Wie ich schon oben erwähnte, hat die dritte Vegetationszone, die

Urwaldzone, eine sehr unregelmäßige Ausdehnung. Diese Erscheinung

ist wohl zum großen Teile auf die ausgedehnten Wald- und Grasbrände

zurückzuführen, welche von den Eingeborenen gewohnheitsgemäß angesteckt

werden, teils um das Wild aus seinen Verstecken hervorzujagen, teils um

neuen fruchtbaren Boden für die Anpflanzungen zu gewinnen.

In diesem Walde finden wir eine ziemlich dichte Unterholzvegetation,

so daß wir denselben fast als Buschwald bezeichnen müssen. Nicht

selten ist der Boden über weite Strecken hin mit +Alpinien+, die

häufig Manneshöhe erreichen, bedeckt. An lichteren Stellen gesellen

sich zu diesen die +Costus+-Arten, und hier und dort läßt die

+Sanseviera+ ihre schön marmorierten, breiten Blätter aus dem

Dickicht hervorleuchten. In der Bildung des Unterholzes spielen die

Rubiaceen und Euphorbiaceen die Hauptrolle. +Cissus+-Arten,

zierliche Asclepiadaceen und Apocynaceen und seltener Menispermaceen

bedecken diese Büsche häufig vollständig; an den Stämmen aber winden

sich die riesigen Lianen empor, welche ihren Blütenflor in den hohen

Baumkronen entwickeln.

Der ganze Buschwald ist mehr oder minder dicht bestanden mit Kickxia

africana und anderen kleineren Bäumen aus den Familien der Apocynaceen,

Rubiaceen, Euphorbiaceen, Combretaceen etc. Diese wiederum werden

überragt durch die Waldriesen, welche über sie noch ein Schutzdach

bilden. Die letzteren setzen sich zusammen aus Leguminosen, Moraceen

(Chlorophora), Euphorbiaceen und Combretaceen. Über die einzelnen Arten

dieser Familien ist noch viel zu erkunden, da es sehr schwer ist, von

ihnen Blüten und Früchte zu erlangen.

Dem Waldgebiet Togos ist dasjenige der Hinterländer von Lagos sehr

ähnlich, doch bildet die Waldzone daselbst einen breiten Gürtel,

welcher direkt an der Küste beginnt. Erst hinter diesem Gürtel

erstreckt sich dann die Graszone in einer Entfernung von mindestens 60

km von der Küste. Die Flora des westafrikanischen Waldes ist auffallend

arm an Formationsverschiedenheiten, es sei denn, daß solche durch hohe

Gebirge oder sonstige klimatische Einflüsse in ihrer Entwickelung

begünstigt werden. Auch in den Wäldern des Yoruba-Landes finden wir

dieselben Pflanzen wieder, welche wir bereits aus Togo kennen gelernt

haben. Häufiger sind daselbst die Leguminosen und Apocynaceen; statt

der Kickxia africana Bth. ist Kickxia elastica Preuß verbreitet.

Da die Urwaldkomplexe einen bedeutend größeren Umfang besitzen,

haben sich mehr Baumriesen erhalten: vor allen Dingen sind Ceiba-

und Bombax-Arten, sowie andere Sterculiaceen in riesigen Exemplaren

verbreitet.

Das Grasgebiet, welches auf der von mir begangenen Route kurz vor

Ibadan beginnt, zeigt einen mehr hügeligen Charakter als die Steppen

von Togo, und häufiger als dort finden wir Unkräuter, welche wohl

durch die Menschen über weite Regionen des Niger-Gebietes verbreitet

sind. Zu ihnen zählen die verschiedenen Amarantaceen und Compositen,

Acalypha-Arten, Malvaceen und Tiliaceen. Mit Ausnahme der wenigen aus

dem Sudan bis in die Yoruba-Länder herabsteigenden Arten ist die Flora

jener Steppen denen von Togo sehr ähnlich, aber entschieden erheblich

ärmer an Arten.

