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44. -- Bericht über einen anthropolog. Streifzug nach London u. auf das

Plateau von Süd-England. Zeitschr. f. Ethnol. 1903.

45. -- Die Fortschritte der Lehre von den fossilen Knochenresten des

Menschen in den Jahren 1900 bis 1903. MERKEL u. BONNET, Ergebnisse

der Anatomie u. Entwicklungsgeschichte. Bd. XII. 1903.

46. -- Schlußbericht über meine Reise nach Australien in den Jahren

1904-7. Zeitschr. f. Ethnol. 1907.

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104. ZUCKERKANDL, E., Anatomie der Mundhöhle mit besonderer

Berücksichtigung der Zähne. Wien 1891.

* * * * *

Tafel I.

Ausschnitt aus der Geologischen Spezialkarte

des Großherzogtums Baden,

Blatt Neckargemünd.

Ausschnitte aus der Geologischen Spezialkarte des Großherzogtums Baden,

herausgegeben von der Großh. Badischen Geologischen Landesanstalt, Blatt

32 (Neckargemünd). Maßstab von Fig. 1 1:50000, Fig. 2 1:25000.

=Erläuterung der Signaturen=[XLIII.]:

_a_, Jüngste Anschwemmungen der Haupt-

und Nebentäler (Mergel, Lehm, Sand) Jüngste Bildungen.

_dol_, Verschwemmter Löß des Gehänges Jungdiluviale

Aufschüttungen.

_dlo_, Jüngerer Löß }

_dle_, Jüngerer Lößlehm }

_dla_, Älterer Lößlehm } Mitteldiluviale

_dlu_, Älterer Löß } Aufschüttungen.

_dme_, Sande und Kiese des Elsenzgebietes }

=_dun_,= (=großpunktiert=) =Sande von Mauer= }

(alte Neckarkiese und Sande) } Altdiluviale

_du_, Höchstgelegene Buntsandsteinschotter } Aufschüttungen.

_km1_, Gipskeuper Mittlerer (bunter) Keuper.

_ku3_, Obere Dolomite und Tone }

_ku2_, Sandstein } Unterer (grauer) Keuper,

_ku1_, Untere Dolomite, Kalke und } Lettenkohlengruppe.

Schiefertone }

_mo2_, Nodosuskalk } Oberer (Haupt-)

_mo1_, Trochitenkalk } Muschelkalk.

_mm_, Dolomit, Zellenkalk und Mergel Mittlerer Muschelkalk.

_mu3_, Schichten der Myophoria }

orbicularis, oberer Wellenkalk }

_mu2_, Bank mit Spiriferina fragilis und } Unterer Muschelkalk.

hirsuta im Wellenkalk }

_mu1_, Wellendolomit }

_So_, Plattensandsteine einschließlich Röt Oberer Buntsandstein.

_Sm_, (eng schraffiert) Oberer }

Conglomerathorizont und hangende }

Schichten }

_Sm_, (mit kleinen Kreisen) Horizont }

des Kugelsandsteines und } Mittlerer Buntsandstein.

geröllfreier Hauptbuntsandstein }

_Sm_, (weit schraffiert) }

Pseudomorphosensandstein }

[XLIII.] Auf Fig. 1 nur mit einem Vergrößerungsglase lesbar.

[Illustration: Tafel I.]

* * * * *

Tafel II.

Lageplan und photographische Abbildung der Sandgrube.

Fig. 3. Lageplan über den Fundort des menschlichen Unterkiefers im Gewann

Grafenrain, Grundstück No. 789, Gemarkung Mauer, Amtsbezirk

Heidelberg. Maßstab 1:3000.

Fig. 4. Photographische Aufnahme der Nord 26 West gerichteten Wand der

Sandgrube im Grafenrain. Der menschliche Unterkiefer wurde an der

mit einem × bezeichneten Stelle 24,10 m unter der Oberkante

gefunden.

[Illustration: Tafel II.]

* * * * *

Tafel III.

Geologisches Profil der Sandgrube.

Fig. 5. Geologisches Profil der Sandgrube im Grafenrain, Gemarkung Mauer,

Amtsbezirk Heidelberg.

Die Fundstelle des menschlichen Unterkiefers in der Schicht 4 24,10 m unter

der Oberkante und 0,87 m über der Grubensohle, ist mit einem × bezeichnet.

[Illustration: Tafel III.]

* * * * *

Tafel IV.

Elephas antiquus Falc. adult.

