[1] „Genesis“. Das Gesetz der Zeugung Bd. III. Leipzig 1899. S. 10.
[2] +G. Herman+ a. a. O. S. 8.
[3] +Ernst Haeckel+ „Anthropogenie“ Bd. II, Leipzig 1891. S. 793.
[4] Ueber „Hermaphroditismus“ und „Gonochorismus“ handelt +Haeckel+
ausführlich in seiner „Generellen Morphologie“ Leipzig 1866. Bd. II. S.
58-71.
[5] +G. L. Kobelt+ „Die männlichen und weiblichen Wollustorgane des
Menschen und einiger Säugetiere“. Freiburg 1844.
[6] Bisher erschienen Bd. VII Abt. 1 Teil 2: „Die weiblichen
Geschlechtsorgane“ von Dr. +W. Nagel+.
[7] „Die Abstammung des Menschen u. die geschlechtl. Zuchtwahl“
übersetzt von J. V. Carus. 5. Auflage. Stuttgart 1890.
[8] +Victor Hensen+ „Physiologie der Zeugung“ in +Hermann’s+ „Handbuch
der Physiologie.“ Bd. VI. Leipzig 1880.
[9] „Anthropogenie“ Bd. II. S. 793.
[10] Eine allgemeine, übersichtliche Darstellung des Geschlechtstriebes
nach seiner physischen Erscheinungsweise giebt +H. Rohleder+ in seinen
„Vorlesungen über Sexualtrieb und Sexualleben des Menschen“. Berlin
1901.
[11] +Albert Moll+ „Untersuchungen über die Libido sexualis.“ Bd. I.
Berlin 1897. S. 1-95.
[12] M. a. a. O. S. 96-310.
[13] +Karl Neisser+ „Die Entstehung der Liebe“. Wien 1897.
[14] „Die Suggestions-Therapie bei krankhaften Erscheinungen des
Geschlechtssinnes“. Stuttgart 1892.
[15] +H. Rohleder+ „Die Masturbation.“ Berlin 1899.
[16] Eine zusammenfassende Behandlung dieser drei Faktoren giebt
+Havelock Ellis+ „Mann u. Weib.“ Leipzig 1894.
[17] +Sappho+ hat in einer ihrer berühmten Oden eine Psychophysik der
Liebe gegeben. Vergl. +F. G. Lipps+ „Grundriss der Psychophysik.“
Leipzig 1899. S. 143.
[18] „Das Weib in der Natur- und Völkerkunde.“ 6. Auflage, Leipzig 1899.
[19] Vergl. hierüber: +L. Stein+ „Wesen und Aufgabe der Soziologie“
1898. -- Th. +Achelis+ „Soziologie“ Leipzig 1899.
[20] +E. Westermarck+ „Geschichte der menschlichen Ehe“. A. d. Engl.
von +L. Katscher+ und +R. Grazer+. 2. Auflage. Berlin 1902.
[21] +P. Dufour+ „Histoire de la prostitution“ 8 Bde. Brüssel. 1851-54.
-- Eine recht gute Arbeit über die Prostitution im 19. Jahrhundert ist
das Werk von Dr. +Jul. Kühn+ „Die Prostitution im 19. Jahrhundert“. 4.
Aufl. Leipzig 1897. -- +Rabutaux’+ besonders durch eine vorzügliche
Bibliographie (von +Paul Lacroix+) sich auszeichnende „Prostitution en
Europe“ Paris 1851 reicht nur bis zum 16. Jahrhundert.
[22] In „+Eulenburg’s+ Real-Encyclopaedie der gesamten Heilkunde“ 3.
Auflage, Berlin u. Wien 1898 Bd. 19. S. 436-450.
[23] +Tarnowsky+ „Prostitution u. Abolitionismus“ Hamburg 1890.
[24] +A. Hegar+ „Der Geschlechtstrieb“ Stuttgart 1894.
[25] +C. Lombroso+ „Das Weib als Verbrecherin und Prostituirte“ Hamburg
1894.
[26] +W. Rudeck+ „Geschichte der öffentlichen Sittlichkeit in
Deutschland“. 2. Aufl. m. 58 Illustr. Berlin 1905.
[27] Fr. +Nietzsche+ „Jenseits von Gut und Böse.“ 4. Auflage. Leipzig
1895 S. 111. -- +L. Feuerbach+ hat in seinem Aufsatze „Ueber die Glorie
der heiligen Jungfrau Maria“ (Werke Bd. I Leipzig 1845) das Verhältnis
zwischen Religion und Liebe sehr deutlich gemacht. Vgl. auch das
interessante Werk von Laurent-Nagour, „Okkultismus und Liebe“ Berlin
1903.
[28] +C. Abel+ „Ueber den Begriff der Liebe in einigen alten und neuen
Sprachen“ Berlin 1872. Samml. gemeinverständlicher wissenschaftlicher
Vorträge von +Virchow+ u. +Holtzendorf+ No. 158/159.
[29] „Die Welt als Wille u. Vorstellung“ ed. +E. Griesebach+ Bd. 2.
Leipzig 1891. „Metaphysik der Geschlechtstriebe“ S. 623-668.
[30] +E. v. Hartmann+ „Philosophie des Unbewussten.“ 6. Auflage. Berlin
1874. S. 671-681.
[31] +W. Wigand+ „Die wahre Bedeutung der platonischen Liebe.“ Berlin
1877. S. 27.
[32] „Neben der physischen Zeugung wandelt die geistige in der Welt“,
sagt +Ph. Mainländer+. („Die Philosophie der Erlösung“ Leipzig 1894 Bd.
II S. 489.)
[33] +Hegel’s+ Ideen hat am klarsten und überzeugendsten
entwickelt +Kuno Fischer+ „System der Logik und Metaphysik oder
Wissenschaftslehre.“ 2. Auflage. Heidelberg 1865. S. 527-530.
Vgl. jetzt auch +K. Fischer+ „Geschichte der neuern Philosophie“,
Jubiliäumsausgabe, Heidelberg 1899. Bd. VIII (+Hegel+) S. 556-561.
[34] Diese Einleitung enthält die Grundzüge einer „Philosophie
der Liebe nach dialektischer Methode“, die wir später in weiterer
Ausführung darzustellen die Absicht haben.
[35] Th. +Achelis+ „Soziologie“ Leipzig 1899. S. 37.
[36] +Achelis+ a. a. O. S. 73-74.
[37] +M. Schasler+, „Populäre Gedanken aus +Hegels+ Werken“ Berlin 1870
S. 213.
[38] +K. Fischer+ „Diotima. Die Idee des Schönen“. Stuttgart 1852. S.
67 ff.
[39] a. a. O.: „Les voilà, les voilà, ces monstres de l’ancien régime?
Nous ne les avons pas promis beaux, mais vrais, nous tenons parole“.
[40] +Adolf Schmidt+ „Pariser Zustände während der Revolutionszeit
1789-1800.“ Bd. I. Jena 1874 S. 19.
[41] +L. S. Mercier+ „Le nouveau Paris“. Band IV. Paris 1800. S. 190.
[42] +Paul Moreau+ (de Tours) „Des aberrations du sens génésique“ 4.
éd. Paris 1887. S. 13.
[43] +Edmond et Jules de Goncourt+ „La femme au dix-huitième siècle“.
Paris 1898. S. 151.
[44] „Histoire du clergé pendant la révolution française“ par l’Abbé
+Barruel+, London 1793 S. 2-3.
[45] Nach +Barruel+ a. a. O. S. 4 hatte sogar +Cérutti+, der eine
Apologie des Jesuitismus schrieb, sterbend geäussert: Le seul regret
que j’emporte en mourant, c’est de laisser encore une religion sur la
terre.
[46] +A. Schmidt+ a. a. O. Bd. III 1876 S. 229.
[47] +Schmidt+ a. a. O. III S. 236.
[48] a. a. O. S. 58.
[49] E. u. +J. Goncourt+ „Les maîtresses de Louis XV“. Paris 1860. 2
Bde. -- „La duchesse de Châteauxroux et ses sœurs“. Paris 1878. --
Neuerdings erschien +Comte Fleury+ „Louis XV intime et ses petites
maîtresses.“ Paris 1899.
[50] „Le Parc au Cerf, ou l’Origine de l’affreux Deficit.“ Paris 1798
(von +François Mayeur de Saint Paul+). Vgl. ferner +Faverolle+ „Le
Parc aux cerfs, Histoire secrète des jeunes demoiselles qui y ont été
renfermées.“ Paris 1808, 4 Bde.
[51] +J. A. Dulaure+, Histoire physique, civile et morale de Paris. Bd.
V. Paris 1821. S. 367-369.
[52] „Geschichte des Privatlebens Ludwig’s XV.“ Teil III. Berlin 1781.
S. 17-18.
[53] +Casanova+ erzählt in seinen Memoiren (ed. +Alvensleben-Schmidt+,
Bd. V, S. 126), dass der Hirschpark von Niemandem besucht werden
durfte, ausser von den bei Hofe vorgestellten Damen.
[54] „Justine und Juliette oder die Gefahren der Tugend und die Wonne
des Lasters“. Leipzig 1874. S. 31 ff.
[55] In neuerer Zeit hat +Louis Lacour+, zuerst in der „Revue
française“ Jahrg. 1858, Bd. XIV S. 546 ff., später in einer
selbständigen Schrift „Le Parc-aux-cerfs du roi Louis XV“ (Paris
1859) sehr interessante kritische Untersuchungen über den Hirschpark
veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass die Ausgaben über den
kolossalen Luxus in diesem königlichen Bordelle sehr übertrieben
waren. In Wirklichkeit war der „Hirschpark“ nach +Lacour+ ein sehr
versteckt gelegenes Haus in der Rue Saint-Méderic, welches höchst
einfach, ohne jeden Luxus eingerichtet war. -- Der Inhalt eines
ein Jahr später veröffentlichten Werkes von +Albert Blanquet+ „Le
Parc-aux-cerfs“ (Paris, 1860, 5 Bände) ist mir nicht bekannt. Nach dem
Umfange vermute ich in demselben einen Roman. -- Ein sehr merkwürdiges,
den verschiedensten Quellen entnommenes Kapitel über den Hirschpark
findet sich bei Th. F. +Debray+ „Histoire de la prostitution et de la
débauche“ Paris o. J. S. 686-698.
[56] +Moreau+ a. a. O. S. 59-60.
[57] Aehnliche fromme Ausrufe bei gleicher Gelegenheit in +Mirabeau+,
„Ma conversion“. London 1783 S. 12.
[58] „Chronique sécrète de Paris sous le règne de Louis XVI. (1774)“ in
„Revue rétrospective.“ Bd. III. Paris 1834. S. 46.
[59] +P. Manuel+ „La police de Paris dévoilée“. Bd. II. Paris L’an II.
S. 86 u. 200.
[60] +P. Lacroix+, „XVIIIme Siècle. Institutions, Usages et Costumes“
Paris 1875. S. 35.
[61] „Les amours de Charlot et Toinete“. Paris (Londres) 1779.
[62] „L’espion Anglais ou Correspondance secrète entre Milord All’ eye
et Milord All’ ear.“ London 1784. Bd. II, S. 82 (von M. Fr. +Pidanzat
de Mairobert+; das wertvollste, durchweg authentische Werk über die
Sittenlosigkeit Frankreichs im 18. Jahrhundert).
[63] „Bibliographie et Iconographie de tous les ouvrages de +Réstif de
la Bretonne+“ par P. L. Jacob Bibliophile. Paris 1875. S. 422.
[64] L’espion anglais II. S. 117.
[65] P. Lacroix „XVIIIme siècle etc.“ S. 45.
[66] +P. Lacroix+ „XVIIIme siècle etc.“ S. 45.
[67] +Dulaure+ a. a. O. Bd. V. S. 435.
[68] +L. S. Mercier+ „Tableau de Paris“. Bd. I. Hamburg 1781. S. 180.
[69] +Brillat-Savarin+ „Physiologie des Geschmackes.“ 2. Aufl.
Braunschweig. 1866. S. 363.
[70] +Brillat-Savarin+ a. a. O. S. 362.
[71] +A. Schmidt+ „Tableaux de la Révolution Française.“ Leipzig 1867.
Bd. I. S. 125.
[72] +Pierre Manuel+ „La Police de Paris dévoilée, Tome I. A Paris L’an
second de la liberté.“ „De la Police sur les prêtres.“ S. 292-321.
