DEGENER.

1 'En mach hier niet een meisken jonc

gaen spelen al in der avontstont?'

. . . . . . . .

. . . . . . . .

2 Hoe snelle was daer een bedde bereit!

hi dede dat hem Lussewine riet:

hi reet ende hi ghinc te richten

daer hi den Degener wiste.

3 'O Degener, lieve Degener hout,

een hertoch, een greve, een ridder also stout!

hier heeft mi Lussewine ghesant,

dat ghi wouden tavont bi haer sijn,

si woudu schenken cruit ende wijn.'

4 'Hoe gherne woudic dat daden,

woude si mi niet verraden!

dat si ende dat si hoe dat si,

so willic noch tavont bi haer sijn.'

5 Hi liet sijn paertjen betomen,

hi reet so snel tot den bomen,

hi reet ende hi ghinc so drade:

daer wert die helt verraden.

6 Si namen bi haer sneewitte hant,

si leidene al door dat borchgrevenlant,

al onder een linde die stont groene,

haer tweer reden die waren schone.

7 Hi leide sijn hooft in haren schoot,

si scheidelt hem sijn haer van goude was root.

so menighen scheidel als si hem scheidelt,

so menighen traen als si weinet.

8 Si boorde sijn hooft uit haren schoot,

hi sach haer onder haer bruin oghen waren root:

'schoonder wijf dan die sonne,

verraet mi niet sus jonghe!

9 Ic hoor ende ic hoor aen ghenen dal,

ic hoor ende ic hoor so wonderliken schal,

ic hoor die swaerde clinken,

ic hoor die rosse wrinschen.'

10 'Dat sijn mine camerwijf,

die kiven daer al om den prijs,

die siden hebben si verworen,

si rammelen met den scheren.'

11 'Nu secht mi, Lussewine,

die alreliefste mine!

waer sijn uw broeders alle drie,

dat si ons niet en deren hier?'

12 'Die ene is in Switserlant,

die ander is in Swaven ghesant,

die derde is onder der eerden:

si en sult ons hier niet deren.'

13 Si namen bi haer sneewitte hant,

si leiden al door een camer die was lanc,

ene camer die was nade:

daer wert die helt verraden.

14 Si namen in haren blanken arm,

si smeten al op een bedde dat was warm:

'ende nu wel aen, ghi rische man,

die nu mijns vaders doot wreken sal!'

15 Si quamen daer aen ghedronghen

met scherpen swaerden gheclonghen,

si hiewen den Degener overmoet,

dat hem sijn rode bloet overvloet.

16 Doe sprac die joncste broeder:

'ware die Degener onse swagher,

hoe node woude wi hem doden

. . . . . . .

17 Nu nemic dat op mijn henevaert,

dat ic sijns lives niet schuldich en waert

meer dan een hendelijn ende een cussen,

daer was een sluier tuschen.

18 Och Degener, lieve Degener hout,

een hertoch, een greve, een ridder also stout!

wien beveeldi nu uw rode gout,

dat ghi hebt ligghen in den vout?'

19 'Dat ghevic Lussewine,

die alreliefste mine.

heeft si mi ooc verraden,

hoe node woudic haer quaet daden.'

Door vrouwenliefde wort menich bedroghen.

Weimarische Hs. 1537. Nr. 13. Vgl. Weimarisches Jahrbuch

1. Bd. S. 119-122. und Gödeke's Deutsche Wochenschrift 1854. S. 692

ff.--Hs. 1, 1. meykenn--2, 1. wae (hoe)--2, 2. Lussewinne--2,

4. woste--4, 1. wo (hoe), so auch 4, 3. 16, 3-5, 1. pertienn--7,

3. si fehlt--9, 1. 2. an (ende)--9, 4. wrenntzelenn (wrinschen)--10,

1. 11, 3. sinnen (sijn)--10. 3. verwirtt (verworen)--11, 4. Datt Sie

vnns hir Niett derdenn--12, 4. schmetten--15, 2. gekling--18, 1. Auch

(Och)--18, 3. wem (wien)--now (nu)--19, 2. minnen (so auch 11, 2.)--

19, 3. ooc fehlt--19, 4. wie (hoe).

¶ 2, 3. richten nämlich den ganc--3, 5. cruit ende wijn, Kraut und

Wein, ein altes Symbol zur Bekräftigung feierlicher Übergaben,

Verträge und Bündnisse; s. meine Anmerk. zu Theophilus I,

265. S. 41--4, 1. und 19, 4. daden, thun, sehr alte Form, auch bei

Kiliaen als alt bezeichnet--5, 3. drade, mhd. drâte, schnell--6,

2. leiden, führen--7. So auch in anderen Liedern, z. B. Uhland

Nr. 74. B. Str. 10--7, 3. scheidel, schele, Scheitel--8, 1. boren,

nd. bóren, heben--9, 4. wrinschen, wiehern--10, 4. rammelen,

rasseln--11, 4. deren, schaden--13, 3. nade, nahe bei--14, 3. risch,

tapfer, vgl. Teuthonista unter dail--14, 4. wreken, rächen--16,

3. node, ungern--17. Auch sonstwo, z. B. Uhland Nr. 75. A. Str. 11--17,

3. Als Lussewine dem Degener einen Schleier über's Gesicht geworfen

hatte, stürzte der jüngste Bruder auf ihn, und gab ihm einen Händedruck

und Kuss--18, 4. vout (Hs. foltt) Gewölbe, Keller, ital. volto,

frz. voûte.

¶ Nr. 6.

Niederländische Volkslieder · 第 8 / 217 题