DER LIEBES- UND RAUBRITTER.

1 Ic reet mi uit op avonturen

so ver aen gheen groen wout,

daer is die vroude dure.

daer moetet mi een so weidelike meit,

ja rooskens woude si breken,

dat heeft si mi gheseit.

2 Rooskens root aen enen cranse:

wie een stadich boelken heeft

die mach wel vrolic dansen,

ende des en hebbic arm ruiterken niet,

des moetic ruiten ende roven,

ende stelen als een dief.

3 Ruiten ende roven is gheen schande,

dat doen die heren al

die besten van den lande,

daer om so waghen si haer lijf ende goet.

si leit mi in den herten

ja die mi singhen doet.

Weimar. Hs. 1537. Nr. 43.--Hs. 1, 4. wadeliche macktt--3, 2. fehlt

al--3, 4. nach ende noch auch or.

¶ 1, 3. dure, mhd. tiure, selten, gar nicht zu haben--1, 4. moeten,

begegnen--weidelijc, mhd. weidelîch, stattlich--2, 5. 3, 1. ruiten

ende roven, plündern u. rauben; reiten, Raubzug thun, auch bei uns

im 15. u. 16. Jahrh., s. Schmeller Wb. 3, 160.

Vgl. Uhland Nr. 146.

¶ Nr. 84.

Niederländische Volkslieder · 第 91 / 217 题