[73] Dieser lakonische, aber vielsagende Bericht erinnert fast wörtlich
an ein deutsches Epigramm des 18. Jahrhunderts:
„Gestern schwor ich unter tausend Küssen
Im Genusse ihrer Zärtlichkeit
Ewige Verschwiegenheit --
Heute muss es der Chirurgus wissen!“
(Siehe +C. J. Weber+ „Demokritos“ Stuttgart 1868 Bd. V. S. 166.)
[74] Der „Portier des Chartreux ou Histoire de Dom Bougre“ ist ein
die Paederastie verherrlichender Roman, der dem Marquis +de Sade+ von
einigen zugeschrieben wird. Dies ist aber unmöglich, da die erste
Ausgabe dieses Buches 1745 erschien, als +de Sade+ erst fünf Jahre
alt war. Vgl. Le C. d’J... „Bibliographie des ouvrages relatifs à
l’amour etc.“ Neue Ausgabe von +J. Lemonnyer+, Lille 1897 Bd. II S. 496
(citiert als +Lemonnyer+).
[75] Hierzu bemerkt +Manuel+: „Ich finde nur einen Jesuiten bei
den Dirnen. Es wäre mir angenehm gewesen, ihnen mehr Gerechtigkeit
widerfahren zu lassen.“ Diese Gerechtigkeit werden wir ihnen weiter
unten in gebührender Weise zu Teil werden lassen. Die Jesuiten waren zu
klug, um sich in Bordellen ertappen zu lassen.
[76] +Casanova+ fand die Gräfin +Limore+ als Maitresse „in Gesellschaft
des Herrn von +Saint-Albin+, Erzbischofs von Cambrai, eines
hochbetagten Liebhabers, der für sie die ganzen Einkünfte seines
Erzbistums verschwendete“. „+Jacob Casanova v. Seingalt’s+ Memoiren“
Deutsch v. +L. v. Alvensleben+ u. +C. F. Schmidt+ Bd. XIII. S. 99.
[77] „La Chasteté du Clergé dévoilée, ou Procès-verbaux des séances du
clergé chez les filles de Paris, trouvés à la Bastille.“ Paris 1790.
2 Bde. Einer der Verfasser war +Dominique Darimajou+, Referendar am
Rechnungshofe.
[78] Mitgeteilt in „Revue rétrospective.“ Bd. III. Paris 1834. S.
153-154.
[79] „L’espion Anglais.“ Bd. X. London 1784. Brief XIV „Suite et fin de
la Confession d’une jeune fille.“ S. 309-327.
[80] Etwas anders sagt +La Mettrie+ „Œuvres philosophiques“, 1741
citirt nach +P. Garnier+ „Onanisme“ Paris 1888 S. 122: „Tout est femme
dans ce qu’on aime, l’empire de l’amour ne connaît d’autres bornes que
celles du plaisir.“ -- Eine erotische Novelle „Confession galante d’une
femme du Monde“ (Brüssel 1873) hat das Motto: „Dans la femme aimée tout
est c..“
[81] Vgl. „Manuel des Confesseurs ou les Diaconales“. Par Bouvier,
Verviers o. J. (Titelblatt).
[82] „L’espion anglais“ London 1784 Bd. I S. 241 ff.
[83] +Montesqieu’s+ „Persische Briefe“ deutsch von +A. Strodtmann+,
Berlin 1866 S. 247 (Brief 134).
[84] +Peter Philipp Wolf+ „Allgemeine Geschichte der Jesuiten“. Zürich
1790. Bd. II. S. 390.
[85] +J. C. Harenberg+ „Pragmatische Geschichte des Ordens der
Jesuiten.“ Bd. II. Kap. 7. Abschn. XII. § 437. S. 1412 zitiert nach
+Wolf+ a. a. O.
[86] +Wolf+ a. a. O. Bd. II. S. 321 u. 428.
[87] +Wolf+ a. a. O. Bd. I S. 201 u. Bd. II S. 403.
[88] +Wolf+ a. a. O. Bd. II S. 281.
[89] +Wolf+ a. a. O. I S. 240.
[90] +Juan de Mariana+ „De rege et regis institutione“, Toledo 1599.
[91] +Wolf+ a. a. O. Bd. III. S. 290.
[92] Eine zuverlässige Darstellung giebt +A. Kurtzel+: „Der
Jesuit Girard und seine Heilige. Ein Beitrag zur geistlichen
Geschichte des vorigen Jahrhunderts“ in „Histor. Taschenbuch“ von
+Friedr. Raumer+. N. F. 4. Jahrg. Leipzig 1843. S. 413-485. Dort
auch zahlreiche literarische Nachweise. Die gründlichste neuere
kritisch-bibliographische Untersuchung findet sich bei +P. Fraxi+
„Centuria librorum absconditorum“ London 1879 S. 225-253.
[93] Die älteste derartige Erzählung erschien bereits 1729: „Les amours
de Sainfroid Jesuite, et d’Eulalie fille devote. Histoire véritable.
Suivie de quelques nouvelles nouvelles.“ A la Haye 1729.
[94] +R. Wrede+ „Die Körperstrafen bei allen Völkern von den ältesten
Zeiten bis zur Gegenwart.“ Dresden 1899. S. 167. +P. Fraxi+ bemerkt:
„The Marquis +de Sade+ no doubt had it in mind when writing several of
his cruelest chapters“ a. a. O. S. 253.
[95] +G. Herman+ „Genesis.“ Das Gesetz der Zeugung. Bd. III. Leipzig
1899. S. 84 ff.
[96] +G. Legué+ „Médecins et empoisonneurs au XVIIe siècle“ Paris 1896.
S. 139-168.
[97] St. +Przybyszewski+ „Die Entstehung und der Kult der Satanskirche“
in „Die Kritik“ 1879 No. 134, 135, 148, 149, 150.
[98] Vgl. +Floegel+, Geschichte des Grotesk-Komischen. 5. Aufl. m. 41
z. Teil sehr interess. Abbildungen. Leipzig 1888. S. 205 ff.
[99] +J. C. Huysmans+ „La-bas“ Paris 1891. „En route“ Paris 1887. Siehe
Näheres bei +Herman+ a. a. O. S. 113 ff.
[100] „Histoire de +Magdalaine Bavent+, religieuse du monastère
de Saint Louis de Louviers etc.“ Paris 1652. Die Geschichte der
+Magdalaine Bavent+ ist auch zu einem neueren Roman verarbeitet worden:
„Le Couvent de Gomorrhe“ von +Jacques Souffrance+, Paris o. J.
[101] Schilderung derselben bei +Herman+ a. a. O. S. 110 ff.
[102] E. u. J. de +Goncourt+ „La femme au dix-huitième siècle.“ Paris
1898. S. 17.
[103] E. u. J. +Goncourt+ a. a. O. S. 10.
[104] „La chronique scandaleuse.“ Paris 1789. Bd. IV. S. 110.
[105] H. Th. +Buckle+ „Geschichte der Zivilisation in England.“ Deutsch
von A. +Ruge+. Leipzig und Heidelberg 1874. Bd. I. S. 227 ff.
[106] +Buckle+ a. a. O. S. 229.
[107] F. +Lotheissen+ „Zur Sittengeschichte Frankreichs.“ Leipzig 1885.
S. 136.
[108] Z. B. „Les Nonnes galantes“ des +Marquis d’Argens+. La Haye
1740. -- „Les délices du cloître ou la nonne éclairée.“ 1760. --
Wie sehr gesucht von den Wüstlingen die Liebe einer „femme dévote“
im 18. Jahrhundert war, schildern übrigens die +Goncourts+ selbst
sehr anschaulich a. a. O. S. 455. ff. Vergl. endlich noch „Lettres
galantes et philosophiques de deux Nonnes, publiées par un apôtre du
libertinage.“ Au Paraclet 1777, und unzählige andere, die Corruption in
den Nonnenklöstern schildernde Schriften, die man bei +Lemonnyer+
a. a. O. findet.
[109] +Joseph Gorani+ „Mémoires secrets et critiques des cours et des
mœurs des principaux etats de l’Italie.“ Paris 1794 Bd. II. S. 86.
[110] +Alfred v. Reumont+ „Geschichte Toskanas seit dem Ende des
florentinischen Freistaates.“ Gotha 1877. Bd. II. S. 173 ff.
[111] „Vie de Scipion de Ricci“ par +de Potter+, Brüssel 1825. Bd.
I. Anhang Note 13 bis Note 47. S. 331-500 (Ausführliches Verhör der
Angeklagten) -- Auch bei A. +Gelli+ „Memorie de Scipione de’ Ricci.“
Florenz 1865. Bd. I. S. 54 ff.
[112] G. +Brandes+ „Essays“. 2. Band. 2. Auflage Leipzig, Verlag von H.
Barsdorf 1897. S. 278.
[113] E. u. J. de +Goncourt+. „La femme au dix-huitième siècle;“ Paris
1898. B. 471.
[114] Eine ausgezeichnete Schilderung dieser Salons entwirft +Karl
Frenzel+ „Renaissance und Rococo.“ Berlin 1876 in dem Aufsatze
„Pariser Gesellschaftsleben im achtzehnten Jahrhundert“ S. 298-331. --
Vergl. auch E. +du Bois-Reymond+ „Darwin versus Galiani“ in „Reden“.
Bd. I. Leipzig 1886. S. 211 ff. -- Den Einfluss der Salons kann man
deutlich bei +Sade+ in dem Bedürfnis der zahllosen „philosophischen
Diskussionen“ erkennen.
[115] „Mémoires de Mme. d’Epinay“ Bd. I cit. nach E. u. J. de
+Goncourt+ a. a. O. S. 159.
[116] E. u. J. de +Goncourt+ a. a. O. S. 175.
[117] E. u. J. +Goncourt+ a. a. O. S. 181.
[118] +Casanova+ erzählt in seinen Memoiren, dass ein gewisser
+Blondel+ seine +eigene Frau+ nicht bei sich, sondern getrennt in einer
„petite maison“ wohnen liess, damit sie ihm als Maitresse erschiene und
so der Umgang mit ihr ihm mehr Genuss verschaffte. („+Jacob Casanova
von Seingalt’s Memoiren.+“ Deutsch von L. +v. Alvensleben+ u. C. F.
+Schmidt+. Bd. XIII, S. 97.)
[119] L. S. +Mercier+ „Tableau de Paris“. Hamburg 1781. Bd. II, S. 6-7.
[120] +Friedr. Wilh. Basil. Ramdohr+ „Venus Urania“, Leipzig 1798. Bd.
III, Abt. 2, S. 288.
[121] E. u. J. +de Goncourt+ a. a. O. S. 173.
[122] F. +Lotheisen+ „Litteratur und Gesellschaft in Frankreich zur
Zeit der Revolution 1789-94.“ Wien 1872. S. 56.
[123] +Rétif de la Bretonne+ „La fille entretenue et vertueuse, ou les
progrès de la vertu“. Paris 1774. S. 175 ff.
[124] +Rétif de la Bretonne+ „Die Zeitgenossinnen.“ Berlin 1781. Bd.
VI, S. 9-10.
[125] +Cénac Moncaut+ „Histoire de l’amour dans les temps modernes“.
Paris 1863. S. 396.
[126] W. +von Bechterew+ „Suggestion und ihre soziale Bedeutung.“
Leipzig 1899. S. 29-30.
[127] J. A. +Dulaure+. „Histoire physique, civile et morale de Paris“.
Paris 1821. Bd. V, S. 145-147.
[128] Mad. G. +Abricosoff+ „L’hystérie an XVIIe et XVIIIe siècle.“
Paris 1897.
[129] +Abricossoff+ a. a. O. S. 73-74.
[130] E. u. J. +de Goncourt+ a. a. O. S. 194.
[131] E. u. J. +de Goncourt+ a. a. O. S. 196.
[132] E. u. J. +de Goncourt+ a. a. O. S. 198.
[133] E. u. J. +de Goncourt+ a. a. O. S. 199. -- Ein Teil der „Justine“
spielt in Grenoble.
[134] Vergl. das Kapitel „Les furies de guillotine“ bei E.
+Lairtullier+, „Les femmes célèbres de 1789 à 1795“. Paris 1840. Bd.
II, S. 199-207.
[135] Lady +Blennerhassett+, „Frau von Staël.“ Berlin 1887. Bd. I, 6.
63.
[136] E. +Legouvé+, „Histoire morale des femmes.“ Paris 1864. S. 4.
[137] Das unglaublichste Beispiel der Verachtung der Frau findet
sich bei +Buckle+ a. a. O. I. S. 219-20, wo erzählt wird, dass die
Schauspielerin +Chantilly+, die eben den Dichter +Favart+ geheiratet
hatte, von der +französischen Regierung+ gezwungen wurde, gleichzeitig
die Maitresse des Marschalls +Moritz von Sachsen+ zu werden.
