Theodor Knoop.“

„Schick' ihm das Geld,“ drängte Frau Fanny. „Was liegt dir an ein paar

tausend Mark, wenn du Ruhe bekommst!“

Unwillkürlich sah Ileisa empor.

Wenn sie ihrer Tante einmal einen Teil einer solchen Summe würde

bringen, ihr dadurch die Kargheit ihres Daseins vermindern könne, welche

Seligkeit mußte das sein! Sie liebte die alte Dame, die mit einer

schrankenlosen Selbstentäußerung für sie seit ihren Kinderjahren gesorgt

hatte, mit den zärtlichsten Gefühlen. Und gegenwärtig wandten sich ihre

Gedanken ihr besonders zu, weil sie sie so lange nicht gesehen hatte.

Sie kam sich so undankbar, so gefühllos vor, daß sie nicht den Weg zu

ihr fand. Es berührte sie schwer, obschon sie nicht Schuld trug. Sie war

gebunden; sie hatte Knoops versprechen müssen, ihre ganze Aufmerksamkeit

den neuen Verhältnissen zuzuwenden, alte Beziehungen völlig außer acht

zu lassen. Wohlan!

Aber daß Knoops nicht einmal bisher Anlaß genommen hatten, sich um die

alte Dame zu bekümmern, sie ein einziges Mal einzuladen, fand sie

grausam, ließ eine wirkliche Herzensbildung vermissen.

Herr Knoop aber erwiderte auf die Rede seiner Frau:

„Es ist ja nicht das Geld, Fanny! Ich würde gewiß die 3000 Mark geben,

und wenn es sich um das dreifache handelte. Aber sowie ich ihm wieder

die Hand biete, nimmt die frühere schamlose Zupferei kein Ende.

„25000 Mark stehen schon auf deinem Konto in meinen Büchern.

„Das ist ein Posten! Und einmal muß doch alles ein Ende haben, wenn

alles ohne jeden Nutzen war!

„Ja, wenn er wirklich ein ordentlicher Mensch, wenn ihm wirklich

geholfen würde, gleich würde ich nochmals 10000 Mark opfern!

„Aber er verthut es in Schlemmereien, mit Frauenzimmern und im Spiel. Er

ist eben leider, zu meinem großen Schmerz, eine verlumpte

Persönlichkeit, die am besten die Erde deckte.“

„Was willst du denn thun?“

„Wieder gar nichts!“

„Aber wenn er dir, — uns nachstellt. Ich fürchte mich! Solche Menschen —

wir lesen es doch täglich in den Zeitungen — greifen im Affekt zum

Aeußersten. — Sie laden in der Verzweiflung eine Schußwaffe.“

„Er schleicht sich in das Papierlager und legt Feuer an,“ fiel Margarete

ein. „Ich traue ihm alles zu!

„Wenn du ihm mit dem Bemerken es sei ganz unbedingt das letzte Mal, die

3000 Mark schickst, nimmst du uns wenigstens die Angst, Papa. Wir haben

dann die Sicherheit, daß dergleichen wenigstens nicht geschieht. — Mache

Bedingungen, lasse ihn ein Schriftstück unterschreiben, daß er sich für

immer abgefunden erklärt!“

Aber Herr Knoop verneinte.

„Ich will nicht, ich kann nicht. Es muß kommen, wie es muß. Unzählige

Male war's schon das letzte Mal. Nach sechs Monaten kommt er doch wieder

und hat neue Gründe! Und die Sprache, die er schon wiederholt gegen mich

geführt hat! Es ist ohne Gleichen! Nein, nein! Ich bin mit ihm fertig.

Ich betrachte ihn längst nicht mehr als zu mir gehörig!“

Nun sagten die Damen nichts, aber Frau Fanny nahm sich vor, doch noch

einmal vor'm Schlafengehen auf ihren Mann einzusprechen. Sie wollte es

thun, obschon eine gewisse, entschiedene Art sie bisher stets belehrt

hatte, daß mit ihm schwer etwas anzufangen war. —

* * * * *

Der Abend, an welchem der Ball bei Knoops stattfinden sollte, war

herangekommen. Während in den Seitenflügeln: in dem Kontor und den

übrigen Räumen noch die Arbeitslichter flammten und die Scheiben in den

großen Gebäuden von oben bis unten erhellten, fuhren Equipagen auf

Equipagen vor das Portal des Wohnhauses des Herrn Friedrich Knoop.

