Genuß guter Speisen gestärkt, belebte sich wie durch Zauber wieder
mein Mut, der schon ziemlich tief gesunken war, und so seltsam es
klingen mag, nach ein paar Stunden des Glückes fing ich schon an, das
Ungemach und die Leiden, die ich erduldet hatte, zu vergessen. Ich
blieb drei Tage in Taklakot und erhielt in dieser Zeit einen Teil
meines konfiszierten Gepäcks von den Tibetern zurückerstattet. Wie man
sich wohl vorstellen kann, war ich überglücklich, als ich unter den
wiedererlangten Sachen mein Tagebuch, meine Notizbücher, Karten und
Skizzen entdeckte. Meine Feuerwaffen, etwas Geld, der Ring, den ich
schon als Geschenk meiner Mutter erwähnt habe, mehrere mathematische
Instrumente, Sammlungen, über 400 photographische Negative und
verschiedene andere Gegenstände fehlten zunächst, aber ich war schon
froh, so viel zurückzubekommen. Glücklicherweise erlangte die indische
Regierung später einige der noch fehlenden Gegenstände.
In ~Dr.~ Wilsons Zelt erschienen auf dessen Wunsch der Tarjum von
Toktschim, dessen Bildnis ich hier gebe, sein Privatsekretär Nerba, der
eine wichtige Rolle bei meiner Folterung gespielt hatte, der Sekretär
des Jong Pen und der alte Lapsang in einem schönen grünen Samtrock
mit weiten Ärmeln. Die genannten tibetischen Beamten gaben vor dem
politischen Peschkar, ~Dr.~ Wilson, Pundit Gobaria und vielen Schokas
an, sie seien auf das, was sie getan hatten, stolz und sie gebrauchten
Ausdrücke, die durchaus nicht schmeichelhaft für die britische
Regierung waren, gegen die sie überdies eine absichtliche Verachtung
zur Schau trugen.
Beinahe hätte ich den Peschkar und den Doktor in eine böse
Ungelegenheit gebracht; denn mein Blut, so wenig ich davon noch hatte,
kochte vor Wut. Aufgebracht ergriff ich ein Messer, das neben mir lag,
und stürzte mich auf Nerba, den Schurken, der nach mir geschossen und
mich an den Haaren gehalten hatte, als meine Augen vor der schließlich
unterbliebenen Exekution geblendet wurden. Wilson und Charak Sing
aber, die mich beobachtet hatten, packten mich und nahmen mir die
Waffe fort. Eine allgemeine Flucht der tibetischen Offiziere folgte,
und damit wurden unsere Zusammenkunft und die Unterhandlungen zu einem
plötzlichen Ende gebracht. --
Hier erfuhr ich auch, auf welche Weise meine Befreiung zustande
gekommen war. Als ~Dr.~ Wilson und der Peschkar die Nachricht erhalten
hatten, meine Diener und ich seien enthauptet worden, waren sie über
die Grenze gegangen, um Erkundigungen einzuziehen und womöglich meine
Sachen wiederzuerlangen. Von Suna, dem Manne, den ich mit meiner
Botschaft vom Mansarowar geschickt hatte, erfuhren sie, daß ich noch
gefangen, mit Wunden bedeckt, zerlumpt und ausgehungert sei. Sie hatten
nicht Leute genug, um sich ihren Weg in das Land zu erzwingen und mir
entgegenzukommen, und überdies wurden sie von den Tibetern streng
überwacht; in Gemeinschaft mit Pundit Gobaria machten sie aber dem Jong
Pen in Taklakot ernsthafte Vorstellungen, und schließlich, als sie ihm
mit dem Erscheinen eines Heeres gedroht hatten, wenn er mich nicht
freiließe, hatte der widerstrebende »Herr der Festung« (tibetisch =
Jong Pen) die Erlaubnis gegeben, daß ich nach Taklakot gebracht würde.
Diese Erlaubnis wurde wieder zurückgezogen, durfte aber endlich doch
ausgeführt werden. So habe ich es einzig den freundlichen Bemühungen
und der Energie dieser beiden Herren zu verdanken, daß ich heute noch
am Leben und munter, wenn auch noch nicht gesund bin.
