Op die wijs alst beghint.
1 'In enen boomgaert quam ic ghegaen,
daer vant ic schone vrouwen staen,
si plucten alle rosen. :|:
2 Mijn dochte, dat mijn den hemel ontsloot,
doe mijn die schoon een cranselijn boot
met haer sneewitter handen.'
3 Een rode ridder heeft dat vernomen,
tot sinen heer is hi ghecomen,
hi brochten so leider maren.
4 'Here, seide hi, here goet!
dats Brunenburch draecht hoghe moet,
hi slaept bi dijnre vrouwen.'
5 'Dat en gheloof ic waerlic niet,
dat Brunenburch mijn ontrou doet,
hi staet mijn bi in noden.'
6 Die ridder die maecte sijn clacht so groot,
dat Brunenburch ghevanghen wort
gheleit op enen toornen.
7 Dat verhoorde dat vrouken fijn,
si dede sadelen haer telderkijn,
si volchde hem totter toorne.
8 'Brunenburch, waer om hebdi mijn lief,
want u van mijn niet worden en mach
dan reine cuusche liefde.'
9 'Mochtic hier noch legghen seven jaer,
aenschouwen u mit oghens claer,
eens daechs een woort te spreken!'
10 'Brunenburch, ic heb een man,
die mijn ter eren wel houden sal,
ic wil daer mede ghenoeghen.'
11 'Mochtic hier legghen mijn leven lanc,
omvanghen u mit armkens blanc,
een vriendelic cusken mede!'
12 Die ridder die maecte sijn clacht so groot,
dat Brunenburch ghehanghen wort,
gheleit al totter galghen.
13 Ende dat verhoorde dat vrouken fijn,
si dede sadelen haren ros was fijn,
si volchde hem totter galghen.
14 'Si comt gheronnen op enen ros
daer ic den doot om sterven moet
al buten mijnre schulden.'
15 'Ic heb noch seven broeders stout,
die wel wreken selen uwen doot,
daer en sel gheen wrekens ontbreken.'
16 'Dat nemic op mijn henevaert,
dat ic uws lijfs niet schuldich en waert,
daer ic den doot om sterve.'
17 'Mijn haer sel onghevlochten staen,
mijn oghens en selen niet meer spelen gae.
mijn mont en sel niet meer lachen.'
18 Brunenburch die gaf den gheest
oft hadde gheweest enen stommen beest:
het mochte een man ontfarmen.
Pp. Hs. aus dem Ende des XV. Jahrh. 17 Blätter 4o. mit meist
geistlichen Liedern, zusammengebunden mit drei anderen gleichzeitigen
Handschriften in niederl. Prosa, früher im Besitze des Reichsarchivars
van Wijn im Haag, jetzt der Maatsch. van N. L. zu Leiden.
Hs. 2, 1. ob nicht besser ontlooc--2, 3. snee wijtseer--5, 4. hij
helpt mijn al wt noeden--8, 2. jw--9, 2. oggens--13, 3. totter--14,
1. op e. r. gheronnen--15, 2. die vwen doot weel vreken sellen--16,
2. dat jc hoer lif niet sculdich en ben--17, 2. spoellen.
Einen Abdruck besorgte L. P. C. van den Bergh in Nieuwe
werken van de Maatsch. der Nederl. Letterkunde te Leiden
VI. D. (1844.) blz. 291. ff., aber nicht ohne Fehler, z. B. 8,
3. Dan reine cusse he liefste; Str. 17. wird dem Brunenburch in den
Mund gelegt!
Mijn für mij (2, 1.) ist die volkstümlichere Form, die auch noch
jetzt, wenn der Nachdruck darauf liegt, gesagt wird: hij heeft het
mijn gegeven. legghen (9, 11. 11, 1.) ist ein alter, noch jetzt
üblicher Fehler für ligghen.
Die alte Schreibung ist mitunter sehr schlecht, wie sich denn das auch
wol nicht anders erwarten lässt, denn die Hs. ist nach Bl. 4b. von
weiblicher Hand geschrieben:
"dit hoert toe marigen remen diet vint
die brent hoer tws om gods wyl"
¶ Nr. 7.