Und er und die Familie standen in ihren durch mächtige strahlende

Kronenerleuchteten Gemächern, und warteten vorn bei der Eingangsthür der

Gäste, bis sich alle mit Ordensbändern geschmückten Herren, und alle in

ihren kostbaren Gewändern einherrauschenden Damen eingefunden hatten.

Nur Herr von Klamm fehlte noch. Er fehlte, obschon er die Anordnungen

übernommen hatte. Freilich, seine eigentliche Thätigkeit nahm erst ihren

Anfang nach dem Abendessen. Aber seine Anwesenheit beim Erscheinen der

Gäste, war doch von Herrn Knoop vorausgeht worden, und sein Ausbleiben

begann ihn zu beunruhigen.

„Er ist sicher noch im Kontor!“ erklärte Margarete. „Er sagte neulich,

er habe grade am Ballabend noch ziemlich spät im Geschäft zu thun, werde

sich aber nach Möglichkeit einrichten.“

Als er noch immer nicht erschien, sandte Herr Knoop Adolf zu ihm.

Herr Knoop lasse freundlichst bitten, daß Herr von Klamm sogleich komme.

Man wolle zu Tisch gehen.

Indessen war es überflüssig! Grade trat er durch die Mittelthür ein,

sprach Herrn Knoop seine Entschuldigung aus und richtete seine

scharfbeobachtenden Augen auf seine Umgebung.

„Die Sendung nach Frankfurt an der Oder wäre in der That nicht

abgegangen, wenn ich nicht noch nachgetrieben hätte, Herr Knoop,“

erklärte er. „Ich hatte die Absendung unbedingt versprochen; es war eine

geschäftliche Pflichtsache. Auch wollte ich gern die Abendpost noch

einsehen. Es war viel da und Eiliges. — Eine große Bestellung vom

Reichstagbüreau ist eingelaufen.“

So begründete er seine Verspätung, küßte Frau Knoop die Hand, begrüßte

Margarete mit warmherziger Vertraulichkeit, und warf einen forschenden

Blick zu Ileisa hinüber, die sich nicht weitab mit einem Offizier

unterhielt. —

Endlich ging's zu Tisch. Klamm führte die Tochter eines hohen Beamten im

Ministerium. Herr Knoop hatte es so gewünscht, und es war auch richtig

so. Klamm wußte die Menschen für sich einzunehmen, und es war klug,

nichts zu versäumen, sich dieser Familie Gunst zu erwerben. Von dem

Wohlwollen des Herrn Ministerialdirektors hing die Entscheidung über die

Vergebung sehr umfangreicher Druckaufträge ab.

Bei Tisch warfen zwei Personen wiederholt forschende, von Eifersucht

keineswegs freie Blicke zu ihm hinüber: Margarete und Ileisa!

Und Klamm bemerkte es jedesmal, wenn sie hinüberschauten, und jedesmal

begegnete er ihnen mit irgend einer Aufmerksamkeit, indem er entweder

das Glas erhob und ihnen zutrank, oder einen Ausdruck stillen

Einverständnisses in seinen Augen erscheinen ließ.