Pundit Gobaria, der der einflußreichste Schokahändler in Bhot ist
und mit den Tibetern auf sehr freundschaftlichem Fuße steht, war
der Vermittler, durch den die Unterhandlungen über meine sofortige
Freilassung geführt wurden; daß diese Unterhandlungen zu einem
befriedigenden Ende führten, war hauptsächlich dem guten Rate
zuzuschreiben, den er dem Jong Pen erteilt hatte. --
Nach einer kurzen Rast zur Wiedererlangung der nötigen Kräfte setzte
ich meine Rückreise fort und befand mich, nachdem ich den Lippupaß
(5115 Meter) überschritten hatte, endlich wieder auf britischem Boden.
In langsamen Märschen gingen wir bis Gungi hinab, wo ich meines
schwachen Zustandes wegen in ~Dr.~ Wilsons Apotheke haltmachen mußte.
Wilson hatte hier einen großen Teil meines Gepäcks aufbewahrt, den ich
am Anfang meiner Reise bei ihm zurückgelassen hatte. So ließ ich denn
von mir und meinen beiden Dienern photographische Aufnahmen machen, die
unsere Wunden und unsern traurigen Zustand zeigten.
Ich gebe auf dem Titelbild zwei Aufnahmen von mir wieder neben den
andern beiden, die vor meiner Abreise gemacht worden waren. In dem ~en
face~ aufgenommenen Bilde sieht man die Verletzungen an meinem linken
Auge, ebenso die Spuren des glühenden Eisens auf der Haut von Stirn und
Nase.
Es war wirklich wunderbar, wie bald wir unter der guten Pflege ~Dr.~
Wilsons und infolge guter Ernährung und Kleidung uns wieder zu erholen
begannen. Als ich mein gräßliches Gesicht zum erstenmal im Spiegel
sah, fiel ich fast in Ohnmacht. Aber nachdem ich meinen seit mehrern
Monaten nicht geschnittenen Bart rasiert hatte, kam ich mir wieder
mehr wie ich selbst vor. Und nachdem der stets gefällige Wilson einen
ganzen Nachmittag damit zugebracht hatte, mit einer stumpfen Schere
als Friseur zu funktionieren, fing ich an, fast wieder zivilisiert
auszusehen. Zuerst waren mir die Kleider außerordentlich lästig; aber
ich gewöhnte mich bald wieder an sie.
Die Verletzungen an meinem Rückgrat waren sehr ernster Natur und
machten mir viel zu schaffen. Manchmal war meine ganze linke Seite
wie gelähmt. Überdies machte es mir die größte Schwierigkeit, mich zu
setzen, wenn ich gestanden, und aufzustehen, wenn ich gesessen hatte.
Infolge der großen Anspannung, die meine Gelenke hatten aushalten
müssen, waren sie steif und geschwollen und blieben es noch monatelang.
Mit dem rechten Auge konnte ich verhältnismäßig gut sehen, aber den
Gebrauch des linken hatte ich gänzlich verloren.
Ich sehnte mich jetzt danach, sobald als möglich nach Europa
zurückzukehren, und reiste in Begleitung des Peschkar Charak Sing nach
Askot. Der Nerpanipfad war an zwei oder drei Stellen eingestürzt, und
man hatte nun rohe, gebrechliche Brücken über die tiefen Abgründe
gebaut.
Überall wurde uns eine herzliche Aufnahme zuteil. Besonders in Askot,
wo ich als Gast des guten alten Rajiwar in seinem Garten mein Lager
aufschlug, genoß ich jede nur denkbare Pflege und Aufmerksamkeit.
Da kam eines Tages Mr. J. Larkin an, den die indische Regierung eiligst
abgesandt hatte, um die Untersuchung meiner Angelegenheit in die Hand
zu nehmen. Wenn ich auch noch viel Schmerzen zu leiden hatte, erbot ich
mich doch, den Weg nach Tibet noch einmal zu machen und ihn bis an die
Grenze zu begleiten. In schnellen Tagemärschen erreichten wir Garbyang.
