3. Der witzige Tischgesellschafter.

Treffend, durchgängig ein Blitz, voll Scharfsinn, sind seine

Repliken:

Wo? An der Tafel? Vergieb! Wenn er's zu Hause bedenkt.

^xp.^

4. An die Verfasser schlechter Epigramme.

(30. October.)

Des Satyrs Geißel schmerzt von Rosenstrauch am meisten;

Wer nur den Knieriem führt, der bleibe ja beim Leisten.

^st.^

5. Nothwehr.

(31. October.)

Wahrheit gegen den Feind? Vergieb mir! Ich lege zuweilen

Seine Bind um den Hals, um in sein Lager zu gehn.

^xp.^

Anmerkungen.

Einleitung.

[Fußnote 1: Das letzte Lied; H. v. Kleist gesammelte Schriften III, 373,

der zweiten Ausgabe von Tieck und J. Schmidt.]

[Fußnote 2: So schrieb Kleist an Zschokke; s. E. v. Bülow, H. v. Kleists

Leben und Briefe S. 27.]

[Fußnote 3: Die umfassendste Sammlung von Briefen Kleists sind die an

seine Schwester Ulrike gerichteten, 57 an der Zahl, aus den Jahren 1795

bis zum Augenblick seines Todes, nebst einem an Pannwitz aus dem Jahre

1802, von Koberstein 1860 herausgegeben; 23 Briefe aus der Zeit von 1799

bis 1811 an seinen Lehrer, seine Braut, deren Schwester, seinen Freund

Rühle und Fouqué, gab Bülow heraus; 6 Brieffragmente von 1807 bis 1811

Tieck in der Einleitung zu Kleists Schriften; ein Brief von 1809 an H.

v. Collin steht in Hoffmanns Findlingen I, 320, ein von Bülow nicht

gekannter von 1811 an Fouqué, in den Briefen an F. Baron de la Motte

Fouqué, herausgegeben von H. Kletke I, 223; 6 aus den Jahren 1810 und

1811 an F. v. Raumer in dessen Lebenserinnerungen und Briefwechsel I,

229. Anekdotenhaft ist was Peguilhen von Kleist erzählt in der Sammlung

Berühmte Schriftsteller der Deutschen Berlin 1854 I, 309; die

Denkschrift desselben über Kleists Tod, die dem Staatskanzler vorlag

aber nicht erscheinen durfte, scheint verloren. Umfassende

Charakteristiken Kleists sind neuerdings gegeben worden in den

Preußischen Jahrbüchern II, 599, 1858, und von J. Schmidt in seiner

Einleitung zu den gesammelten Schriften Kleists, 1859; Nachträge dazu

von Koberstein in der Einleitung zu Kleists Briefen an seine Schwester.]

[Fußnote 4: Tiecks Ausgabe von 1826 I, S. XX.]

[Fußnote 5: S. X Vorrede.]

[Fußnote 6: In der Inhaltsanzeige des Februarheftes. Dadurch widerlegt

sich Bülows Angabe S. 44 eine Novelle der Madame de Gomez habe dem

Dichter den Stoff in Paris geliefert. Sucht man in einer fremden

Litteratur nach einer Parallele zu dieser Geschichte, so könnte man auch

an Cervantes' ^de la fuerça de la sangre^ erinnern, wo ähnliche

Verhältnisse freilich maßvoller dargestellt werden.]

[Fußnote 7: Eine quellengemäße geschichtliche Darstellung der

Kohlhasischen Händel hat Klöden gegeben in Gropius' Beiträge zur

Geschichte Berlins, Berlin 1840 S. 61 ff. Wenn er im Vorwort sagt, zu

Kleists Erzählung habe die Geschichte nichts als einige Namen

beigesteuert, so ist dagegen zu bemerken, daß nicht die wesentlichen

Thatsachen, sondern gerade die Namen unhistorisch sind; denn der Junker

hieß Günther von Zaschwitz auf Melaun bei Düben. Man möchte doch

vermuthen, nicht Pfuels Erzählung, sondern irgend einem älteren Buche

habe Kleist den Stoff entlehnt, vielleicht dem von B. Mentz, Kurtze

Erzehlung vom Vrsprung vnd Hehrkommen der Chur vnnd Fürstlichen Stämmen,

Sachsen, Brandenburg, Anhalt vnd Lawenburg, Wittenberg 1597, das Klöden

außer Hafftiz besonders benutzt hat.]

[Fußnote 8: III, 71.]

[Fußnote 9: III, 48.]

[Fußnote 10: III, 124.]