Fig. 6. Mesialer Teil der linken Unterkieferhälfte von Elephas antiquus

Falc. Während der erste Molar die typisch rautenförmigen Schmelzfiguren

der Kaufläche erkennen läßt, steckt der zweite zum Teil noch in der

Alveole. (Geologisch-paläontolog. Institut der Univ. Heidelberg.)

Fig. 7. Schädelfragment nebst Unterkiefer von Elephas antiquus Falc., von

dem in Fig. 8 die Kaufläche des oberen zweiten Molaren nebst Rest des

ersten und in Fig. 9 die Kaufläche des zweiten unteren Molaren nebst Rest

des ersten abgebildet ist. Nur der linke Incisivus gelangte bei diesem

Individuum zur Ausbildung; der rechte ist sehr früh ausgefallen. (Zoolog.

Institut der Univ. Heidelberg.)

Größe von Fig. 7 etwa 1/15, die übrigen etwa halbe Größe. Genauere Maße

sind im Text angegeben.

[Illustration: Tafel IV.]

* * * * *

Tafel V.

Elephas antiquus Falc. juv.

Fig. 10. Oberkieferfragment eines sehr jungen Elephas antiquus Falc. mit

zwei Milchmolaren (D 1 u. 2) auf jeder Seite. Von D 2 zeigen nur die

mesialen Querjoche Schmelzfiguren, während die distalen noch nicht

abgenutzt sind. Maßstab 2/3 nat. Gr. (Geologisch-paläontolog. Institut

der Univ. Heidelberg.)

[Illustration: Tafel V.]

* * * * *

Tafel VI.

Mandibula des Homo Heidelbergensis

in zwei Hälften getrennt,

wie sie aufgefunden wurde.

Fig. 11 u. 14. Die linke Hälfte des Unterkiefers des Homo

Heidelbergensis in lateraler und medialer Ansicht. Auf den

Prämolaren sowie auf M 1 u. 2 liegt, fest mit dem Sande verbunden,

ein 60 mm langes und etwa 40 mm breites Kalksteingeröll, dessen

Oberfläche in derselben Weise wie der Knochen durch dendritische

Eisen-Manganverbindungen gefleckt ist.

Fig. 12 u. 13. Die rechte Hälfte des Unterkiefers in lateraler und

medialer Ansicht. An den Zähnen sitzen dicke verfestigte Krusten von

typischem, ziemlich grobem »Mauerer-Sande«. Die Verkittung ist durch

kohlensauren Kalk erfolgt.

Sämtliche Figuren in annähernd natürlicher Größe. Die genauen Maße sind

im Text angegeben.

[Illustration: Tafel VI.]

* * * * *

Tafel VII.

Mandibula des Homo Heidelbergensis

in zwei Hälften getrennt, nach Entfernung

des mit dem Kiefer verkittet gewesenen

Kalksteingerölles und Sandes.

Fig. 15 u. 16. Die rechte Hälfte des Unterkiefers des Homo

Heidelbergensis in lateraler und medialer Ansicht nach Entfernung des

mit ihm verkittet gewesenen Sandes.

Fig. 17 u. 18. Die linke Hälfte des Unterkiefers in medialer und

lateraler Ansicht nach Entfernung des mit ihm verkittet gewesenen

Kalkgerölles und Sandes. Die dabei abgelösten Zahnkronen der beiden

Prämolaren und von M 1 u. 2 sind auf Taf. VIII, Fig. 28-31 abgebildet.

Sämtliche Figuren in annähernd natürlicher Größe. Die genauen Maße sind

im Text angegeben.

[Illustration: Tafel VII.]

* * * * *

Tafel VIII.

Mandibula des Homo Heidelbergensis

in seitlicher Ansicht.

Querschnitt besagter Mandibula und derjenigen

eines recenten Europäers in der Medianebene.

Zahnbogen des Fossils von oben gesehen

und einzelne Zähne.

Fig. 19. Der in der Symphyse zusammengesetzte Unterkiefer des Homo

Heidelbergensis in lateraler Ansicht. Das Original ist im Besitz des

Geologisch-paläontologischen Institutes der Universität Heidelberg.

Fig. 20. Querschnitt des Unterkiefers in der Medianlinie. Die mediane

Verbindung der beiden Hälften war aufgehoben.

Fig. 21. Querschnitt des Unterkiefers eines recenten Europäers in der

Medianlinie.