[138] +Johannes Scherr+, „Allgemeine Geschichte der Litteratur“.
Stuttgart 1887. Bd. I, S. 267.
[139] +Charles Aubertin+, „L’esprit public au XVIIIe siècle.“ Paris
1873. S. 481.
[140] J. +Janin+, „Le marquis de Sade.“ Revue de Paris 1834. Bd. XI, S.
333.
[141] A. +Schmidt+ a. a. O, Bd. II. Jena 1875. S. 86 ff.
[142] +Paul Lacroix+ a. a. O. S. 506.
[143] P. +Fraxi+ „Index librorum prohibitorum.“ London 1877. S. XXIX
[144] A. J. B. +Parent-Duchatelet+, „Die Sittenverderbnis des
weiblichen Geschlechts in Paris“, übers. von G. W. +Becker+, Leipzig
1837. Bd. II. S. 183.
[145] Comte d’J*** (J. +Gay+) „Bibliographie des ouvrages relatifs à
l’Amour etc.“ 3. éd. Turin 1871. 6 Bde. Neuerdings hat J. +Lemonnyer+
eine neue vierte Ausgabe dieses höchst schätzbaren Werkes veranstaltet
(Lille 1897-1900, 4 Bände), die wohl durch Nachträge, sowie durch
vortreffliche Indices vervollkommnet ist, andrerseits aber zahlreiche
drastische Zitate der alten Auflage fortgelassen hat, so dass die
dritte Auflage immer noch unentbehrlich ist.
[146] +Henry Cohen+ „Guide de l’amateur de livres à figures et à
vignettes du XVIIIe siècle“ 3. éd. Paris 1876. Neue Auflage 1880. Das
Buch zeigt viele Mängel.
[147] „Œuvres de +Gentil-Bernard+“. Paris 1834. Bd. I, S. 25-88.
[148] E. u. +J. de Goncourt+ a. a. O. S. 154. est certaine. a. a. O.
Gesang II, S. 51.
[149] L’Amour a ses auteurs -- Agens secrets, dont l’atteinte est
certaine, a. a. O. Gesang II, S. 51.
[150] E. u. J. +de Goncourt+ a. a. O. 201. +Sade+ erwähnt Crébillons
„Sopha“, „Tanzai“, „Les égarements du cœur“, als Romane „qui flattaient
le vice et s’éloignaient de la vertu“, in „Idée sur les Romans“ ed. O.
+Uzanne+, Paris 1878. S. 23.
[151] „Le sopha, conte moral“ (!) A la Haye 1742. Nachgeahmt in „Le
canapé couleur de feu“. London 1745.
[152] „Les Incas“. Paris 1767. +Sade+ erwähnt +Marmontel+ in „Idée sur
les Romans etc.“ S. 24-25.
[153] „Thérèse philosophe ou mémoires pour servir à l’histoire de M.
Dirrag et de Mlle. Eradicée“ à la Haye s. a. (1748).
[154] +Henry Cohen+ a. a. O. col. 477. +Caylus+ hat übrigens sehr viele
schlüpfrige Romane geschrieben, was in jener Zeit seinen wohlverdienten
Ruhm als Archaeolog nicht beeinträchtigen konnte.
[155] Vgl. die vortreffliche „Bibliographie anecdotique et raisonnée
de tous les ouvrages d’Andréa de Nerciat“ par M. de C., Bibliophile
Anglais, London 1876, wo auch die übrigen, hier nicht genannten Werke
von +Nerciat+ besprochen werden.
[156] A. +Eulenburg+ „Der Marquis de Sade“ in „Die Zukunft“. Bd.
VII. 1899, No. 26. S. 507. Nach neueren Forschungen soll weder die
„Education de Laure“ noch „Ma conversion“ von +Mirabeau+ geschrieben
worden sein. Lemonnyer a. a. O. III. S. 1019.
[157] +Carl Frenzel+ „+Diderot+“ in „Renaissance und Rococo“. Berlin
1876. S. 284.
[158] „La Réligieuse“. Paris 1798. Das Modell für die tribadische
Aebtissin in +Diderot’s+ „Réligieuse“ soll die Aebtissin von Chelle
gewesen sein, eine Tochter des Regenten, (H. +Ellis+ u. J. A. +Symonds+
„Das konträre Geschlechtsgefühl“ Leipzig 1896. S. 285).
[159] +Choderlos de Laclos+ „Les liaisons dangereuses“. Paris u.
Amsterdam 1782. 4 Bände.
[160] „Les crimes de l’amour. Precédé d’un avant-propos etc.“ Brüssel
1881. S. 158. Nach +Villers+ wurde sogar, wie wir später sehen werden,
die „Justine“ von einigen dem +Laclos+ zugeschrieben.
[161] „Les amours du Chevalier de Faublas“, 3 éd. An VI de la
République. (Erste Ausgabe 1787).
[162] „Bibliographie et Iconographie de tous les ouvrages de Restif de
la Bretonne“ par P. L. +Jacob+, Bibliophile. Paris 1875.
[163] +de Sade+ „Idée sur les Romans“ éd. O. +Uzanne+. Paris 1878. S.
31.
[164] Der Graf +v. Tilly+ nennt ihn in seinen Memoiren (II, 430) den
„+Teniers+ des Romans“.
[165] A. +Eulenburg+ a. a. O. S. 512.
[166] P. L. +Jacob+ Bibliophile a. a. O. S. 54 u. 56.
[167] Memoiren des Grafen Alexander von Tilly, A. d. Französischen.
Berlin 1826. Bd. II. S. 426-430.
[168] P. L. +Jacob+ Bibliophile a. a. O. S. 33, 103, 161, 180, 441.
[169] „Les nuits de Paris, ou le Spectateur nocturne“. A Londres, Et se
trouve a Paris 1788-1794, 16 Teile in 8 Bänden (mit 18 Bildern).
[170] P. L. +Jacob+ Bibliophile a. a. O. S. 394.
[171] „Les Contemporaines ou aventures des plus jolies Femmes
de l’âge présent.“ Leipzig und Paris 1780-1782, 17 Bände; „Les
contemporaines-du-commun, ou aventures des belles Marchandes etc.“
ebenda 1782-1783, 13 Bände: „Les contemporaines-par-gradation“ ebenda
1783, 12 Bände.
[172] P. L. +Jacob+, Bibliophile a. a. O. S. 87.
[173] P. L. +Jacob+, Bibliophile a. a. O. S. 315.
[174] P. L. +Jacob+, Bibliophile a. a. O. S. 316.
[175] Der Verfasser war +Senac de Meilhan+, dem ebenfalls der „Portier
des Chartreux“ zugeschrieben wird. (Jacob, Bibl. a. a. O. S. 460).
Später erschienen zahlreiche neue Auflagen, die letzte in Brüssel 1866.
[176] Er war Verfasser einer populären Schrift über die Therapie der
Syphilis. Siehe J. K. +Proksch+ „Die Litteratur über die venerischen
Krankheiten.“ Bonn 1889. Bd. I. S. 472, wo angeführt ist: +Agyrony+
„Des bons effets d’un remède végétal antivénérien, autorisé par lettres
patentes du Roi, enrégistrées au Parlament etc.“ Paris 1771.
[177] „L’observateur anglais.“ London 1778. Bd. 4, Brief III vom 21.
Juli 1776. S. 40-47.
[178] Dieses Gedicht findet man in dem seltenen Buche „Il Libro
del perchè“ (1757). Die französische Version „Parapilla“, um deren
Autorschaft sich +Charles Borde+ und +Mirabeau+ streiten, ist
abgedruckt in den „Contes-Grivois du dix-huitième siècle.“ Brüssel o.
J. (H. Kistemaeckers) S. 27-67.
[179] „L’art de péter etc.“ En Westphalie 1776. Ueber die „Scatologie“,
eine besondere Liebhaberei der Franzosen vergl. A. +Hagen+ „Sexuelle
Osphresiologie“ Chorlottenburg 1901 (Verlag von H. +Barsdorf+) S. 115
ff.
[180] „Idée sur les Romans“ ed. +Uzanne+ etc. S. 22.
[181] Auch in den Romanen des Marquis +de Sade+ ist fast immer das
Sopha, selten das Bett, das Lager der Liebe.
[182] G. +Brandes+ „Die Hauptströmungen der Litteratur des 19.
Jahrhunderts“. Bd. I, 8. Aufl. S. 42-44. Leipzig 1900. Verlag H.
+Barsdorf+.
[183] +Cenac Moncaut+ a. a. O. S. 394.
[184] „Geschichte der Malerei“ von R. +Muther+, Leipzig 1900. Bd. V, S.
88-93.
[185] +Garnier+ a. a. O. S. 125.
[186] J. +Casanova v. Seingalt+ a. a. O. Band V, S. 121 ff.
[187] J. +Casanova+ a. a. O. Band XI, S. 109 u. 128.
[188] J. B. +Parent-Duchatelet+ a. a. O. Bd. II, S. 182.
[189] „La chronique scandaleuse.“ Paris 1791. Bd. II, S. 157.
[190] J. F. +Reichardt’s+ „vertraute Briefe aus Paris, geschrieben in
den Jahren 1802 und 1803.“ Hamburg 1805. Bd. II, S. 14.
[191] +Arsène Houssaye+ „Histoire de l’art français au dix-huitième
siècle“. Paris 1860. S. 29.
[192] +Arsène Houssaye+ a. a. O. S. 418.
[193] J. G. Th. +Grässe+ „Geschichte der Poesie Europas und der
bedeutendsten aussereuropäischen Länder vom Anfang des sechzehnten
Jahrhunderts bis auf die neueste Zeit.“ Leipzig 1850. S. 271.
[194] „Die Geschlechtsausschweifungen unter den Völkern der alten und
neuen Welt etc.“ Neue Auflage o. O. S. 161.
[195] +Casanova+ a. a. O. Bd. VIII, S. 140.
[196] E. u. J. +de Goncourt+ „Histoire de la société française pendant
le Directoire“. Paris 1855. S. 422.
[197] +Cénac Moncaut+ a. a. O. S. 396.
[198] E. u. J. +de Goncourt+ „La femme au dix-huitième siècle,“ S.
313-370.
[199] J. u. E. +de Goncourt+ „Histoire de la société française pendant
le Directoire.“ S. 420.
[200] J. +Renouvier+ „Histoire de l’art pendant la Revolution.“ Paris
1863. S. 476. -- „Schon mehr als 2000 Jahre tragen die Frauen Hemden,“
schrieb ein Journalist jener Zeit, „das ist zum Sterben langweilig.“ Er
wollte die Frauen lieber ohne Hemd sehen, vollkommen nackt als „lebende
Statuen“. Vergl. A. +Houssaye+ „Notre-Dame de Thermidor.“ Paris 1806.
S. 421.
[201] W. +Rudeck+ „Geschichte der öffentlichen Sittlichkeit in
Deutschland.“ 2. Aufl. 1905. Mit 58 Illustrationen. S. 85.
[202] A. +Schmidt+ a. a. O. Bd. II, S. 66.
[203] E. u. J. +de Goncourt+ „Histoire de la société française pendant
le Directoire“. S. 183.
[204] „Eros.“ Stuttgart 1849. Bd. I, S. 234. -- Die Italiener haben das
Sprichwort:
Donna cui camminando il cul traballa
Se puttana non è, proverbio falla.
[205] +Dulaure+ a. a. O. Bd. V, S. 585.
[206] „Eros“. S. 233.
[207] +Muther+ a. a. O. Bd. V, S. 46.
[208] E. u. J. +de Goncourt+ a. a. O. S. 184.
[209] P. L. +Jacob+, Bibliophile „Bibliographie et Iconographie etc.“
S. 32, Anmerkung.
[210] „La curiosité littéraire et bibliographique.“ Paris 1882. S.
148-149.
[211] „L’espion anglais.“ London 1784. Bd. II. Brief 24. S. 386-401.
Vgl. auch die „Correspondance de Madame Gourdan“, herausgegeben von
+Octave Uzanne+, Brüssel 1883, mit einer Einleitung über die „Sérails“
des 18. Jahrhunderts (S. I-LVIII).
[212] Nachträglich finden wir, dass auch +Mairobert+ nicht der Erfinder
dieses Wortspiels war, sondern dass schon +viel früher+ eine Frau,
+Madame de Sévigné+, in einem Briefe die Condome „cuirasses contre la
volupté et toiles d’araignée contre le mal“ nennt. (L. +Taxil+ „La
corruption fin de siècle“. Paris 1894. S. 211).
