Prediger sind seine Schüler gewesen. Er selbst aber kannte keinen
anderen Lehrmeister als Gottes Wort und ging bei Christus in die
Schule. Von ihm lernte er so predigen, daß »es die Leute verstehen,
fassen und behalten können.« Es hat wohl keinen ~fleißigeren~
Prediger gegeben als Luther. Er hat oft zweimal an einem Tage
gepredigt. Mit dem Lichte göttlichen Worts beleuchtete Luthers Predigt
das ganze Leben, Zeitliches und Ewiges, Irdisches und Himmlisches. Gern
teilt Luther seine Predigten in zwei Teile -- der eine handelt vom
Glauben, der andere von der Liebe. Da zeigt er erst, wie der Mensch
durch den Glauben an Jesum Christum Gottes Gerechtigkeit erlangt.
Dann predigt er, wie der Glaube sich in der Liebe bethätigen soll: im
Familienleben, im Hausstand, im Gehorsam gegen die Obrigkeit, im Beruf,
im Handel und Wandel. Luther begnügt sich nicht mit der Predigt über
die gegebenen Sonntagstexte. Er wählt sich auch andere Bibelstellen
oder predigt im Zusammenhange über ganze biblische Bücher. Weil ihn
die geistliche Not des Volkes und der Jugend jammert, legt er auf der
Kanzel den Katechismus von Anfang bis zu Ende aus. Im Jahre 1528 allein
hat er es dreimal gethan (s. oben S. 52).
Und was ist Luther für ein ~volkstümlicher~ Prediger gewesen! Es
war sein Grundsatz: »In der Kirche oder Gemeinde soll man reden, wie
im Hause daheim, die einfältige Muttersprache, die jedermann versteht
und bekannt ist. Wenn ich allhier predige, lasse ich mich aufs Tiefste
herunter, sehe nicht an die Doktoren und Magister, deren in die Vierzig
drin sind, sondern auf den Haufen junger Leute, Kinder und Gesinde,
deren in die Hundert oder Tausend da sind; denen predige ich, nach
denselbigen richte ich mich, die bedürfen's.« Es ist ganz köstlich zu
lesen, wie Luther von Gott als einem »großen Gebhart« predigt, der
»ein reicher, gewaltiger Herr und Schaffner, ja selbst ein reicher
Müller und Bäcker ist, besser denn keiner auf Erden, der das Handwerk
sehr wohl gelernt«, oder »ein reicher Küchenmeister und Kellner, der
hat eine Küche, die so weit als die Welt ist.« Dem Heiland hat es
Luther abgelauscht, die Predigt der Natur zu lesen und zu hören. Das
Samenkorn, das in der Erde verdirbt und doch viel herrlicher wieder
ersteht, predigt, »daß uns Gott läßt also in die Erde bescharren und
verfaulen auf den Winter, auf daß wir auf den Sommer sollen wieder
hervorfahren, viel schöner denn die Sonne, als sei das Grab nicht ein
Grab, sondern ein schöner Würzgarten, darein schöne Nelken und Rosen
gepflanzt, so auf den lieben Sommer daher blühen sollen.« Hat Luther
nicht recht, wenn er sagt: »Das ist auf recht himmlisch deutsch von der
Auferstehung geredet, wie Gott und seine Engel reden«? Vor dem Vöglein,
das keine Sorge kennt, »möchten wir unsere Hütlein abthun und sagen:
Mein lieber Herr Doktor, ich muß ja bekennen, daß ich die Kunst nicht
kann, die du kannst. Du schläfst die Nacht über in deinem Nestlein ohne
alle Sorge. Des Morgens stehst du wieder auf, bist fröhlich und guter
Dinge, setzest dich auf ein Bäumlein und singst, lobst und dankst Gott;
darnach suchst du deine Nahrung und findest sie.«
Ein Band Predigten Luthers gehört in jedes evangelische Christenhaus.
In Luthers Haus- und Kirchenpostille steckt noch heute ein reicher
Segen.
Wer mag alle die andern großen Prediger der Reformationszeit aufzählen!