Als seine Tischnachbarin, Fräulein von Wiedenfuhrt, dies einmal

bemerkte, redete sie Klamm auf die beiden Damen an:

„Wie Fräulein Knoop sei? Sie habe sie nur einigemale bei Bazaren, wo sie

zusammen gewirkt, gesehen. Ob sie ein liebenswürdiges, junges Mädchen

wäre?“

„Fräulein Knoop ist eine jener tadellosen jungen Damen, an denen man nur

bemängeln könnte, daß sie etwas kleinbürgerlich sind. Ihre

Natürlichkeit, ihre Gradheit, ihr ungemein rechtschaffener Charakter

verschmähen es, irgend welche Schminke zu gebrauchen Und doch würde ihre

Anziehungskraft durch eine Milderung dieser Hausbackenheit um vieles

gewinnen.“

„Also Sentiments haben Sie für die Tochter Ihres Chefs nicht, Herr von

Klamm? Dann ist ja noch Hoffnung für die vielen, die ihr Auge mit

Sehnsucht auf Sie richten!“ warf das junge Mädchen neckisch hin.

„Glauben Sie wirklich, daß sich jetzt noch jemand aus Ihren Kreisen für

mich interessiert?“ gab Klamm auf diese, der verstandesmäßigen Richtung

des Fräuleins entsprechende, Rede zurück.

„Ich bin Prokurist in einer Buchdruckerei geworden. Das ist eigentlich

so unerhört, daß man die Pflicht hat, von meiner Existenz auf Erden

Abstand zu nehmen.“

„Es würde so sein, wenn Sie nicht eben Herr von Klamm wären,“ fiel die

Dame mit ehrlicher Anerkennung ein. „Es giebt Ausnahmemenschen, denen

alles wohl ansteht, zu denen infolgedessen auch jeder — und wenn er sich

noch so sehr sträubt — Stellung nehmen muß. Jüngst wurde Ihr Artikel

über gesellschaftliche Arten und Unarten in den Täglichen Nachrichten

vielfach besprochen. Ich kann Ihnen verraten, daß er allen ausnehmend

gefallen hat, natürlich abgesehen von jenen jungen Zweibeinigen in Frack

und Lackschuhen, die alles besser wissen, nur das Allernächstliegende

nicht merken, daß sie nämlich recht lächerliche und überflüssige

Erscheinungen in der Schöpfung sind.“

„Im übrigen! Wir sind noch nicht am Ende. Sie wollten mir auch noch

etwas über das schöne Fräulein von Oderkranz sagen.“

Klamm zuckte die Achseln. „Wenn ich ehrlich sein soll, so läßt mich

meine Menschenkenntnis bisher in Stich. Ich weiß nicht sicher, wie sie

ist. Ich vermute nur, daß mein Urteil zutrifft. Ich sehe, daß sie sich

erstaunlich zu fügen weiß, zu schweigen, ihr eigentliches Wesen zu

verbergen versteht. Ganz präzise gefaßt, würde ich sagen:

„Sie besitzt die Kunst, mit ihren Eigenschaften zu ökonomisieren, immer

nur das zu geben und zu thun, was am Platz ist. Und doch — und doch —“

„Nun?“

„Ja, und doch gewinnt man keine rechte Beziehung zu ihr, und doch kann

man ihr nicht näher kommen.“

„Was vermuten Sie denn?“

„Alles!“ betonte Klamm beinahe feurig. „Ich glaube, daß sich in diesem

Mädchen alle jene Eigenschaften finden, die einen Mann in der Ehe

glücklich zu machen im stande sind. Sie ist weiblich, sittlich,

häuslich, treu und arbeitsam, daneben voll Tiefe und Wärme, und nicht

minder voll Begeisterung für alles Schöne und Gute, sofern ihr

Gelegenheit geboten wird, es zu bethätigen. Auf ihr ruht aber die Bürde

der Abhängigkeit.“

„Ah! Sie schwärmen ja gewaltig, Herr von Klamm. Fast könnte man glauben,

Sie legten eine unfreiwillige Beichte ab.“

Die junge Dame sprach die Worte in einem von Eifersucht nicht freiem

Tone.

„Sie irren durchaus, gnädiges Fräulein! Wenn ich überhaupt meiner

Passion nachgeben dürfte — ich werde nämlich sicher niemals heiraten —

so würde ich eines Tages ein gewisses Haus betreten, dort nach dem

Ministerialdirektor von Wiedenfuhrt fragen, und ihn bitten, bei seiner

überaus schönen und überaus klugen Fräulein Tochter Margot ein gutes

Wort für mich einzulegen.“

Kaum, nachdem Klamm so gesprochen hatte, erhob das junge Mädchen den

Kopf und sah Klamm mit einem durchdringenden Blick an.

