Du bist der Himmel und das Grab,
Verträumter Geist, der mich belebt.
Ich weiß nicht recht, wo ich mein Schicksal hab',
Oft hab' ich wie ein Schatten nur gebebt.
Das Erdensein ist der Versuch,
Das Land des Glückes zu entdecken.
Das Menschenleben ist ein Knabenbuch,
Den Schlaf der Wünsche strahlend aufzuschrecken.
Am heimlichsten ist unser Ich,
Nur blitzend wie ein Blitz, der schon erlischt.
Die Bilderdinge rühren dich --
Sind wir dem All, dem Nichts vermischt?
Das Leben hat nur in sich selbst den Sinn
Und im Vertrauen in den eigenen Rat.
Das ist die Antwort auf dein Wort »Wohin«:
Zu dir, zu deiner Höhe, deiner Tat.