Johann Bugenhagen, Justus Jonas, Kaspar Kruciger, Paul Eber, Sebastian
Fröschel in Wittenberg, Georg Spalatin in Altenburg, Johann Pfeffinger
in Leipzig, Friedrich Mykonius in Gotha, Johann Spangenberg in
Eisleben, Veit Dietrich und Wenzeslaus Linck in Nürnberg, Johann Brenz
in Stuttgart und viele andere mehr! Manch Goldkörnlein ist in ihren
Predigten zu finden, wenn man nur darnach sucht.
[Illustration: Kaspar Kruciger.]
Aber eines Mannes muß noch ganz besonders gedacht werden: des
wackeren Bergpredigers Johann Mathesius in Joachimsthal. Dieser hat
seinen frommen Bergleuten Luthers Leben in Predigten erzählt. Ein
evangelischer Bergmann muß noch heute seine Freude dran haben. Aber für
uns alle ist jenes Leben Luthers in Predigten ein köstliches Buch, das
fleißig gelesen zu werden verdient. Denn Mathesius, der oft an Luthers
Tisch gesessen hat, ~kann~ etwas erzählen und ~versteht~ es
zu erzählen und anschaulich zu schildern.
[Illustration: Friedrich Mykonius.]
Zum evangelischen Gottesdienst gehört aber auch das evangelische
Kirchenlied. Darin bringt die Gemeinde ihr Loben und Danken, ihr
Bitten und Flehen vor Gottes Thron. Darin legt sie das Bekenntnis
ihres Glaubens ab. Und wer mag die frommen Christen alle zählen, die
im Kämmerlein und auf dem Krankenbett im evangelischen Lied Trost und
Erbauung suchen und finden.
[Illustration: Johann Pfeffinger.]
Luther hat zuerst das evangelische Kirchenlied angestimmt. Er hat uns
auch das erste Gesangbuch gegeben. Davon ist oben erzählt worden (S.
44). Bald weckte seine Stimme eine ganze fröhliche, fromme Sängerschar.
»Wohl waren nicht alle Nachtigallen, aber Lerche, Fink und Drossel sind
auch liebliche Sänger. Der reiche Gott hat einer jeden Stimme ihren
eigentümlichen Wohllaut, Schmelz und Klang gegeben.«
[Illustration: Hans Sachs.]
[Illustration: Paul Eber.]
Von einigen dieser Sänger, deren Lieder wir noch heute in unseren
Gottesdiensten singen, mag hier etwas erzählt werden. Da ist der
biedere ehrwürdige Hans Sachs, der Nürnberger »Schuhmacher und Poet«,
der mit seinem Liede Luther, »die Wittenbergisch Nachtigall, die man
jetzt höret überall«, grüßte. Vielleicht stammt von ihm das Kreuz-
und Trostlied: »Warum betrübst du dich mein Herz, bekümmerst dich und
trägest Schmerz«. Zu den ersten Liederdichtern unserer Kirche gehört
auch Paul Speratus aus Rottweil in Schwaben. Frühzeitig war er dem
Evangelium zugethan und verbreitete die Reformation. An Verfolgung hat
es ihm nicht gefehlt, bis er in Wittenberg eine Zuflucht fand. Er ist
dann der Reformator Preußens geworden. Sein Lied »Es ist das Heil uns
kommen her aus Gnad und lauter Güte« wird ein herrliches Bekenntnis des
evangelischen Glaubens, aus der Heiligen Schrift geschöpft, bleiben
gegen römische Menschenlehre. Speratus' Mitarbeiter in Preußen war
Johann Graumann oder, wie er sich nennt, Poliander, aus Neustadt in
Bayern gebürtig. Als Rektor der Leipziger Thomasschule hatte er der
Disputation zwischen +Dr.+ Eck und den Wittenbergern (s. oben S. 28)
beigewohnt. Wie die meisten Leipziger stand er erst auf Seite Ecks.
Bald aber merkte er, daß die Wahrheit auf Seiten Luthers war. Da ist
er denn diesem nach Wittenberg gefolgt. Bald folgte er einem Rufe nach
Königsberg. Von ihm haben wir das schöne Loblied »Nun lob, mein' Seel,
den Herrn«. Unser festliches »Allein Gott in der Höh' sei Ehr« und das
ergreifende Passionslied »O Lamm Gottes unschuldig« hat uns Nikolaus
Decius, der Stettiner Pastor, gesungen.
