B 2737 (Cel.) B 3077 (Lembeh) B 1475 (Batjan)

Länge des Femur 158 mm 146 mm 176 mm

Länge der Tibia 143 ,, 138 ,, 158 ,,

Länge des Humerus 141 ,, 130 ,, 157 ,,

Länge des Radius 147 ,, 136 ,, 159 ,,

[15] Ob Letzteres nicht in anderem Zusammenhange wie mit den Affen

geschah, will ich hier nicht untersuchen. Man vergleiche u. a. Hickson:

Nat. N. Cel. 1889, 163 und Globus LX, 154 1891, sowie Schurtz Abh.

Sächs. Ges. Wiss. Phil. Hist. Cl. XV, II. 68 1895.

[16] Der v. Rosenbergschen Angabe (Mal. Arch. 1878, 268) möchte ich

kein grosses Gewicht beimessen, wenn es sich auch so verhalten haben

könnte.

[17] Die beste Synonymie von C. niger und nigrescens findet man in

Andersons ausgezeichnetem Werke.

[18] Siehe z. B. Wallace (Mal. Arch. D. A. I, 393 1869 und Geogr.

Verbr. D. A. I, 495 1876). Schuiling (T. Aardr. Gen. 2. s. v, 536 1888)

folgt Wallace blindlings, was schon Jentink (l. c. VI, 244, 1889)

gebührend beleuchtet hat, und so bringt ebenfalls er dieses

Philippinen-Vorkommen, wenn auch mit einem „vielleicht“. Dass Elera,

der unkritischeste aller Compilatoren, noch neuerdings (Cat. sist.

fauna fil. I, 4 1895) wieder die Art auch von Negros und Sulu aufführt,

kann unter diesen Umständen nicht Wunder nehmen; eine so kaltblütige

Abschreiberei, wie sie Elera in seinem mehrbändigen Werke sich hat zu

Schulden kommen lassen, dürfte einzig dastehen.

[19] Teijsmann (Natuurk. Tijdschr. Nederl. Ind. 38, 77 1879) glaubt,

dass das Thierchen hier podi heisse.

[20] Ob Wallace (Geogr. Verbr. D. A. I, 496 1876) die Insel Manado tua

meinte, als er sagte: „Soll auch auf einer kleinen Insel an der

Nordspitze von Celebes vorkommen“? (S. auch Is. life 1880, 427.) In

seinem Mal. Arch. (1869) hatte er das in der Minahassa gar nicht

seltene Thier nicht näher localisirt, im 2. Bde. der Geogr. Verbr. (p.

201) dagegen hiess es, dass es „auf einigen Theilen von Celebes“

gefunden werde. (Vgl. auch Jentink in T. Aardr. Gen. 2. s. VI, 247 1889

und c. Schuiling 251.)

[21] Man findet bei Burmeister: Tarsius 1846, 3 alle bis dahin

vorhandenen aufgezählt.

[22] Vgl. Abh. Mus. Dresden 1894/5 Nr. 1 p. 1.

[23] Prof. W. Blasius und Dr. v. Lorenz hatten die Güte, sie mir zum

Vergleich einzusenden, das Berliner Exemplar sah ich an Ort und Stelle

wieder.

[24] Wie Cryptoprocta ferox Th. Benn. das grösste von Madagaskar;

Paradoxurus leucomystax Gr. von Malacca, Borneo und Sumatra ist kleiner

als P. musschenbroeki.

[25] Faber hatte 1878 auch zwei Exemplare an das Gothaer Museum

geschickt.

[26] Teijsmann (Natuurk. Tijdschr. Nederl. Ind. 38, 77 1879) hörte,

dass sie am Pik von Bonthain vorkomme, dies bedarf natürlich der

Bestätigung; Weber (Zool. Erg. I, 110 1890) fand in Süd Celebes keine

Spur davon, ebensowenig wie Wichmann (l. c.) als er von Palos nach

Parigi ging, allein wenn man bedenkt, wie lange das relativ grosse

Thier in der naturwissenschaftlich so viel durchsuchten Minahassa

verborgen blieb, so sind solche negativen Befunde vorläufig ganz und

gar nicht beweisend.

[27] Wie aus Jentinks Pl. 2 ersichtlich.

