a–l. 11 Exemplare, in Spiritus, 3 mares (36–37.5 mm), 7 fem.
(36–38), 1 fem. juv. (24); Kema (4. VIII 93), Tomohon
(4. IX 94) etc., Minahassa, Nord Celébes.
m. 1 mas, in Spiritus, Loka, Pik von Bonthain, c. 1200 m, Süd
Celébes, X 95 (33 mm). Dieses Exemplar ist klein, aber adult.
Dobson (Cat. 1878, 288) giebt für den Vorderarm allgemein 31.75 mm
(1.25 inch.) und (p. 317) 34.29 (1.35) an; Jentink (Webers Zool. Erg.
I, 128 1890) für Exemplare von Java (mares) 33.5–35 mm, (fem.) 34–36.5,
von Sumátra 36, von Flores 35; Dresdner Exemplare messen: Bórneo 33.5,
Ambon 37–38, was gut mit Dobsons früherer Angabe (Cat. As. Chir. 1876,
135) Bórneo 34 mm (1.35 inch.), Ambon 38 (1.5) stimmt, seine Maasse
variiren überhaupt zwischen 30.5 und 38 mm (1.2 und 1.5 inch.). Es
fragt sich, ob nicht bei genauem Studium, wozu ein grosses Material von
überall her gehörte, Rassen unterschieden werden können. Dobson (l. c.
136) hat sich hierüber zwar in negativem Sinn ausgesprochen, allein
sein Material genügte keineswegs, ein endgültiges Urtheil zu gewinnen.
Die Art, die von Vorderindien bis zu den Molukken nachgewiesen ist,
wurde auch schon speciell von Nord Celébes registrirt (Dobson Cat.
1878, 317 und Jentink Cat. MPB. XII, 190 1888), während der Sarasinsche
Fundort von Süd Celébes neu ist. Dresden besitzt sie auch von NW Neu
Guinea (36 mm).
Dobson (Cat. 1878, 316 Anm.) sagte, dass ein Exemplar von Sumátra im
Leidener Museum in der Ohrform etwas abweiche, und ich hebe daher
hervor, dass die Celébes-Individuen in dieser Beziehung unter einander
differiren, und zwar speciell hinsichtlich des äusseren oberen
Ohrrandes, sowie des Tragus; auch die Grösse des Hautläppchens am
Sporne variirt. Nach Dobson (Mon. As. Chir. 1876, 136) kann muricola
von den verwandten Arten auch durch den kleinen, aber deutlichen
postcalcanealen Lappen unterschieden werden, allein bei einigen der
vorliegenden Exemplare von Celébes fehlt er so gut wie ganz.
Von anderen Vespertilio-Arten hat Dobson (Cat. 1878, 292) noch V.
adversus Horsf. von Celébes aufgeführt, auch ist ein von mir im Jahr
1871 gesammeltes Exemplar von Gorontalo im Berliner Museum; Jentink
hatte die Art auch von der Minahassa genannt (NLM. V, 175 1883), später
aber als muricola aufgeführt (Cat. MPB. XII, 191 1888). Ferner nennt
Jentink (l. c. p. 186 und Webers Zool. Erg. I, 128 1891) von Celébes V.
hasselti Temm.