„Daß auch Sie, Herr von Klamm“ — begann sie steif im Ton — „zu den

Leuten gehören, die selbst in ernsten Augenblicken fade Spielereien

treiben, hätte ich nicht gedacht. Ich bin heute um eine Erfahrung

reicher geworden.“

„Aber mein Fräulein — mein gnädiges Fräulein“ — fiel Klamm nicht wenig

überrascht, ja, bestürzt ein. „Ich bitte! Welche Sprache! Wodurch gab

ich Ihnen Anlaß, so mit mir ins Gericht zu gehen?“

„Sie werden eher begreifen, wenn ich Ihnen mitteile,“ fuhr sie unbeirrt

fort, „daß man allgemein davon spricht, daß Sie verlobt sind und alles

daran setzen, diese Verlobung mit einem armen Mädchen rückgängig zu

machen, deshalb nämlich, um Fräulein Knoop zu heiraten. So spielen Sie

also nun jedenfalls mit dreien: mit Ihrer Braut, mit Fräulein Knoop, mit

Fräulein von Oderkranz, und wenn ich natürlich Ihre an mich gerichteten

Worte als einen, wenn auch recht ungeschickt gewählten Scherz betrachte

— mit mir!“

Klamm erschrak. Unversehens that sich vor ihm ein bisher gar nicht

vermuteter Abgrund auf. Aber noch mehr! Ehe er etwas zu entgegnen

vermochte, fuhr die junge Dame fort:

„Ich will ganz offen sein! Ich will alles sagen, Herr von Klamm. Neulich

hat mein Vater einen anonymen Brief empfangen, in dem er vor Ihnen

gewarnt wird.“

„Ah! Die alte Infamie einer mich rachsüchtig verfolgenden

Persönlichkeit!“ fiel Klamm, nachlässig verächtlich im Ton, ein.

„Das schreckt mich nicht, gnädiges Fräulein. Ich wäre im stande, Ihnen

den Wortlaut dieses Schriftstücks — es hat nämlich immer den gleichen

Inhalt — aus dem Kopfe wiederzugeben. Anders aber ist es mit dem, was

Sie sonst äußerten. Hier bedarf es dringend der Aufklärung. Ich bitte,

daß Sie mir einmal nächstens eine Unterredung gewähren.

„Ich weiß bestimmt, daß Sie dann anders urteilen werden.“

Da Klamm in einem sehr gemessenen Tone, da er wie ein Mann sprach, der

um seine Ehre ficht, so gewann er das Spiel.

Schon begann sich in ihr die Reue zu regen, sich so haben hinreißen zu

lassen. Aber es reizte sie auch nicht wenig, von ihm selbst zu erfahren,

was Wahrheit, was Geschwätz war; es schmeichelte ihr, daß er sie zu

seiner Vertrauten machen wollte.

Aber an diesem Abend geschah noch etwas, das Klamm mindestens ebenso

sehr zum Nachdenken Anlaß gab.

Die Tafel war aufgehoben, schon hatte die Musik den Gästen zu einer

Reihe von Tänzen aufgespielt. Eben sollte ein Kotillon getanzt werden,

den Herr von Klamm einen anwesenden Offizier deshalb zu leiten gebeten

hatte, weil er dessen Ehrgeiz: in der Gesellschaft bei solchen

Gelegenheiten eine Hauptrolle zu spielen, Rechnung tragen wollte. Aber

er hatte auch die Absicht, dadurch Zeit und Gelegenheit zu finden, sich

mit Ileisa zu beschäftigen.