Von dem Waldgebiete Kameruns habe ich nur die Gegenden am

Kamerun-Gebirge kennen gelernt und dann die riesigen Wälder der

Sanga-Ngoko-Region. Wie es bei einem Gebirge von derartigen

Dimensionen vorauszusetzen ist, hat das Kamerun-Gebirge einen höchst

bemerkenswerten Einfluß auf die Niederschläge jener Regionen, und

diesen sowohl wie der Elevation des Terrains ist es zu verdanken,

daß wir hier eine äußerst üppige Flora vorfinden, welche sehr reich

an bisher noch nicht aus anderen Gegenden des Schutzgebietes bekannt

gewordenen Arten ist. Vor allen Dingen ist es der Reichtum an Farnen

und Epiphyten aller Art, welcher das Auge des Forschers hier entzückt.

In den Regionen zwischen 1000 und 2000 m Höhe finden wir sogar

Baumfarnen. Die Epiphyten gehören außer zu den Farnen (+Polypodium+,

+Aspidium+, +Davallia+, +Trichomanes+, +Hymenophyllum+ und den

interessanten +Platycerien+) vorzugsweise den Orchidaceen an. Die in

diesem Gebiete auftretenden epiphytischen Orchidaceen nehmen ihrer Zahl

nach einen sehr umfangreichen Platz in der Zusammensetzung der Flora

ein. Hauptsächlich sind es die Gattungen +Angraecum+ (+Mystacidium+,

+Listrostachys+), +Bubbophyllum+ (+Megadinium+), +Polystachya+,

+Eulophia+ (1 Art), +Ancistrochilus+ (1 Art) und +Liparis+, welche

hier auftreten. In dem Humus der Wälder finden wir außerdem eine große

Zahl terrestrischer, zum Teil saprophytischer Arten. Die Vegetation,

welche sich im tiefen Schatten dieser Wälder verbreitet hat, besteht

vorzugsweise aus Rubiaceen, unter denen die +Poychotria+-Arten

eine sehr bedeutende Rolle spielen, aus Acanthaceen mit prachtvoll

gefärbten Blüten. Dorstenien mit ihren eigenartigen Inflorescenzen,

schattenliebende Gräsern und Cyperaceen stellen ein anderes

umfangreiches Kontingent. Die sonst mehr oder minder epiphytischen

+Culcasia+-Arten kriechen nur an feuchteren Stellen über weite Flächen

am Boden hin und scheinen ein recht behagliches Dasein zu führen, aber

seltener Blüten zu entwickeln. An felsigeren Stellen zeigen sich häufig

kleine Scrophulariaceen und Cyrtandreen (+Streptocarpus+) und hier und

da auch einige Labiaten (+Coleus+) und Begonien.

Längs der Gebirgsbäche finden wir vor allen Dingen eine äußerst

üppige Flora. Nicht nur Epiphyten sind an den überhängenden Ästen

und Zweigen der Bäume in besonders reicher Zahl anzutreffen, sondern

auch eine große Zahl teils unter Wasser wachsender Pflanzen, unter

denen besonders das prachtvolle Crinum natans mit seinen schneeweißen

Blüten Erwähnung verdient. Höchst beachtenswert sind ferner jene

Gewächse, welche während einer mehr oder minder kurzen Zeit im

Jahre bei dem hohen Wasserstande von den Fluten erreicht werden. Zu

diesen gehören außer Araceen, Cyperaceen und Urticaceen vor allen

Dingen die prachtvollen +Impatiens+-Arten, welche in ihren

Blüten interessante, an Orchidaceen erinnernde Formen aufweisen. Die

Leguminosen, welche hier weniger reichlich vertreten sind, werden durch

die +Aeschynomeen+- und +Desmodium+-Arten repräsentiert.

Melastomaceen suchen die Ränder der Bäche mit Vorliebe auf, da sie dort

die ihnen zusagende Feuchtigkeit und genügend Licht finden.