Larkin war schon vorausgegangen, als eine Deputation von Schokas, die
aus Tibet zurückgekommen waren, bei mir erschien. Unter ihnen bemerkte
ich mehrere der Männer, die mich verraten hatten. Da ich erfahren
hatte, daß es nicht möglich sei, sie für ihren Verrat zu bestrafen,
nahm ich die Gerechtigkeit selbst in die Hand und war eben dabei,
ihnen mit einem dicken Stock einen Begriff von dem beizubringen, was
man Treue nennt, als das ganze Dorf herbeigelaufen kam und den Versuch
machte, die Burschen aus meinen Klauen zu reißen. Durch die Tibeter
ermutigt, machten die Schokas einige Bemerkungen über Engländer, die
mir nicht gefielen; so wurde der Kampf allgemein, bis es mir, trotzdem
ich krank und allein gegen hundertfünfzig Mann war, wirklich gelang,
sie in die Flucht zu schlagen.
Bald hinter Garbyang holte ich Mr. Larkin ein, und wir stiegen langsam
zu den Schneefeldern empor. Wir waren nur noch einen Tagemarsch von dem
Lippupaß entfernt, über den wir nach Tibet gehen wollten, um dem Jong
Pen Gelegenheit zu geben, sich befragen zu lassen. Er aber weigerte
sich zu kommen.
Am nächsten Tage stiegen wir über den Lippupaß, um es den Tibetern
leichter zu machen. Es hatte geschneit und war sehr kalt. Ein Schoka
hatte sich wenige Tage vor uns beim Versuch, über den Paß zu gehen, im
Schnee verirrt und war erfroren. Auf der tibetischen Seite angelangt,
warteten wir ungeduldig auf den Jong Pen oder seine Abgesandten, die
vorher durch Briefe aufgefordert worden waren, uns entgegenzukommen;
aber sie erschienen nicht. So sagte ich denn am 12. Oktober Tibet, dem
verbotenen Lande, endgültig Lebewohl. Wir kehrten nach unserm Lager
zurück, das ungefähr 30 Meter tiefer als der Paß lag. Unsere Leute, die
dort geblieben waren, hatten schwer von der Bergkrankheit zu leiden
gehabt.
Nachdem unsere Aufgabe erfüllt war, kehrten Larkin und ich in
Eilmärschen nach Almora zurück. Es war mir eine große Genugtuung,
daß Larkin imstande war, da er die amtliche Untersuchung in einer
öffentlichen Gerichtssitzung geführt hatte, ein reichliches Material
von Zeugenaussagen über meine Behandlung durch Schokas und Tibeter
zu erhalten, über das vorschriftsmäßig eingehend an die indische
Regierung sowie auch an das Auswärtige und an das Indische Amt
berichtet wurde.
In Askot erinnerte mich der alte Raot, der mir Unheil prophezeit hatte,
als ich ihn in seiner Hütte besuchte, an seine Prophezeiung. »Ich habe
dir gesagt, wer die Wohnstätten der Raot besucht, wird Unglück haben.«
Ich photographierte den Schelm auf der Stelle mit einigen seiner
Stammesgenossen, die befriedigt auf ihren Propheten hörten.
Ohne Verzug gingen wir nach Almora und von dort geradeswegs nach Naini
Tal, der Sommerresidenz der Regierung der Nordwestprovinzen und von
Oudh, wo der stellvertretende Gouverneur eine Konferenz über meine
Angelegenheit abhielt. Nachdem ich dort die überaus liebenswürdige
Gastfreundschaft des Obersten Grigg, des Kommissars von Kumaon,
genossen hatte, lohnte ich meinen treuen Kuli Man Sing ab und verhalf
ihm zu einer Lebensstellung. Er begleitete mich nach Kathgodam, der
ersten Station der Eisenbahn, und bezeigte aufrichtige Trauer, als ich
mit Tschanden Sing in den Zug stieg. Und als wir dann von der Station
abdampften, machte mir der brave Kuli seine Salaams. Er hatte mich
gebeten, ihn mitzunehmen, wenn ich je wieder nach Tibet zurückkehren
sollte. Nur müsse er das nächste Mal auch eine Büchse bekommen. Dies
war seine einzige Bedingung.
Tschanden Sing, der bis heute mein Diener geblieben ist, und ich
reisten nach Bombay und von dort direkt nach Florenz, dem Wohnorte
meiner Eltern, die um meinetwegen mehr Angst ausgestanden hatten als
ich selbst -- -- _auf verbotenen Wegen_.
Register.
Affen 33. 47.
Ainu 26.
Almora, Ort 14. 340.
Amulette 171. 181.
Antilopen 260.
Arm, Bedeutung bei den Tibetern 289.
Arzneimittel für die Reise 14.