[Illustration: Johann Mathesius.]
Schlicht und herzlich sind die Lieder Paul Ebers aus Kitzingen,
des treuen Freundes und Schülers Luthers und Melanchthons, des
Nachfolgers Johann Bugenhagens im Wittenberger Pfarramt. Von ihm stammt
das einfache, kindliche Neujahrslied, mit dem der Dichter zugleich
seiner Gattin Helene -- die Anfangsbuchstaben der einzelnen Verse
ergeben ihren Namen -- ein Denkmal gesetzt hat. Da ist er mit seiner
Hausgemeinde versammelt und stimmt an: »Helft Gottes Güte preisen, ihr
lieben Kinderlein«. Zu den besten Liedern der Reformationszeit gehört
Ebers köstlicher Trostpsalm: »Wenn wir in höchsten Nöten sein, und
wissen nicht, wo aus noch ein«. Und wie viel fromme Seelen haben's ihm
nachgebetet:
Christi Blut und Gerechtigkeit,
Das ist mein Schmuck und Ehrenkleid;
Damit will ich vor Gott bestehn,
Wenn ich zum Himmel werd' eingehn.
Sollte aber der liebe Leser einmal die heilige Priesterpflicht eines
Christen erfüllen müssen, einen Sterbenden zu trösten, dann lese er
ihm Paul Ebers »Herr Jesu Christ, wahr'r Mensch und Gott, der du
littst Marter, Angst und Spott« langsam und andächtig vor. Unter
dem Klange dieses Liedes ist schon manche Seele sanft und selig
hinübergeschlummert.
Von dem Joachimsthaler Pfarrer Johann Mathesius ist schon oben erzählt
worden, wie er seiner Gemeinde über Luthers Leben gepredigt hat. Der
Prediger war aber auch ein wackerer Liederdichter. Von ihm haben wir
in unserem Gesangbuch zwei Lieder, ein Morgenlied für die Gemeinde in
der Kirche und die Kinder in der Schule: »Aus meines Herzens Grunde«
und ein Abendlied für die Kleinen daheim: »Nun schlaf, mein liebes
Kindelein«. Auch der Joachimsthaler Kantor, Niclas Hermann, des
Pfarrers guter Freund, hat unserer Kirche eine Reihe Lieder geschenkt.
Von ihm stammt der Weihnachtsgesang, den wir noch heute so gerne am
Weihnachtsmorgen anstimmen: »Lobt Gott, ihr Christen, alle gleich«,
das »Reiselied«, das auch unsere Bergleute bei ihrer Fahrt in die
Tiefe singen sollten: »In Gottes Namen fahren wir« und das Trost- und
Sterbelied für die Wanderung durch des Todes dunkles Thal: »Wenn mein
Stündlein vorhanden ist«. Und wie viele beten noch heute ihren Morgen-
und Abendsegen mit den Worten jenes Dichters »Die helle Sonn leucht
jetzt herfür« und »Hinunter ist der Sonne Schein«.
[Illustration: Lukas Kranach.]
Wer mag sie alle nennen, die in jenem großen Jahrhundert dankbewegten,
gläubigen Herzens in die Saiten griffen und ihre Lieder anstimmten zur
Ehre Gottes! Wer mag all die Segensspuren aufweisen, die jene Lieder
durch Freud und Leid, durch Kampf und Sieg unserer evangelischen Kirche
hinterlassen haben!
[Illustration: Albrecht Dürer.]
Endlich sei noch zweier frommen Maler gedacht, die durch ihre Bilder
die Reformation verbreiten halfen und im Bilde darstellten, was Gott
zum Heile der Menschheit gethan hat, Albrecht Dürers in Nürnberg und
Lukas Kranachs in Wittenberg. Wen ergriffen nicht aufs Tiefste Dürers
Bilder zur Offenbarung St. Johannis und zur Leidensgeschichte Jesu!
