Nach eingenommenem Frühstück setzte sich dann Tankred abermals an den
Schreibtisch und richtete die nachstehenden Zeilen an Theonie:
‚Liebe Theonie!
Ich bedaure und bereue den gestrigen Vorfall aufs tiefste. Laß mich es
Dir auf diesem Wege sagen und Deine Verzeihung einholen, bevor wir uns
wieder gegenübertreten. Niemals — dessen sei gewiß — wirst Du Dich
ferner über einen Mangel an Ehrerbietung meinerseits zu beklagen
haben, vielmehr aus meiner Begegnung erkennen, wie hoch ich Dich
schätze, achte und verehre. — Genehmige, liebe Theonie, daß ich noch
acht Tage auf Falsterhof bleibe. Dann reise ich ab, und inzwischen
finden wir Gelegenheit, uns auszusprechen und die von Dir in so
gütiger Weise angeregten geschäftlichen Angelegenheiten zum Austrag zu
bringen. Heute mittag und den Rest des Tages bin ich nicht in
Falsterhof und bitte, mich bei der Mahlzeit zu entschuldigen.