Askot, Ort 20. 31. 339. 341.
Ausrüstung 11--14.
Aussatz 89.
Avalokiteschwara 193.
Bambadura, Berg 36.
Barka, Ort 118, s. auch Tarjum.
Berg, heiliger, s. Kelas.
Berggeister 30. 31.
Bergkrankheit 100.
Bettelmusikanten 327. 328.
Beulenpest 10.
Bhot 36.
Bias, Bezirk 36.
»Boden Gottes« 236.
Bombay 9;
Pest 9.
Bon-Religion 189.
Botiya (Schoka) 32. 38.
Brahma 183.
Brahmaputra 236. 238. 260. 261. 325;
Landors Quelle 237. 325;
2. Quelle 325.
Brennmaterial 94.
Britisches Museum 9. 13.
Brown, Miß 34. 44. 45.
Buddha 163. 187.
Buddhismus 187.
Charak Sing, Peschkar 329. 336. 337.
Chela 34. 38.
Dach der Welt 97.
Dagmar, Ort 144;
Höhlendorf 332.
Dak Bungalow, Rasthaus 16.
Daku (Plural Dakoit), tibetische Räuber 46.
Daku, Träger Landors 90. 129. 130.
Dalai-Lama 191.
Daramsalla, Unterkunftshaus 20.
Darcy Bura, Händler 52.
Darma, Bezirk 36.
Darma-Ganga, Fluß 34.
Darma-Schoka, Stamm 33.
Dartschula, Ort 33. 34.
Delaling, Kloster 334.
Dola, Diener Landors 81. 208.
Doli, Fluß 35. 38.
Dordsche, Gebetzepter 194.
Erdbeben 68--70.
Esel, wilde, s. Kiang.
Fakir 29.
Fliegende Gebete 42.
Fossilien 165.
Gakkon, Fluß 332. 334.
Galschio, Ort 301.
Gangri, Gebirge 107. 113. 160. 233. 238.
Garbyang, Ort 52--62. 68--71. 340.
Gartok, Ort 152. 235.
Gebeträder 193. 194.
Gebetzepter 194.
Gelukpa, gelbe Lamas 190.
Gemsen 67.
Getsul, Lama-Klasse 191.
Gletschereis, Schichtung 100. 106.
Gobaria, Pundit 53. 337. 338.
Gori, Fluß 31. 36.
Grigg, Oberst 15. 341.
Groß-Lama 191.
Gungi, Ort 54. 63.
Gungi Schankom, Berg 63.
Gunkyosee 229. 233. 234.
Gurkha, Stamm 14.
Gyanema, Fort 66. 116. 144;
See 115.
Handelsartikel in Tibet 35.
Heiliger See, s. Mansarowar.
Heilkunst in Tibet 196--205.
Himalaja 35. 36.
Höhle, mit Stickluft 34;
heilige 78;
-Wohnungen 332. 335.
Hundes, Teil von Tibet 35. 36.
Hunya (Tibeter) 33. 197.
Hypnotismus 192.
Jagat Sing Pal 29;
über Berggeister 30. 31.
Jak, als Lasttier 168;
Sättel 215.
Jibanand, Pundit 20.
Jogpa, Straßenräuber 148. 149.
Johar, Bezirk 36.
Jolinkan, Fluß 91.
Jong Pen, Gouverneur von Taklakot 46. 54. 56. 58. 71. 154. 189. 330.
331. 337. 338. 340.
Kali, Fluß 31. 35. 36. 48. 52.
Kannibalismus in Tibet 195. 256. 257.
Kardam, Ort 144.
Karko, Ort 115.
Kata, »Schleier der Liebe« 222.
Kathgodam, Ort 10. 341.
Katschi, Landors Diener 81. 132. 133. 134. 208.
Kelas, Berg 107. 113. 160;
Form 160. 161;
Verehrung 113;
Pilgerfahrt 161.
Kiang, wilde Esel 115. 161. 260;
Gefährlichkeit 115.
Kisten für die Reise 11.
Kleidung für die Reise 13. 14.
Kontschok-sum, tibetische Gottheit 187.
Krankheiten, das Werk der Dämonen 196--199.
Kumaon, Bezirk 32.
Kuti, Ort 66. 87. 88.
Ladak 235.
Lafan-tscho, See (Rakastal) 160.