[213] Dass die +Gourdan+ die körperliche Beschaffenheit ihrer Mädchen
genau kennen musste, beweist ein Brief eines Engländers an sie, der die
Reize der gewünschten Person ausführlich beschreibt. („La chronique
scandaleuse“. Band II, Seite 127.)
[214] F. W. +Barthold+ „Die geschichtlichen Persönlichkeiten in Jacob
Casanova’s Memoiren“. Berlin 1846. 2 Bände.
[215] J. +Casanova+ a. a. O. Bd. V, S. 60 ff.
[216] „L’espion anglais“. London 1784. Bd. X, S. 363 ff.
[217] „Les bordels de Paris.“ 1790. S. 17.
[218] P. +Fraxi+ a. a. O. S. XXXVIII.
[219] +Rétif de la Bretonne+ „Le Pornographe, ou Idées d’un honnête
homme sur un projet de règlement pour les prostituées.“ A la Haye 1769.
[220] P. L. +Jacob+, Bibliophile „Bibliographie et Iconographie de tous
les ouvrages de +Rétif de la Bretonne+.“ Paris 1875. S. 422.
[221] J. +Casanova+ a. a. O. VIII. S. 163. (III, 257).
[222] P. L. +Jacob+, Bibliophile a. a. O. S. 421-422.
[223] +Dulaure+ a. a. O. Bd. V, S. 227-228. Die Schrift „L’ordre
hermaphrodite, ou les secrets de la sublime Félicité, avec un discours
prononcé par le chevalier H..., orateur au jardin d’Éden, chez Nicolas
Martin, au Grand Mât,“ 1748, war uns nicht zugänglich.
[224] E. u. J. +de Goncourt+, „La femme etc.“ S. 176.
[225] +Dulaure+ a. a. O. S. 227.
[226] +Arthur Dinaux+ „Les sociétés badines.“ Paris 1867. Bd. I, S.
301-314.
[227] E. u. J. +de Goncourt+ a. a. O. S. 176. Die Ausschweifungen
derselben hat +Andréa de Nerciat+ in seinen „Aphrodites“, einem
„theoretischen und praktischen Kursus der Wollust“ beschrieben.
(Lampsaque [Paris] 1793.)
[228] E. u. J. +de Goncourt+ a. a. O. S. 177.
[229] Die geheimen pornologischen Klubs wurden auch nach Russland
verpflanzt. In Moskau existierte unter +Katharina+ II. ein „Club
physique“ und ein „Club d’Adam“. Siehe +Moreau+ a. a. O. S. 63.
[230] P. L. +Jacob+, Bibliophile a. a. O. S. 395.
[231] „La chronique scandaleuse.“ Paris 1789. Bd. IV, S. 111. Eine
ähnliche Stelle hat auch +Ovid+ in der „Ars amandi.“
[232] Das Manuscript derselben befindet sich in der Nationalbibliothek,
Dép. des mss. fr., 11395; suppl. fr., 2996 (+Maxime du Camp+. „Paris,
ses organes, ses fonctions et sa vie etc.“ Paris 1875. Bd. III, S.
323). --
[233] A. B. +Parent-Duchatelet+ a. a. O. Bd. II, S. 205-206.
[234] +Parent-Duchatelet+ a. a. O. II. S. 209-210.
[235] A. +Schmidt+ a. a. O. Bd. II, S. 64.
[236] A. +Schmidt+ a. a. O. II, S. 85.
[237] +Parent-Duchatelet+ a. a. O. I, S. 239.
[238] A. +Schmidt+ a. a. O. II, S. 66.
[239] +Jules Janin+ a. a. O. S. 332.
[240] A. +Schmidt+ a. a. O. II, S. 67.
[241] +Parent-Duchatelet+ a. a. O. I, S. 13.
[242] L. S. +Mercier+ „Tableau de Paris“. I, S. 393-395.
[243] +La Mettrie+ „L’art de jouir“. A Cythère 1751. S. 103.
[244] „La chronique scandaleuse.“ Bd. IV, S. 190. Bei einem am 15.
Juni 1731 von dem Direktor der Oper, +Gruer+ veranstalteten Feste
tanzten die +Camargo+ und mehrere andere Tänzerinnen +vollkommen nackt+
vor der Festversammlung. (Max Schönau „Allerlei Koulissenscherze.“
Charlottenburg o. J. S. 65-67.)
[245] J. +Casanova+ a. a. O. Bd. V, S. 50-51.
[246] J. +Casanova+ a. a. O. Bd. V, S. 52.
[247] +Casanova+ a. a. O. V, 114-116.
[248] „Dialogue entre M. le Comte de Lau.... et Mylord All’Eye, au
sujet des filles les plus célèbres de la Capitale.“ In: „L’Espion
anglais.“ Bd. II, S. 86-113.
[249] Diese ausführlicheren Nachrichten über die +Du Thé+ entnehmen wir
der „Correspondance sécrète, politique et littéraire etc.“ London 1787.
Bd. I, S. 57 u. 58.
[250] +Maxime du Camp+ a. a. O. Bd. III, S. 324.
[251] Ein höchst interessantes Werk über die Pariser Theaterheldinnen
des 18. Jahrhunderts sind P. +Lacome’s+ „Thèmes variés. Les étoiles du
passé“, Paris 1897. --
Ueber einen höchst obscönen Witz der berühmten Schauspielerin Arnould
über die verrufenen Opernsängerinnen +Château-neuf+, +Château-vieux+
und +Château-fort+ vergl. „L’espion anglais“ II, S. 86. Ueber das
pornographische Poëm einer anderen Schauspielerin +P. L. Jacob+,
Bibliophile „Bibliographie etc.“ S. 8, Anmerkung.
[252] +P. L. Jacob+, Bibliophile „Bibliographie et Iconographie de tous
ouvrages de Rétif de la Bretonne“. Paris 1875. Seite 145-147.
[253] +Parent-Duchatelet+ a. a. O. Bd. I, S. 127.
[254] +Parent-Duchatelet+ a. a. O. Bd. I, S. 233. -- Ueber
Soldatendirnen und einige andere Klassen von Prostituierten weiter
unten.
[255] +Parent-Duchatelet+ a. a. O. I, S. 70. -- Es gab sogar vornehme
Zuhälter, z. B. den Vicomte +de Letorières+. (Maxime du Camp. a. a. O.
S. 324.)
[256] +Parent-Duchatelet+ a. a. O. I, S. 81-82.
[257] +Parent-Duchatelet+ a. a. O. I. 184.
[258] „La chronique scandaleuse.“ Bd. II, S. 38 ff.
[259] +P. L. Jacob+, Bibliographie a. a. O; S. 340-341. +Casanova+
erzählt, dass Graf +Jean Du Barry+ einer Dame in Bologna 100000 Taler
für ihre 14jährige Tochter bot (XVII, S. 198).
[260] +P. L. Jacob+, Bibliographie a. a. O. S. 99-103. -- Neue
vortreffliche Ausgabe des „Pornographe“ von H. +Mireur+, Brüssel 1879
(mit Einleitung).
[261] +Parent-Duchatelet+ a. a. O. Bd. I, S. 139-140.
[262] „Les crimes de l’amour etc.“ Brüssel 1881. S. 235-236.
[263] F. +Lotheissen+ „Literatur und Gesellschaft in Frankreich etc.“
Wien 1872. S. 43.
[264] P. +Joanne+ „Paris Diamant.“ Paris 1895. S. 33 u. 100.
[265] J. +Casanova+ a. a. O. Bd. V, S. 37-38. II, 176.
[266] +G. A. von Halem+ „Ein Blick auf einen Teil Deutschlands, der
Schweiz und Frankreichs bei einer Reise vom Jahre 1790.“ Hamburg 1791.
Bd. II, S. 1 u. S. 20.
[267] A. +Chuquet+ „Paris en 1790. Voyage de Halem, traduction,
introduction et notes.“ Paris 1890.
[268] P. +Lacroix+ „XVIIIe Siècle. Institutions, Usages et costumes.“
Paris 1875. S. 368. Auf Seite 359 dieses Prachtwerkes findet sich eine
colorierte Abbildung, die ein anziehendes Bild vom Leben und Treiben im
Garten des Palais-Royal gewährt.
[269] +E. u. J. de Goncourt+ „Histoire de la société française pendant
le Directorat.“ S. 210.
[270] +P. L. Jacob+, Bibliophile „Bibliographie etc.“ S. 340.
[271] L. S. +Mercier+ „Tableau de Paris.“ Bd. I, S. 267-271.
[272] „La chronique scandaleuse.“ Paris 1791. Bd. I, S. 202.
[273] „La chronique scandaleuse.“ Bd. II, S. 213.
[274] +Rétif de la Bretonne+ „Le Palais-Royal.“ Bd. II, S. 17-230.
„Die Geschlechtsausschweifungen unter den Völkern etc.“ o. O. u.
J. S. 161-163. -- Vgl. auch Hagen, die sexuelle Osphresiologie.
Die Beziehungen des Geruchssinnes und der Gerüche zur menschlichen
Geschlechtstätigkeit. 2. Aufl. Leipzig 1906. S. 191 ff.
[275] „Eros.“ Bd. I, S. 412.
[276] „Eros.“ Bd. I, S. 156.
[277] A. +Schmidt+ a. a. O. II, S. 70.
[278] +Parent-Duchatelet+ a. a. O. Bd. I, S. 70.
[279] „L’espion anglais.“ London 1784. Bd. II, S. 81.
[280] +Dulaure+ a. a. O. Bd. V, S. 285; S. 307-310.
[281] Wie richtig +de Sade+ beobachtet hat, wenn er in der „Justine“
(I, 5) die Onanie als ein Linderungsmittel von Schmerzen bezeichnet,
beweisen die Ausführungen von Dr. +Havelock Ellis+ in seinem neuesten
Werke „Geschlechtstrieb und Schamgefühl.“ Leipzig 1900. S. 272 ff., wo
er über mehrere Fälle von Masturbation zur Beseitigung von Schmerzen
berichtet.
[282] „L’espion anglais.“ Bd. X, S. 271-272.
[283] +La Mettrie+ „L’art de jouir.“ A Cythère 1751. S. 131.
[284] „La chronique scandaleuse.“ Bd. II, S. 167.
[285] +S. A. Tissot+ „De l’onanisme, ou dissertation sur les maladies
produites par la masturbation.“ Lausanne 1760.
[286] +H. Rohleder+ „Die Masturbation.“ Berlin 1899. S. 19.
[287] +Garnier+ a. a. O. S. 432 berichtet, dass +Haller+ eine Clitoris
von 7 Zoll Länge gesehen habe, ja dass Phantasten sogar eine von einem
-- Fuss Länge gesehen haben wollen!
[288] Die Franzosen bezeichnen mit dem Worte „Sodomie“ unsere
Paederastie, während wir bekanntlich unter „Sodomie“ die Unzucht
zwischen Mensch und Tier verstehen.
[289] „Ma conversion.“ London 1783. S. 165-168
[290] „L’espion anglais.“ London 1784. Bd. X, Lettre IX „Confession
d’une jeune fille.“ S. 179-208; Lettre XI „Suite de la confession d’une
jeune fille.“ S. 248-275; Lettre XIV „Suite et fin de la confession
d’une jeune fille“.
[291] Wir finden in den Werken über Psychopathia sexualis den +Spiegel+
nirgends erwähnt, der nach unserer Ansicht oft sehr viel Unheil
anrichtet.
[292] Hier bediente sich +Sapho+ -- sagte +Mairobert+ -- wie auch
später eines viel obscöneren Ausdrucks.
[293] a. a. O. S. 190.
[294] Hier sieht man wieder deutlich, wie der Marquis +de Sade+ nach
der Wirklichkeit gearbeitet hat. Dieses Reinigen der orificia corporis
durch junge Mädchen kommt in seinen Romanen unzählige Male vor.
[295] Hierzu macht +Mairobert+ folgende interessante Anmerkung: „Il y
a grande apparence, que cette statue et le globe sont creux et remplis
+d’un air plus léger que celui de l’atmosphère du salon+, en sorte
qu’ils sont dans un parfait équilibre. Voila comme d’habiles physiciens
présents à ce récit expliquèrent ce prodige qui tient beaucoup du
roman. Ils citent même l’ouvrage d’un père +Joseph Galien+, dominicain,
ancien professeur de philosophie et de théologie dans l’université
d’Avignon qui en 1755 a publié ‚L’art de naviger dans les airs‘ établi
sur des principes de physique et de géométrie.“ Bei +E. Gerland+
„Geschichte der Physik“. Leipzig 1892. S. 199, finden wir diesen
+Galien+ als Vorläufer der +Montgolfier+ nicht erwähnt, sondern nur den
Pater +Guzman+ in Lissabon.
