Ein neues Buch von Franz Werfel, dem jungen, rasch berühmt gewordenen
Lyriker. Was in Werfels ersten Versen bereits gestaltet war: die Fülle
der Erscheinungen im Geiste des zeitgenössischen Poeten, wird hier
gesteigert zu ungeheuerster Weltbeseelung. Aber nicht mehr im Irdischen
will seine Dichtung beharren, sie versucht dem Göttlichen im Gefühl
aller Menschheit näher zu kommen. So wird sein Singen prophetisch wie
die Psalmen des Alten Testaments; sein Werk hat die Stärke und
Verkündigung eines neuen Ethos.
Urteile über Franz Werfel:
_Wilhelm Herzog_: »... ein ganz junger, ganz großer Dichter. Wenn
irgendwo, so ist hier die neue Kunst.«
_Frankfurter Zeitung_: »... ein ganz großer Dichter, mit allem Ernste
sei das gesagt.«
_Neue Rundschau_: »... Withmans kosmische Liebe und Goethes
unersättliche Lust zu fühlen, hat sich Werfel durch das Recht der
Wiedergeburt zu eigen gemacht.«
_B. Viertel im »Strom«_: »Diesem jungen Dichter fügt sich das Leben,
indem es ihn entzückt, in leichte, zarte, schwebende Formen. Alles ist
neu, alles ist noch Ereignis, ist Ekstase.«