Die Urwaldbäume setzen sich aus ähnlichen Elementen zusammen wie die

des Yoruba-Waldes, nur treten hier bedeutend mehr Arten hinzu, und die

Entwickelung derselben ist eine üppigere. Besonders Leguminosen sind

vorherrschend. Für den Botaniker liegt gerade in der Ermittelung der

Urwaldbäume noch ein großes Arbeitsfeld vor.

Da in der Ngoko-Region meine Zeit durch andere Arbeiten sehr

stark in Anspruch genommen war, konnte ich dort der Flora nicht

die Aufmerksamkeit schenken, welche ich ihr gern entgegengebracht

hätte. Nach meinen oberflächlichen Beobachtungen scheint sie der des

Yaunde-Gebietes sehr ähnlich zu sein, doch treten bei ihr einige Arten

hinzu, deren Hauptverbreitungsgebiet eigentlich in dem großen Urwalde

des Congo-Beckens liegt. Zu diesen gehören hauptsächlich die auf die

Flußränder und die, dem Congo-Becken eigenen, Sumpfwälder beschränkten

Arten.

Entgegen den Ansichten vieler Botaniker möchte ich glauben, daß die

Congo-Flora sehr arm an endemischen Arten ist. Endemismen finden sich

hauptsächlich in der ersten von mir oben erwähnten Vegetationszone

des Gebietes. Diese erstreckt sich von der Küste bis zum Stanley-Pool

einerseits und dem Kassai-Kwango-Gebiete andererseits. Im Süden geht

die Zone vollständig in die Angola-Benguella-Flora über. Wenn ich

einerseits hier den Stanley-Pool als Grenze angebe, so meine ich damit

nur die politische Grenze des Congostaates, denn nach Norden geht

das Gebiet so weit in die französischen Besitzungen hinein, wie die

Ausläufer der von Angola kommenden Sierra do Crystal, also fast bis in

das Ogowe-Gebiet.

Die Vegetation dieser Zone, welche sich durch hügelige Physiognomie

auszeichnet, ist mit der Flora der Angola-Hochländer eng verwandt,

und viele, ja ich möchte sagen sehr viele Arten treten hier noch auf,

welche ursprünglich von dem Huilla-Plateau bekannt geworden sind.

In den Thälern, zwischen den Hügeln oder längs der Flußläufe haben

sich Galerie- und Buschwälder gebildet, deren Elemente teils, wie in

den Galeriewäldern des unteren Congo, der Flora des Congo-Beckens

entstammen, teils dieselben Arten aufweisen, wie die Buschwälder von

Angola.

Auf den grasigen Hügeln finden wir ein reiches Gemisch von Arten

der verschiedensten Familien. Außer Gräsern und Cyperaceen

begegnen wir besonders Leguminosen (mit vielen +Indigofera+-

und +Crotalaria+-Arten) Compositen (besonders Vernonien

und sogar +Helichrysum+-Arten), Rubiaceen, Gentianaceen,

viele Scrophulariaceen etc., kurzum eine typische afrikanische

Grassteppenflora, wie wir sie aus Transvaal, Angola und Ostafrika

bereits sehr wohl kennen. In den Sümpfen oder am Rande derselben

fehlen weder Utricularien noch die Eriocaulonaceen, sonst wiederholen

sich dieselben Erscheinungen, Rubiaceen, Scrophulariaceen, Iridaceen,

Araceen, Orchidaceen und die prachtvollen Melastomataceen, alle

Familien sind vertreten.