Lamas 171. 172. 184--202. 233. 234;
gelbe 189;
rote 189;
Leben 190;
Bedeutung des Wortes 191;
bei Beerdigungen 255--257;
Eigenschaften 192;
Einteilung 191;
Heilkunst 192. 196--205;
Hypnotismus 192;
Kannibalismus 195. 256;
Kultusgeräte 193. 194;
Steuerfreiheit 190;
Tänze 186. 187. 191;
Zauberei 192;
Zölibat 193. 255;
Zusammenleben 191. 192.
Lamaserei 182. 184--188. 189. 190.
Lamatempel 184. 185.
Lama Tschokden, Ort und Paß 112.
Landor, H. S., erster Plan 9;
neue Pläne 9. 135. 136;
Ausrüstung 11--14. 48. 87;
Diener, Träger 15--18. 88. 89. 90;
Verhandlungen mit Behörde 14. 15;
Abreise 10;
in Naini-Tal 10;
in Almora 14;
in Askot 20. 29--31;
bei den Waldmenschen 21--28;
Besuch des Rajiwar 32;
in Dartschula 33;
in Chela 34;
in Pungo 38--41;
bei Miß Sheldon 44--46;
in Schankula 47;
Geburtstag 58;
Drohungen des Jong Pen 58;
in Garbyang 52--63. 68--71;
Gast der Schokas 60--63;
in Gungi 63;
Rutschpartie 64. 65;
Abschied von Indien 79;
schwierige Passage 83. 84;
in Nabi 85;
höchste erreichte Höhe 101;
in Gefahr zu erfrieren 102--105;
Meuterei der Träger 109. 110. 118. 119. 156. 157;
von Spionen verfolgt 109. 111;
in Tibet 112 fg.;
in Gyanema 116;
Verhandlungen mit dem Magpun 116. 117;
Verhandlung mit dem Tarjum von Barka 121--124;
verraten 125;
scheinbare Rückkehr 126;
Trennung der Expedition 130--137;
Abschied von Wilson 137;
Begegnung mit Räubern 143. 144. 166--169;
Proviantmangel 145. 146;
im Lager verschanzt 149;
Furcht der Tibeter 151. 152;
Preis auf seinen Kopf 154;
Mordanschlag der Träger 155. 156;
Jakkauf 168;
am Rakastal 164;
am Mansarowar 177;
in der Lamaserei 184--188;
Entlassung von Trägern 207. 208;
Flucht der letzten zwei Träger 217. 218;
die letzten zwei getreuen 218;
Verlust des Gepäcks 266--268;
Plan des Marsches nach Lhasa 271. 272;
Pferdekauf 273. 274;
gefangen 274 fg.;
im Verhör 283. 284;
im Martersattel 295. 296;
Mordanschlag der Tibeter 298. 300;
Folterung 301--321;
in der Streckfolter 309;
Fluchtversuch 310--312;
auf dem Rücktransport 322 fg.;
in Tucker 178. 179. 180. 206. 328;
wieder unter Freunden 335 fg.;
auf indischem Boden 338. 339;
Wunden 338.
Laprang 184.
Larkin, Steuereinnehmer 15. 17. 18. 56. 339. 340.
Lastschafe 261.
Lebung-Paß 91.
Lederbearbeitung bei Tibetern 212. 213.
Leichenbegängnis in Tibet 255.
Leichenverbrennung, bei Schokas 75 fg.;
in Tibet 255.
Lhakang, Lamatempel 184.
Lhasa 151. 157. 170. 191. 214. 234. 235. 236. 271. 286.
Lippu-Paß 35. 46. 53. 70. 144. 271. 330. 340.
Lissar, Fluß und Berg 36.
Lumpiya-Gletscher 106. 107.
Lumpiya-Paß 66. 105. 106. 330.
Mafan-tscho, See (Mansarowar) 160.
Magnetismus, tierischer 192.
Magpun, Feldherr, Rang 286;
von Gyanema 117. 118. 125. 126.
Maium-Paß 157. 234. 235. 236. 238.
Mangschan-Berg 144.
Mangschan-Fluß 99.
Mangschan-Gletscher 99. 100.
Mangschan-Paß 66. 98.
Mani-Steine, -Wände 93. 217.
Mansarowar-See 29. 47. 160. 175. 176. 182. 183;
Trennung vom Rakastal 165;
Heiligung durch Bad 183. 184;
Pilgerfahrt 183;
Opfer für Götter 182.
