Tafel IV, Fig. 3 (2⁄1 n. Gr.)

V. brunneus (supra: Ridgway inter III, 5 et 11, subtus: III, 11),

alis nigricantibus, corpore compacto, capite depresso, auriculis

modicis, margine externo infra labiorum commissuram inserto, trago

margine interno fere recto, externo convexo, apice subacuto; alis

malleolis affixis; cauda apice extremo prominente; incisivo primo

superiore tricuspido, secundo parvo, apice subcrenato; praemolari

primo superiore juxta caninum inserto, secundo minimo, intra

aliorum dentium ordinem posito, extrinsecus non visibili; incisivis

inferioribus secundum mandibulae directionem positis; pene ossiculo

armato.

Long. tot. c. 95 mm, antibr. 36 mm.

Habitatio: Celébes.

a. mas, in Spiritus, Tomohon, Minahassa, Nord Celébes, II 94.

Körper gedrungen. Oberseite zwischen vandykebraun und proutbraun

(Ridgw.), kurzhaarig, glänzend, sammetartig, Unterseite proutbraun,

mässig stark behaart. Dorsal ist nur ein Drittel des Oberarms und die

Hälfte des Oberschenkels mit Haaren besetzt, ventral reichen sie etwas

weiter.

Flughäute schwärzlich, dorsale Oberfläche nackt, nur auf der

Schulterflughaut ein Querstreif spärlich mit Haaren besetzt, und die

Schenkelflughaut schwach, kaum bis zum Ende des ersten Schwanzwirbels

behaart; ventrale Oberfläche ebenfalls nackt, nur auf der Schulter- und

Fingerflughaut zwischen Vorderarm und 5. Finger spärliche Haare, sowie

ein Dreieck am Ellenbogen kaum bis zum Knie, und die Schenkelflughaut

in ihrem proximalen Theile, schwach behaart. Die Lendenflughaut ist am

Knöchel angewachsen, die Schenkelflughaut schliesst den Schwanz bis zur

Mitte des letzten Gliedes ein, und er liegt in ihrer Oberseite; der

hintere freie Rand der Schenkelflughaut verläuft ziemlich gerade, der

Sporn trägt an seiner proximalen Hälfte ein bis 1.5 mm breites, 9 mm

langes Hautläppchen (rechts kürzer).

Ohren innen, vom crus helicis und anthelicis querüber bis zur Spitze,

spärlich mit Haaren besetzt, aussen nackt; Innenrand gerade, Spitze

abgerundet, Aussenrand convex, Antitragus stark gewulstet, breit, etwas

über der Mitte des äusseren Randes des linken Ohrs ein kleiner

Einschnitt, darüber der Helix etwas ausladend, am rechten Ohre fehlt

dieser Einschnitt, ist aber durch eine leichte Concavität des Randes,

sowie durch eine seichte Depression markirt; der äussere Ohrrand endet

6 mm unterhalb des Auges, 3.5 mm hinter und etwas unter dem Mundwinkel

[77], nicht am Mundwinkel, wie bei den meisten Vesperugo-Arten; crus

helicis wulstig, crus anthelicis gut ausgebildet; Tragus mit

verbreiterter Basis, proximal mit Haaren bestanden, Innenrand ziemlich

gerade, Spitze etwas abgerundet, Aussenrand convex, in der Mitte etwas

verdickt, Zacken angedeutet, in der unteren Hälfte gerade.

Kopf platt, Augen klein, die Behaarung beginnt erst hinter einer

Querrinne, die die Schnauze abgrenzt; diese schwach behaart, breit (21

mm) und kurz (5 mm), vorn abgestutzt, an den Nasenlöchern 4.5 mm breit,

Drüsentheil gut entwickelt, Lippen median glatt, lateral mit etwas

papillösen Aussenrändern; die zwischen den zwei unteren Praemolaren und

dem Lippenrande befindliche grosse Hautpapille hat hier den Lippenrand

nicht nur nach aussen gedrängt, sondern auch bewirkt, dass er an dieser

Stelle verschmälert und nach unten ausgerandet ist, so dass die Papille

von aussen sichtbar wird; Oberlippe die Unterlippe überragend;

Nasenlöcher sublateral nach aussen offen, Ränder, besonders median

gewulstet, Zwischenraum 1.5 mm breit, nicht vertieft; Unterkiefer und

Kinn ziemlich glatt, schwach behaart, auf der Kehle eine runde Warze

mit kurzen und einigen langen Haaren, wie sie oft vorkommt.