Als ich in den sandigen Ebenen bei Dolo am Stanley-Pool sammelte,

war ich über die Flora im höchsten Maße überrascht, fast glaubte

ich mich in die Hoogeveld-Steppen von Transvaal zurückversetzt, so

ähnlich war die Flora derjenigen, welche ich im Sommer 1893/94 dort

beobachtet hatte. Hier liegt ein neuer Beweis für die Verwandtschaft

der Floren ähnlicher Gebiete in Afrika vor. Die Arten sind zwar in

demselben verschieden, doch kann man dessenungeachtet eine wirklich

auffallende Gleichförmigkeit der Steppenfloren sowohl wie der typischen

Urwaldfloren konstatieren. Westafrika besitzt gewiß mit seinen

bedeutenden Niederschlägen eine recht typische Flora; doch sind die

Hauptvertreter mit den ostafrikanischen Typen immer mehr oder minder

nahe verwandt.

Die zweite Vegetationszone, welche ich im Congo zu beobachten

Gelegenheit hatte, möchte ich als typische Flora des Congo-Beckens

bezeichnen. Sie bildet im allgemeinen die Flora des sogenannten

Äquatorialwaldes und der Ufer des Congo und seiner Nebenflüsse. Oben

habe ich bereits angedeutet, wie arm diese Flora an typischen Arten ist.

Wenn wir annehmen, daß die Flora des Congo-Beckens noch jüngeren Alters

ist, so wird diese ihre Armut leichter erklärlich, und es lassen sich

einige recht interessante Beispiele der Einwanderung verschiedener

Arten noch heute feststellen. Leider ist es mir nicht möglich, im

Innern des Gebietes, vor allen Dingen nach Osten, die Grenzen dieser

Florenzone auch nur annähernd festzulegen, da ich nicht weit genug ins

Innere desselben gekommen bin, und deshalb wäre es sehr wünschenswert,

wenn wir dereinst von kompetenterer Seite etwas darüber erfahren

könnten.

Die Flora des Congo-Beckens besitzt sehr ausgesprochene Anklänge

an die Flora des Kamerun-Gebietes und des französischen Congo. Ich

halte es daher für sehr wahrscheinlich, daß von dort aus die größere

Zahl der Pflanzen eingewandert ist. Noch heute finden wir gegenüber

der Mündung des Sanga, bei Lukulela, eine Urwaldflora, welche sich

durch eine merkwürdige Reichhaltigkeit und Verwandtschaft oder

Gleichheit mit Südkamerun-Typen auszeichnet. Wenn wir nun in Betracht

ziehen, daß eine nicht unerhebliche Menge des vom Sanga in den Congo

fließenden Wassers aus jenen Gegenden entstammt, so glaube ich diese

Florenverwandtschaften darauf zurückführen zu können. -- Ebenso finden

wir am Unterlaufe des Kassai und in der Nähe der Mündung desselben eine

erhebliche Anzahl von Arten, deren Ursprung auf die südlich gelegenen

Gebiete zurückzuführen ist. Leider kann ich mir kein Urteil erlauben

über die Gebiete östlich der Stanley-Fälle, doch bin ich fest davon

überzeugt, daß ein großer Prozentsatz der Pflanzen des Congo-Beckens

von dorther stammt. Ein anderes Verhältnis darf ja auch in einem

Stromgebiete von der geringen Elevation des Congo-Beckens nicht

erwartet werden. Alljährlich zur Zeit des hohen Wasserstandes werden,

ähnlich wie im Gebiete des Amazonas, die Wälder mehr oder minder hoch

vom Wasser überspült.

Diesen Verhältnissen passen sich eine Anzahl von Bäumen an, indem sie

ihre Stämme wie die Pandanusarten durch Stützwurzeln über den Boden

emporheben. Wie schon oben bemerkt, besteht die Urwaldflora fast

ausschließlich aus Gewächsen, welche im Kamerun-Urwalde anzutreffen

sind. Anders dagegen setzt sich die Flora der Flußufer zusammen. Häufig

finden wir dort noch im Wasser stehend Impatiens- und Aschynomene-Arten

und eine als „Bubandja“ bekannte Euphorbiacee. +Calamus+-Arten

bilden am Waldrande oft undurchdringliche Gestrüppe, in deren Schatten

sich mit Vorliebe +Alpinia+-Arten ansiedeln. Besonders typisch

für die Flußufer sind unter den Bäumen +Copaifera+-Arten und

+Irvingia Smithii Hk. f.+, die sich sehr gern mit Orchidaceen

bekleidet.

