~Schuss in Herz und Lunge.~
Die Kugel war links zwischen der sechsten und siebenten Rippe
eingegangen. Die Wunde war unregelmässig, rundlich, einen halben Zoll
im Durchmesser, offenbar von einer gewöhnlichen Flinten- (nicht Spitz-)
kugel herrührend, hatte nicht nach innen eingestülpte, ungleiche,
harte, zwei Linien breit schwarzroth sugillirte Ränder. Die innere
Rippenwunde war nicht sugillirt. Im linken Pleurasacke fanden wir vier,
im rechten zwanzig Unzen dunkeln, geronnenen Blutes. Der Schuss war
nämlich durch den untern Lappen der linken Lunge in den Herzbeutel
gegangen, hatte den linken Herzventrikel ganz zerrissen, und dann noch
den untern Lappen der rechten Lunge angebohrt, in welchem die Kugel
stecken geblieben war.