HOCHZEIT UND ENDE

Stefensons Hochzeit fand am späten Nachmittag des ersten Christfeiertages

in aller Stille in der Waltersburger Kirche statt. Nur Evas Vater und ich

waren als Trauzeugen gegenwärtig. Wir waren nicht über den Marktplatz,

sondern auf einem Umweg nach der Kirche gefahren. So war das von

Methusalem angeordnet worden. Auf demselben Wege, den wir gekommen, mußten

wir auch wieder nach Hause fahren. Ich merkte, daß Stefenson verwundert

war. Die heilige Handlung in der Kirche hatte ihn gerührt, und er hatte

wohl erwartet, daß es von der Kirche direkt nach dem Marktplatz zu einer

stimmungsvollen großen Weihnachts- und Hochzeitsapotheose gehen würde.

Wir fuhren aber nach dem Heim zurück, und zwar nach dem „Rathaus“, und

wurden dort im großen Saal von zahlreichen Feriengästen erwartet. Das

Brautpaar wurde mit Heilrufen empfangen und zu seinen Ehrensitzen

geleitet. Ein schönes Mädchen mit roten Rosen im Haar überreichte den zwei

Glücklichen einen goldenen, mit Wein gefüllten Pokal, das

Hochzeitsgeschenk des Heimes, und sprach dazu Verse, die ein im Heim

anwesender Dichter geschaffen hatte:

„Alles Wünschen geht zur Ruh:

Du bist ich, und ich bin du!

All dein Schmerz und Leid ist mein,

All mein Gut und Glück sind dein!

Wo dein Fuß geht, ist mein Ziel,

Was zum Dienst dir, ist mein Spiel;

Deine Blumen pflanze ich,

Deine Tänze tanze ich;

Ich will deinen Kummer klagen,

Du sollst meine Kränze tragen;

Ich kann nimmer müde sein,

Ehe du nicht schlummerst ein;

Ja, mein Gott grüßt mich von fern,

Strahlt auf dich ein goldner Stern.“

So sprach der Dichter in den Ferien vom Ich zu dem Brautpaar.

Schöne Lieder wurden gesungen, die Musikmeister Emmerich eingeübt hatte.

Ansprachen wurden gehalten von unserem Direktor, von je einem Vertreter

der Kurgäste wie der Angestellten, schließlich sprach auch ich ein paar

Freundesworte.

Stefenson war bewegt, als er für die Liebe, die er erfuhr, dankte, als er

sagte, er habe in diesem deutschen Tale den Frieden gefunden, den er

drüben im Lande der rücksichtslosen Dollarjagd niemals gekannt hatte. Hier

habe er nach einem Leben voll Aufregung, Überarbeit und gelegentlichen

wilden Genüssen nicht nur Ferien, sondern Feierabend gemacht. Er wisse

jetzt, da er die Frau seines Herzens gefunden habe, daß ein höheres Glück

ihm Gott nicht mehr geben könne, und so wolle er drüben in Amerika seine

Beziehungen klug und vorsichtig zu lösen suchen und dann ganz nach

Deutschland ziehen, das ja doch seine wahre Heimat sei.

*

„Und nun“, kommandierte Methusalem, „großer Festkorso auf den

Weihnachtsberg.“

Draußen war es stockdunkel; die Straßenbeleuchtung war ausgeschaltet; aber

Fackeln und Laternen leuchteten phantastisch, und der Schnee schimmerte.

Wohl fünfzig Schlitten hielten da. Dem Zuge voran leuchtete eine riesige,

ballonartige Laterne, die an hohen Stangen getragen wurde. Auf der einen

Seite zeigte die Ballonhülle das liebliche Bild der „Hanne vom

Forellenhof“, auf der anderen eine scheußlich anzusehende, aber genial

gezeichnete Karikatur Stefensons. Ein Meisterstück Methusalems.