In der folgenden Aufzählung bin ich dem +Engler+schen System

gefolgt, sowohl in der Anordnung der Familien wie der Gattungen. Die

einzelnen Arten sind alphabetisch aufgezählt.

Allen den Herren, welche sich an der Bestimmung meiner Sammlungen

beteiligt haben, vor allen Dingen Herrn Geheimrat Professor Dr. A.

+Engler+, welcher mir stets in liebenswürdigster Weise die

Benutzung des reichen Berliner Herbariums gestattete, spreche ich

hiermit meinen besten Dank aus.

=Gramineae.= (Det. R. +Pilger+.)

+Andropogon L.+

1. A. brevifolius Sw.?

In paludibus prope Leopoldville pone Stanley-Pool (Congo). VI. 1899

-- No. 12514.

+Anthephora Schreb.+

1. A. elegans Schreber var. africana Pilger n. var.

In avenosis prope Leopoldville pone Stanley-Pool (Congo). VI. 1899 --

No. 12508.

+Melinis Beauv.+

1. +M. gracilis Pilger+ n. sp.

In collibus arenosis inter Ibadan et Abeokuta (Yoruba-Land). III.

1899 -- No. 12338.

+Panicum L.+

1. +P. bongaënse Pilger+ n. sp.

In fruticetis prope Bonga, ad ostium fluminis Sanga (Congo français).

VIII. 1899 -- No. 12647.

Zur Sektion Ptychophyllum gehörig.

2. P. brizanthum Hochst.?

In fruticetis prope Bonga ad ostium fluminis Sanga (Congo français).

VIII. 1899 -- No. 12663.

3. P. ovalifolium Porir.

In planitie avenosa prope Dolo pone Stanley-Pool (Congo). VI. 1899 --

No. 12496.

4. P. uncinatum Raddi.

In cultis prope Bibundi (Kamerun). IV. 1899 -- No. 12419.

+Olyra L.+

1. O. brevifolia Schum.

In fruticetis ac ad margines silvarum juxta flumen Ngoko (Kamerun).

IX. 1899 -- No. 12750.

+Leptaspis+ R. Br.

1. L. conchifera Hack.

In silvis primaevis prope Ikorodu (Yoruba-Land). III. 1899 -- No.

12998.

+Sporobolus+ R. Br.

1. S. Molleri Hack.

In arenosis pone Leopoldville (Congo). VI. 1899 -- No. 12552.

2. S. strictus Franch.

In planitie arenosa prope Dolo, pone Stanley-Pool (Congo). VI. 1899

-- No. 12448.

+Microchloa+ R. Br.

1. M. setacea R. Br.

In apertis prope Leopoldville pone Stanley-Pool (Congo). VI. 1900 --

No. 12585.

+Leptochloa Beauv.+

1. L. chinensis Nees.

In fruticetis prope Bonga ad ostium fluminis Sanga (Congo français).

VIII. 1899 -- No. 12680.

+Eragrostis Host.+

1. E. ciliaris Lk.

In fruticetis prope Leopoldville pone Stanley-Pool (Congo). VI. 1899

-- No. 12680.

2. E. pilosa P. B.

In collibus graminosis inter Ibadan et Abeokuta (Yoruba-Land). III.

1899 -- No. 13018.

3. E. plumosa Retz.

In collibus graminosis prope Ibadan (Yoruba-Land), III. 1899 -- No.

12328.

4. +E. sabulicola Pilger+ n. sp.

In dunis maritimis prope Cape Lopez (Congo français). XII. 1899 --

No. 12817.

5. E. tremula Hochst.

In umbrosis prope Leopoldville pone Stanley-Pool (Congo). VI. 1899 --

No. 12507.