[28] Ich folge der Nomenklatur und sonst Klaatsch: Zur Morphologie der

Tastballen der Säugethiere (Morphol. Jahrb. 14, 407 1888).

[29] Kollmann: Tastapp. d. Hand 1883, 40.

[30] Bei Viverra civetta Schreb. fand Klaatsch (p. 418) sie glatt und

punktirt, was ich auch für V. tangalunga Gr. angeben kann, die

Tastballen bei Paradoxurus musschenbroeki aber zeigen diese höckerige

Punktirung nicht, sie sind ganz glatt.

[31] Nach Blyth (l. c.) heisst der Banteng auf Borneo Tambadao.

[32] So beschreibt auch Heude (Mém. H. N. Chin. II, 4 p. 205 Anm. 1

1894) einen Bubalus mainitensis von Nord Mindanao, sagt aber selbst:

„Ce Buffle est actuellement entièrement domestiqué.“ Heude ist hier

ebensowenig ernsthaft zu nehmen, wie wenn er z. B. 3 „Arten“ von Sus

aus einem Walde bei Jalajala aufstellt (l. c. p. 216 Zeile 13)!

[33] Dass die zahmen und „wilden“ Büffel sich sehr ähnlich sehen

müssen, beweist der Gebrauch auf Luzon, dass man die domesticirten

zeichnet, indem man ihnen die Ohren stutzt, damit man sie im Walde

nicht für „cimarrones“, verwilderte, halte. Die so gezeichneten nennt

man „orejanos“. Wenn nun ein wilder erlegt wird, so bringen die Jäger

den Kopf ins Gerichtshaus des Dorfes, damit man sehe, dass er nicht

gezeichnet sei. Die Haare der zahmen sind heller und die Haut ist

glänzender, sie sind aschgrau, und etwas weisslich auf den Knieen und

der Brust; es giebt auch Albinos; die Hörner sind bogenförmig, an der

Basis zusammenstossend und reichen bis auf die Schulter, wenn der Kopf

gehoben wird. Die wilden sind dunkler und die Hörner dicker bis zur

Spitze und schärfer; zähmen kann man sie nicht. Diese Notizen entnehme

ich der „Illustracion Filipina“ 1859, 77, allein wenn wirklich

bedeutende Unterschiede stets vorhanden wären, so würde ja das Stutzen

der Ohren bei den domesticirten überflüssig sein. — Bei 2 von 5

Tamaraos des Museums sind die Ohren auch eingerissen oder defect (bei

dem einen beiderseits, bei dem andern nur einseitig; bei einem 6. lässt

es sich nicht constatiren, da das Fell zu sehr zerfressen ist); dies

rührt zweifelsohne von Kämpfen her; man findet es auch bei der Anoa.

[34] Wilckens (Enc. Thierheilk. IX, 342 1892?) hält es für nahe

verwandt mit Porcula salvania Hdgs. von Indien, er steht jedoch mit

dieser Ansicht allein, und auch ich halte sie nicht für gerechtfertigt.

(S. Abb. des Zwergschweins J. Asiat. Soc. Bengal 16 pt. I pl. 12 und 13

1847 und 17 pl. 27 1848, auch P. Z. S. 1853 pl. 37 und 1882 pl. 37.)

[35] Teijsmann (Natuurk. Tijdschr. Nederl. Ind. 38, 77 1879) sagt, dass

der Babirusa allein auf Ost Celebes (und Buru) vorkomme, damit meinte

er aber die nördliche Halbinsel, die nach Osten gewendet ist.

[36] Teijsmann (l. c. 23, 367 1861) nennt den männlichen Babirusa der

Minahassa kalawatan, den weiblichen wairi; babirusa ist maleiisch.

[37] Folgendes Beispiel dafür fiel mir vor Kurzem in die Hände: „The

purser ... returned at eight in the evening with ... five pigs, one of

which, the moment it was hoisted in, ran to the opposite gangway and

jumped overboard; and though a boat went immediately in pursuit, it

could not be found. An hour and a half afterwards the animal came

alongside, and was got on board not much the better for its excursion.“

Cruise: New Zealand 1824, 94.

