Tafel XI, Fig. 10

1 Exemplar von Surinam (Stuttgart). Am Kopf ähnlich wie bei vorigem

wenig ausgeprägte Spatelhaare in geringer Zahl ausschliesslich auf

einem senkrechten leistenartigen Felde zwischen den Nasenlöchern, auch

jederseits oben auf ihren Rand übergreifend. — Haare an den Füssen am

Ende wenig verbreitert.

Burmeister (Syst. Übers. Thiere Brasil. I. Säugeth. 66, Berl. 1854)

sagt über diese Art: „... die Hinterzehen sind kräftig, besonders die

erste und letzte, welche die steifen Häkchen[107] tragen ...“ Auch

erwähnt er (ebendort) die „mittlere stark behaarte Längsschwiele“ an

der Schnauze, ohne jedoch etwas über die Form der Haare zu sagen.

Vielleicht aber ist die früher citirte Angabe über das Vorkommen von

„hakenförmig aufwärts gebogenen Borsten“ auf den Lippen des Genus

Dysopes (= Molossus und Nyctinomus) überhaupt (ebendort S. 66) auch

speciell auf diese Art zu beziehen.

Säugethiere vom Celebes- und Philippinen-Archipel · 第 184 / 190 题