Vom Berg herab kam uns viel Volk entgegen; die Leute trugen Laternen mit

transparenten Bildern: Methusalem hatte sich selbst verewigt, als

tausendjährigen Greis voller Güte und Abgeklärtheit, Emmerich war von

einem Mückenschwarm fliegender Noten, Violinschlüssel, Kreuzen,

Auflösungszeichen und Fermaten umgeben, die dicke Susanne strahlte in

zinnoberrotem Licht und schimpfte fürchterlich, als sie ihr Konterfei sah,

Barthel als gefesselter Verbrecher war zu sehen, Levisohn mit einer

riesigen Reklametrompete, Piesecke als Gott Mars in furchtbarer Rüstung,

schließlich auch mein etwas ins Sentimentale karikierter Kopf, den ein

Kranz von heulenden, bellenden, hochnäsigen, sich Flöhe schabenden Dackeln

lieblich umrahmte. Lauter Meisterwerke des liebenswürdigen Greises und

Vergnügungsleiters Methusalem.

Als wir der Weihnachtsburg näher kamen, erstrahlte sie in farbigen

Lichtern, Böllerschüsse hallten über Berg und Tal, und ein Chor blies vom

grauen Turme herab:

„O du fröhliche, o du selige,

Gnadenbringende Weihnachtszeit.“

Gleich hinterher aber:

„Wenn Weihnachten ist,

Wenn Weihnachten ist,

Dann kommt zu uns der heil’ge Christ;

Bringt jedem eine Muh,

Bringt jedem eine Mäh,

Bringt jedem eine wunderschöne Schnätterättättä!“

Unter den Klängen dieser großen Hymne der Fröhlichkeit zogen wir in die

Weihnachtsburg ein.

Der große mit Tannenreis ausgeschmückte Saal der Weihnachtsburg füllte

sich mit Menschen; Bräutigam und Braut waren zunächst nicht zu sehen. Nach

etwa einer halben Stunde aber erschienen beide auf einer kleinen Empore.

Sie hatten ihre hochzeitlichen Kleider abgetan und waren in phantastischen

Kostümen, er als Winterkönig, sie als Königin. Regie Methusalem!

Mit donnerstimmigem Heilruf wurde das Brautpaar begrüßt. Holdselig

lächelnd grüßte die Braut in den Saal; steif und ungelenk verneigte sich

Stefenson. Er fühlte sich als Winterkönig sichtlich unbehaglich. Der Thron

stand auf einer amphitheatralisch ansteigenden Bühne. Ich selbst war als

„Kammerherr“ neben Stefenson plaziert.

Scheinwerfer warfen auf uns wechselnde Lichter. Atemlos stand das

schlichte Bergvolk. Alle Märchen- und Himmelsträume schienen vor ihm

erfüllt. Feierliche Weisen erklangen, und dann sprach nicht der

Winterkönig Stefenson, wie alle vermutet hatten, sondern Herr Methusalem

sprach, der die Tracht eines mittelalterlichen Notarius angelegt hatte. Er

entfaltete ein Pergament und verkündete: „Edles Gefolge des Königs und der

Frau Königin! Ich als Kanzellarius Seiner Majestät König Stefensons des

Ganzgroßen und Hochdero majestätischer Gemahlin Hanne der Einzigen

verkünde, damit es männiglich erfahre, feierlich, öffentlich und

unwiderruflich folgendes:

Wir, Stefenson der Ganzgroße und Höchstmeine erlauchte Gemahlin Hanne,

wollen, daß dieser glückliche Tag ein Andenken hinterlasse. Darum machen

wir für Waltersburg eine Stiftung von hunderttausend Mark mit der

Bestimmung, daß alljährlich ein Drittel der Stiftungszinsen alten

bedürftigen Eheleuten, ein zweites Drittel den Waltersburger Schulkindern

zugute komme; das dritte und letzte Drittel aber ist zu

Hochzeitsgeschenken für die in jedem Jahr Heiratenden bestimmt, von

welcher Stiftung sich keines, auch nicht das wohlhabendste Brautpaar

ausschließen soll, auch wenn es nur ein Blumensträußchen annimmt; den

ärmeren aber soll ein guter Happen für den Nestbau gegeben werden.“

Eine brausende Welle des Beifalls donnerte durch den Saal.