[38] Brehm nennt die Sula Inseln „Xurillen“, sieht Manado auf Celebes

für eine kleine Insel: „Malado“ an und hält das Vorkommen auf Neu

Guinea und Neu Irland für möglich. Auf letzteres komme ich zurück. In

der 2. Aufl. III, 559 1877 steht „Sulla Mangoli“, in der 3. III, 527

1891 „Sulla, Mangola“!

[39] Ich bemerke, dass in meiner Übersetzung dieses Werkes I, 395

(Zeile 7 von unten) Borneo statt Buru steht, ein irreführender

Druckfehler! In seiner „Geogr. Verbr.“ (D. A. II, 244 1876) giebt

Wallace nur Celebes und Buru an.

[40] Auch Blainville in seiner grossen Ostéographie (Onguligr. Sus.

1847, 197) sagt: Le S. babirussa exclusivement „à la plupart“ des îles

de l’archipel indien!

[41] Gray hat ausserdem Fitzingers Synonymie, die ausführlichste

vorhandene (p. 426–7), ausgezogen, wie aus den übernommenen Fehlern

erkennbar ist.

[42] Schon 1843 (List Mamm. p. 185) hatte Gray Malacca angegeben und

1873 (Hand-List Edentate ... Mamm. p. 68) führt er 13 Schädel einzeln

von daher auf. Es ist dies nur eine Namensverwechselung mit „Moluccos“.

[43] Die kreisförmigen unteren Hauer auf der Abbildung bei Flower &

Lydekker (Intr. Mamm. 1891, 287) sind nicht naturgetreu, derartige

kommen, wie wir unten sehen werden, nur als seltene Ausnahme vor, und

eine solche wollten die Verfasser nicht abbilden.

[44] Siehe über diese die Bemerkungen unten p. 22.

[45] Bekanntlich sind zwei Schweine-Arten von Neu Guinea beschrieben:

Sus papuensis Less. und Sus niger Finsch (ceramicus Gr.). Hr. Wahnes,

der ebenfalls mehrere Jahre an der Astrolabebai lebte, hält es nicht

für ausgemacht, dass es zwei verschiedene Arten seien. Er erzählte mir

auch, dass wilde Eber selbst in die Dörfer kommen, um die läufigen

zahmen Sauen zu decken, was stets grosse Aufregung unter den

Eingeborenen hervorriefe, und dass daher vielfache Bastardirungen

zwischen domesticirten und wilden Schweinen entstehen (vgl. Jentink:

Notes Leyden Mus. XIII, 102 1891 und Nehring: Rohdes Schweinezucht 4.

Aufl. 1891, 12). Hr. Geisler dagegen meint, dass das braune und das

schwarze Schwein im Wilden stets gesondert leben, und da das schwarze

ungestreifte, das braune gestreifte Frischlinge hat, wie die Exemplare

des Museums beweisen, so spricht dieses auch für die

Artverschiedenheit. Hr. Geisler fand ein oder zwei Tage alte

Frischlinge von Sus niger bereits einfarbig schwarz. Nehring (l. c.)

giebt beides ebenfalls an. Maclay (Natuurk. Tijdschr. Nederl. Ind. 35,

69 1875) sagt, dass die zahmen Schweine der Astrolabebai Abkömmlinge

der wilden seien (was auch mit meinen Erfahrungen im Nordwesten der

Insel übereinstimmt), aber dass sie in der Jugend gestreift seien und

im Alter schwarz würden, was nach Obigem auf einem Irrthume beruhen

muss, wenn es sich nicht um Bastarde gehandelt haben kann.

[46] Vgl. dazu Codrington: The Melanesians 1891, 57 mit Anm. und 328.

[47] In Grays Hand-List Edent ... Mamm. 1873, 67 steht: Schneidezähne

4-4⁄6–6, statt 2⅔–3.

[48] Turner (P. Z. S. 1848, 69 Anm.) wusste, dass der Babirusa mehr als

5 Molaren haben kann, dass aber das Normale 5 sei.

[49] P. 136–137, 159–160 und Pl. II Skelet fem., Schädel und Wirbel

juv., Pl. V Schädel mas (in der Tafelerklärung p. 225 steht fem.), Pl.

VI und VII Skelettheile, Pl. VIII Zähne mas (in der Tafelerklärung p.

229 steht fem.).

