Leise strich der Herbstwind durch die Pappeln.
„~A wât mecht dann de Papp?~“
„~Dén dêt et stiérwen!~“ Das sagte er stoßweise, mit verhaltenem Groll.
„~Wât mei Schwéerpapp eisem Haus schon Kreiz a Léd ugedôn hoût!....
Hién aß ganz verännert.... All Woch könnt hién e poûr môl vôl hém....
An dann péngecht hién dât aremt Kand, daß net ze soen. Mir leiden all
dröner.~“ Er machte eine lange Pause, nahm den Hut ab und fuhr mit der
flachen Hand über die Stirne. „~Awer, mir mussen et erdrohen. An d’aß
dem Berta sein Doût.~“
Der Eidam brach ab und blickte bekümmert vor sich auf den Boden. Ich
wollte nicht weiter fragen.
Jetzt wußte ich, daß es aus war mit ihr. Ich sah sie zusammenbrechen.
Und ich sah das Berelshaus leiden, abbröckeln, vergehen....
So kommen Elend und Rückgang in manches Haus.... Und der Schuldige
trägt nicht mit, weil er seine Schuld nicht einsieht. Die Unschuldigen
aber gehen daran zu Grunde. -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
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Drunten kamen sie.
~Berta~ versuchte zu lächeln. Ihre schwarzen Augen waren gerötet.
Sie hatte viel geweint.
Wir tranken den Kaffee. ~Berta~ konnte nichts essen. Sie sah elend
aus.
Ich wollte essen, wollte. Aber auch ich brachte nichts hinunter. Ein
bitterer Geschmack lag mir auf der Zunge.
Ich hörte den keuchenden Atem des unglücklichen Kindes, das erst
im Blütenalter stand, und dem kein Sommergold und kein Herbstsegen
beschieden ist, und das schon so bald abgerufen werden soll.
So bricht ein Kind zusammen, dem der Vater ein schweres Kreuz
aufgedrückt hat. -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
Und so erdrückt dieses Kreuz ein ganzes Haus.
Herbst und Winter waren vergangen. Schöne Tage kamen, wo die Menschen
wieder froh werden.
Damals verblaßten ~Bertas~ Wangen. -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
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Die Glocken läuten.
Sie läuten im Merschertal.
Sie läuten im Syrtal.
Im weißen Kleide geht ~Mäsch Sisi~ zum Traualtar, und die Sonne
streut Gold auf ihren weißen Brautkranz.
Im weißen Kleide schläft ~Berta~ den ewigen Schlaf. Dorfmädchen im
weißen Schleier tragen sie durch die Frühlingspracht zum Friedhof.
Die Glocken läuten. -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
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[Illustration]
‚~Die Volldüngung~‘
~Ohlendorff’s Peru-Guano ‚Füllhornmarke‘~
~ist durch seine unübertreffliche Wirkung der billigste u. beste
Ersatz für fehlenden Stallmist.~
~Seine Wirkung ist bei allen Kulturpflanzen und auf allen
Bodenarten stets gesichert.~
[Illustration:
~AUFGESCHLOSSENER
PERU-GUANO
7 × 10 × 2
ANGLO-CONT. VORM.
OHLENDORFFSCHE GUANO-W.~
~„FÜLLHORN“
MARKE.~