XVII.

Als das Kreuz aufgerichtet stand, es war Nachmittag geworden, kam auch

Hradscheck, sonntäglich und wie zum Kirchgange gekleidet, und die

Neugierigen, an denen den ganzen Tag über, auch als Geelhaar und die

Jeschke längst fort waren, kein Mangel blieb, sahen, daß er den Spruch

las und die Hände faltete. Das gefiel ihnen ausnehmend, am meisten aber

gefiel ihnen, daß er das theure Kreuz überhaupt bestellt hatte. Denn

Geld ausgeben (und noch dazu _viel_ Geld) war das, was den Tschechinern

als echten Bauern am meisten imponirte. Hradscheck verweilte wohl eine

Viertelstunde, pflückte Veilchen, die neben dem Grabhügel aufsprossen,

und ging dann in seine Wohnung zurück.

Als es dunkel geworden war, kam Ede mit Licht, fand aber die Thür von

innen verriegelt, und als er nun auf die Straße ging, um wie gewöhnlich

die Fensterladen von außen zu schließen, sah er, daß Hradscheck, eine

kleine Lampe mit grünem Klappschirm vor sich, auf dem Sopha saß und den

Kopf stützte. So verging der Abend. Auch am andern Tage blieb er auf

seiner Stube, nahm kaum einen Imbiß, las und schrieb, und ließ das

Geschäft gehn, wie's gehen wollte.

»Hür', Jakob,« sagte Male, »dat's joa grad' as ob se nu ihrst dod wihr.

Süh doch, wie heh doa sitt. He kann doch nu nich wedder anfang'n.«

»Ne,« sagte Jakob, »dat kann he nich.«

Und Ede, der hinzukam und heute gerade seinen hochdeutschen Tag hatte,

stimmte bei, freilich mit der Einschränkung, daß er auch von der

voraufgegangenen »ersten Trauer« nicht viel wissen wollte.

»Wieder anfangen! Ja, was heißt wieder anfangen? Damals war es auch man

so so. Drei Tag' und nich länger. Und paß auf, Male, diesmal knappst er

noch was ab.«

Und wirklich, Ede, der aller Dummheit unerachtet seinen Herrn gut

kannte, behielt Recht, und ehe noch der dritte Tag um war, ließ

Hradscheck die Träumerei fallen und nahm das gesellige Leben wieder auf,

das er schon während der zurückliegenden Wintermonate geführt hatte.

Dazu gehörte, daß er alle vierzehn Tage nach Frankfurt und alle vier

Wochen auch mal nach Berlin fuhr, wo er sich, nach Erledigung seiner

kaufmännischen Geschäfte, kein anderes Vergnügen als einen Theaterabend

gönnte. Deßhalb stieg er auch regelmäßig in dem an der Ecke von

Hohen-Steinweg und Königsstraße gelegenen »Gasthofe zum Kronprinzen« ab,

von dem aus er bis zu dem damals in Blüthe stehenden Königsstädtischen

Theater nur ein paar hundert Schritte hatte. War er dann wieder in

Tschechin zurück, so gab er den Freunden und Stammgästen in der

Weinstube, zu denen jetzt auch Schulze Woytasch gehörte, nicht blos

Scenen aus dem Angely'schen »Fest der Handwerker« und Holtei's »Altem

Feldherrn« und den »Wienern in Berlin« zum Besten, sondern sang ihnen

auch allerlei Lieder und Arien vor: »War's vielleicht um eins, war's

vielleicht um zwei, war's vielleicht drei oder vier.« Und dann wieder:

»In Berlin, sagt er, mußt Du sein, sagt er, immer sein, sagt er etc.«

Denn er besaß eine gute Tenorstimme. Besonderes Glück aber, weit über

die Singspiel-Arien hinaus, machte er mit dem Leierkastenlied von »Herrn

Schmidt und seinen sieben heirathslustigen Töchtern«, dessen erste

Strophe lautete:

Herr Schmidt, Herr Schmidt,

Was kriegt denn Julchen mit?

