2. Aristoteles.

+Aristoteles+, geb. 384 v. Chr. zu Stagiros in Mazedonien als

Sohn des Nikomachos, des Leibarztes von König Amyntas, und einer

thrakischen Mutter Phästis, wandte sich nach dem Tode des Vaters,

achtzehnjährig, Athen zu, wo er in den Kreis der Schule des damals

in Sizilien befindlichen Plato eintrat. Nach 20 Jahren des Lernens

und Lehrens begab er sich zu seinem Freunde Hermias, dem Herrscher

von Atarneus, heiratete dessen Tochter Pythias, hielt sich in

Mytilene und Lesbos auf und wurde 343 durch Philipp von Mazedonien

zur Erziehung des damals dreizehnjährigen Alexanders (des Großen)

an den mazedonischen Hof berufen. Vier Jahre später wurde Alexander

Reichsverweser. Aristoteles blieb in Mazedonien, baute seine

Vaterstadt wieder auf und gab ihr eine Verfassung. 335 kehrte er nach

Athen zurück, bezog das Lykeion, in dessen Laubgängen (Peripatoi)

er seine philosophische Schule einrichtete, morgens einem engeren,

nachmittags einem weiteren Kreise zugänglich. In die folgenden zwölf

Jahre fällt das Schwergewicht seiner literarischen und akademischen

Tätigkeit. Nach Alexanders Tode entfloh er einem Prozeß wegen

Gotteslästerung nach Chalkis auf Euböa und starb daselbst 322,

nachdem er zuvor +Theophrast+ zu seinem Erben und wissenschaftlichen

Nachfolger eingesetzt hatte.

Die +zoologischen Schriften+ des Aristoteles bilden nur einen Teil

seiner biologischen und einer viel umfangreicheren Gesamtheit

seiner naturwissenschaftlichen Schriften. Diese selbst ordnen sich

nach Form und Inhalt wieder seinen etwa viermal umfangreicheren

Werken ein. Zoologie, allgemeine Biologie, Entwicklungsgeschichte,

Mißbildungslehre, Physiologie treten bei ihm zuerst in Gestalt

systematisch entwickelter und nach dem damaligen Stande des Wissens

ausgebauter Wissenschaften auf. Die anatomischen und botanischen

Werke sind verloren gegangen. Der Umfang des Wissens, das uns in

den zoologischen Schriften entgegentritt, ist vielfach wohl schon

voraristotelisch, die literarische Abrundung der verschiedenen Teile

eine sehr ungleichwertige, indem sie zwischen Notizsammlungen,

Vorlesungen und wissenschaftlichen Monographien schwanken. Eine

letzte einheitliche Redaktion fehlt; anderseits sind ganze Bücher

als gefälscht erwiesen. Immerhin steht fest, daß die zoologischen

Schriften des Aristoteles +bis ins 16. Jahrhundert+ (Aldrovandi

resp. Gesner) +an Reichtum des Beobachtungsmaterials, bis auf

Linné+ in bezug auf +systematische Durcharbeitung+ unübertroffen

waren und +bis auf die Gegenwart+ es noch sind in Hinsicht auf

+philosophische Begründung der wissenschaftlichen Prinzipien für die

Biologie+. Als Hauptschrift hat bis zu Anfang des 19. Jahrhunderts

die Tiergeschichte gegolten. Erst seither ist auch unter Führung

Hegels und seiner Schule sowie der Berliner Akademie in Deutschland

und durch Barthélemy St. Hilaire in Frankreich zum Verständnis der

übrigen Schriften ein Grund gelegt worden. Der zoologischen Literatur

der Gegenwart ist jedoch der Einfluß der Aristotelischen Zoologie und

Philosophie auf die Entwicklung der biologischen Wissenschaften noch

nicht hinreichend bekannt.

Die +Hauptschriften für die Zoologie+ sind:

1. +Tiergeschichte+ (8 Bücher), eine erstmalige Sammlung

zoologischen Materials, vorwiegend im Sinne beschreibender Zoologie

gehalten.

2. +Teile der Tiere+ (4 Bücher, wovon vielleicht das erste als

eine prinzipielle Einleitung für die Gesamtheit der biologischen

Schriften zu betrachten ist), eine systematische vergleichende

Anatomie und Physiologie. Materiell würden sich hier anschließen:

Über die +Ortsbewegung der Tiere+, Über +Sinneswahrnehmung+

und eine Reihe kleinerer Schriften über +Gesamtfunktionen+ des

Organismus.

3. +Zeugungs- und Entwicklungsgeschichte+ (5 Bücher), eine

Embryologie mit Einschluß der Mißbildungslehre, von stark

theoretischem Anstrich.

