12. CEPHALOTES PERONI GEOFFR.

a, b. fem., Bälge, Tomohon, Minahassa, Nord Celébes, 10. X 94 (117,

113 mm).

c. fem., in Spiritus, Tomohon (100 mm).

d. mas, in Spiritus, Kottabangon, Bolang Mongondo, Nord Celébes,

2. XII 93 (116 mm).

e. fem., in Spiritus, Buol, Nord Celébes, VIII 94 (95 mm).

Die Art findet sich von Celébes bis zu den Salomo Inseln. Auf Celébes

selbst ist sie vom Norden und Süden bekannt. Vom Norden von Amurang

[74] in der Minahassa und von Gorontalo (Mus. Leid.), desgleichen und

von Manado (Mus. Dresd.), wozu noch die obigen Sarasinschen Fundorte

kommen; vom Süden von Makassar (Mus. Dresd.); auch Jentinks Exemplar p

(Cat. XII, 156) ist aus Süd Celébes, da Teijsmann 1877 in Süd Celébes

(und Saleyer) sammelte (s. NTNI. 1879, 54). Das Dresdner Museum hat die

Art ferner von Sangi und Talaut, von wo sie noch nicht registrirt war.

Hickson (Nat. N. Cel. 1893, 85 und 359) sagt, dass die Exemplare von

Manado im Durchschnitte kürzere Vorderarme hätten als die aus andern

Theilen des Archipels, und zwar 104 mm von Manado gegen 103–151 von

anderswo, allein er giebt weder an, wie viele Exemplare von Manado er

gemessen hat, noch ob sie adult waren; letzteres bezweifle ich, da ein

Sarasinsches (c) 117 und ein Dresdner von Amurang 115 misst; seine

Behauptung ist so ungenügend fundirt, dass ihr keine Beweiskraft

zukommt, und damit fällt auch die daran geknüpfte Schlussfolgerung

(vgl. oben bei Uronycteris cephalotes p. 8). Weit entfernt eine an die

Localität gebundene Differenz in den Maassen des Vorderarms a priori in

Abrede stellen zu wollen, so gehört doch, meine ich, zu ihrer

Constatirung eine ganz andere Grundlage.

Dobson beschrieb 1878 (PZS. 875) eine zweite Art der Gattung

Cephalotes, C. minor, von Amberbaki, Nordwest Neu Guinea und sagt, sie

sei halb so gross wie C. peroni, sonst gleich, nur mit weniger spitzen

Ohren und viel kleineren Füssen, auch setze die Flügelmembran an der

äusseren Zeh und tiefer an, und die Zähne seien „slightly different“.

Das Dresdner Museum besitzt ein sehr grosses Exemplar (Balg) von der

Insel Mansinam bei Doré, Nordwest Neu Guinea, das den angeführten

Charakter der Flügelmembran exquisit aufweist, während die anderen

angegebenen Unterscheidungsmerkmale hier nicht zutreffen; die ganze

Länge (Kopf und Körper) ist c 225 mm, der Vorderarm 148. Ferner ein

kleines Exemplar von der Astrolabebai, Südost Neu Guinea (in Spiritus),

das ebenfalls den abweichenden Flügelmembranansatz zeigt; ganze Länge c

100 mm, Vorderarm 70. Dagegen ist ein Exemplar von der Insel Mysore in

der Geelvinkbai in dieser Beziehung typisch wie C. peroni und ebenso

verhalten sich die Exemplare von Ternate und Ambon. Dass die bis jetzt

bekannten 3 Neu Guinea Exemplare nur zufällig jenen unterscheidenden

Charakter aufweisen sollten, ist auszuschliessen; welche Bedeutung ihm

aber, bei den nicht stichhaltigen anderen von Dobson aufgeführten

Unterschieden, beizumessen ist, wird erst die Zukunft lehren.

Säugethiere vom Celebes- und Philippinen-Archipel · 第 81 / 190 题