id 2/3 cd 0/1 pd 3/3,
in Worten: „Dans la première dentition ..., les incisives sont assez
bien comme dans la seconde; mais par une singularité remarquable, il
n’y a de canines qu’en bas ..., et l’on ne voit à la barre aucunes
traces de la première fausse molaire de la deuxième dentition, mais
seulement l’antépénultième, parfaitement en ligne avec les trois
molaires de lait ...“ Nehring (Landw. J. 1888, 48) meint: „Im
Milchgebisse scheint id 3 sup. ebenfalls zu fehlen, dagegen scheinen
drei Milchbackenzähne, wie bei der Gattung Sus, vorhanden zu sein“ und
er citirt dazu „Gray Hand-List ... Edent ... Mamm. 1873, Pl. 27, Fig.
1.“ Im Cat. Carn ... Mamm. 1869, 348 hatte Gray bereits von diesem
Schädel Nr. 7180 gesprochen: „a small skull ... of a half-grown animal,
which has developed its second true grinder, and which is without
canines“ (scil. upper canines). Herr Thomas hatte die Güte mir
mitzutheilen, dass es ein kleiner junger Schädel sei, halb so gross wie
der von Gray darunter als Fig. 2 ebenso gross abgebildete, und dass er
noch sein volles Milchgebiss (mit 3 Milchpraemolaren) besitze.
Ob die obige Formel des Milchgebisses keine Ausnahme erleidet, wird
erst ein grösseres Material entscheiden können.
Anmerkung. Einer Eigenthümlichkeit am os sphenoidale des Babirusa
möchte ich hier anmerkungsweise gedenken: Owen: (Anat. Vert. II, 469
1866) sagt: „A remarkable peculiarity is ... presented by the fossae at
the inner side of the base of the pterygoids, which lead to sinuses
communicating on one or both sides with the sphenoidal sinus“.
Blainville erwähnt in seiner relativ ausführlichen Ostéographie
(Onguligr. Sus 1847, 137) nichts davon, sowenig wie Turner (P. Z. S.
1848, 69), trotz seiner Genauigkeit bei dieser Schädelgegend am Schwein
und Babirusa; andere Autoren schweigen darüber bis auf Gray und Heude.
Gray (Cat. Carn ... Mamm. 1869, 348 und Hand-List Edent ... Mamm. 1873,
67) meint, die Gruben würden mit dem Alter des Thieres tiefer, und
vielleicht besässe sie nur das Männchen. In Bezug auf Letzteres bemerke
ich, dass ein adultes Weibchen des Museums (B 2523) die Höhlungen
ausgeprägt zeigt. Neben dem Alter scheint ihre Tiefe auch individuell
sehr zu variiren. Man findet die Gegend zwischen den Basen der laminae
mediales des processus pterygoideus langgestreckter als bei Sus und
mehr oder weniger, oft sehr stark vertieft und mit der kammerartig
abgetheilten Keilbeinhöhlung communicirend; manchmal liegt diese ganz
offen, manchmal, wenn auch weniger häufig, liegt die betreffende
Knochenplatte wohl in einer Ebene mit dem Gaumen (wie bei Sus), aber
man sieht durch ein grosses ovales Fenster in die Tiefe, manchmal ist
die Gegend nur vertieft ohne Zugang zu der Keilbeinhöhlung. Beide
Hälften sind auch nicht immer gleichmässig gestaltet. Heude (Mém. H. N.
Chin. II, 2 p. 94 1892) bemerkt: „L’exhaussement de cette voûte est
exagéré jusqu’à la destruction de l’os chez le Babyroussa“.