[296] Ueber den Chevalier d’Eon siehe weiter unten.
[297] Gemeint ist das berühmte Werk von +Nicolaus Venette+ (1633-1698)
„De la genération de l’homme, ou tableau de l’amour conjugal“.
Amsterdam 1688 unter dem Pseudonym +Salionci+; später unter wahrem
Namen zahlreiche Neuauflagen.
[298] Hierbei wurde ein Vers des Kardinals +Bernis+ erwähnt. -- Der
Kardinal +Bernis+ kommt auch bei +Sade+ vor.
[299] Diese Darstellung +Mairobert’s+ ist nicht ganz richtig.
Ursprünglich war das Gedicht +altfranzösisch+, von +Jean de Nevizan+
verfasst. +Franciscus Corniger+ übertrug es dann ins Lateinische.
Später entstanden zahlreiche französische Nachübersetzungen z. B.
von +J. Blanchon+. Man findet diese Versionen in dem pikanten Buche
von Cl. Fr. X. Mercier „Eloge du sein des femmes“ Nouvelle édition.
Brüssel 1879. Kapitel II, S. 35 ff. -- +Bayle+ hat im Artikel „Hélène“
seines berühmten Wörterbuchs nur die ersten sechs Verse zitiert,
dem Scharfsinn des Lesers das Erraten der übrigen überlassend. Eine
+deutsche+ und +spanische+ Version siehe im „Eros“. Stuttgart 1849. Bd.
I, S. 231-234. Vergleiche ferner die Aufzählung dieser 30 Schönheiten
in dem alten Werke „Geneanthropeia Jo. Benedicti Sinibaldi Archiatri et
Professoris Romani.“ Rom 1642 col. 147. Auch die Aloysia Sigaea kennt
dieselben.
[300] Kenner -- und deren soll es nicht wenige geben -- brauchen wir
wohl kaum auf die vortrefflichen ästhetischen Werke von +E. W. v.
Brücke+ „Schönheit und Fehler der menschlichen Gestalt“ Wien 1891, und
+C. H. Stratz+ „Die Schönheit des weiblichen Körpers.“ 7. Auflage.
Stuttgart 1900 hinzuweisen.
[301] „Apologie de la secte Anandryne ou Exhortation à une jeune
tribade par Mlle de Raucourt, prononcée le 23. mars 1778“. „L’espion
anglais.“ X, 208-228. Hier gilt die Rede zwar einer Mlle Aurore. Doch
ist anzunehmen, dass die +Raucourt+ immer dieselben Gedanken vorbrachte.
[302] Auch diese Schilderung ist wieder ein Beweis für unsere Ansicht
von dem +allmählichen Erworbenwerden+ der Homosexualität. Man +gewöhnt+
sich an den neuen Reiz, der allmählich +unentbehrlich+ wird. Man
beachte, dass dieses Bekenntnis aus dem Munde einer +echten+ Anhängerin
des amor lesbicus kommt, die nicht etwa temporäre Tribade war.
[303] +Poulet-Malassis+ hat in seiner Ausgabe dieser Abschnitte des
„Espion Anglais“ („Anandria, ou Confession de mademoiselle Sapho“
Lesbos [Brüssel] 1866) den Schlüssel zu diesen Namen gegeben.
„+Furiel+“ ist Mme +de Fleury+, „+Urbsrex+“ ist die Herzogin von
+Villeroy+; „+Terracenès+“ ist die Marquise +de Senecterre+ und
„+Téchul+“ ist die Marquise +de Luchet+.
[304] Dass der Marquis +de Sade+ stets Gelegenheit nimmt, seine Helden,
besonders +vor+ den Orgien mit einer grossen Rede +über+ dieselben
paradieren zu lassen, haben wir schon öfter hervorgehoben.
[305] „Eros“ Bd. II. S. 413.
[306] Fr. C. +Forberg+ giebt eine kurze lateinische Darstellung
dieser Feier und berichtet, dass in +London+ am Ende des vorigen
Jahrhunderts eine ähnliche Secte existiert habe. („Antonii Panormitae
Hermaphroditus“ Coburg 1824 S. 365-366.)
[307] +Françoise Clairien+, genannt +Saucerotte+, genannt +Raucourt+,
geboren zu Dombasle in Lothringen am 29. November 1753, starb in Paris
am 15. Januar 1815. Sie erschien zum ersten Male am 23. September 1772
auf der Bühne als „Dido“.
[308] „Le livre moderne“ herausgegeben von +Octave Uzanne+, Paris 1891
Bd. IV S. 245-247.
[309] „La chronique scandaleuse“ Paris 1789. Bd. III. S. 32 und 280.
[310] +Charles Geneviève Louis Auguste André Thimothée d’Eon de
Beaumont+ geb. 1728 zu Tonnerre in Burgund, gestorben 1810 in London.
[311] +d’Eon+ stellt allerdings die Sache so dar, als ob +Beaumarchais+
von ihm zum Besten gehalten sei und wirklich an seine weibliche Natur
geglaubt habe.
[312] +d’Eon+ wollte hier einschalten: „als das Geschlecht der Dame
durch +Zeugen, Aerzte, Matronen+ und rechtsförmliche Urkunden erwiesen
erscheint“, ein Zusatz, den +Beaumarchais+ tilgte.
[313] Die ganze Darstellung der „Affaire d’Eon“ nach A. +Bettelheim+
„Beaumarchais“, Frankfurt a. M. 1876. S. 356-370.
[314] J. +Casanova+ a. a. O. Bd. V, S. 87. Ueber den Aufenthalt des
Chevalier +d’Eon+ in England vgl. den dritten Band dieser Studien („Das
Geschlechtsleben in England“, Bd. II, Cap. 7), sowie die Schrift von H.
+Vizetelly+ „The true story of the Chevalier d’Eon“, London 1895.
[315] H. +Ellis+ u. J. A. +Symonds+ „Das conträre Geschlechtsgefühl“
Leipzig 1896. S. 186.
[316] „Bougre“ kommt von „Bulgar“, da man der Sekte der Bulgaren die
erste Einführung des Lasters in Frankreich zuschrieb.
[317] „Erotica Biblion“ Cap. Kadhésh. Amsterdam 1890 (Neudruck) S. 114.
[318] A. +Moll+ „Untersuchungen über die ‚Libido sexualis‘“ Berlin 1898
Bd. I. S. 460.
[319] Vgl. +Bussy-Rabutin+ „Histoire amoureuse des Gaules“ Edition
+Auguste Poitevin+ Paris 1858 Bd. II S. 254-261.
[320] H. +Ellis+ u. J. A. +Symonds+ a. a. O. S. 127.
[321] A. +Moll+ „Die konträre Sexualempfindung“ 2. Auflage Berlin 1893
S. 68.
[322] F. C. +Forberg+ a, a. O. S. 164.
[323] „Eros“ I, S. 602. -- Die „Hermaphroditen“ waren ein
Paederasten-Club, wie aus der Schrift „Description de l’Isle des
Hermaphrodites“ Köln 1724 hervorgeht. Vergl. ferner bezüglich der
Verbreitung der Paederastie im 18. Jahrhundert die „Anecdotes pour
servir à l’Histoire Sécrète des Ebugors“. Medoso MMMCCCXXXIII.
[324] A. +Schmidt+ a. a. O. Bd. II S. 87-88.
[325] P. L. +Jacob+, Bibliophile a. a. O. S. 460. Diese Schrift enthält
6 Capitel: I. Des filles de joie; II. Des Sodomites; III. De la
Bestialité; IV. De l’Inceste; V. Du Gamahuchage; VI. De quelques autres
abus qui nuisent à la population.
[326] A. +Moll+ „Untersuchungen über die ‚Libido sexualis‘.“ I, S. 499.
[327] Angesichts der Vorgänge im Potsdamer Waisenhause und anderer
kultur-historischer Thatsachen erscheint diese Meinung des Marquis +de
Sade+ etwas sonderbar.
[328] W. M. +Cooper+ „Der Flagellantismus und die Flagellanten“.
Deutsch von H. +Dohrn+. Dresden 1899. S. 102-108.
[329] R. v. +Krafft-Ebing+ „Neue Forschungen auf dem Gebiete der
Psychopathia sexualis.“ 2. Auflage. Stuttgart 1891. S. 35-36. -- Vergl.
auch P. J. +Moebius+ „J. J. +Rousseau’s+ Krankengeschichte“. Leipzig
1889. Und K. G. Lenz, Ueber Rousseaus Verbindung mit Weibern. 2. Aufl.
Berlin 1906. p. 8 ff.
[330] P. +Fraxi+ a. a. O. S. XLIV.
[331] P. +Fraxi+ a. a. O. S. XLIV-XLV. Dort findet sich auch eine
Abbildung dieses merkwürdigen „Berkley Horse“.
[332] Vgl. „Studien“ Bd. III. Das Geschlechtsleben in England. Zweiter
Teil. Kap. 6.
[333] G. +Abricossoff+ a. a. O. S. 70. -- Dass der Aderlass eine
+Modesache+ bei Aerzten und Laien war, bemerkt Dr. P. +Hamonic+ („La
Chirurgie et la Médecine d’autrefois“ Paris 1900 S. 90-91): „Le
XVIIIe siècle a marqué l’apogée de la saignée. Jamais la phlébotomie
n’a autant prévalu en chirurgie et en médecine. On pratiquait cette
opération dans les circonstances les plus diverses. On en avait fait
une panacée qui guérissait tout. Elle était plus répandue que la
purgation. Bien des gens se faisaient saigner préventiment pour éviter
des maladies qu’ils n’avaient pas, d’autres par habitude; il en était
même qui n’obéissaient qu’à la mode.“
[334] „Gazette médicale de Paris“ vom 21. Juli 1849 S. 560.
[335] Ein uraltes Mittel +der Perser+ ist das Gummi von Ferula Asa
foetida (Stinkasant, Teufelsdreck), welches „beim Beischlafe zum
höchsten Genusse verhilft, wenn man den Penis damit einreibt.“ (R.
+Kobert+ „Historische Studien aus dem pharmakologischen Institut in
Dorpat“. Halle. 1893. Bd. III S. 188).
[336] Ueber das Opium als sexuelles Stimulans urteilt man heute
anders. L. +Lewin+ bemerkt darüber: „Durch einmalige oder nur kurze
Zeit gereichte mittlere Opiummengen soll die +Geschlechtstätigkeit+
erhöht werden. Diese Angabe muss insofern als unrichtig angesehen
werden, als wohl während des Opiumrausches dem Opiumraucher eine
Reihe von wollüstigen Bildern in der abnorm erregten, ungeordneten
und wirren Sinnesthätigkeit auftauchen können, dass aber die dadurch
hervorgerufenen Erectionen schnell vorübergehen und hiermit wohl nicht
eine erhöhte Libido sexualis oder Potentia coeundi verbunden ist. Zu
bemerken ist freilich, dass von Opiophagen eine erhebliche Steigerung
der geschlechtlichen Funktionen in der ersten Zeit des Opiumgebrauches
angegeben wird. Dieselbe macht später einer Impotenz Platz.“ (Artikel
„Opium“ in +Eulenburg’s+ „Real-Encyklopädie der gesamten Heilkunde“.
Wien und Leipzig 1898 Bd. XVII S. 625.) -- In einem der folgenden Bände
dieser Studien gedenken wir über die Aphrodisiaca in +cultur-+ und
+sittengeschichtlicher+ Beziehung zu handeln.
[337] C. +Binz+ „Vorlesungen über Pharmakologie“ 2. Auflage. Berlin
1891 S. 690.
[338] „Eros“ Bd. I. S. 41-42.
[339] R. +Kobert+ „Lehrbuch der Pharmakotherapie“. 1897. S. 488.
[340] +Dulaure+ a. a. O. Bd. V. S. 434.
[341] +Casanova+ a. a. O. S. 137.
[342] L. +Waldenburg+ und C. E. +Simon+,„Handbuch der allgemeinen und
speziellen Arzneiverordnungslehre“ 7. Auflage. Berlin 1870 S. 177.
Viele Männer epilirten sich am ganzen Körper (H. +Paschkis+ „Kosmetik
für Aerzte“ Wien 1893 S. 28.) -- Vgl. Stern, Medizin, Aberglaube und
Geschlechtsleben in der Türkei. Berlin 1903. Bd. 2, p. 132.
[343] „La chronique scandaleuse“. Paris 1791. Bd. I, S. 139.
[344] F. +Hering+ „Kosmetik nach Heinrich de Mondeville“.