Ich sah verwundert auf Stefenson und flüsterte ihm zu:

„Wissen Sie etwas von dieser Stiftung?“

„Kein Wort! Der Kerl verschenkt mein Vermögen.“

Mir wurde doch etwas schwül. Oh, dieser Methusalem – dieser Regisseur!

Methusalem fuhr fort:

„Stefenson fragt nicht nach Ehre und Ruhm, nicht nach Beifall und Dank.

Nur Liebe und Vertrauen will er. Auf diesem goldenen Untergrunde will er

mit euch leben und schaffen für das Gedeihen seiner Gründung, für den Ruhm

Waltersburgs, für das Heil der Menschheit. Nun wißt ihr vielleicht alle,

daß unter den vielen Geplagten, die in der harten Schule des Lebens müde

und krank geworden, hier in dieses schöne Tal kommen, um Ferien zu machen,

einer daherhumpelte, von langer, langer Reise, auf der er Arbeit und Mühe

in erträglichem Maße, Verkennung und Not in Überfülle, echtes Glück und

wahre Freude aber wenig fand. Dieses Mannes Leben war lang, er war

Methusalem. Hier in Waltersburg aber fand Methusalem Freude und Friede.

Methusalem ist der Leiter dieses Festes, Methusalem ist aller Weltweisheit

und Welterfahrung voll, darum soll auch die Stiftung, die Stefenson heute

macht, nicht Stefenson-Stiftung, sondern Methusalem-Stiftung heißen.“

Das Volk staunte.

„Auch das noch!“ sagte Stefenson neben mir.

„Ja, es ist frech; außer den fünftausend Mark, die Methusalem neulich für

Susannes Bild erhielt, hat er sicher nicht einen roten Heller. Und macht

eine Methusalem-Stiftung von hunderttausend Mark!“

Da erhob sich Stefenson zur Rede. Tiefe Stille.

„Meine lieben Waltersburger, von allem, was Methusalem an meiner Statt

hier gesagt hat, muß ich nur einem widersprechen, das betrifft die

Stiftung.“

Bestürzung. Schweigen.

„Methusalem, mein bevollmächtigter Hochzeitskanzler, hat sich in einem

Irrtum befunden, den ich berichtige. Die Stiftungssumme beträgt nämlich

nicht einhunderttausend Mark, sondern dreihunderttausend Mark!“

Erst Stille. Dann knallartig losbrechender, rasender Tumult. Die Braut

stand auf, der Bräutigam sprach auf sie ein, während die Leute lärmten;

die Augen der glückseligen Braut glänzten, sie schmiegte sich fest an den

Arm des starken Mannes. Methusalem stand mit eigentümlichem, fast

weinerlichem Lächeln daneben. Stefenson verschaffte sich wieder Gehör.

„Bürger von Waltersburg! Nur die Stiftungssumme hatte ich zu berichtigen,

alles andere bleibt, wie es der weise Methusalem angeordnet hat, die

Verteilung der Zinsen wie auch der Name: Methusalem-Stiftung.“

Da fing Methusalem, der durchtriebene Methusalem, der aussah, als sei er

fünfunddreißig Jahre, und doch nach seiner eigenen Angabe

neunhundertneunundneunzig war, an richtig zu heulen. Und zwar nicht so wie

ein tausendjähriger Mummelgreis, sondern wie ein Mann der Dreißiger

gelegentlich mal heult.

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Nach meiner Mutter Haus hatte Methusalem, der Leiter des Festes, die

Koffer des Brautpaares schaffen lassen. Dort kleidete sich das Paar, als

sich der Trubel verlaufen hatte, zur Reise an. Dann fahren sie noch heute

mit dem Nachtzuge davon.

