I.

Sie wirbelt weich

Die Hände schwingend vor ..

Sie rollt auf Zehen starr zurück:

Steht gipfelnd von Musik umflossen,

Silbern sichtbar in die Luft gegossen!

Sie schmilzt hinab

Und hebt zu kreisen an

Um ihrer Seele stillsten Punkt,

Wie Schnee, um sein Gebirge fließend,

In immer weichere Hand sich gießend,

Wie Wasser weiß ..

Dick schwellen aus der Wand

Der Lampen blutige Fäden an

Und sinken plötzlich ..: Sie steht funkelnd

Da, steil gezackt, geprägt im Dunkeln!

Deutsche Lyrik seit Liliencron · 第 39 / 42 题