Gedächtn. u. s. Pflege.

Besser, H., Raubw. u. Dickhäut. i. D.-Ostaf.

_Allen Jahrgängen außer 1904-1906 werden die 12 Hefte des betr.

Handweiser-Jahrg. beigefügt._

Sämtl. noch vorhand. Jahrgänge der Kosmos-Veröffentlichungen (s. obige

Zusammenstellung) liefern wir an Mitgl.: geh. für M 46.-- (Preis

für Nichtmitgl. 85.20), geb. (auch Handw.) für M 73.-- (Preis für

Nichtmitgl. 143.40) =auch gegen kleine monatl. Ratenzahlungen=.

Beitrittserklärung.

Senden Sie diese Karte an Ihre Sortimentsbuchhandlung. =Nur wenn

dieser Bezugsweg auf Schwierigkeiten stößt=, belieben Sie sich

unmittelbar an die Geschäftsstelle des Kosmos, Stuttgart, Pfizerstr. 5,

zu wenden.

Der Unterzeichnete tritt dem Kosmos, Gesellschaft der Naturfreunde,

Stuttgart, bei, ersucht um seine Mitgliedskarte u. erhält jeweils nach

Erscheinen kostenlos:

[Illustration]

=Jahrgang 1916=: Halbjahresbeitrag M 2.40, zuzüglich 10 Pf.

Bestellgeld, etwaiges Porto extra, zahlbar am Anfang des Halbjahres. Es

wird dafür jährlich geliefert:

I. Kosmos-Handweiser für Naturfreunde

Erscheint 12mal im Jahr.

II. Ordentliche Veröffentlichungen 1916

Floericke, Reise in Bulgarien. Boelsche, Stammbaum der Insekten.

Dekker, Heilen und Helfen. Besser, Affen, Antilopen und Schlangen

Deutsch-Ostafrikas. Weule, Die Sprache.

_Reihenfolge und Änderungen vorbehalten._

Ort, Name und genaue Adresse:

Wenn gebunden

gewünscht, hier

_anzustreichen_

Ich wünsche die Ordentlichen Veröffentlichungen 1916

in fünf Bänden gebunden (Ausgabe B) zu erhalten

gegen einen Aufschlag von 55 Pfennig für den Band.

_Bücher-Zettel_

............................

. Mit 3 Pf. oder .

. 3 Hell. zu frankieren, .

. wenn außer d. .

. Unterschrift kein Zusatz .

. beigesetzt wird. .

............................

_An die_

_Buchhandlung von_ ___________________________

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Raubwild und Dickhäuter in Deutsch-Ostafrika · 第 7 / 7 段