Wir waren in der Wohnstube der Mutter. Ein paar nahestehende Freunde waren

da.

Zum Abschied sagte Stefenson zu mir:

„Es gibt kein besseres Band, das Freundschaft bindet, als das gemeinsame

Schaffen an einem erfolgreichen Werke. So werden wir zwei immer gute

Freunde sein. Wir wollen ‚du‘ zueinander sagen wie Brüder!“

Ich schlug in die dargereichte Hand.

„Wann kommst du wieder?“

„Ich weiß es noch nicht; ich weiß nicht, wie und wann ich drüben loskomme.

Aber loskommen werde ich. Was ich dann tue, kann ich noch nicht sagen.

Vielleicht tauchen eines Tages zwei Feriengäste bei euch auf, irgendein

Herr Schulze mit Frau, und vielleicht kommen dir diese Gäste bekannt vor.

Ich werde nie anders denn als Gast im Ferienheim einkehren; ich will diese

meine Lieblingsschöpfung mir nicht zum Verwaltungsbezirke, nicht zum

Arbeitsgebiete werden lassen, sondern hier soll mir eine Ferienzuflucht,

eine glückliche Heimat für immer bewahrt sein.“

Eva hörte ihm zu und war ihm dankbar für diese Worte. O ja, diese beiden

paßten zu einer Ehe, der starke Mann und das schöne, fröhliche Weib.

„Du freilich, lieber Freund, du hast hier keine Ferien; du hast hier deine

Arbeitsstätte. Und wenn du einmal ausspannen willst, dann kommst du zu

uns, dann fahren wir mit dir, der dann der Stille entronnen ist, dorthin,

wo die Welt laut und bunt ist. Dort machst du dann Ferien von deinem

stillen Ich, und wenn du nach Hause zurückkehrst, wird dir das alltägliche

Leben wieder schmackhaft sein.“

„Ja, so wollen wir es halten!“

„Nun denn, so wären wir wohl für diesmal hier fertig.“

Stefenson zog ein Notizbuch heraus und blätterte darin. Sein Gesicht bekam

wieder die alte Geschäftsmiene.

„Halt, da ist noch etwas zu erledigen. Ich habe mir mal als Knecht Ignaz

von dem Schuhmacher Röhricht die Stiefel besohlen lassen. Er hat auf die

Rechnung geschrieben: Sohlen und zwei Absätze zwei Mark und fünfundachtzig

Pfennig, hat aber nur einen Absatz zu machen gehabt. Ich habe ihm daher

fünfundzwanzig Pfennig abziehen wollen, und wir haben so lange gestritten,

bis ich inzwischen verhaftet wurde und dann alles das andere kam. So steht

der Posten noch offen. Ich bitte, erledige das, lieber Freund! Aber nicht

zwei Mark und fünfundachtzig Pfennig, sondern nur zwei Mark und sechzig

Pfennige, hörst du wohl? Ein Knecht kann nicht fünfundzwanzig Pfennig

umsonst hergeben. Vergiß es nicht! Röhricht heißt der Mann, Hintermarkt

15, drei Stiegen.“

Ein vergnügtes Lachen tönte aus der Ecke von meiner Mutter Sofa.

„Was lachen Sie denn, Piesecke?“

„Ja, Pardon, Herr Stefenson, aber erst dreihunderttausend Mark verschenken

und dann wegen fünfundzwanzig Pfennig – so in der Abschiedsstunde – das –

das ist – Pardon – merkwürdig!“

„Gar nicht merkwürdig, lieber Piesecke. Weil ich immer die Rechnungen auf

die Fünfundzwanzig-Pfennig-Bilanz geprüft habe, kann ich mal gelegentlich

dreihunderttausend Mark verschenken.“

„Sehr – sehr kaufmännisch! Sehr lehrreich!“

„Jawohl! Aber nicht für Sie! Für Sie wäre das zu unfürstlich.“

Wenig fehlte, so wären auch in letzter Stunde die alten Gegner, der

rechnende Kaufmann und der leichtfertige Fürstensohn, noch aneinander

geraten. Die dicke Susanne wälzte sich zwischen beide und löschte mit

einer Flut von Abschiedstränen den entstehenden Brand.