Fig. 22. Rechte Zahnreihe des Homo Heidelbergensis von oben gesehen:

J 1 ist herausgenommen, J 2 an der Wurzel abgebrochen (vgl. Fig. 25 u.

24). In situ befinden sich: C, P 1 u. 2, M 1-3.

Fig. 23. Linke Zahnreihe von oben gesehen: J 1 ist an der Wurzel

abgebrochen, von J 2 ist die vordere Hälfte der Krone abgebrochen

(vgl. Fig. 26 u. 27). C ist in situ. Von P 1 u. 2, sowie von M 1 u. 2

sind die Kronen abgebrochen (vgl. Fig. 28-31). M 3 ist in situ.

Fig. 24 a u. b = J 2 dext. an der Wurzel abgebrochen, Vorder- und

Seitenansicht.

Fig. 25 a u. b = J 1 dext., Vorder- und Seitenansicht.

Fig. 26 a u. b = J 1 sin. an der Wurzel abgebrochen, Vorder- und

Seitenansicht.

Fig. 27 = J 2 sin. vordere Hälfte der Krone.

Fig. 28 a u. b = P 1 sin. die Krone von oben und von unten gesehen.

Fig. 29 a u. b = P 2 sin. » » » » » » » »

Fig. 30 a u. b = M 1 sin. » » » » » » » »

Fig. 31 a u. b = M 2 sin. » » » » » » » »

Von den isolierten Schneidezähnen blieben die in der Abbildung Fig. 24

u. 26 fehlenden unteren Enden in den Alveolen.

Alles in annähernd natürlicher Größe. Die genauen Maße sind im Text

(Anhang I) angegeben.

Die Gestalt des Zahnbogens ist aus Fig. 41 u. 42, Taf. X ersichtlich.

[Illustration: Tafel VIII.]

* * * * *

Tafel IX.

Röntgenbilder.

Fig. 32. Röntgenbild der rechten Hälfte des Unterkiefers des Homo

Heidelbergensis.

Fig. 33. Die drei Molaren derselben Hälfte in anderer Aufnahme, welche

die Wurzelspitzen namentlich des dritten Molaren besser erkennen läßt.

Fig. 34 a u. b. J 2 derselben Hälfte in Vorder- und Seitenansicht.

Fig. 35. J 1 derselben Hälfte in Vorder- und Seitenansicht.

Fig. 36. Röntgenbild der linken Hälfte des Unterkiefers des Homo

Heidelbergensis.

Fig. 37. Die drei Molaren derselben Hälfte in anderer Aufnahme.

Fig. 38 a u. b. J 1 derselben Hälfte in Vorder- und Seitenansicht.

Fig. 39 u. 40. Röntgenbild der rechten und linken Hälfte des

Unterkiefers eines =recenten Europäers,= der annähernd dasselbe

Lebensalter erreicht hat, wie der Homo Heidelbergensis.

Diese Bilder wurden mit dem Röntgenapparate des zahnärztlichen

Institutes der Universität Heidelberg unter gütiger Mitwirkung des Herrn

Professor PORT hergestellt.

[Illustration: Tafel IX.]

* * * * *

Tafel X.

Die Mandibula des Homo Heidelbergensis

von oben und unten gesehen

zur Veranschaulichung des Zahnbogens.

Fig. 41 u. 42. Der Unterkiefer des Homo Heidelbergensis von oben und

unten gesehen zur Veranschaulichung des Zahnbogens. Beide Figuren in

ungefährer natürlicher Größe. Den im Text enthaltenen genauen Maßen

seien noch folgende hinzugefügt:

1. Entfernung der Berührungsstelle der mittleren Incisivi

a) von der distalen Seite des dritten Molaren rechts 65 mm, links

64 mm,

b) von dem distalen Ende des Condylus rechts 130,4 mm, links 127 mm.

2. Entfernung der Außenränder des zweiten Molaren 66,5 mm.

3. Entfernung der beiden Condyli voneinander innen gemessen 86 mm, außen

gemessen 131,6 mm.

Man vergleiche auch die Horizontalkurven in Fig. 47, Taf. XIII.

[Illustration: Tafel X.]

* * * * *

Tafel XI.

Diagraphische Profilkurven der Unterkiefer

des Homo Heidelbergensis, eines recenten

Europäers und eines afrikanischen Negers.

Fig. 43. Homo Heidelbergensis. Profilprojektion der Mandibula: _aa_ =

Horizontalstellung der Alveolarebene. _BB_ = Basaltangente. _RR_ =

Ramustangente. _CC_ = Condylocoronoidtangente. _[iota]_ = Inzision.