4. +Über die Seele+ (3 Bücher), eine theoretische Biologie mit

Einschluß der Psychologie.

Die Anordnung der ersten drei Hauptschriften entspricht dem

Grundsatz, es sei notwendig, damit anzufangen, die +Erscheinungen+

jeder Gattung, dann die Ursachen und zuletzt die +Entstehung+ zu

besprechen.

+In gleicher Vollkommenheit ist nie mehr die Absicht durchgeführt

worden, die Biologie als Teil der Allgemeinwissenschaft einzugliedern,

sie aber auch andererseits als Ganzes aus den Erscheinungen

systematisch durch eigene Beobachtung, Aufnahme fremder mündlich und

literarisch überlieferter Angaben aufzubauen, der Mannigfaltigkeit der

Natur ebenso gerecht zu werden, wie ihrer Einheit und dadurch zwischen

Realismus und Idealismus eine Mitte einzuhalten, wie sie bei gleicher

Stoffülle nie mehr wiedergewonnen worden ist.+ Mangelhaftigkeit

der Beobachtung, Leichtgläubigkeit, Fehlen geeigneter Hilfsmittel,

Unsicherheit der Bestimmung der dargestellten Gegenstände, stellenweise

allzu große Breite in der Behandlung des Stoffes, Übertragung der

Verallgemeinerungen aus der anorganischen Naturforschung in die

organische, Unterbleiben der letzten redaktionellen Überarbeitung

des Gesamtwerks, Verlust erheblicher Stücke -- all diese Schäden der

Aristotelischen Werke sind nicht zu leugnen und fordern zu großer

Vorsicht in ihrer Beurteilung auf. Daher können sie einem modernen

Empiriker nicht ohne weiteres verständlich sein. Ihrem Eigenwerte und

ihrer historischen Bedeutung aber geschieht dadurch kein Eintrag und

die Urteile von Buffon und Cuvier, daß die Aristotelische Zoologie in

ihrer Art das vollkommenste sei, werden auch für die Zukunft zu Recht

bestehen.

Der +Tierbestand+, über den die Aristotelischen Schriften sich

erstrecken, beläuft sich auf etwa 520 unterschiedene Formen, welche

Gattungen in unserem Sinne entsprechen. Abgesehen von zwei, mit

Vorbehalt erwähnten Fabelwesen, ist es der Grundstock der Fauna des

Ägäischen Meeres und seiner Umgebung, vermehrt durch einzelne Vertreter

der ägyptischen Fauna. Neben der reichlichen Küstenfauna werden

auch zahlreiche pelagische und der Tiefsee angehörende Vorkommnisse

aufgeführt. Mit besonderer Ausführlichkeit gelangen der Mensch, die

Haustiere, die Fische, die Zephalopoden, die niederen Wirbellosen zur

Behandlung. Die Schilderung dieser Tierwelt erstreckt sich auf alle

Lebensäußerungen möglichst ebenmäßig, bald mehr auf die Lebensweise,

die Charaktereigenschaften, bald mehr auf die Form, den Habitus sowohl

wie die Teile: Proportionen, Organe, Gewebe. Unterstützt wurden die

Ausführungen seiner Werke gelegentlich durch Illustrationen. Auf diesem

zoographischen und zootomischen Wege wird analytisch ein Tatbestand von

gewaltigem Umfange aus der organischen Natur gewonnen, den es nun zu

ordnen und nach außen zu verknüpfen gilt. Bei diesen beiden Aufgaben

verhält sich Aristoteles verschieden. Während er bei der Einreihung der

Lebewelt in das Gesamtbild seiner Wissenschaft wohl weniger originell

erscheint, als Plato, und wenige Gesichtspunkte einzunehmen weiß,

die nicht nur wie eine geschickte Auswahl aus denen seiner Vorgänger

erscheinen, behauptet er seine Selbständigkeit am allermeisten, solange

er auf dem Gebiet der Biologie selbst bleibt.

