1 Het daghet in den oosten,
het lichtet over al.
wie verholen wil vrijen,
die en slape niet te lanc.
2 Wie verholen wil vrijen
op goede ghestadicheit,
houd twachterken te vriende,
so en schiet hem ja gheen leit.
3 Daer lach een waerde vrouwe
al op haer camer en sliep,
si was so seer versaghet,
si en conste gherusten niet.
4 'En versaecht u niet so sere,
mijn aldersoetste lief!
ic ben een jonghelinc schone,
ic heb u van herten lief.'
5 'Sidi een jonghelinc schone,
och wiste ic dat voorwaer,
ic sou mijn jonc herte dwinghen,
mijn truren waer al ghedaen.'
6 Hi namse in sinen armen,
hi swancse al in dat gras.
daer laghen si twee verborghen
tot dat scheen den lichten dach.
7 'Wi twee wi moeten scheiden,
het moet ghescheiden sijn.
die wachter blaest sinen horen,
ic sie den dach int schijn.'
8 'Ic en weet van ghenen daghe
noch van ghenen manenschijn:
ghi sijt die morghensterre,
ghi verheucht dat herte mijn!'
9 Och die dit liedeken dichte,
dat was een ruiter fijn,
hi hevet ghesonghen so lichte
te Campen al in den wijn.
Antw. LB. 1544. Nr. 75.--1, 2. sollte wol (wegen 8, 2.) heißen:
de maen schijnt over al.
Die entsprechenden deutschen Lieder sind minder gut: Mone Anzeiger 7,
241. (Mittler Nr. 35.), davon verschieden Frkf. LB. 1582. Nr. 41.
¶ Nr. 58.