+Streptogyne Beauv.+

1. S. crinita P. B.

In silvis primaevis juxta flumen Dja (Kamerun). X. 1899 -- No. 11778.

+Centotheca Desv.+

1. C. lappacea Deso.

In fruticetis prope Kriegsschiffhafen (Kamerun). IV. 1899 -- No.

12395. In planitie arenosa prope Dolo pone Stanley-Pool (Congo). VI.

1899 -- No. 12499.

+Guaduella Franch.+

1. G. marantifolia Franch.

In silvis primaevis juxta „Muni-River“ pone Corisco Bay. XII. 1899 --

No. 12827.

=Cyperaceae.= (Det. +K. Schumann.+)

+Cyperus Michx.+

1. C. amabilis Vahl.

In sabulosis prope Leopoldville pone Stanley-Pool (Congo). VI. 1899

-- No. 12533.

2. C. caracasanus H. B. et Kth.

In collibus graminosis inter Ibadan et Abeokuta (Yoruba-Land). III.

1899 -- No. 13017.

3. C. cuspidatus H. B. et Kth.

In arenosis prope Leopoldville ad Stanley-Pool (Congo). VI. 1899 --

No. 12517.

4. C. diffusus Vahl.

In silvis prope Coquilhatville (Congo). VII. 1899 -- No. 12605.

5. C. rotundus L.

In humidis prope Ikorodu (Yoruba-Land). III. 1899 -- No. 12297. In

arenosis prope Leopoldville, pone Stanley-Pool (Congo). VI. 1899 --

No. 12515.

6. C. radiatus Vahl.

In paludibus prope Noki (Congo). V. 1899 -- No. 12439; In humidis

prope Leopoldville, pone Stanley-Pool (Congo). VI. 1899 -- No. 12513.

7. C. Smithianus Ridl.

In fruticetis prope Coquilhatville (Congo). VII. 1899 -- No. 12608.

8. C. umbellatus C. B. Cl.

In collibus graminosis inter Ibadan et Aberkuta (Yoruba-Land). III.

1899 -- No. 12336.

9. C. spec.

In humidis prope Irebu (Congo). VII. 1899 -- No. 12641.

10. C. spec.

In humidis prope Leopoldville, pone „Stanley-Pool“ (Congo). VI. 1899 --

No. 12577.

11. C. spec.

In humidis prope Leopoldville, pone „Stanley-Pool“ (Congo). VI. 1899

-- No. 12511.

+Killingia Rottb.+

1. K. humilis Michx.

In humidis prope Irebu (Congo). VII. 1899 -- No. 12642.

2. K. pumila Michx.

In collibus arenosis inter Ibadan et Abeokuta (Yoruba-Land). III.

1899 -- No. 12348. In arenosis prope Coquilhatville (Congo). VII.

1899 -- No. 12603.

3. K. triceps Rottb.

In humidis prope Irebu (Congo). VII. 1899 -- No. 12642.

+Scirpus Tournef.+

1. S. barbatus.

In avenosis humidis prope Stanley-Pool (Congo). VI. 1899 -- No. 12568.

2. S. spec. nov.

In insulis sabulosis in flumine Congo, loco Stanley-Pool appellato.

VI. 1899 -- No. 12569.

+Fimbristylis Vahl.+

1. F. diphylla Vahl.

In collibus graminosis inter Ibadan et Abeokuta (Yoruba-Land). III.

1899 -- No. 12346.

2. F. Philosa Vahl.

In clivis graminosis montium Agome alt. c. 300 m (Togo). III. 1900 --

No. 12967.

3. F. spec.

In arenosis inter Ibadan et Aberkuta (Yoruba-Land). IV. 1899. -- No.

12347.

4. F. spec.

In insulis fluminis Congo, loco Stanley-Pool appellato. VI. 1899 --

No. 12558.