[50] Dieses Exemplar (s. oben) besitzt, wie ich von Prof. Milne-Edwards

erfuhr, überzählige, noch nicht durchgebrochene, zu hinterst stehende

vierte Molaren beiderseits oben und unten. Dass Blainville dieses gar

nicht erwähnt, und dass es auch in den Abbildungen nicht zur

Darstellung gelangte, ist mir nicht erklärlich. Wie schon Anm. 1

angegeben, stimmt die Tafelerklärung z. Th. nicht mit den Abbildungen.

[51] Heude (Mém. H. N. Chin. II, 2 p. 91 1892) meint, dass das Weibchen

diesen Knochenkamm („aileron“) nicht besitze, allein unser Exemplar

widerspricht dem. Es könnte jedoch möglicherweise auch Weibchen geben,

denen er fehlt. Bei dem jungen Schädel mit Milchgebiss, den Gray (Cat.

Carn ... Mamm. 1869, 348 und List Edent ... Mamm. 1873, 68 Pl. XXVII,

1) bespricht und abbildet, ist auch schon eine Andeutung des Kammes

vorhanden.

[52] Abbildungen eines jungen Männchens und eines Jungen, das kurz vor

der Ankunft in London geworfen worden war, findet man P. Z. S. 1860,

443 pl. LXXXIII und 1883, 463 pl. XLVII.

[53] Eine ungleichseitige Entwicklung der Hauer scheint auch sonst

stattzufinden, denn Giebel (Säugeth. 1855, 231) bemerkt: „Zuweilen

bleiben beide Eckzähne der einen Seite um mehr als die Hälfte der

Grösse hinter der anderen Seite zurück.“

[54] Everett (bei Hartert Nov. Zool. III, 150 1896) beobachtete einen

Sciurus am Pik von Bonthain über 6000′ hoch.

[55] In der citirten Stelle sagt Jentink von Nr. 1–12, dass der

Nackenfleck sehr gut entwickelt, von Nr. 12–15, dass er fast und von

Nr. 15 und 16, dass er ganz unsichtbar sei; es ist, wie Dr. Jentink die

Güte hatte mir mitzutheilen, damit Nr. 1–11, Nr. 12–14, Nr. 15 und 16

gemeint. Nr. 1–5 sind zweifellos aus der Minahassa, für Nr. 6 und 7

lässt sich keine Vermuthung aufstellen; Nr. 8 ist zweifelhaft, da v.

Rosenberg 1863–1864 im Gorontaloschen sammelte, aber 1864 auch in der

Minahassa war, das Stück traf vielleicht erst 1865 ohne genauen Fundort

in Leiden ein; Nr. 9–13 sind aus dem Gorontaloschen; für Nr. 14 und 15

gilt dasselbe wie für Nr. 8; Nr. 16 ist aus dem Gorontaloschen. Nr.

8–15 sind von Rosenberg gesammelt, dessen Angaben jedoch nicht

kritiklos angenommen werden können, wie schon anderweit nachgewiesen

worden ist (s. Bernstein Nederland. Tijdschr. Dierk. II, 325 1865,

Finsch Papageien I, 111 1867, II, 337 1868 und von mir Mt. Zool. Mus.

Dresden I, 13 1875). Übrigens will ich nicht unerwähnt lassen, dass die

weissen Haare beim Ausstopfen manchmal ausfallen, wie ich kürzlich

erfuhr, als ich ein schönes Exemplar von leucomus mit gut ausgeprägten

Halsflecken ausstopfen liess, und nachher nur Andeutungen dieser

vorfand; es fielen beim Einweichen die Haare hier einzeln aus, da die

betreffenden Hautstellen verfault gewesen waren. Wird der Schaden dann

vom Präparator ausgebessert, so bemerkt man keinen Defect, der aber in

der That vorhanden ist. Man muss daher besonders bei ausgestopften

Exemplaren von leucomus in der Beurtheilung des Fehlens des weissen

Fleckes vorsichtig sein.