Man Sing, Landors Diener. 89. 90. 94. 95. 158. 218. 222. 262. 263.
269. 273. 275. 276. 293. 307. 309. 310. 311. 322. 341.
Massage in Tibet 201.
Menschenknochen, Verwendung zu Geräten 195.
Mesmerismus 192.
Metallbearbeitung in Tibet 213. 214.
Methodisten-Mission 34.
Milam, Ort 115.
Moskitolager 259.
Nabi Schankom, Berg 63.
Naini-Tal, Ort 10. 11. 14. 341.
Nanda Dewi, Berg 36.
Nari Chorsum, Teil von Tibet 36. 236.
Nattu, Landors Träger 98. 156. 208. 217.
Nebelbild 102.
Nepal 32. 36.
Nerba, Privatsekretär des Tarjum von Toktschim 277. 298. 301. 303.
305. 337.
Nerpani, Bergpfad 50--52. 339;
Anlage des Weges 50.
Nesseln als Nahrung 147.
Nirwana 187.
Niveauänderung des Rakastal 164. 176.
Nonnenkloster in Tibet 194.
Obo, Steinpyramide 114. 235. 236.
~Om mani padme hum~ 163. 193;
Bedeutung 163.
Optische Erscheinung 159.
Painchanda, Bezirk 36.
Photographieren, Mißtrauen gegen 86.
Pilgerfahrt um den Berg Kelas 161;
um den Mansarowar 183.
Pithoragarh, Ort 19.
Pombo, Großlama 281. 282. 295. 302. 303. 315. 316;
Tanz 317--319.
Proviant für die Reise 12.
Puku, tibetische Schüsseln 246.
Pungo, Ort 38.
Rabbu, Schaf 261.
Rajiwar, indischer Fürst 20. 27. 29. 32. 339;
Palast 20.
Rakastal (Teufelssee) 66. 118. 160. 162. 175. 176;
Sage 162;
Rücken zwischen Rakastal und Mansarowar 165. 175. 176;
Niveauänderung 163. 193.
Raksang 246.
Rambang, Klubhaus der Schokas 52. 72--74.
Raot, Stamm 21 fg. 341;
Aberglauben 27;
Abstammung 25. 27;
Äußeres 22. 25. 26. 27;
Beschäftigung 27;
Dorf 24;
Ehe 27;
Frauen 25. 27. 28;
Geräte 25;
Kleidung 25;
Leichenbestattung 27;
Nahrung 25. 26;
Schmuck 25.
Ratton, Schaf 261.
Regierung, der Nordwest-Provinzen, Sommersitz 10.
Regierung, russische 9.
Rhabarber 161.
~Royal Geographical Society~ 9. 13.
Rupun, tibetischer Offizier 285. 286. 287. 290. 294.
Sättel in Tibet 214. 215.
Schabi, Lama-Klasse 191.
Schafe 261.
Schankula, Ort 47.
Schigatse, Stadt 170. 214. 234. 286.
Schirlangtschu, Fluß 130.
Schirm, Bedeutung in Tibet 122.
Schleier der Freundschaft s. Kata.
Schneeleopard 161.
Schoka, Stamm 32;
Aberglaube 69. 70. 84;
Abschiedsgebräuche 80;
Charakter 75. 61. 131;
Dorf 38;
Ehe 74;
Gastfreundschaft 59. 60. 61. 62;
Gebete 42;
Gesang 72. 73;
Getränke 62;
Gewebe 40;
Häuser 52;
Klubhäuser (Rambang) 52. 72--74;
Leichenbestattung 75--78;
Leiden unter den Tibetern 53. 54. 55. 57;
Mädchen 38;
Sage 96. 97;
Sommerwohnungen 32;
Wassermühle 33;
Webstühle 39;
Winterwohnungen 32. 33.
Schreckenslager 150.
Schwefelquellen, heiße 34.
Serai, tibetisches Fremdenhaus 180.
Sheldon, Miß, ~Dr. med.~ 34. 44. 45.
Sirka, Ort 34. 44.
Spione, tibetische 71. 109. 111. 128. 130.
Stiefel in Tibet 170. 171.
Taklakot, tibetische Festung 144. 147. 334.
Tänze der Lamas 191. 192.
Taram, Folterwerkzeug 302. 303.