Noch ehe Luther das lautere Evangelium predigte, gingen Dürers Bilder
als »stille vorbereitende Prediger von Hand zu Hand«. Bekannter als
Dürer ist dem evangelischen deutschen Volke Lukas Kranach, der treue
Freund Luthers und der sächsischen Kurfürsten. Wie viele Kirchen sind
geschmückt mit einem Bilde von Kranachs Hand! Aus seiner Werkstätte
gingen die Bilder zu Luthers Bibel und Katechismus hervor, die selbst
eine deutsche Auslegung des göttlichen Wortes sind.
So hat des Predigers Wort, des Dichters Lied, des Künstlers Hand
gepriesen, was Gott einst in seinem Sohn der Welt geschenkt und von
neuem durch Luther der Christenheit beschert hat.
[Illustration]
Schlußwort.
Es sind Bilder aus Deutschlands größtem Jahrhundert, die an unserer
Seele vorübergezogen sind. Wir haben unsern +D.+ Martin Luther
geleitet durch sein Leben und Wirken. Wir haben einen Blick gethan
auf die Väter der reformierten Kirche, die gleichzeitig mit unserm
Reformator in andern Ländern das Licht des Evangeliums auf den Leuchter
stellten. Wir haben gesehen, wie die Reformation in heißem Ringen sich
zur Freiheit ihres Bekenntnisses in unserem Vaterland hindurchgekämpft
hat, und wie endlich das evangelische Deutschland in Wort und Lied und
Kunst anstimmte: »Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist,
seinen heiligen Namen: lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht,
was er dir Gutes gethan hat!«
Gott sei ewiglich Dank dafür! Möge es ihm das deutsche evangelische
Volk danken, nicht nur in Worten, sondern durch die That, festhaltend
an dem lauteren Evangelium und Gott preisend durch unerschütterlichen
Glauben und opferwillige Liebe!
[Illustration]
_Bernhard_ Richter's Buchhandlung, Leipzig.
Nürnbergerstraße 11.
Amtlich empfohlen!
»Lutherdenkmal«.
Volkstümliche illustrierte Schriften aus der Geschichte des
evangelischen Deutschlands.
In Verbindung mit
Professor +D.+ =Achelis=-Marburg, Oberhofprediger
+D.+ =Ackermann=-Dresden, Landrat =von
Deuster=-Kitzingen, Domherrn +D.+ =Fricke=-Leipzig,
Wirklichem Oberkonsistorialrat Propst +D.+ =Freiherrn
von der Goltz=-Berlin, Generalsuperintendent
+D.+ =Kretschmar=-Gotha, k. k. o. Professor
+D.+ =Lösche=-Wien, evangel. Bischof +D.+
=Müller=-Hermannstadt, Dekan =Müller=-Kitzingen, Geh.
Kirchenrat +D.+ =Pank=-Leipzig, Senior =Ranke=-Lübeck,
Generalsuperintendent Prälat +D.+ =von Weitbrecht=-Ulm
herausgegeben von
+D.+ Georg Buchwald und +Dr.+ Fritz Jonas
Pfarrer in Leipzig. Schulrat in Berlin.
Bisher erschien:
Heft 1: =D. M. Luthers deutsche Briefe=.
91 Briefe mit 13 Illustrationen.
223 S. 8° broschiert.
Heft 2: =Philipp Melanchthon=. (10 Illustrationen.)
94 S. 8° broschiert.
Beide Hefte zusammen: _Eine Mark._
[symbol]Empfohlen[symbol]
vom
Evangelisch-Lutherischen Landeskonsistorium für das Königreich
Sachsen, Dresden, Königlich Sächsischen Ministerium des
Kultus und öffentlichen Unterrichts, Dresden, Evangelischen
Oberkirchenrat, Berlin, Königlichen Konsistorium der Provinz
Brandenburg, Berlin, Ministerium der geistlichen, Unterrichts-
und Medizinal-Angelegenheiten, Berlin, Königlich protestantischen
Oberkonsistorium, München, Königlich protestantischen Konsistorium,
Speyer.
Im vorgenannten Verlage erschienen folgende _Volksschriften_
von
+D.+ Georg Buchwald
Pfarrer an der Nordkirche zu Leipzig,
die sich besonders als ~Konfirmations-Geschenke~ eignen und jeder
~Volks-~ und ~Schulbibliothek~ zur Anschaffung empfohlen
werden.