+Hypolytrum L. C. Rich.+

1. H. nemorosum P. de Beauv.

In umbrosis prope Leopoldville pone Stanley-Pool (Congo). VI. 1899

--No. 12583.

=Araceae.= (Det. +A. Engler.+)

+Culcasia Beauv.+

1. C. scandens P. Beauv.

Ad truncos arborum scandens in silvis prope Ikorodu (Yoruba-Land).

III. 1899 -- No. 12304. In silvis primaevis prope Kriegsschiffhafen

(Kamerun). IV. 1899 -- No. 123997. In umbrosis prope Leopoldville,

pone Stanley-Pool (Congo). IV. 1899 -- No. 12561.

2. C. striolata Engl.

Ad truncos arborum in umbrosis prope Leopoldville (Congo). VI. 1899

-- No. 12522; No. 12581.

3. C. tenuifolia Engl.

Ad truncos arborum scandens prope Leopoldville pone Stanley-Pool

(Congo). VI. 1899 -- No. 12565.

+Anchomanes Schott.+

1. A. dubius Schott.

In graminosis inter Ibadan et Abeokuta (Yoruba-Land). III. 1899 --

No. 13028.

+Hydrosme Schott.+

1. H. Baumannii Engl.

In graminosis prope Badja (Togo). IV. 1900 -- No. 12977.

+Nephthytis Schott.+

1. N. Poissonii Engl.

In silvis primaevis inter Mundame et Otam (Kamerun), alt. c. 200 m.

I. 1900 -- No. 12886.

+Anubias Schott.+

1. A. Afzelii Schott.

In rivulis prope Bibundi (Kamerun). IV. 1900 -- No. 12412.

=Eriocaulonaceae.= (Det. +Ruhland.+)

+Syngonanthus Ruhl.+

1. +S. Schlechteri Ruhl.+ n. sp.

In sabulosis humidis prope Dolo pone Stanley-Pool (Congo). VI. 1899

-- No. 12453.

=Commelinaceae.= (Det. +K. Schumann.+)

+Pollia Thbg.+

1. P. condensata C. B. Cl.

In silvis primaevis juxta flumen Ngoko (Kamerun). IX. 1899 -- No.

12753.

2. P. Mannii C. Bl. C.

In silvis primaevis juxta flumen Dja (Kamerun). IX. 1899 -- No. 12768.

+Palisota Rchb.+

1. P. acuminata C. B. Cl.

In fruticetis prope Coquilhatville (Congo). VII. 1899 -- No. 12613.

2. P. thyrsiflora Bth.

In silvis primaevis prope Ishagamo (Yoruba-Land). IV. 1899 -- No.

13007.

+Commelina Glum.+

1. C. capitata Bth.

In silvis prope Mundame (Kamerun). I. 1900 -- No. 12930.

+Polyspatha Bth.+

1. P. paniculata Bth.

In silvis primaevis juxta flumen Sanga, inter Bonga et Wesso (Congo

français). VIII. 1899 -- No. 12714.

2. P.? spec.?

In silvis primaevis juxta flumen Ngoko (Kamerun). XI. 1899 -- No.

12741.

+Aneilema R. Br.+

1. A. beninense Kth.

In silvis prope Ikorodu (Yoruba-Land). III. 1899 -- No. 12303.

2. A. ovato-oblongum P. de Beauv.

In silvis primaevis juxta flumen Dja et Ngoko (Kamerun). IX. 1899 --

No. 12761, 12783. In umbrosis prope Leopoldville (Congo). VI. 1899 --

No. 12530.

3. +A. setulosa K. Sch.+ n. sp.

In graminosis prope Badja (Togo). IV. 1899 -- No. 12973.

+Buforrestia C. B. Cl.+

1. B. imperforata C. B. Cl.

In silvis primaevis juxta flumen Dja (Kamerun). IX. 1899 -- No. 12761.

+Forrestia A. Rich.+

1. F. Preussii K. Sch.

In silvis primaevis prope Kriegsschiffhafen (Kamerun). IV. 1899 --

No. 12389.