[56] Ich gab (P. Z. S. 1890, 600) die Länge eines Exemplars von Sc.

cagsi auf 220 mm für Kopf und Körper und 270 für den Schwanz an, das

erwachsene Exemplar von samarensis misst 200 und 204, es wird wohl aber

auch etwas grössere geben mit längeren Schwanzhaaren, und ich glaube

daher nicht, dass sie in der Grösse überhaupt differiren, zumal die

Schädellänge von samarensis 48.5 mm ist, die Jochbogenbreite 29, gegen

48–51.5 und 28.5–31.5 bei cagsi, was also auf dasselbe herauskommt.

[57] Diese übrigens nicht sehr gelungene Abbildung ist von Lydekker

(Nat. Hist. III, 121 1894/5) ohne Quellenangabe genau copirt worden,

während er sonst oft (z. B. II, 438) wohl seine Quelle angiebt!

[58] Zeile 3 der Diagnose ist hinter cristae das Wort modo ausgefallen.

[59] Nach Ibis 1895, 437 (bei Grant) aber wahrscheinlich auch vom Monte

Datá in Lepanto. — Im Darmstädter Museum befindet sich seit c. 23

Jahren ein Exemplar.

[60] Nach Lydekker (Geogr. Hist. Mamm. 1896, 239) Trilophomys. A.

Milne-Edwards hatte Lophomys aber schon 1867 aufgestellt, Depéret erst

1890, und dieser taufte daher die Ratte aus dem Pliocän Frankreichs

Trilophomys um (s. Zool. Rec. 1890 Mamm. 37, wo Lydekker selbst bemerkt

hat: „generic name preoccupied“, und Zool. Rec. 1892 Mamm. 35).

[61] Vgl. auch Everett bei Hartert: Nov. Zool. III, 150 1896.

[62] Weber (Zool. Erg. I, 114 1890) sagt von einem Jungen von Ph.

celebensis von Goa in Süd Celebes, dass es ganz verschieden von der

Mutter gefärbt sei, kastanienfarben und oben dunkel. Dies scheint sich

also nicht Ph. sangirensis anzunähern.

[63] S. auch Everett und Hartert: Nov. Zool. III, 150 1896.

[64] Da es zweifelhaft geworden war, ob es richtig sei, Celebes mit dem

Ton auf der zweiten Silbe zu sprechen, so habe ich neuerdings die von

mir seit lange geübte Schreibweise Celébes, mit einem Accent auf dem

zweiten e, verlassen (Abh. Ber. 1896/7 Nr. 6 p. 1 Anm. 1); kürzlich hat

jedoch Dr. Foy nachgewiesen (Publ. Ethn. Mus. Dresden Bd. XII 1899,

Anhang: Über den Namen Celébes), dass aller Wahrscheinlichkeit nach

„Celébes“ das richtige ist, und ich kehre daher dazu zurück.

[65] W. L. Sclater (Geogr. J. VIII, 387 1896 u. Geogr. Mam. 1899, 148)

kennt 31 Gattungen Landsäugethiere, darunter 16 Fledermäuse von

Celébes, lässt sich aber über die Artenzahl nicht aus. Die von mir

genannte Artenzahl (83) vertheilt sich auf 35 Gattungen

Landsäugethiere, darunter 17 Gattungen Fledermäuse, und rechnet man die

Arten von den Inseln des Celébes-Areals dazu, die nicht auf Celébes

selbst vorkommen (13), so erhöht sich die Zahl der Fledermausgattungen

auf 19. — Von Bórneo kannte Hose (Mam. Borneo 1893, 38–41) 37 Arten

Fledermäuse und Everett (PZS. 1893, 494–5), mit Einbeziehung gewisser

Inseln im Norden Bórneos („Bórneo-Gruppe“), ebenfalls 37, was aber

gegenüber den 44 Arten der Celébes-Gruppe vermuthen lässt, dass dort

noch manche zu entdecken sein werden.

[66] TZS. = Trans. Zool. Soc., PZS. = Proc. Zool. Soc., NLM. = Notes

Leiden Mus., Cat. MPB. = Cat. Mus. Pays-Bas, TTLV. = Tijdschr. ind.

Taal-, Land- en Volkenkunde, NTNJ. = Nat. Tijdschr. Ned. Ind., AMNH. =

Ann. Mag. Nat. Hist., NZ. = Nov. Zool., u. a. m.