Tarbar, Ort 263. 264.
Tarjum von Barka 121. 122. 123. 124;
von Toktschim 327. 337.
Tee nach tibetischer Art 61. 246.
Teufelslager 135.
Teufelssee s. Rakastal.
Tibet 10. 101. 107. 138;
Klarheit der Luft 145;
Klima 170;
Name 36;
Schafe 261;
Südostwind 138;
Verbot des Besuchs 46;
Wege und Pässe nach 15. 35. 71.
Tibeter, Aberglauben 114. 171. 172. 173. 175. 284;
Abnormitäten im Körperbau 201;
Amulette 171. 181;
Armut des Volkes 190;
Äußeres 212. 248. 249;
Beamte 171. 332;
Ehebruch 255;
Ehescheidung 254;
Ehezeremonien 251. 252;
Eigenschaften 171. 172. 190. 248. 249;
Feigheit 212. 259;
Frauen 164. 172. 173. 247. 248. 249. 252;
Fort 116;
Fußbekleidung 170. 171;
Gebete 42. 289;
Gebeträder 193. 194;
Gesundheitszustand 122;
Geräte 246. 247;
Grausamkeit 53. 54;
Gruß 95;
Haartracht 171. 172. 250;
Handelsartikel 35;
Häuser 206;
Heilkunst 196--205;
Heerwesen 233. 234. 285;
Herd 245;
Hierarchie 191. 281;
Kannibalismus 195. 256;
Kleidung 164. 169. 170. 212. 249. 250;
Lamas s. d.;
Lederbearbeitung 212. 213;
Leichenbegängnis 255--257;
Metallbearbeitung 213. 214;
Offiziere 123. 286;
Reitkünste 317;
Religion s. Lama;
Religion, schamanistische 189;
Soldaten 112. 119. 120. 230. 231. 258. 297;
Sättel 171. 214. 215;
Schleudern 209;
Schmuck 171. 172. 181;
schwarze Salbe 164;
Töpferwaren 181;
Tortur 292;
Tötung eines Jaks 78;
Unterricht 172;
Vielmännerei 251;
Vielweiberei 252;
Vorliebe für Spirituosen 124;
Vornehmheit, Kennzeichen 122;
Wachthaus 112;
Waffen 169. 214. 234. 247. 286;
Wohltätigkeit 327;
Zahnärzte 197;
Zeltaltar 247;
Zelte 244. 245.
Tinker, Dorf 339.
Tize, siehe Kelas.
Tonga, indischer Wagen 10.
Tongbo, Butterfaß 246.
Toxem, Ort 211. 322.
Trisul, Berg 36.
Tsangpu (Brahmaputra) 236.
Tschai-Lek, Paß 52.
Tschanden Sing, Landors Diener 16--18. 37. 38. 39. 40. 58. 71. 84.
99. 110. 118. 119. 133. 134. 143. 144. 165. 182. 183. 218. 269.
270. 273. 275. 279. 282. 284. 295. 322. 341.
Tschantschub, tibetische Heilige 187.
Tschaudas, Bezirk 36. 38.
Tscheto-Paß 52.
Tschiram, Gräberplatz 63.
Tschitbu, Schaf 261.
Tschokden, Bauwerk 114. 206. 257.
Tschongur, Brücke über den 82.
Tschukti, Frauenkopfputz in Tibet 249. 250.
Tucker, Dorf 175. 176. 178. 182. 206. 328.
Vielmännerei 251. 252. 253.
Wadschra, Gebetzepter 194.
Waldbrände 19.
Waldmenschen, siehe Raot.
Wiedergeborene im Lamaismus 191.
Wiedergeburten im Buddhismus 187.
Wilson, Reverend ~Dr.~ H. 34. 53. 54. 63. 85. 90. 99. 100. 104. 105.
122. 123. 127. 131. 132. 329. 336. 337. 338. 339.
Wolf, schwarzer 165.
Wunderdoktor, tibetischer 203.
Yu-tsang, tibetische Provinz 236.
Zahnärzte in Tibet 197.
Zeheram 60. 79. 153.
Zelt für Reise 13. 48.
Druck von F. A. Brockhaus, Leipzig.
[Illustration: Karte]
Weitere Anmerkungen zur Transkription
Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Die
Darstellung der Ellipsen wurde vereinheitlicht.