und die Strahlung des Radiums wäre dann proportional mit Q.
Nehmen wir an, man brächte das Radium in Bedingungen, unter denen es
Emanation nach außen verliert; das erreicht man, indem man es auflöst
oder erhitzt. Das Gleichgewicht wird gestört sein und die Aktivität wird
sich vermindern. Sobald man aber die Ursache für den Emanationsverlust
beseitigt (den Körper in den festen Zustand zurückführt oder die
Erhitzung unterbricht), so häuft sich die Emanation von neuem im Radium
an und wir haben eine Periode, während der die Erzeugungsgeschwindigkeit
Δ größer ist als die Zerstörungsgeschwindigkeit q/Δ. Man hat
dann:
dq/dt = Δ - q/δ = (Q-q)/δ ,
oder
d/dt (Q-q) = -(Q-q)/δ
und