»Ein Schleier und ein Federhut,

Das kleidet Julchen gar zu gut.«

Dies Lied von Herrn Schmidt und seinen Töchtern war das Entzücken

Kunicke's, das verstand sich von selbst, aber auch Schulze Woytasch

versicherte jedem, der es hören wollte: »Für Hradscheck ist mir nicht

bange; der kann ja jeden Tag aufs Theater. Ich habe Beckmann gesehn; nu

ja, Beckmann is gut, aber Hradscheck is besser; er hat noch so was, ja

wie soll ich sagen, er hat noch so was, was Beckmann nicht hat.«

Hradscheck gewöhnte sich an solchen Beifall, und wenn es sich auch

gelegentlich traf, daß er bei seinem Berliner Aufenthalte, während

dessen er allemal eine goldene Brille trug, keine Novität gesehen hatte,

so kam er doch nie mit leeren Händen zurück, weil er sich nicht eher

zufrieden gab, als bis er an den Schaufenstern der Buchläden irgend 'was

Komisches und unbändig Witziges ausgefunden hatte. Das hielt auch nie

schwer, denn es war gerade die »Glaßbrenner- oder Brennglas-Zeit«, und

wenn es solche Glaßbrenner-Geschichten nicht sein konnten, nun, so waren

es Sammlungen alter und neuer Anekdoten, die damals in kleinen dürftigen

Viergroschen-Büchelchen unter allerhand Namen und Titeln, so

beispielsweise als »Brausepulver«, feilgeboten wurden. Ja diese

Büchelchen fanden bei den Tschechinern einen ganz besondern Beifall,

weil die darin erzählten Geschichten immer kurz waren und nie lange auf

die Pointe warten ließen, und wenn das Gespräch mal stockte, so hatte

Kunicke den Stammwitz: »Hradscheck, ein Brausepulver.«

* * *

Es war Anfang Oktober, als Hradscheck wieder mal in Berlin war, diesmal

auf mehrere Tage, während er sonst immer den dritten Tag schon wieder

nach Hause kam. Ede, der mittlerweile das Geschäft versah, paßte gut auf

den Dienst, und nur in der Stunde von 1 bis 2, wo sich kaum ein Mensch

im Laden sehen ließ, gefiel er sich darin, den Herrn zu spielen und,

ganz so wie Hradscheck zu thun pflegte, mit auf den Rücken gelegten

Händen im Garten auf und ab zu gehen. Das that er auch heute wieder,

zugleich aber rief er nach Jakob und trug ihm auf, und zwar in ziemlich

befehlshaberischem Tone, daß er einen neuen Reifen um die Wassertonne

legen solle. Dann sah er nach den Staarkästen am Birnbaum und zog einen

Zweig zu sich herab, um noch eine der nachgereiften »Franzosenbirnen«

zu pflücken. Es war ein Prachtexemplar, in das er sofort einbiß. Als er

aber den Zweig wieder los ließ, sah er, daß die Jeschke drüben am Zaune

stand.

»Dag, Ede.«

»Dag, Mutter Jeschke.«

»Na, schmeckt et?«

»I worümm nich? Is joa 'ne Malvasier.«

»Joa. Vördem wihr et 'ne Malvesier. Awers nu ...«

»Nu is et 'ne 'Franzosenbeer'. Ick weet woll. Awers dat's joa all een.«

»Joa, wer weet, Ede. Doa is nu so wat mang. Heste noch nix maarkt?«

Der Junge ließ erschreckt die Birne fallen, das alte Weib aber bückte

sich danach und sagte: »Ick meen' joa nich de Beer'. Ick meen sünnsten.«

»Wat denn? Wo denn?«

»Na, so 'rümm um't Huus.«

»Nei, Mutter Jeschke.«

»Un ook nich unnen in'n Keller? Hest' noch nix siehn o'r hürt?«

»Nei, Mutter Jeschke. Man blot ...«

»Un grappscht ook nich?«

Der Junge war ganz blaß geworden.

»Joa, Mutter Jeschke, mal wihr mi so. Mal wihr mi so, as hüll mi wat an

de Hacken. Joa, ick glöw, et grappscht.«

Die Jeschke sah ihren Zweck erreicht und lenkte deßhalb geschickt wieder

ein. »Ede, Du bist ne Bangbüchs. Ick hebb' joa man spoaßt. Is joa man

all dumm Tüg.«

Und damit ging sie wieder auf ihr Haus zu und ließ den Jungen stehn.

* * *

Drei Tage danach war Hradscheck wieder aus Berlin zurück, in

vergnüglicherer Stimmung als seit lange, denn er hatte nicht nur alles

Geschäftliche glücklich erledigt, sondern auch die Bekanntschaft einer

jungen Dame gemacht, die sich seiner Person wie seinen Heirathsplänen

geneigt gezeigt hatte. Diese junge Dame war die Tochter aus einem

Destillationsgeschäft, groß und stark, mit etwas hervortretenden, immer

lachenden Augen, eine Vollblut-Berlinerin. »Forsch und fidel« war ihre

Losung, der auch ihre Lieblingsredensart: »Ach, das ist ja zum

Todtlachen« entsprach. Aber dies war nur so für alle Tage. Wurd' ihr

dann wohliger ums Herz, so wurden es auch ihre Redewendungen, und sie

sagte dann: »I da muß ja 'ne alte Wand wackeln«, oder »Das ist ja

gleich, um einen Puckel zu kriegen.« Ihr Schönstes waren Landpartieen

einschließlich gesellschaftlicher Spiele wie Zeck oder Plumpsack, dazu

saure Milch mit Schwarzbrot und Heimfahrt mit Stocklaternen und Gesang:

»Ein freies Leben führen wir«, »Frisch auf, Kameraden«, »Lützow's wilde

verwegene Jagd« und »Steh' ich in finstrer Mitternacht«. In Folge

welcher ausgesprochenen Vorliebe sie sich in den Kopf gesetzt hatte, nur

aufs Land hinaus heirathen zu wollen. Und darüber war sie 30 Jahr alt

geworden, alles blos aus Eigensinn und Widerspenstigkeit. Ihren Namen

»Editha« aber hatte die Mutter in Dittchen abgekürzt.