[67] Die Deutsche Zoologische Gesellschaft empfahl (Verh. 1894, 103)

zur Farbenbestimmung Saccardos Chromotaxia, allein dessen 50 Töne

genügen zu einer auch nur etwas feineren Bestimmung nicht, während

Ridgways (Nomenclature of colors 1886) 186 Töne viel weiter führen;

vollständig dienen kann jedoch nur Raddes Farbenscala mit ihren c. 900

Tönen, die aber ihres Preises wegen (60 M) keine grössere Verbreitung

gefunden hat, während Ridgway in Vieler Hände ist, so dass es einen

Nutzen haben kann, ihn zu citiren. Es wäre wünschenswerth, dass man von

den noch allgemein üblichen vagen Farbenbezeichnungen, die eine

Verständigung erschweren, abginge.

[68] Henselsche Bezeichnung.

[69] Der Unterkiefer hat links einen überzähligen Backzahn, m 4, und

von p 2 ist nur noch ein kleiner Rest vorhanden, die Alveole zum

grössten Theile verwachsen.

[70] Adriani erwähnt daselbst (p. 344) u. a., dass die To Radja fest

glauben, die Affen seien Menschen.

[71] Bei den Fledermäusen sind (in Parenthese) die Vorderarmmaasse

angegeben, auf die stets, als charakteristisch, Werth gelegt wurde;

neuerdings machte Jentink (Webers Zool. Erg. I, 125 1891) noch

besonders darauf aufmerksam, dass es besser sei, dies Maass zur

Beurtheilung des Alters des Individuums anzuführen, als die

Bezeichnungen adult, semiadult, juv. etc. Man darf dabei aber nicht

übersehen, dass ein exactes Messen des Vorderarms nur am Skelette

möglich ist, wo man den Radius, die Ulna und den Sesamknochen der

Tricepssehne gesondert vor sich hat. Bei Bälgen ist es schwer und oft

gar nicht möglich, das proximale Ende der verkümmerten Ulna zu tasten

und es von dem Sesamknochen zu trennen. Auch bei Spiritusexemplaren ist

es nicht leicht. Das empfehlenswertheste Maass wäre das des Radius, der

bei den Fledermäusen so vorzüglich entwickelt ist, aber auch dies wäre

an Bälgen und Spiritusexemplaren oft schwer oder unmöglich exact zu

nehmen, da man füglich weder sein proximales noch sein distales Ende

bei jedem Exemplare freilegen kann. Es ist daher unter der „Länge des

Vorderarms“ stets nur ein ungefähres Maass zu verstehen, was aber auch

für den vorliegenden Zweck genügt.

[72] Xantharpyia J. E. Gray List spec. Mam. Br. M. 1843, 37:

Cynonycteris Peters Reise Mossamb. I Säugeth. 1852, 25. Schon Blanford

(Fauna Br. Ind. Mam. 1888, 261) und Thomas (PZS. 1894, 449 etc.) haben

sich für Xantharpyia entschieden.

[73] Thomas brauchte 1895 (NZ. II, 163) Uronycteris, statt des bis

dahin üblichen Gattungsnamens Harpyia und sagte anmerkungsweise:

„Lydekker; replacing Harpyia ..., preoccupied“, allein, so viel ich

sehe, that Lydekker dies nicht. Er hat (Flower & L.: Intr. Mam. 1891,

654) Carponycteris für Macroglossus eingeführt, aber gebraucht (p. 653)

Harpyia, und Thomas selbst kehrte 1896 (NZ. III, 526) zu Harpyia

zurück. Uronycteris rührt von Gray her (PZS. 1862, 262). Harpyia Ill.

(Chir.) stammt aus dem Jahr 1811, Harpyia Ochsh. (Lep.) aus dem J.

1810, dieser Name muss daher für die Fledermausgattung Uronycteris

Platz machen.

[74] Im Cat. MPB. XII, 156 (1888) ist zwar Ex. o als von Menado

aufgeführt, allein es ist nach Jentink NLM. V, 170 und 174 (1883) von

Amurang.

[75] Bezeichnungen nach Hensel.

[76] Dobson (Cat. 1878, 227) sagt von V. abramus, dass er relativ einen

grösseren Penis habe als alle anderen Fledermäuse, Jentink (Webers

Zool. Erg. I, 128 1890) führt ein junges Exemplar von Sumatra auf

(Vorderarm nur 14.5 mm), dessen Penis 4.5 mm lang ist.