Bezahnung: i 1 sup. dreizackig, mit der innersten längsten Zacke median

sehr stark ausladend, die mittlere zurückstehend, kurz und breit, die

äusserste noch weiter zurück und klein, i 2 nur so lang wie diese

letztere, an der Spitze leicht eingekerbt, ebenfalls nach innen

gerichtet, und dicht an i 1 stehend, Diastema der zwei mittleren

Incisiven, an den Wurzeln gemessen, etwas über 1 mm; c sup. 2 mm lang,

Diastema zwischen ihm und i 2 nur gering; p 1 sup. steht dicht an c und

ist halb so lang, p 2 ganz innenständig, sehr klein, eben das

Zahnfleisch überragend und nur bei genauester Untersuchung kenntlich,

von aussen ganz unsichtbar. Die sechs unteren Incisiven in der Richtung

des Kiefers stehend, dreilappig, der zweite anscheinend der grösste

(sie sind bei dem Exemplare rechts und links nicht ganz gleich), der

dritte dicht am Caninus, dieser 1.5 mm lang, p 2 inf. dicht daran

stehend und fast ⅔ so gross, p 1 dicht an p 2 und fast eben so gross

und so lang wie m 1.

Penis lang, ein Stützknochen in der Ruthenspitze, Praeputium zweilappig

und mit kurzen stacheligen Haaren besetzt.

Maasse:

Kopf 18 mm

Körper 41 ,,

Ohr 14 × 10 ,,

Vorderer Ohrrand 8.5 ,,

Tragus (Länge von der tiefstenStelle der Basis

bis zur Spitze) 5 × 2 ,,

Humerus 24 ,,

Vorderarm 36 ,,

Dig. 1 mit Kralle 6.3 ,,

,, 2 (33.5 + 5.5) 39 ,,

,, 3 (35 + 11.5 + 9 + 3) 58.5 ,,

,, 4 (33 + 11 + 5) 49 ,,

,, 5 (29 + 5.5 + 4.7) 39.2 ,,

Femur 12 ,,

Unterschenkel 15.5 ,,

Fuss mit Krallen 10 ,,

Sporn c. 13 ,,

Schwanz c. 37 ,,

Penis 9 ,,

Diese Art hat mit einer Reihe von Vesperugo-Arten gewisse

Ähnlichkeiten, so mit V. stenopterus Dobs. von Bórneo, oder auch mit

imbricatus Horsf. von Malakka, Sumátra, Java und Bórneo, affinis Dobs.

von Yunnan, indicus Dobs. von Vorderindien etc., aber sie ist keiner

bekannten zu subsummiren. Das Gebiss, der tiefe Ansatz des äusseren

Ohrrandes, und die Combination aller ihrer anderen Charaktere genügen,

um sie leicht zu erkennen, ohne dass es nöthig wäre, die Unterschiede

von einer Reihe anderer Arten im Einzelnen namhaft zu machen.

Sonst ist bis jetzt von Celébes an Vesperugo-Arten nur der von

Vorderindien bis zu den Philippinen, Neu Guinea und Australien weit

verbreitete V. abramus (Temm.) nachgewiesen. Dobson (Cat. 1878, 228)

nennt ein von mir gesammeltes Exemplar im Britischen Museum von Nord

Celébes mit der Bemerkung, dass die Form und die Stellung der oberen

Incisiven ein wenig abweiche, und eins von Süd Celébes; das Dresdner

Museum besitzt ebenfalls je eins von Nord und Süd Celébes (Amurang und

Makassar).

Säugethiere vom Celebes- und Philippinen-Archipel · 第 96 / 190 题