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Sie sind alle fort. In tiefer Stille liegt der Marktplatz. Ich öffne das

Fenster. Die Luft ist milder geworden. Am hocherhobenen Arm des heiligen

Baptista hängt ein glitzernder schwerer Eiszapfen wie ein Schwert. Am

Himmel stehen zwischen dem Gewölk ein paar freundliche Sterne. Im

Schneemantel schaut der Heilige herüber zu mir. Suchen seine Augen die

kleine, feine Frau, die sonst so oft zu ihm hinüberträumte?

Sie ist in weiter Ferne, bei dem, den ihre Sehnsucht suchte in all den

alten Tagen. Das Haus ist leer. Ich sehe mich in der großen Stube um, und

es ist mir auf einmal bange zumute wie einem Kinde, das nach Hause

gekommen ist, wenn Vater und Mutter nicht da sind. So schließe ich das

Fenster. Unschlüssig bleibe ich noch ein Weilchen stehen, dann ziehe ich

die Uhr auf, fühle noch einmal an den Ofen. Endlich lösche ich die Lampe

aus und tappe die Treppe hinab ...

Ich habe jetzt große Ferien vom Ich. Mutter und Bruder sind fort, der

Freund mit der Frau fort, die ich geliebt habe, auch Methusalem und die

anderen lustigen Käuze verschwinden bald wieder. Ich stehe ganz frei und

ganz allein auf dem Marktplatz von Waltersburg. Schließlich ist der alte

Baptista jetzt noch mein einziger, ständiger Freund hierzulande.

Ob die anderen wiederkehren werden? Wer kann es wissen? Wie lange die

stille Frau auf der Heimwehfluh sich noch ihres Kindes freuen wird, ein,

zwei, drei Jahre ...? Ob dann, wenn sie Ferien macht für immer, die kleine

Anneliese, die jetzt als Schullehrerin in einem verlassenen Gebirgsdorfe

lebt, doch noch Joachims Frau werden und übers Meer zu ihm ziehen wird?

Und ob dann die Mutter heimkehren wird in ihre schöne alte Stube? Lauter

Fragen ohne Antwort. Das Leben bringt nichts so leichthin zum Abschluß wie

ein Theaterstück oder ein Buch; es ist nie am Ende, es beginnt immer von

neuem.

So gehe ich von diesem Marktplatze hinweg, steige den Berg hinauf zu

meinem Werk.

Eine köstliche Siedlung ist da entstanden auf leeren Halden, im öden

Walde. Hundert Fenster blitzen in goldigem Lampenlicht, Singen und Lachen

kommt aus den Bauernhöfen. Alle Leute, die mir begegnen, grüßen mich oder

rufen mir freundlich zu. Hier bin ich nicht allein. Bei meiner Arbeit bin

ich zu Hause.

In der Wüste sah ich einmal einen Mann mit gefüllten Wasserschläuchen am

Brunnen der Oase stehen, als sich unsere halbverschmachtete Karawane

fieberglühend auf sie zuschleppte. Da dachte ich, es müsse schön sein, mit

gefüllten Wasserschläuchen Verdurstenden entgegenzusehen. Ich will so sein

wie jener Mann. Alle, die zu mir kommen von der heißen Straße des Alltags,

will ich laben aus dem kühlen Brunnen, den ich grub.

Dann wird es mir so gut ergehen, daß ich nichts anderes vom Leben mehr

verlangen will; denn es ist die größte Lust des Lebens, anderen die Last

des Lebens zu erleichtern.

Ferien vom Ich · 第 44 / 45 题