Gott warf mich aus wie ein Kristall, ein Körnlein war ich schwebend
in seinen Gewässern,
ich spannte Tiefe und Höhe, und Höhe und Tiefe schufen mein
Angesicht.
Solch Angesicht schuf ich mir, daß ich es trage untröstlich und
unwandelbar,
durch maßlos verwobene Vielfalt, daß ich es trage ewig und
unwandelbar.
Du Fischer Gott, viel ist seither verflossen.
Kinder trug man in Särglein silbernen Holzes zur kühlen Erde.
An Deinen Angeln winde ich mich verhöhnt und höckerig,
umkränzte mich mit Wiese und Wald und Ebenmaß Deines Gelächters.
Woge, die mich zerschlug, Berg, darin ich erstickt, Frost, daran ich
zerbarst
und ihr, Lüste und Schmerzen, Ja und Nein, daraus ich mich wob und
wirkte,
ihr seid, ich aber bin nicht. -- An Gottes Angeln
schwanke ich matt und verworfen, unwissend, was er mit mir fahe.
Er irrt, ein Gelächter, mir über die Fläche des Herzens,
er zehrt mir an Krippen der Seele und leert sie aus,
er schlägt sich als Atem leise an meine Spiegel,
er schreitet vorüber und hat weder Gruß noch Sinn.
Schwer ist und trostlos unwandelbaren Antlitzes zu sein,
zu verschäumen im Dunkel, zu verhallen in eigener Weite.
Finster schufen wir uns die Welt, erhaben, voll großer Geste.
Doch eh'mals in silbernen Barken war Süße und Licht.