1 Mijn here van Malleghem die quam ghereden,
buiten Brugghe daer staet een lindeken breit,
daer vant hi een herderken was cleine,
hi moeste vertollen al wast hem leit.
2 'Och herderken! ic soude u gaerne vraghen,
mocht ic onbegrepen van u ghesijn:
waen coomt u die lusteliken horen?
desghelijcs en hebbe ic niet ghesien.'
3 'O here van Malleghem, rijdt wech uwer straten!
want daer leit u so luttel an;
stake ic op minen horen,
mijn lammerkens souden werden gram.'
4 Dat herderken dede dat hem die heren baden,
hi sette den horen aen sinen mont:
die lammerkens quamen daer uit ghespronghen
ghelijc die hase loopt voor den hont.
5 'Och here van Malleghem, sijt willecom,
willecom so moet ghi sijn!
ons ghelach moet ghi betalen,
wi drinken so gaerne den coelen wijn.'
6 Mijn here van Malleghem ghinc in sijn buidel,
hi langde daer die penninghen waren root:
'houdt daer, lieve ghesellen! dats uw ghelach te baten,
want uw gheselschap is mi te groot.'
7 Si namen alle sijn ridders ghesmide
ende alle sijn sware goet,
si lieten hem weder te Malleghem riden,
dat deden si om sijn edel bloet.
Antw. LB. 1544. Nr. 113. ohne Str. 8-11; so auch bei Uhland
Nr. 164. A.--Dr. 2, 1. wesen (ghesijn)--3, 1. fehlt van--7,
1. ghesmeyt.
¶ 2, 2. onbegrepen, ungetadelt--waen, woher--3, 3. den horen steken,
das Horn blasen.
¶ Nr. 22.