Er forderte sie zu diesem Tanz auf, wählte einen entfernteren Eckplatz,

woselbst ein ruhiges Plaudern eher möglich war, und sagte, nachdem er

eben mit ihr eine Runde gemacht hatte:

„Sie machen alles vortrefflich, gnädiges Fräulein! Auch eben zeigten Sie

sich wieder als Meisterin.“

„Das möchte ich, ohne Komplimente, Ihnen sagen, Herr von Klamm —“

„So beschäftigen wir uns also gegenseitig mit einander, ohne daß wir es

uns eingestanden haben —“

Er sah sie bei diesen Worten mit einem werbenden Blick an. Er that's,

obschon ihm grade die Unterredung mit seiner Tischdame heute hätte eine

Zurückhaltung auferlegen sollen. Aber auch ihm geschah's, daß häufig das

menschliche Ich grade dann zu einer Auflehnung gegen die bedachte Mutter

Vernunft gelangt, wo es am allerwichtigsten ist, auf ihre Stimme zu

hören.

Er fand Ileisa heute schöner denn je. Sie war auch an diesem Abend der

Mittelpunkt. Jedermann drängte sich zu ihr, und auch dadurch wurden des

Mannes Sinne angefacht.

Bisher war ihm niemand in den Weg getreten. In das stille Knoopsche Haus

traten wenige ein, nur bei solchen Gelegenheiten wurden die Staatszimmer

geöffnet.

Statt auszuweichen, gab ihm Ileisa einen Blick zurück, der sein Inneres

in Aufruhr versetzte. Dann sagte sie kurz, bestimmt:

„Ja, Herr von Klamm!“

Diese Antwort riß Klamm fort.

Er überflog ihre Gestalt mit seinen Augen. Er sah, wie sich unter dem

seidenen Ballmieder die Büste hob und senkte. Er umfing mit seinen

Blicken all die Reize, die ihr die Natur verschwenderisch verliehen

hatte, und forschte noch einmal in ihren Augen, in Augen, in denen eine

versteckte Glut loderte.

Dann sprach er entschlossen:

„Wohlan denn, da es so ist, da wir uns verstehen, ja, da wir uns einig

sind, so wollen wir Kameraden werden, gemeinsam unser Ziel verfolgen. Es

bedarf keiner Erklärung, warum es sich handelt. — Nicht wahr, Fräulein

von Oderkranz?“

Und indem er die Stimme dämpfte, dasselbe in einem weichen Tone

wiederholte, sich zu ihr drängte mit seinem Ich: „Nicht wahr, Fräulein

Ileisa?“

Abermals vernahm er ein festes Ja und fühlte, als er nach ihrer Hand

tastete, einen Gegendruck, der ihm das Blut durch die Adern jagte.

„Wann und wo wollen wir uns morgen sprechen?“ ergänzte Klamm, indem er

um der Umgebung willen seinen Mienen einen durchaus gleichgültigen

Ausdruck verlieh.

„Ich werde bitten, ehestens meine Tante besuchen zu dürfen. Wird mir

dies erlaubt, so werde ich an einem Ihnen noch schriftlich

mitzuteilenden Tage gegen ein Uhr auf dem Potsdamer Platz am Rundteil

sein können.“

Als Herr von Klamm eben antworten wollte, stand Margarete Knoop vor

ihnen.

„Darf ich stören?“ fragte sie mit künstlicher Schelmerei im Ton. Sie

hatte beide seit langem beobachtet und schon große Qualen empfunden.

Auch sie hatte sich vorgenommen, heute einmal mit allem zwischen sich

und Klamm aufzuräumen.

„Bitte, kommen Sie nach Beendigung des Kotillons eine Weile in den

Wintergarten,“ bat sie, während er mit ihr tanzte.

„Sie müssen mir bei der Bowle behilflich sein.“

„Zu Ihrem Befehl, gnädiges Fräulein,“ betätigte Klamm und zog sie

unwillkürlich fester an sich.

Er stand zwischen drei Feuern.

Seine Tischnachbarin beargwöhnte ihn, nachdem er sich

unvorsichtigerweise in ihre Hand begeben hatte. Ileisa gegenüber hatte

er sich von seinen bisher zurückgedrängten Gefühlen fortreißen lassen.

Charaktere und Schicksale · 第 7 / 21 题