_[iota]µ_ = Inzisionvertikale. _µ_ = Schnittpunkt derselben

mit der Basaltangente. _pp_ = Postmolarvertikale. _vv_ =

Coronoidvertikale. _f_ = Lage des Foramen mentale. _cm_ = Lage des

Foramen mandibulare. _sl_ = Lage der Fossa sublingualis.

Fig. 44. _____ Homo Heidelbergensis. ····· Recenter Europäer

(B.A.C. 390). ----- Afrikan. Neger (B. N. C. 20).

[Illustration: Tafel XI.]

* * * * *

Tafel XII.

Diagraphische Profilkurven der Unterkiefer

des Homo Heidelbergensis, eines Australiers,

eines Dajak und von Anthropoiden.

Fig. 45. _____ Homo Heidelbergensis. ----- Australier-Melville Island

(K. 80). ····· Dajak (B. N. C. 104).

Fig. 46. _____ Homo Heidelbergensis. ..... Hylobates syndactylus.

····· Hylobates lar. ----- Gorilla [fem.] (B.).

-.-.-. Orang [masc.] (B.).

[Illustration: Tafel XII.]

* * * * *

Tafel XIII.

Diagraphische Horizontalkurven

des Unterkiefers vom Homo Heidelbergensis

und vergleichende Mediankurven

der Symphyse.

Fig. 47. Homo Heidelbergensis. Horizontal-Kurven.

_I_ ····· durch den Alveolarrand:

_a_ = Grenze zwischen Caninus und Prämolaren.

_b_ = » » Prämolaren und Molaren.

_II_ ----- durch die Foramina mentalia, die mit _f_ bezeichnet

sind.

_III_ _____ dicht über dem Basalrand; bei _x_ defekte Stelle.

Fig. 48. Vergleichende Projektion der Mediankurven-Diagramme der Symphyse

(-- Homo Heidelbergensis). Gemeinsame Einstellung auf Inzision und

Alveolarhorizont.

[Illustration: Tafel XIII.]

* * * * *

Die nachfolgende Tabelle enthält eine Auflistung aller gegenüber dem

Originaltext vorgenommenen Korrekturen.

S. VII: Tertiärs, dem Pliozän -> Pliocän

S. 5: Rhinoceros Merkii -> Merckii

S. 11: Es befinden sich -> Es befinden sich:

S. 11: Fig. 4; -> Fig. 4.

S. 13: O. SCHOETENSACK[19] -> [79]

S. 13: gehören nach H. Schroeder -> Schröder

S. 13: Cervus (elephus) -> (elaphus)

S. 17: beträgt 1,5-2,0 mm. -> [Punkt hinzugefügt]

S. 17: unter M 2 155 mm. -> [Semikolon ersetzt durch Punkt]

S. 17. Der mesio-distale -> mesiodistale

S. 21: rechten, das Ehringdorfer -> Ehringsdorfer

S. 21: Weimar-Eringsdorf -> Ehringsdorf

S. 25: bei einem Bruchtsücke -> Bruchstücke

S. 35: B. -> [Punkt hinzugefügt]

S. 35: N. C. -> [Punkte hinzugefügt]

S. 35: A. C. -> [Punkt hinzugefügt bei C]

S. 37: Mammut und Rhinozeros -> Rhinoceros

S. 56: 11 -> 11,0

S. 58: 7,6-6,8 -> 6,8-7,6

S. 58: buccal. -> buccal,

S. 59: 10,50 -> 10,5

S. 60: Anzahl Zahne -> Zähne [Spalte 2]

S. 60: Anzahl Zahne -> Zähne [Spalte 4]

S. 60: Anzahl Zahne -> Zähne [Spalte 6]

S. 63: The American -> [Komma entfernt]

S. 64: Frankfurt a/M. -> Frankfurt a./M.

S. 64: Une machoire -> mâchoire

S. 65: Rhinoceros-Arten, Paläontographica -> Palaeontographica

S. 65: Rhinoceros Mercki -> Merckii

S. 65: Fühlings -> Frühlings

S. 65: Rhinoceros Merckii Jäg -> Jaeg

S. 67: Les charactères -> caractères

S. 89: Spezialkarte des Grossherzogtums -> Großherzogtums

Der Unterkiefer des Homo Heidelbergensis: Aus den Sanden von Mauer bei Heidelberg · 第 7 / 7 段