+Floscopa Lour.+

1. F. africana C. B. Cl.

In silvis juxta flumen Sanga inter Bonga et Wesso (Congo français).

VIII. 1899 -- No. 12691.

=Amaryllidaceae.= (Det. +H. Harms.+)

+Haemanthus Tourn.+

1. H. cinnabarinus Deue.

In silvis primaevis prope Ishagamo (Yoruba-Land). III. 1899 -- No.

13005.

+Crinum L.+

1. C. natans Bkr.

In rivulis lapidosis prope Muea (Kamerun) alt. c. 600 m., I. 1900 --

No. 12851.

=Dioscoreaceae.= (Det. +H. Harms.+)

+Dioscorea Plum.+

1. D. Preussii Pax.

In fruticetis prope Wesso ad flumen Sanga (Congo français). VIII.

1899 -- No. 12722.

2. +D. Schlechteri Harms+ n. sp.

In fruticetis prope Leopoldville ad Stanley-Pool (Congo). VI. 1899 --

No. 12548.

Ist mit D. Dusenii Uline verwandt, verschieden durch schmälere

Blätter.

=Cyanastraceae.= (Det. +A. Engler.+)

+Cyanastrum Oliv.+

1. C. cordifolium.

In silvis inter Ibadan et Abeokuta (Yoruba-Land). III. 1899.

=Iridaceae.= (Det. +R. Schlechter.+)

+Gladiolus Tourn.+

1. G. spec. aff. brevifolio Jacq.

In planitie arenosa prope Dolo juxta Stanley-Pool (Congo) VI. 1899 --

No. 12445.

=Zingiberaceae.= (Det. +K. Schumann.+)

+Amomum L.+

1. A. granum paradisi L.

In silvis prope Ikorodu (Yoruba-Land). III. 1899 -- No. 12993.

=Burmanniaceae.= (Det. +R. Schlechter.+)

+Gymnosiphon Bl.+

1. G. squamatus Wright.

Saprophyt auf faulendem Laube in den Urwäldern bei Corisco Bay

(Gabron). XII. 1899 -- No. 12831.

=Orchidaceae.= (Det. +R. Schlechter.+)

+Platanthera L. C. Rich.+

1. P. pleistophylla Schltr.

In graminosis prope Kinchassa pone Stanley-Pool (Congo). XI. 1899 --

No. 12797.

Brachycorythis Leopoldi Krzl., welche sich in keiner Weise von

Brachycorythis pleistophylla, dem Typus der vorliegenden Art,

unterscheidet, gehört auch hierher.

+Habenaria W.+

1. H. Guingangae Rchb. f.

In graminosis humidis prope Cape Lopez (Congo français). XII. 1899 --

No. 12816.

H. Poggeana Krzl. kann ich spezifisch von dieser Art nicht trennen.

Die Blüten sind orangegelb.

2. H. macrandra Ldl.

In silvis primaevis juxta flumen Sanga (Congo français). XI. 1899 --

No. 12991.

Nach genauen Untersuchungen an lebendem Material kann ich die

Rolfesche Gattung Podandria nicht annehmen. Wir müßten sonst die

Gattung Habenaria in viele kleine Gattungen zerlegen.

3. +H. stenoloba Schltr.+ n. sp.

In collibus graminosis prope Libreville (Congo français). XII. 1899

-- No. 12824.

+Disperis Sw.+

1. +D. togoensis Schltr.+ n. sp.

In rupibus montium Agome prope Ashanti-Kpoeta (Togo). III. 1900 --

No. 12990.

+Nervilia Geaud.+

1. N. umbrosa Schltr.

In graminosis prope Kewe (Togo). III. 1900 -- No. 12947.

In fruticetis prope Atikpui (Togo), IV. 1900 -- No. 12984.

Westafrikanische Kautschuk-Expedition · 第 28 / 32 段