=+D.+ Martin Luthers Deutsche Briefe= ausgewählt und
erläutert. 91 Briefe mit 13 Illustrationen. =Geschenkband=: 2 Mk.
=+D.+ Martin Luthers Grosser Katechismus.= Mit Erläuterungen
dem deutschen evangelischen Volke dargeboten. =3. Auflage.=
=Preis=: 50 Pfg. ~kartonniert~. Partiepreis von 50 Exempl.
an à 40 Pfg. _=Amtlich empfohlen!=_
=Philipp Melanchthon.= Eine Schilderung seines Lebens in Wort und
Bild. 10 Illustr. =3. Auflage.= (11.-14. Tausend). =Preis=:
40 Pfg.
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der Reformatoren~. Ein Bild seines Lebens und Wirkens. 12 Illustr.
=Preis=: 80 Pfg.
=Geschichte der Evangelischen Gemeinde zu Kitzingen=
(Unterfranken). Aus den Urkunden erzählt. 13 Illustrationen.
=Preis=: 1 Mk. 50 Pfg.
=Reformationsgeschichte der Stadt Leipzig.= Reich illustriert.
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Fricke, Geh. Kirchenrat, Professor +D.+, =Festpredigt=
gehalten am 25. April 1898 zum 70jährigen Geburtstage und 25jährigen
Regierungsjubiläum Sr. Maj. des Königs Albert von Sachsen. Preis 30
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Frost, Pfarrer in Obergrünberg, =Recht u. Pflicht der
Kindertaufe=. Dem christlichen Volke dargeboten. 1899. Preis 50 Pfg.
Hartung, Pfarrer +D.+, =Konfessionalität und Nationalität=
in ihrem gegenseitigen Verhältnisse. 1899. Preis 60 Pfg.
Haupt, Konsistorialrat, Professor +D.+, =Die Aufgabe
der religiösen Erziehung des Volkes im Katholizismus und
Protestantismus=. 1899. Preis 60 Pfg.
Käßberg, Amtsgerichtsrat, =Eingehung, Nichtigkeitserklärung und
Auflösung der Ehe=. 1899. Preis 60 Pfg.
Kluckhuhn, A., +P.+, =Evangelische Zeugnisse aus dem
Psalter=. 50 Predigten über Psalmtexte, nach dem Gang des
Kirchenjahres ausgewählt. Mit einem Vorwort von Prof. Oettli in
Greifswald. Preis brosch. 3 Mk., in Leinwand geb. 4 Mk.
Lenk, H., =Wer ist Gott?= 258 Seiten. 1897. Preis 80 Pfg.
(Partiepreis von 30 Exemplaren an à 50 Pfg.)
Lenk, H., +P.+, =Wie werden wir vor Gott gerecht?= Der
Galaterbrief St. Pauli erklärt. 181 Seiten. 1898. brosch. 2 Mk. 50 Pfg.
Niethammer, A., Geh. Kommerzienrat, =Das wirtschaftliche
und sittlich-religiöse Verhältnis zwischen Arbeitnehmern und
Arbeitgebern=. Meißner Kirchenkonferenz-Vortrag. Auf Beschluß in
Druck gegeben. 1898. Preis 50 Pfg. (In Partien von 30 Exemplaren an
billiger.)
Pasig, P., =Der große Kaiser in seiner menschlichen Größe=.
Erzählungen aus dem Leben Kaiser Wilhelms I., dem deutschen Volke
dargereicht. 1897. Mit einem Portrait (Autotypie). Preis 30 Pfg.
Pasig, P., =Otto von Bismarck als Christ=. Mit Portrait
(Autotypie) und Wappen. Preis 50 Pfg. (in Partien billiger).
Scherffig, Paul, Diakonus, =Friedrich Mykonius=. Ein sächsisches
Reformationsfestspiel. 1896. Preis 1 Mk.
Scherffig, Paul, Diakonus, =Die religiöse Unterweisung der
Jugend im Konfirmandenunterricht, kirchlicher Unterredung und
Fortbildungsschule=. 1899. Preis 50 Pfg.
Schmidt, Pfarrer +D.+, =Melanchthon=. Ein
vaterländisch-kirchliches Schauspiel. 1897. Preis 1 Mk.
Druck von Emil Stock, Zwenkau.