So die Bekanntschaft, die Hradscheck während seines letzten Berliner

Aufenthaltes gemacht hatte. Mit Editha selbst war er so gut wie einig

und nur die Eltern hatten noch kleine Bedenken. Aber was bedeutete das?

Der Vater war ohnehin daran gewöhnt nicht gefragt zu werden, und die

Mutter, die nur wegen der neun Meilen Entfernung noch einigermaßen

schwankte, wäre keine richtige Mutter gewesen, wenn sie nicht

schließlich auch hätte Schwiegermutter sein wollen.

Also Hradscheck war in bester Stimmung, und ein Ausdruck derselben war

es, daß er diesmal mit einem besonders großen Vorrath von Berliner

Witzlitteratur nach Tschechin zurückkehrte, darunter eine komische

Romanze, die letzten Sonntag erst vom Hofschauspieler Rüthling im

Koncertsaale des königlichen Schauspielhauses vorgetragen worden war und

zwar in einer Matinée, der, neben der ganzen #haute volée# von Berlin,

auch Hradscheck und Editha beigewohnt hatten. Diese Romanze behandelte

die berühmte Geschichte vom Eckensteher, der einen armen

Apothekerlehrling, »weil das Räucherkerzchen partout nicht stehn wolle«,

Schlag Mitternacht aus dem Schlaf klingelte, welche Geschichte damals

nicht blos die ganze vornehme Welt, sondern besonders auch unsern auf

alle Berliner Witze ganz wie versessenen Hradscheck derart hingenommen

hatte, daß er die Zeit, sie seinem Tschechiner Convivium vorzulesen,

kaum erwarten konnte. Nun aber war es so weit, und er feierte Triumphe,

die fast noch größer waren, als er zu hoffen gewagt hatte. Kunicke

brüllte vor Lachen und bot den dreifachen Preis, wenn ihm Hradscheck das

Büchelchen ablassen wolle. »Das müss' er seiner Frau vorlesen, wenn er

nach Hause komme, diese Nacht noch; so was sei noch gar nicht

dagewesen.« Und dann sagte Schulze Woytasch: »Ja, die Berliner! Ich weiß

nicht! Und wenn mir einer tausend Thaler gäbe, so was könnt' ich nich

machen. Es sind doch verflixte Kerls.«

Die »Romanze vom Eckensteher« indeß, so glänzend ihr Vortrag abgelaufen

war, war doch nur Vorspiel und Plänkelei gewesen, darin Hradscheck sein

bestes Pulver noch nicht verschossen hatte. Sein Bestes, oder doch das,

was er persönlich dafür hielt, kam erst nach und war die Geschichte von

einem der politischen Polizei zugetheilten Gensdarmen, der einen unter

Verdacht des Hochverraths stehenden und in der Kurstraße wohnenden

badischen Studenten Namens Haitzinger ausfindig machen sollte, was ihm

auch gelang und einige Zeit danach zu der amtlichen Meldung führte, daß

er den pp. Haitzinger, der übrigens Blümchen heiße, gefunden habe,

trotzdem derselbe nicht in der Kurstraße, sondern auf dem Spittelmarkt

wohnhaft und nicht badischer Student, sondern ein sächsischer Leineweber

sei. »Und nun, Ihr Herren und Freunde,« schloß Hradscheck seine

Geschichte, »dieser ausbündig gescheite Gensdarm, wie hieß er? Natürlich

Geelhaar, nicht wahr? Aber nein, Ihr Herren, fehlgeschossen, er hieß

bloß Müller II. Ich habe mich genau danach erkundigt, sonst hätt' ich

bis an mein Lebensende geschworen, daß er Geelhaar geheißen haben

müsse.«

Kunicke schüttelte sich und wollte von keinem andern Namen als Geelhaar

wissen, und als man sich endlich ausgetobt und ausgejubelt hatte (nur

Woytasch, als Dorfobrigkeit, sah etwas mißbilligend drein), sagte Quaas:

»Kinder, so was haben wir nicht alle Tage, denn Hradscheck kommt nicht

alle Tage von Berlin. Ich denke deßhalb, wir machen noch eine Bowle:

drei Mosel, eine Rheinwein, eine Burgunder. Und nicht zu süß. Sonst

haben wir morgen Kopfweh. Es ist erst halb zwölf, fehlen noch fünf

Minuten. Und wenn wir uns 'ran halten, machen wir um Mitternacht die

Nagelprobe.«

»Bravo!« stimmte man ein. »Aber nicht zu früh; Mitternacht ist zu früh.«

Und Hradscheck erhob sich, um Ede, der verschlafen im Laden auf einem

vorgezogenen Zuckerkasten saß, in den Keller zu schicken und die fünf

Flaschen heraufholen zu lassen. »Und paß auf, Ede; der Burgunder liegt

durcheinander, rother und weißer, der mit dem grünen Lack ist es.«

Ede rieb sich den Schlaf aus den Augen, nahm Licht und Korb und hob die

Fallthür auf, die zwischen den übereinander gepackten Ölfässern, und

zwar an der einzig frei gebliebenen Stelle, vom Flur her in den Keller

führte.

Nach ein paar Minuten war er wieder oben und klopfte vom Laden her an

die Thür, zum Zeichen, daß alles da sei.

»Gleich,« rief der wie gewöhnlich mitten in einem Vortrage steckende

Hradscheck, »gleich«, und trat erst, als er seinen Satz beendet hatte,

von der Weinstube her in den Laden. Hier schob er sich eine schon vorher

aus der Küche heranbeorderte Terrine bequem zurecht und griff nach dem

Korkzieher, um die Flaschen aufzuziehn. Als er aber den Burgunder in die

Hand nahm, gab er dem Jungen, halb ärgerlich halb gutmüthig, einen Tipp

auf die Schulter und sagte: »Bist ein Döskopp, Ede. Mit grünem Lack,

hab' ich Dir gesagt. Und das ist gelber. Geh und hol' 'ne richtige

Flasche. Wer's nich im Kopp hat, muß es in den Beinen haben.«

Ede rührte sich nicht.

»Nun, Junge, wird es? Mach flink.«

»Ick geih nich.«

»Du gehst nich? warum nich?«

»Et spökt.«

»Wo?«

»Unnen ... Unnen in'n Keller.«

»Junge, bist Du verrückt? Ich glaube, Dir steckt schon der

Mitternachtsgrusel im Leibe. Rufe Jakob. Oder nein, der is schon zu

Bett; rufe Male, _die_ soll kommen und Dich beschämen. Aber laß nur.«

Und dabei ging er selber bis an die Küchenthür und rief hinaus: »Male«.

Die Gerufene kam.

»Geh in den Keller, Male.«

»Nei, Herr Hradscheck, ick geih nich.«

»Auch _Du_ nich. Warum nich?«

»Et spökt.«

»Ins Dreideibels Namen, was soll der Unsinn?«

Und er versuchte zu lachen. Aber er hielt sich dabei nur mit Müh' auf

den Beinen, denn ihn schwindelte. Zu gleicher Zeit empfand er deutlich,

daß er kein Zeichen von Schwäche geben dürfe, vielmehr umgekehrt bemüht

sein müsse, die Weigerung der Beiden ins Komische zu ziehn, und so riß

er denn die Thür zur Weinstube weit auf und rief hinein: »Eine

Neuigkeit, Kunicke ...«

»Nu, was giebt's?«

»Unten spukt es. Ede will nicht mehr in den Keller und Male natürlich

auch nicht. Es sieht schlecht aus mit unsrer Bowle. Wer kommt mit? Wenn

zwei kommen, spukt es nicht mehr.«

»Wir alle,« schrie Kunicke. »Wir alle. Das giebt einen Hauptspaß. Aber

Ede muß auch mit.«

Und bei diesen Worten eines der zur Hand stehenden Lichter nehmend,

zogen sie -- mit Ausnahme von Woytasch, dem das Ganze mißhagte --

brabbelnd und plärrend und in einer Art Procession, als ob einer

begraben würde, von der Weinstube her durch Laden und Flur, und stiegen

langsam und immer einer nach dem andern die Stufen der Kellertreppe

hinunter.

»Alle Wetter, is _das_ ein Loch!« sagte Quaas, als er sich unten

umkuckte. »Hier kann einem ja gruslig werden. Nimm nur gleich ein paar

mehr mit, Hradscheck. Das hilft. Je mehr Fidelité, je weniger Spuk.«

Und bei solchem Gespräch, in das Hradscheck einstimmte, packten sie den

Korb voll und stiegen die Kellertreppe wieder hinauf. Oben aber warf

Kunicke, der schon stark angeheitert war, die schwere Fallthür zu, daß

es durch das ganze Haus hin dröhnte.

»So, nu sitzt er drin.«

»Wer?«

»Na wer? Der Spuk.«

Alles lachte; das Trinken ging weiter, und Mitternacht war lange

vorüber, als man sich trennte.

Unterm Birnbaum · 第 19 / 25 题