[Fußnote 11: Ich führe einige Beweisstellen für die im Text

hervorgehobenen Lieblingsworte Kleists an: »dergestalt daß« Kohlhaas

III, 39, 47, 57, 75, 104, 109, 114; das Erdbeben in Chili S. 164; die

Verlobung in St. Domingo S. 188; das Bettelweib von Locarno S. 224, 225,

226; die heilige Caecilie S. 249, 250; der Zweikampf S. 272, 273;

Käthchen von Heilbronn II, 132. »Gleichwohl«: Kohlhaas III, 22, 35, 63,

75, 102, 109; Marquise v. O. S. 151; Findling 235; die heilige Caecilie

252; Käthchen von Heilbronn I, 123, 125, 130; die Hermannsschlacht 397;

der Prinz v. Homburg 325, 345; Amphitryon I, 374, 375. »Nicht sobald --

als«: Kohlhaas III, 34, 39, 58. »Falls«: Kohlhaas III, 27, 64, 77, 94.

»Gleichviel«: Kohlhaas III, 57, 60, 79; Marquise v. O. 153; die heilige

Caecilie 251; der Zweikampf 286; Prinz v. Homburg II, 279, 281, 315,

320, 323, 327, 331; die Hermannsschlacht 509; Amphitryon I, 417.

»Inzwischen«: Kohlhaas III, 34, 43, 77, 98, 106, 111; Marquise v. O.

124, 125; der Zweikampf 266, 287.]

[Fußnote 12: Penthesilea I, 201, 224; die Hermannsschlacht II, 383; an

Franz den Ersten III, 374.]

[Fußnote 13: Akt III. Sc. 1. II, 188.]

[Fußnote 14: Käthchen v. Heilbronn A. V. S. 1. II, 248; die

Hermannsschlacht A. II, S. 1. II, 402; III, 379.]

[Fußnote 15: III, 376, 377, 372.]

[Fußnote 16: A. III, S. 6. II, 443.]

[Fußnote 17: Kleist an seine Schwester 17. Sept. 1807 und die folgenden

Briefe S. 129 ff. 144. Adam Müller an Gentz 6. Febr. 1808, Briefwechsel

S. 126.]

[Fußnote 18: Kleists ges. Schriften I, S. XX.]

[Fußnote 19: Bülow S. XI.]

[Fußnote 20: Brief an seine Schwester o. D. S. 157.]

[Fußnote 21: Phöbus I, 39.]

[Fußnote 22: Hans Sachs Worte I, 189 der Kemptener Ausgabe, wo sich

indeß nur die Legende der Welt Lauf findet. Es scheint Kleist hat seine

Originale nicht sowohl in einer Gesammtausgabe der Werke von Hans Sachs

als in einem Einzeldruck gelesen; in einem solchen, wovon ein Exemplar

im Besitz des Herrn W. v. Maltzahn ist, finden sich neben zwei andern

Erzählungen gerade die beiden von Kleist nachgedichteten; es ist: Das

erst Gesprech, Von der Welt lauff; und das dritt Gespräch, von eim |

faulen Bawrenknecht, vnd einer | endlichen Bauren Maidt. | Der

Haupttitel lautet: Vier schöne Gesprech zwischen | Sanct Peter vnd dem

Herren, | sehr nützlich zu lesen, vnd | zu hören -- Hanß Sachs. Gedruckt

zu Nürnberg | durch Valentin Newber kl. 8. 16 Bll.]

[Fußnote 23: S. die Briefe an seine Schwester o. D. und von 1799, 1801

S. 5, 20, 49, 51; an seine Braut 1801, Bülow S. 145; 1806 S. 243.]

[Fußnote 24: Briefe von 1801, Bülow S. 226, 210, 204, 27; Koberstein S.

46, 50. Katechismus der Deutschen 8. I, 1, 7; von der Ueberlegung I, 2,

5.]

[Fußnote 25: Brieffragment bei Bülow S. 66; 1801 S. 207, 227; 1803

Koberstein S. 90.]

[Fußnote 26: 1801, 1803 Koberstein S. 45, 90.]

[Fußnote 27: Briefe an seine Schwester S. 110, 145.]

[Fußnote 28: Hermannsschlacht A. I, S. 3. I, 1; II, 394, 386, 391, 434,

444; III, 3, 6.]

[Fußnote 29: Kleists Wort über die Thusnelda zu Dahlmann in J. Schmidts

Einleitung S. XCV; (v. Bassewitz) die Kurmark Brandenburg während der

Zeit von 1806 bis 1808 II, 709; v. Höpfner der Krieg von 1806 und 1807

II, 326, 332.]

[Fußnote 30: Lehrbuch der Journalistik 4, 8. Die Worte des Grafen

Schlabrendorff hat Jochmann aufbewahrt, Reliquien, herausgegeben von

Zschokke, I, 135.]

[Fußnote 31: Hermannsschlacht A. I, 3, 10, 4, 9; II, 397, 399, 456, 467.

Hoffmann Findlinge I, 320.]

[Fußnote 32: Häusser deutsche Geschichte III, 151, 183, 439. Europas

Palingenesie Leipzig 1810 I, 147, 149.]

[Fußnote 33: Hermannsschlacht V, 24, 14. II, 519, 499; Prinz von Homburg

IV, 1. S. 340.]

Heinrich von Kleist's politische Schriften und andere Nachträge zu seinen Werken · 第 26 / 39 题