Inauguraldissertation. Berlin 1898. S. 17-18. (Unter der Aegide von J.
+Pagel+).
[345] Nach J. +Hyrtl+ „Handbuch der topographischen Anatomie“ 7.
Auflage. Wien 1882 Bd. II, S. 191 sprechen auch +Avicenna+ und
+Cornelius Agrippa+ von Mitteln, deren Gebrauch ein zerstörtes Hymen
reproduzieren soll. In unseren kulturhistorischen Studien über die
Aphrodisiaca werden wir diese interessante Frage weiter verfolgen.
[346] Weitere Mitteilungen über die Restauration der Virginität findet
man im zweiten Bande dieser Studien: das Geschlechtsleben in England.
Bd. 1, S. 370-377.
[347] P. +Paschkis+ „Kosmetik für Aerzte“. Wien 1893 S. 27.
[348] „Eros“ II. S. 261.
[349] H. +Paschkis+ a. a. O. S. 23.
[350] H. +Ploss+ und M. +Bartels+ „Das Weib in der Natur- und
Völkerkunde“ 6. Auflage. Leipzig 1899. Bd. I, S. 750.
[351] „Les bordels de Paris“. Paris 1790. S. 17. -- „Höre Hortense“,
sagt der Graf in +Mirabeaus+ „Ma conversion“ (S. 175 ff.) zu einer
Dirne, „Ich habe von Dir einen Tripper bekommen. Das ist ja eine Regel.
Ich beklage mich nicht darüber. Denn es ist ‚le bonbon du métier‘.“
[352] +Casanova+ a. a. O. Bd. XI, S. 226. Dass die Ansteckung auf
diesem Wege erfolgen kann, bestätigt auch R. +Bergh+, der selbst einen
solchen Fall beobachtet hat. („Ueber Ansteckung und Ansteckungswege bei
Syphilis“, Hamburg und Leipzig 1888. S. 21.)
[353] +Parent-Duchatelet+ a. a. O. II, S. 227. -- Eine höchst witzige
Anecdote über eine Madame D**. erzählt die „chron. scand.“ (IV, S.
10): „On disait à un souper que Madame D**. avait la +petite+ vérole
(Blattern). Je n’en suis pas étonné, répondit quelqu’un, je l’ai
toujours connue très modeste.“ -- +Grande+ vérole ist nämlich Syphilis.
[354] P. L. +Jacob+, Bibliophile a. a. O. S. 340 und S. 44.
[355] „L’espion anglais“. Bd. VI, S. 217-235. „Historique du spécifique
du Docteur Guilbert de Préval“.
[356] Es war eine Auflösung von Sublimat in Kalkwasser. (+Chr.
Girtanner+ „Abhandlung über die Venerische Krankheit“ Göttingen 1789
Bd. III, S. 782.)
[357] +Parent-Duchatelet+ a. a. O. II, S. 229.
[358] J. K. +Proksch+ „Geschichte der venerischen Krankheiten“ Bonn
1895 Bd. II, S. 509; J. +Schrank+ „Die Prostitution in Wien.“ Bd. I, S.
237. Wien 1886.
[359] +Parent-Duchatelet+ a. a. O. Bd. II, S. 230.
[360] +Girtanner+ a. a. O. Bd. III, S. 781.
[361] J. K. +Proksch+ „Die Vorbauung der venerischen Krankheiten“.
Wien 1872. S. 48 ff. -- Die Litteratur über die „Affaire +Guilbert
de Préval+“ bei +Girtanner+ a. a. O. S. 782 und J. K. Proksch „Die
Litteratur über die venerischen Krankheiten“. Bonn 1889. Bd. I, S. 473.
-- Als Kuriosum möge hier +Linguet’s+ „Cacomonade, histoire politique
et morale“ Köln 1769 erwähnt werden, eine Paraphrase von +Voltaire’s+
bekannter cynischer Anecdote über den Ursprung der Syphilis im 4. Kap.
des „Candide“.
[362] +Casanova+ a. a. O. Bd. XI, S. 226.
[363] J. K. +Proksch+ „Die Vorbauung der venerischen Krankheiten“. Wien
1872. S. 48.
[364] J. K. +Proksch+ a. a. O. S. 50.
[365] +Proksch+ a. a. O. S. 50-51. „Unter 48 Condomen der
verschiedensten Grösse, die ich mir von Verschleissern und ohne eine
Auswahl zu meinen Experimenten anschaffte, fand ich keinen einzigen,
welchen ich als schlecht gemacht und unsicher bezeichnen könnte. Die
meisten Condome liessen sich mittelst einer Compressionsluftpumpe bis
an das Vierfache des Volums, welches sie im Zustande der Contraction
hatten, ausdehnen, ehe sie mit einem starken Knalle platzten; kein
einziger Condom barst, wenn ich die Ausdehnung seines Umfanges nur bis
auf das Dreifache trieb, was ich an allen durch genaue Messungen sicher
stellte. Bemerkenswert war bei diesen Versuchen der Umstand, dass die
Condome nach einer stärkeren Ausdehnung knapp vor der Stelle abrissen,
wo ich sie mittelst eines Bändchens an die Compressions-Luftpumpe
befestigt hatte. Wäre es mir also möglich gewesen, die Condome auf eine
Weise zu befestigen, die es zugelassen hätte, die ganzen Condome zu
erweitern, so würde ich gewiss noch bedeutendere Ausdehnungen erzielt
haben.“ Auch rasche und ungleichmässige Ausdehnungen ergaben dasselbe
Resultat wodurch nach +Proksch+ sichergestellt ist, dass, wenn „die
Condome aus Kautschuk im unversehrten Zustande verkauft werden, sie
durch den Beischlaf unmöglich zerrissen werden können, auch wenn sie
noch so ungeschickt angelegt und gebraucht werden, und dass sie selbst
bei ihrer stärksten Ausdehnung impermeabel bleiben. Damit sind die
gewichtigsten Einwände, welche gegen die Schutzfähigkeit der Condome
bis nun gethan wurden, widerlegt.“
[366] J. A. +Dulaure+ hat in seinem grossen Werke „Des divinités
génératrices ou du culte du Phallus chez les Anciens et Modernes“
Nouv. édit. Paris 1885 eine ausführliche Darstellung der Geschichte
des Phalluscultus gegeben. -- Wertvolle Beiträge dazu auch bei J.
+Rosenbaum+ „Geschichte der Lustseuche im Altertume“. 7. Auflage.
Berlin 1904. S. 59-70.
[367] Dr. +Iwan Bloch+. „Kannten die Alten die Contagiosität
venerischer Krankheiten?“ Deutsche med. Wochenschr. 1899 No. 5,
teilt eine interessante Stelle aus den kürzlich wieder aufgefundenen
Mimiamben des hellenistischen Dichters +Herondas+ mit. In dem Mimiambus
„Die beiden Freundinnen“ oder „Das vertrauliche Gespräch“ handelt
es sich um einen Lederphallus, den die Frauen der Insel Kos unter
einander zur Befriedigung ihrer Lüste benutzen, welche Unsitte damals
selbst unter den ehrbaren Bürgerinnen ganz verbreitet war, wie aus dem
Gespräche zweier Freundinnen hervorgeht. -- Die Behauptung +Bloch’s+,
dass die Syphilis im Altertums nicht existiert habe, scheint uns noch
entschieden weiterer Beweise bedürftig zu sein.
[368] Selbst dieses Instrument wurde zu einer Satire gegen das Königtum
missbraucht, in der Schrift „Le Godmiché Royal“ Paris 1790.
[369] W. +Heinse+ in seiner Uebersetzung des „Petronius. Begebenheiten
des Enkolp.“ Neue Ausgabe. Leipzig 1898. Bd. I, S. 70.
[370] +Garnier+ a. a. O. S. 378.
[371] Derselbe Autor erzählt a. a. O. S. 125, dass die Chinesen auch
diese Wollustapparate schon erfunden hatten, bevor sie mit Europäern
in Berührung kamen, und dass man heute in Tient-sin künstliche
männliche Glieder in „natürlichen Farben“ verkauft, sowie Bilder,
welche Frauen darstellen, wie sie von „Tröstern“ Gebrauch machen.
Selbst auf Porzellan wurden derartige Szenen gemalt. -- Wir selbst
haben in letzter Zeit mehrfach im Besitz von jungen Kaufleuten eine
hektographierte Zeichnung gesehen, auf der dieser Apparat in Form einer
grossen Maschine dargestellt war, die von einer Frau zum Zwecke der
sexuellen Befriedigung in Bewegung gesetzt wird. So ähnlich wird man
sich +Sade’s+ „automatische Godmichés“ zu denken haben. -- „Analuma,
eigentlich die Gesellschaft der unverheirateten jungen Damen, ist
ein sinnig-euphemistisch-verschämter Ausdruck für den Penis.“ (B.
+Friedländer+ „Notizen über Samoa“. Zeitschr. für Ethnologie. 1899. S.
31).
[372] +Garnier+ a. a. O. S. 373.
[373] +Paul Lacroix+ „XVIIIe Siècle. Institutions, Usages et Costumes.“
Paris 1875. S. 389.
[374] +Paul Lacroix+ a. a. O. S. 390.
[375] ib. S. 388.
[376] +Paul Lacroix+ a. a. O. S. 11.
[377] +Brillat-Savarin+ „Physiologie des Geschmacks“, übersetzt von
+Carl Vogt+. 2. Aufl. Braunschweig 1866. S. 269.
[378] P. L. +Jacob+, Bibliophile a. a. O. S. 263.
[379] ib. S. 269.
[380] ib. S. 56.
[381] +Casanova+ a. a. O. Bd. XI, S. 224 ff.
[382] J. F. +Reichardt+ a. a. O. Bd. III. S. 77-78.
[383] „Aline et Valcour“ Brüssel 1883 Bd. II, S. 293.
[384] Es ist eine interessante Frage, ob die Kleptomanie vornehmer
Damen nicht mit +sexuellen Perversitäten+ zusammenhängt, wie wir
vermuten, nach den blossen Schilderungen, die +Sade+ von der
+Wollust+ des Diebstahls entwirft. Der Fall +Lombroso’s+, in dem ein
15jähriges Mädchen stets während der +Menstruation+ von Kleptomanie
ergriffen wurde, spricht auch dafür. („Das Weib als Verbrecherin und
Prostituirte“ Hamburg 1894. S. 527.)
[385] A. +Bettelheim+ a. a. O. S. 615. -- Wie diese Geldgier
den moralischen und physischen Menschen corrumpiert, schildert
unübertrefflich A. +Schüle+ „Handbuch der Geisteskrankheiten“ 2.
Auflage. Leipzig 1880. S. 194.
[386] G. +Keben+ „Die Prostitution und ihre Beziehungen zur modernen
realistischen Litteratur“. Zürich 1892 S. 52 führt ein bemerkenswertes
Wort von +Avé-Lallemant+ an: „Mehrere Räuber verfluchten auf dem
Schaffot die Bordelle als die Ursache ihres Unglücks.“
[387] A. +Schmidt+ a a. O. Bd. II, S. 33-36.
[388] A. +Schmidt+ a. a. O. II, S 39-43.
[389] A. +Schmidt+ a. a. O. II, 51.
[390] A. +Schmidt+ a. a. O. Bd. II, S. 56. -- +Schmidt+ macht darauf
aufmerksam, dass die einmal erweckten verbrecherischen Neigungen sich
in einem Teile der französischen und besonders der Pariser Bevölkerung
forterbten und daher in jedem späteren, die Bande der bürgerlichen
Ordnung lockernden Zeitpunkt mit Unwiderstehlichkeit und Heftigkeit
wieder hervorbrachen.
[391] G. +Hermann+ a. a. O. S. 111.
[392] A. +Kohut+ „Berühmte und berüchtigte Giftmischerinnen“. Berlin
1893. S. 55-65.
[393] Ueberraschend ähnlich (wenn auch natürlich in anderem Sinne)
heisst es bei W. v. +Bechterew+ „Suggestion und ihre soziale Bedeutung“
Leipzig 1899, S. 82 von der Suggestion überhaupt: „Es kann nicht
zweifelhaft sein, dass +suggestive Mikroben+ in gewissen Fällen
gleich verderbenbringend wirken müssen wie physische Infektion...
Der ‚psychische Bacillus‘ der Suggestion kann je nach seinem inneren
Gehalt segenbringende, aber auch schädliche und verheerende Wirkungen
entfalten.“
[394] „L’espion anglais“. Bd. VI. London 1783. S. 1-15. („Exécution de
Desrues et son histoire“.)
[395] +Jules Janin+ a. a. O. S. 322.