[77] Diese Maasse stimmen nicht genau mit denen der Abbildung Tafel IV,

Figur 3, da diese perspectivisch gezeichnet ist.

[78] (Ähnliche an den Füssen). Diese auffallend geformten Haare

beobachtete ich zuerst an der Schnauze von Nyctinomus sarasinorum, aber

ich fand sie dann auch bei anderen Molossiden. Da sie bisher keineswegs

die Berücksichtigung gefunden haben, die sie ihrer Eigenartigkeit wegen

zweifellos verdienen, so bat ich Hrn. Dr. J. Jablonowski, Assistenten

am Museum, sie einer näheren Untersuchung zu unterziehen, welcher

Aufgabe er im Anhange zu dieser Abhandlung („Die löffelförmigen Haare

der Molossiden.“ Mit 2 Tafeln) in dankenswertester Weise gerecht

geworden ist.

[79] Ähnliche an den Füssen. Siehe Anhang.

[80] Die Farbe der nackten Theile (Füsse etc.) der Ratten auf dieser,

wie den folgenden 3 Tafeln ist mehr oder weniger nach Gutdünken

gewählt, da Angaben darüber nicht vorliegen.

[81] Die goldige Ringelung der einzelnen Haare konnte auf der Abbildung

(mit Handkolorit) nicht wiedergegeben werden.

[82] Dobson, Monograph of the group Molossi: PZS. 1876, 712; die Stelle

ist wörtlich übernommen in desselben Autors Catal. Chiropt. Brit. Mus.

Lond. 1878, 415.

[83] Von neueren Werken wurden eingesehen:

Pagenstecher, Allgemeine Zool. IV, Berl. 1881,

Waldeyer, Atlas d. menschl. u. thier. Haare, Lahr 1884,

Vergl. Hist. d. Haussäugeth. Herausg. von Ellenberger, Berl. 1887,

Kölliker, Handb. d. Gewebelehre d. Mensch. 1. Bd., Leipz. 1889,

Maurer, Die Epidermis u. ihre Abkömmlinge, Leipz. 1895,

Bronn’s Kl. u. Ord. d. Thierreichs. Fortg. von Leche. 6. Bd. V.

Abth. Säugethiere, Lf. 45 u. 46, Lpz. 1897,

Gegenbaur, Vergl. Anat. d. Wirbelth. 1. Bd., Leipz. 1898;

von ältern:

Eble, Lehre von den Haaren, 2 Bde., Wien 1831,

Erdl, Vergl. Darstell. d. innern Baues d. Haare. Abh. math. phys.

Cl. k. Bayer. Ak. Wiss., München 1841,

Leydig, Lehrbuch d. Histologie d. Mensch. u. d. Thiere, Frankfurt

1857,

Owen, Anat. of Vertebrat. Vol. III Mammals, London 1868,

H. Milne Edwards, Leçons sur la Physiol. et l’Anat. compar. T. X.,

Paris 1872;

ausserdem:

Jahresber. über d. Fortschritte d. Anat. u. Physiol. Herausgegeb.

von Hofmann u. Schwalbe, Leipz. 1873–1893. N. F. herausg. von

Schwalbe, Jena 1897 ff.

[84] S. besonders

Kolenati, Beitr. Naturgesch. europ. Chiropteren. Allg. deutsche

naturh. Ztg. N. F. III, 13 ff., Dresden 1857,

Koch, C., Das Wesentliche d. Chiropteren. Jahrb. d. Ver. f. Naturk.

i. Herzogth. Nassau, Heft 17 u. 18, Wiesbaden 1862–1863, 281 ff.,

Marchi, Sulla morfol. dei peli nei Chirotteri. Atti Soc. Ital. di

Sc. nat. XV, 513 ff. 1872.

[85] Waldeyer, Atlas 1884, 169.

[86] Koch, l. c. 283–284.

[87] Marchi, l. c. 515 ff.

[88] Marchi, op. c.

[89] Dobson, Ann. a. Magaz. Nat. Hist. (4) XVI, 355–356, 1875, auch

Dobson, Monogr. Asiat. Chiropt. London 1876, 11–12.

