Tafel XV Figur 2 und 3 (c. ⅓ n. Gr.)

Phalanger Ph. celebensi (Gr.) similis, sed subaureo-flavescens et facie

albescenti.

Hab. In insulis Sangi.

Long. corp. c. 40, caud. c. 25 cm.

Es liegen mir 5 Exemplare von den Sangi Inseln vor, und zwar 3 von

Gross Sangi (2 aus meinen Sammlungen und ein kürzlich erhaltenes) und

zwei von Siao (1893 erhalten). Sie unterscheiden sich leicht von den

Celebes Exemplaren durch ihre goldigen Töne, sind farbiger und heller

im Ganzen und haben auch mehr oder weniger ein helles Gesicht. Die

Abbildung ergiebt die Unterschiede, bei deren zweifellosem

Vorhandensein ich nicht zögere, die Sangi Form als insulare

abzutrennen. Bemerkenswerth ist vielleicht, dass 2 Junge von Ph.

celebensis eine gewisse Ähnlichkeit mit sangirensis in der Färbung

zeigen (jedoch ohne helle Gesichtzeichnung). Kommt diese Annäherung

stets vor [62], so könnte sie bedeuten, dass die Sangi Form die ältere

ist, indem die celebische nur noch im Jugendkleide die Färbung der

Stammform bewahrt hat. Figur 2 und 3 Tafel XV sind zwei Männchen von

Gross Sangi in c. ⅓ n. Gr. (2085 und 2239, von mir mitgebracht). In der

Grösse kommen sangirensis und celebensis einander gleich. Bei den mir

vorliegenden 5 Exemplaren von Sangi ist ebensowenig eine Spur eines

Rückenstreifens vorhanden. In der Färbung differiren sie mehr oder

weniger untereinander, sie sind dunkler und heller; ein Exemplar von

Siao nähert sich selbst celebensis, allein differirt doch genügend, um

bei einem Gesammtvergleiche der 5 Sangi Exemplare einerseits mit den 7

von Celebes andrerseits keinen Zweifel über die Berechtigung von

sangirensis aufkommen zu lassen.

Säugethiere vom Celebes- und Philippinen-Archipel · 第 48 / 190 题