[396] +Cesare Beccaria+ „Ueber Verbrechen und Strafen“, übersetzt von
M. +Waldeck+. Berlin 1870. S. 63.
[397] +Paul Lacroix+ „XVIIIe siècle. Institutions, Usages et Costumes.“
Paris 1875. S. 307 -- Adlige wurden enthauptet.
[398] +Paul Lacroix+ a. a. O. S. 307.
[399] P. +Lacroix+ a. a. O. S. 309.
[400] Th. +Carlyle+ „Die französische Revolution“ übersetzt von +Franz
Kwest+. Halle 1899 Bd. II, S. 419.
[401] „Assassinat de Louis XV. et supplice de Damiens“ (Extrait par
Lemonty des Mémoires manuscrits du duc de +Croy+ Bd. XIV) in „Revue
rétrospective“ Paris 1833 Bd. I, S. 357-370.
[402] +Charles Monselet+ „Le Supplice de Damiens“ in: Bibliothèque
choisie Band 1154 Paris 1873 S. 119.
[403] +Monselet+ sagt hier: „Ich erzähle, gestützt auf Documente
von unbestreitbarer Authenticität. Ich übertreibe nichts, was infam
sein würde! Ich mildere sogar den Ausdruck und lasse nur die blossen
Thatsachen reden. Ich bin zu dieser Erklärung genötigt, um fortfahren
zu können.“ (a. a. O. S. 128.)
[404] +Monselet+ a. a. O. S. 130.
[405] „Geschichte des Privatlebens Ludwigs XIV. u. s. w.“ A. d.
Französ. Berlin u. Stettin 1781. Bd. III, S. 113.
[406] F. W. +Barthold+ a. a. O. S. 261.
[407] Das Attentat des +Damiens+ soll auf Anstiften der Jesuiten
erfolgt sein. Vergl. P. P. +Wolf+ „Allgemeine Geschichte der Jesuiten“.
Bd. III, S. 316.
[408] J. +Casanova+ a. a. O. Bd. VIII. S. 74-76.
[409] S. 77.
[410] „Revue rétrospective.“ Bd. I. S. 370.
[411] „L’espion anglais.“ Bd. VI. S. 14.
[412] +Thomas Carlyle+ „Die französische Revolution.“ Halle 1899. Bd.
II, S. 67-68.
[413] +Th. Carlyle+ a. a. O. Bd. II, S. 165 und 185.
[414] +Jourgniac St.-Méard+ „Mon Agonie de trente-huit heures“ in
„Histoire parlamentaire de la Révolution Française“. Paris 1835. Bd.
XVIII, S. 103-135.
[415] +Maton de la Varenne+ „Ma résurrection“ ibid. S. 135-156.
[416] +Abbé Sicard+ „Relation adressée à un de ses amis“ ibid. S.
98-103.
[417] +Th. Carlyle+ a. a. O. S. 196. -- +Mercier+ sah aus einem Haufen
von Leichen einen Fuss hervorragen. „Ich sah jenen Fuss“, sagt er,
„ich werde ihn wieder erkennen am grossen Tage des Gerichts, wenn der
Ewige, auf seinen Donnern thronend, richten wird über beide, Könige und
Septembermänner.“ („Le nouveau Paris.“ Paris 1800. Bd. VI, S. 21.)
[418] Die Guillotine, deren Erfindung irrtümlich dem Arzte
+Joseph-Ignace Guillotin+ (1738-1814) zugeschrieben wird, war schon im
Mittelalter bekannt. Die Köpfmaschine der französischen Revolution war
nach den Vorschlägen des Chirurgen +Louis+ von dem deutschen Mechaniker
+Schmitt+ angefertigt worden und wurde zum ersten Male im April 1792
auf dem Grèveplatz aufgestellt. Vergl. G. +Korn+ „Joseph-Ignace
Guillotin“ Inauguraldissertation. Berlin 1891, S. 20.
[419] +Th. Carlyle+ a. a. O. Bd. II. „Schrecken an der Tagesordnung“.
S. 358-398.
[420] „Les crimes de l’amour etc.“ Brüssel 1881. S. 262.
[421] Comte +Fleury+ „Les grands Terroristes. Carrier à +Nantes+
(1793-1794).“ Paris 1897. Besonders Seite 197-202.
[422] Comte +Fleury+ a. a. O. S. 121.
[423] Comte +Fleury+ a. a. O. S. 175.
[424] Auch über die Priester äusserte sich +Carrier+ fast in denselben
obscönen Ausdrücken, deren sich +Sade+ ihnen gegenüber bedient. So
sagte er von 60 verurteilten Priestern aus Angres: „Pas tant de
mystère, f... tous ces bougres-là à l’eau.“ (+Fleury+ a. a. O. S. 112.)
[425] +Carlyle+ a. a. O. II, S. 374.
[426] +Carlyle+ a. a. O. Bd. II, S. 402. -- Ein Exemplar von Sades
„Philosophie dans le Boudoir“ (Londres 1795. 2 vols. in 16^o), das
in +Menschenhaut+ eingebunden ist, wird jetzt in Paris für 500 frs.
ausgeboten.
[427] +Arsène Houssaye+ „Notre-Dame de Thermidor“ Paris 1806. S.
361-368.
[428] +Th. Achelis+ „Moderne Völkerkunde“. Stuttgart 1896. S. 3.
[429] +Th. Achelis+ a. a. O. S. 4.
[430] Siehe +Chr. Girtanner+, a. a. O. Bd. I, S. 57-59.
[431] „Gilles de Rays, maréchal de France, dit Barbe-Bleue (1404-1440)“
par l’abbé E. +Bossard+ et R. +de Maulle+. Paris 1886.
[432] A. +Eulenburg+ „Sexuale Neuropathie. Leipzig 1895“ S. 116.
[433] A. +Lacassagne+ „Vacher l’éventreur et les crimes sadiques“ Lyon
u. Paris 1899. Seite 246-247.
[434] A. +Eulenburg+ „sexuale Neuropathie“ S. 116. -- Die dort erwähnte
ungarische „Blutgräfin“ +Elisabeth Báthory+, die im 17. Jahrhundert
lebte, ist +Sade+ nicht bekannt gewesen. Vergl. „Die Blutgräfin
(Elisabeth Báthory) ein Sitten- und Charakterbild“ von R. A. +von
Elsberg+. Breslau 1893.
[435] J. +Michelet+ „Histoire de France (Louis XV.)“ Bd. XVII. Paris
1879. S. 126 ff.
[436] +Paul Moreau+ a. a. O. S. 64.
[437] Ch. J. D. +de Lacretelle+ „Histoire de France pendant le 18me
siècle“ Paris 1819. Bd. I, S. 271.
[438] „Biographie universelle“ Paris 1844. Bd. VII, S. 673. Die hier
erzählte Anekdote über +Charolais+ teilt auch +Sade+ mit (Phil. dans le
Boud. II, 131).
[439] E. u. J. +de Goncourt+ „La femme etc.“ S. 275.
[440] A. +Moll+ „Untersuchungen über die Libido sexualis“. Berlin 1808.
Bd. I, S. 701.
[441] „Les crimes de l’amour etc.“ Brüssel 1881. S. 239. -- Dort wird
auch auf die „blutigen Ausschweifungen“ des im 17. Jahrhundert lebenden
Duc d’Epernon hingewiesen.
[442] F. +Lotheissen+ „Litteratur und Gesellschaft“ u. s. w. S. 104.
[443] „Justine und Juliette oder die Gefahren der Tugend und die Wonne
des Lasters.“ Leipzig 1874. S. 14 und 18.
[444] J. A. +Dulaure+ „Histoire physique, civile et morale de Paris“.
Paris 1821. Bd. V, S. 19.
[445] Dies ist ein Nachdruck einer scatologischen Gedichtsammlung
„Merdiana, recueil propre à certain usage“ Paris 1803. Die „Bibliotheca
Scatologica“ (Paris 1853) enthält u. a. auch zahlreiche Titel von
Schriften, die den menschlichen Excrementen alles erdenkliche Lob
zollen.
[446] C. J. +Weber+ „Das Papsttum und die Päpste“ Stuttgart 1834. Bd.
III, S. 209.
[447] J. +Casanova+ a. a. O. Bd. XVII, S. 104 und 189.
[448] F. W. +Barthold+ a. a. O. S. 56. -- Ein bezeichnendes Sprichwort
der Venetianer heisst: La mattina una messetta, l’apodimar una
bassetta, e la sera una donnetta. -- Vgl. auch. +Thomas Medwin+, „Lord
Byron-Erinnerungen“. 3. Auflage. S. 47 ff. Leipzig 1900. Verlag von H.
Barsdorf.
[449] Sehr viel Material in dieser Beziehung enthalten die auf
Kosten des Earl of +Orford+ gedruckten „Leggi e Memoire Venete sulla
Prostituzione fine alla caduta della republica“ Venedig 1780-1872.
[450] J. K. +Proksch+ „Die Vorbauung der venerischen Krankheiten“ Wien
1872, S. 26.
[451] J. +Casanova+ a. a. O. I, 125 ff und III, 186.
[452] Näheres bei A. +Moll+ „Die konträre Sexualempfindung“ 2. Auflage.
Berlin 1893. S. 44.
[453] H. +Fuchs+, Richard Wagner u. d. Homosexualität. Berlin 1903. S.
16-20.
[454] A. +Moll+ a. a. O. S. 56-62.
[455] 4: „Histoire des Papes. Crimes, Meurtres, Empoisonnements,
Parricides, Adultères, Incestes etc.“ Paris 1843. Bd. 7, S. 197.
[456] J. +Casanova+ a. a. O. Bd. II, S. 41 und 177 und XVII, S. 186.
[457] A. +Moll+ a. a. O. S. 51-52. -- Italien hat auch den berühmtesten
aller Paederasten-Romane hervorgebracht, das äusserst selten gewordene
Buch „Alcibiade fanciullo a scuola“, Oranges 1652. (Französisch:
„Alcibiade Enfant à l’Ecole“. Amsterdam 1866.)
[458] +Joseph Gorani+ „Mémoires secrets et critiques des cours et des
mœurs des principaux états de l’Italie“. Paris 1794. Bd. I, S. 79,
85-86.
[459] J. +Casanova+ a. a. O. II, 15 und 45.
[460] „Eros“. Bd. II, S. 350.
[461] C. J. +Weber+ „Das Papsttum und die Päpste“. Stuttgart 1834. Bd.
III S. 157.
[462] J. +Casanova+ a. a. O. XVII, S. 126-27.
[463] J. +Casanova+ a. a. O. Bd XVII, S. 134; 177 ff.
[464] +Bourgoing+ „Mémoires historiques et philosophiques sur Pie VI et
son pontificat“ Paris An 7 de la République. S. 101 bis 111.
[465] P. +Coletta+ „Geschichte des Königreich Neapel“ 2. Aufl. Cassel
1855. Bd. I, S. 246.
[466] C. J. +Weber+ a. a. O. Bd. III, S. 255.
[467] J. +Gorani+ a. a. O. Bd. II, S. 357.
[468] +Bourgoing+ a. a. O. S. 120-121. -- Der Lüstling und Klosterprior
Severino bei +Sade+ wird als Verwandter des Papstes +Pius+ VI.
bezeichnet (Justine II, 176.)
[469] +Karoline+ nennt sich in ihren Briefen Charlotte. Daher heisst
sie auch bei +Sade+ so.
[470] v. +Helfert+ „Maria Karoline von Oesterreich, Königin von
Neapel“, Wien 1884.
[471] M. +Brosch+ „Königin Maria Karolina von Neapel“ in: Historische
Zeitschrift Bd. 53. München und Leipzig 1885. S. 72-94.
[472] P. +Coletta+ a. a. O. Bd. I, S. 240.
[473] J. +Gorani+ a. a. O. Bd. I, S. 96, 135, 209, 256-64. -- J.
+Gorani+, geboren 15. Febr. 1740 in Mailand, starb nach einem
abenteuerlichen Leben am 13. Dezember 1819 in Genf.
[474] A. +Gagnières+ „La Reine Marie-Caroline de Naples d’après les
documents nouveaux.“ Paris 1886. S. 31. -- J. C. +Jeaffreson+ hat in
seinem vortrefflichen kritischen Werke über „Lady Hamilton and Lord
Nelson“ (London 1888) die wirkliche Natur des Verhältnisses zwischen
+Emma+ und +Karoline+ vollkommen übergangen. -- Ueber das Verhältnis
beider vgl. auch das ausführliche Kapitel (III, 3) im +zweiten+ Bande
von „Das Geschlechtsleben in England“ („Studien“ Bd. 3.)