[90] Kolenati, Allg. deutsche naturh. Zt. N. F. III, 16, 1857.

[91] Kolenati, ibid. Taf. V, Fig. 7.

[92] Kolenati, ibid. 17.

[93] de Meijere, Über die Haare d. Säugeth., besonders über ihre

Anordnung. Morph. Jahrb. XXI, 312–425. 1894.

[94] Geoffroy, Descr. de l’Égypte. (8o) H. N. XXIII, 153, 1828 (1.

Ausgabe in fol. 1812).

[95] Dobson, PZS. 1876, 712; Catal. 1878, 415.

[96] Osburn, PZS. 1865, 62–63; auch Dobson, Catal. 1878, 438.

[97] Im Originale nicht gesperrt.

[98] Erst während der Drucklegung kam mir folgende Bemerkung Winges (E

Mus. Lundii 1893, 84) zu Gesichte. „Comme les autres Chauves-souris,

les Molossines emploient le pied à peigner leur pelage; mais, au lieu

de se servir toujours des griffes du pied, elles se sont souvent

contentées d’employer le bord extérieur du pied, d’où a résulté que les

poils situés le long des bords du 1er et du 5e orteil sont devenus des

soies longues, raides, en partie crochues, et que la peau des mêmes

endroits s’est épaissie.“ Auf welche fremden oder eigenen Beobachtungen

Winge diese Angabe gründet, vermag ich nicht zu ersehen. Die Bemerkung

ist in einem Punkt auch jedenfalls nicht zutreffend. Unter den „Haaren

längs der Ränder der ersten und fünften Zehe“ können nur die

spatelförmigen verstanden sein, die aber ganz kurz sind, die

Bezeichnung „soies longues“ passt dagegen nur auf die längeren

gekrümmten Haare, die, wie mehrfach erwähnt, nur an den Endgliedern und

zwar aller Zehen vorhanden sind.

[99] Maurer, Epidermis etc. 268, 1895.

[100] Maurer, ibid. 275: „Diese Gebilde erscheinen makroskopisch den

Haaren von Ornithorhynchus sehr ähnlich. Sie besitzen ein breites

Endplättchen lanzettförmig gestaltet, mit spitz ausgezogenem Ende.

Daran schliesst sich ein verdünnter langer Theil. In letzteren geht

aber im Gegensatz zu den Befunden bei Ornithorhynchus das breite

Endplättchen ganz allmählich über.“

Ich selbst habe diese Haare an den im Dresdener Museum vertretenen

Arten P. cockerelli Rams. und doreyana Q. G. untersucht. Bei ersterer

finde ich den Übergang des verbreiterten Endabschnittes in den dünnen

Theil ziemlich plötzlich und den dünnen unteren Abschnitt selbst sehr

kurz, so dass die Form des vollständigen Haares annähernd der in

Waldeyers Atlas Taf. VIII, Fig. 100 gleicht. — Bei doreyana scheint das

Haar im ganzen platt lanzettförmig zu sein, ob sich nahe der Wurzel

noch ein verdünnter Abschnitt findet, lasse ich unentschieden. An

ausgezogenen Haaren konnte ich nichts davon bemerken, doch war der

Schaft am unteren Ende regelmässig zerrissen.

[101] Waldeyer, Atlas 7, 1884.

[102] Marchi, Atti Soc. Ital. di Sc. nat. XV, 530–534, 1872.

[103] Im Originale nicht gesperrt.

[104] Im Originale nicht gesperrt.

[105] Im Originale nicht gesperrt.

[106] Im Originale nicht gesperrt.

[107] Im Originale nicht gesperrt.

[108] Burmeister, Syst. Übers. Thiere Brasil. I. Säugeth. 72, 1854.

[109] Im Originale nicht gesperrt.

[110] Für M. temmincki würde das nach der vorher citirten Angabe

Burmeisters nicht zutreffen. Diese Art gehört einer besonderen

Untergattung, Myopterus Geoffr. (= Molossops Ptrs.), an.

[111] Der axiale dunkle Strang tritt im Präparate viel schärfer hervor.

[112] Der axiale dunkle Strang tritt im Präparate schärfer hervor.

Säugethiere vom Celebes- und Philippinen-Archipel · 第 190 / 190 题