1 Het viel een hemels douwe
voor mijns liefs vensterkijn,
ic en weet gheen schoonder vrouwe,
si staet int herte mijn,
si hout mijn herte bevanghen,
twelc is so seer doorwont,
mocht ic haer troost ontfanghen,
so waer ic gansch ghesont.
2 Die winter is verganghen,
ic sie des meis virtuit,
ic sie die loverkens hanghen,
die bloemen spruiten int cruit;
in ghenen groenen dale
daer ist ghenoechlic sijn,
daer singhet die nachtegale
ende so menich voghelkijn.
3 Ic wil den mei gaen houwen
voor mijns liefs veinsterkijn,
ende schenken mijn lief trouwe,
die alderliefste mijn,
ende segghen: 'lief, wilt comen
voor uw clein vensterken staen,
ontfaet den mei met bloemen,
hi is so schone ghedaen!'
4 Tmeisken si was beraden,
si liet haer liefsten in,
heimelijc al stille
in een clein camerken.
daer laghen si twee verborghen
een corte wile ende niet lanc,
die wachter opter muren
hief op een liet, hi sanc:
5 'Och isser iemant inne,
die schaf hem balde van daen.
ic sie den dach op dringhen,
al in dat oosten op gaen.
nu schaft u balde van henen
tot op een ander tijt!
den tijt sal noch wel keren
dat ghi sult sijn verblijt.'
6 'Swighet, wachter, stille
ende laet uw singhen staen!
daer is so schonen vrouwe
in minen armen bevaen;
si heeft mijn herte ghenesen,
twelc was so seer doorwont.
och wachter goet ghepresen,
en makes niemant cont!'
7 'Ic sie den dach op dringhen,
tscheiden moet immer sijn,
ic moet mijn dagheliet singhen,
wacht u, edel ruiter fijn,
ende maect u rasch van henen
tot op een ander tijt!
den tijt sal noch wel keren
dat ghi sult sijn verblijt.'
Antw. LB. 1544. Nr. 74. (Uhland Nr. 82. ohne Str. 4-7; so auch Willems
Nr. 151.)--Dr. 1, 1. eens--1, 7. fehlt haer--4, 2. lief.--7, 7. comen.
¶ 2, 3. loverkens, Laubwerk--3, 1. houwen für houden.
¶ Nr. 63.