[475] +Gagnières+ a. a. O. S. 66.
[476] J. +Gorani+ a. a. O. Bd. I, S. 39-41, S. 20 ff; S. 98.
[477] K. M. +Sauer+ „Geschichte der italienischen Litteratur“. Leipzig
1883. S. 63.
[478] A. +Eulenburg+ „Der Marquis de Sade“ in: Die Zukunft. 1899. Nr.
26, S. 499.
[479] J. +Janin+ „Le Marquis de Sade“. Revue de Paris. Bd. XI. Paris
1834. S. 327.
[480] „Journal de la cour et de Paris, depuis le 28. Novembre 1732
jusqu’au 30. Novembre 1733 in: Revue rétrospective.“ Paris 1836. Bd.
VII, S. 118-119.
[481] J. +Janin+ a. a. O. S. 328.
[482] Die Darstellung der Genealogie des Marquis +de Sade+ im
wesentlichen nach „Biographie ancienne et moderne.“ Paris 1837. Bd. 37,
S. 217-224. In neuerdings veröffentlichten Dokumenten aus dem Archiv
des Irrenhauses Charenton werden noch als zweiter Sohn des Marquis
+de Sade Armande+, als dritter +Jean Baptiste Joseph David de Sade+
genannt. Vgl. A. +Cabanes+ „La prétendue folie du marquis de Sade“ in:
Le Cabinet secret de l’Histoire, 4me Série, Paris 1900, S. 316 u. ö.
[483] Er hätte eigentlich nach dem Tode seines Vaters den Titel „Comte“
annehmen müssen, war aber als +Marquis de Sade+ berüchtigt geworden, so
dass ihm dieser Name blieb.
[484] P. +Lacroix+ „XVIIIe Siècle etc.“ Paris 1875. S. 258 bis 259.
[485] O. +Uzanne+ „Idée sur les Romans par D. A. F. de Sade“ Paris 1878
S. XIV-XV.
[486] +Marciat+ „Le marquis de Sade et le Sadisme“ in: +Lacassagne+
„Vacher l’Eventreur et les crimes sadiques“ Lyon 1889 S. 187.
[487] „Justine und Juliette u. s. w.“ Leipzig 1874 S. 11.
[488] „Les crimes de l’amour u. s. w.“ Brüssel 1881. S. 237.
[489] P. +Fraxi+ a. a. O. S. 39.
[490] „La vérité sur les deux procès criminels du Marquis de Sade“ par
+Paul L. Jacob+, Bibliophile, in „Revue de Paris“ 1837. Bd. 38, S. 138.
[491] J. +Janin+ a. a. O. S. 331.
[492] P. +Lacroix+ a. a. O. S. 137.
[493] +Marciat+ a. a. O. S. 187-188.
[494] P. +Lacroix+ a. a. O. S. 137-139.
[495] J. +Scherr+ „Deutsche Kultur- und Sittengeschichte“ 9. Auflage.
Leipzig 1887. S. 449.
[496] A. +Eulenburg+ „Der Marquis de Sade“ a. a. O. S. 514 Anmerkung.
[497] +Paul Ginisty+ „Lettres inédites de la Marquise de Sade“ in: „La
Grande Revue“ 1899 Nr. 1, S. 1-31.
[498] P. +Ginisty+ a. a. O. S. 17.
[499] a. a. O. S. 140.
[500] „Justine und Juliette“ S. 33-34.
[501] +Marciat+ a. a. O. S. 190. +Cabanes+ a. a. O. S. 261 bis 263.
[502] +Cabanès+ a. a. O. S. 263.
[503] +Cabanès+ sagt ähnlich: „S’il en avait eu le loisir, le marquis
de Sade aurait pu donner à son autobiographie ce titre, que devait
illustrer plus tard Silvio Pellico: +Mes Prisons+.“
[504] „Lettres de la Marquise Du Deffand à Horace Walpole depuis comte
d’Orford, écrites dans les années 1766 à 1780 etc.“ Nouv. ed. corrigée.
Paris 1812. Bd. I. S. 225-227; 228-229 (Brief 46 vom 12. und 13. April
1768).
[505] J. +Janin+ a. a. O. S. 348.
[506] a. a. O. S. 500-501.
[507] a. a. O. S. 141.
[508] „Bibliographie et Iconographie de tous les ouvrages de Rétif de
la Bretonne“ S. 418. -- Dort auch die Erzählung +Rétif’s+.
[509] +Cabanès+ a. a. O. S. 265-266.
[510] „Remarques médico-légales sur la perversion de l’instinct
génésique“ in Gazette médicale de Paris No. 29 vom 21. Juli 1849. S.
559-560.
[511] Hier bildet +Sade+ selbst das Vorbild für den aderlasswütigen
Grafen Gernande in der „Justine“.
[512] P. +Lacroix+ a. a. O. S. 142.
[513] +Marciat+ a. a. O. S. 194.
[514] +Lacroix+ a. a. O. S. 143.
[515] „Bibliographie et Iconographie de tous les ouvrages de +Rétif de
la Bretonne+.“ S. 420.
[516] „Marseille à la fin de l’ancien régime“ par F. +Dollieule+ etc.
Marseille 1896. S. 49. -- +Casanova+ a. a. O. Bd. X. S. 224 ff.
[517] +Marciat+ a. a. O. S. 195.
[518] +Lacroix+ a. a. O. S. 144.
[519] +Cabanès+ a. a. O. S. 272-282.
[520] +Eulenburg+ a. a. O. S. 501.
[521] P. +Ginisty+ a. a. O. S. 2-3.
[522] „Les crimes de l’amour.“ S. 181-182.
[523] P. +Ginisty+ a. a. O. S. 3 ff.
[524] P. +Ginisty+ a. a. O. S. 7-8.
[525] „Les crimes de l’amour etc.“ S. 182
[526] P. +Ginisty+ a. a. O. S. 14.
[527] P. +Ginisty+ a. a. O. S. 24 und 27.
[528] H. +Schüle+ „Handbuch der Geisteskrankheiten“ 2. Aufl. Leipzig
1880. S. 221-225.
[529] Einzelnes hat sich aus den Tagebüchern noch erhalten. So teilt
+Cabanès+ a. a. O. S. 287-288 einige Urteile +Sade’s+ über -- geistige
Getränke mit, von denen er verschiedene Sorten Branntwein aufzählt und
als „gut“, „schlecht“, „abscheulich“, „nichts wert“ und „mittelmässig“
bezeichnet; ferner ein kurzes Verzeichnis seiner täglichen Ausgaben,
unter denen solche für Orangenparfüm, Briefporto, Lichter, Federn,
Blumen figuriren.
[530] +Marciat+ a. a. O. S. 197.
[531] „Détention du marquis de Sade“ in: Revue rétrospective. Bd. I,
Paris 1833, S. 256.
[532] +Cabanès+ a. a. O. S. 288.
[533] Wie Dr. +Ritti+, der gegenwärtige Arzt von Charenton an Dr.
+Cabanès+ unter dem 27. December 1899 schreibt, ist es auch möglich,
dass +de Sade+ Charenton verliess, als diese Anstalt auf Befehl des
„Comité du Salut public“ geschlossen wurde.
[534] P. +Ginisty+ a. a. O. S. 31. -- Sie starb in einsamer
Zurückgezogenheit am 7. Juli 1810 zu Echauffour.
[535] O. +Uzanne+ a. a. O. S. XLVIII.
[536] „Les crimes de l’amour etc.“ S. 183. +Cabanès+ a. a. O. S.
291-292.
[537] ibidem S. 179.
[538] J. +Janin+ a. a. O. S. 353.
[539] O. +Uzanne+ a. a. O. S. XLV-XLVIII.
[540] +Uzanne+ S. XXVI.
[541] J. +Janin+ a. a. O. S. 353.
[542] Das von dem Verf. dieses Buches entdeckte Manuscript von Sades
+erstem+ Roman „Les 120 journées de Sodome ou l’école du libertinage“
wurde gleichfalls in der Bastille, in der Zeit vom 22. Oktober bis zum
27. November 1785 verfasst. Es erschien im Jahre 1904 in 200 Exemplaren
als +Privatdruck+. A. d. U.
[543] O. +Uzanne+ a. a. O. S. XXIX.
[544] +Uzanne+, ibid. S. 47 und 49.
[545] „Les crimes de l’amour etc.“ S. 138 ff.
[546] +Marciat+ a. a. O. S. 203.
[547] „Les crimes de l’amour etc.“ S. 163.
[548] +Cabanès+ a. a. O. S. 280-290.
[549] „Bibliographie et Iconographie de tous les ouvrages de Restif de
la Bretonne“. S. 421.
[550] ibid. S. 422-423.
[551] +Jules Michelet+ „Histoire de la révolution française“. Paris
1869. Bd. VI, S. 220.
[552] „Discours prononcé à la fête décernée par la Section des Piques,
aux mânes de +Marat+ et de +Le Pelletier+, par Sade, citoyen, de cette
section et membre de la Société populaire“ abgedruckt in „Les crimes de
l’amour etc.“ S. 265-272.
[553] „Revue rétrospective.“ Paris 1833. Bd. I, S. 257.
[554] Ueber den hochinteressanten Inhalt dieser Liste vergl. P. L.
+Jacob+, Bibliophile „Curiosités de l’histoire de France“. Paris 1858.
(„La liste des nobles de Dulaure“. S. 265-348.)
[555] J. +Janin+ a. a. O. S. 352.
[556] Biogr. universelle. S. 222.
[557] „Les crimes de l’amour etc.“ S. 263.
[558] „Les crimes de l’amour etc.“ S. 161 ff.
[559] „Les crimes de l’amour etc.“ S. 172 ff.
[560] +Antoine Athanase Royer-Collard+ geb. 7. Februar 1768, seit 1806
Arzt der Irrenanstalt in Charenton, † 27. November 1825.
[561] „Les crimes de l’amour etc.“ S. 165-169.
[562] „Revue rétrospective“. Paris 1833. Bd. I. S. 263.
[563] +Marciat+ a. a. O. S. 214.
[564] „Les crimes de l’amour etc.“ S. 170.
[565] Abgedruckt bei +Marciat+ a. a. O. S. 215.
[566] „Revue rétrospective“ Paris 1833 Bd. I, S. 262.
[567] J. +Janin+ a. a. O. S. 357.
[568] P. +Lacroix+ a. a. O. S. 136.
[569] +Charles Nodier+ „Souvenirs, épisodes et portraits pour servir à
l’histoire de la révolution et de l’empire“ Paris 1831, Bd. II, S. 57
und S. 60.
[570] +J. Janin+ a. a. O. S. 358. Nach +Cabanès+ fand diese
phrenologische Untersuchung später statt, und zwar bei der Exhumation
der Leiche. (+Cabanès+ S. 312.)
[571] +J. Janin+ „Le Livre“ Paris 1870. S. 291-292.
[572] Sogar über die +Kosten des Begräbnisses+ dieses merkwürdigen
Mannes hat sich in Charenton ein Dokument erhalten. Sie betrugen 65
Livres. (Sarg 10 L., Grab 6 L., Träger 8 L., Prediger 6 L., Wachskerzen
9 L., für die Kapelle 6 L., Steinkreuz auf dem Grab 20 L.) +Cabanès+
a. a. O. S. 312.
[573] „Cazin, sa vie et ses éditions“ Cazinopolis 1863. S. 140.
[574] „Les crimes de l’amour etc.“ S. 203.
[575] Gegen Ende des Jahres 1905 erschien hingegen eine vollständige
deutsche Uebersetzung der „Justine und Juliette“ als Privatdruck. A. d.
U.
[576] Hier dürfte wohl eine Anspielung auf den Aufenthalt des Marquis
+de Sade+ in Deutschland, der mit in jenes Jahr fällt, zu finden sein.
[577] In diesem Hinrichtungssaale liest ein Abbé die „Philosophie
dans le Boudoir“, die bekanntlich erst im Jahre 1795 zum ersten Male
erschien. Diese Lektüre der „Philosophie dans le Boudoir“ wird schon
in der Cazin-Ausgabe der „Justine“ von 1792 erwähnt, als ersteres
Werk noch gar nicht erschienen war. Das „beweist, dass +Sade+ die
‚Philosophie‘ längst vor der ‚Justine‘ im Manuscript beendet hatte, sie
jedoch aus irgend welchen Gründen, vielleicht weil sie dem ‚professeur
du crime‘ in der ersten Fassung zu ‚milde‘ erschien, erst später
herausgeben wollte.“ („Zeitschrift f. Bücherfreunde“ Mai/Juni 1900