Die wichtigsten seiner +metaphysischen Prinzipie+n sind, soweit sie

für die Zoologie in Betracht kommen, etwa folgende: Die Natur ist der

Inbegriff von Ursache und Zweck. Sie tut alles wegen des Notwendigsten

und Schönsten, schafft aus dem vorhandenen Stoff das Schönere und

Bessere und flieht das Unendliche und Planlose. Sie richtet die Organe

zu für das gesamte Werk, dabei geht sie ökonomisch vor, schafft

gleichwie Gott nichts vergeblich oder doppelt und verwendet dasselbe

Werkzeug zu mehreren Verrichtungen. Überall sucht sie das Mannigfaltige

zur Einheit zu führen und schreitet stetig fort, obschon sie dabei

den Dingen Perioden setzt, deren Modifikationen jedoch von der

Beschaffenheit des Stoffes abhängig sind. Wie weit dieser Naturbegriff

sich mit seinem Gottesbegriff des stofflosen Geistes deckt, ist schwer

abzugrenzen. Immerhin war ihm die göttliche Ursächlichkeit der letzte

unbedingte Grund der Weltordnung. Aber die Naturkausalität ist auch

nach unten begrenzt. Die Schranken des Stoffes vereiteln teilweise ihre

Entwürfe und zwingen sie in den Bann des Zufalls und Mißlingens.

Aristoteles unterscheidet viererlei Ursachen: 1. die Materie, 2. die

Form, 3. die bewegende Ursache und 4. die Endursache, den Zweck.

Wie er sich das Verhältnis dieser Ursachen zueinander dachte, kann

hier nicht eingehend erörtert werden. Es ist nur hervorzuheben, daß

seine Vorstellung vom Zweck, im Gegensatz zu der späterer Autoren,

den Zweck eines Objektes zunächst in dessen eigener vollentwickelter

Form selbst sah (immanenter Zweck), nicht in irgend einer Nützlichkeit

außerhalb des Objektes. Der vollendete Zustand ist die oberste

Ursache, auf die alle Entwicklung orientiert ist. Die drei letzten

der genannten Ursachen machen die Seele aus, die sich der obersten

materiellen Qualitäten der Wärme und der Kälte bedient, um ihren Plan

zu realisieren.

Zum ersten Male bei Aristoteles tritt als Forschungsprinzip die

+möglichst umfangreiche Beobachtung+ auf. „Hat man nicht ausreichende

Beobachtungen, aber sollten diese gemacht werden, so muß man der

Beobachtung mehr Glauben schenken als der Theorie und dieser nur, wenn

sie zum gleichen Resultat führt, wie die Erscheinungen.“ Erst aus den

Tatsachen leitet Aristoteles durch +Induktion+ (Epagoge) allgemeine

Sätze ab, die zu Gattungsbegriffen führen. Daher finden sich bei ihm

z. B. viele Sätze über Korrelation der Organe und der Funktionen und

bei der Heerschau der Lebewelt mehr oder weniger scharf umschriebene,

aber allgemein verwendete Gruppenbildungen, die sich gegenseitig über-

und unterordnen. Dadurch wird Aristoteles zum Schöpfer der biologischen

Systematik. Hat er auch der Klassifikation der Tiere nicht einen

formalen Abschluß zu geben verstanden, wie es später mit Ray beginnend

bis zu Cuvier versucht wurde, so entschädigt er anderseits durch die

+Breite seiner Systematik, die sich auch auf die Teile der Tiere,

ihre Funktionen und die Entwicklungsstufen des individuellen Lebens

erstreckt+. Am deutlichsten hebt sich sein Verdienst um die Methodik

der Biologie ab, wo wir ihn im Kampfe mit Platos Nachfolgern sehen.

Ihnen gegenüber stützt er sich auf das +Prinzip der Anatomie+, die die

Induktion aus den äußeren Erscheinungen nimmt. Hat er auch menschliche

Leichen nie seziert, so teilt er so reichliche und vielfach richtige

Beobachtungen über die Anatomie der Tiere mit, daß nur ausgedehnte

Anwendung anatomischer Technik in den Besitz derselben kann gesetzt

haben. Auch +Vivisektion und Experiment+ wandte er, wenn auch wohl

in bescheidenerem Maße als seine hippokratischen Vorgänger, an.

Neben der Induktion geht die +Deduktion+ her, namentlich da, wo die

Beobachtung versagte. So zieht Aristoteles im Anschluß an Empedokles

die vermeintlichen Elementarqualitäten warm, kalt, trocken, feucht und

deren Mischung zur Erklärung der schwierigsten organischen Prozesse

bei. Er überträgt mit Plato die Geometrie und die Lehre vom Primat

der Teile in seine Biologie. Die bewußte Durchführung der von ihm als

richtig erkannten Prinzipien gelangt also bei ihm selbst noch nicht zum

vollen Ausdruck, insbesondere, da auch das in seinen Schriften gehäufte

Material ungleichmäßig verarbeitet ist. Ohne die letzte Bearbeitung

erfahren zu haben, werden ältere Teile einer durch Tradition auf ihn

übergehenden Wissenschaft von jüngeren überschichtet.

Einzelne bei Aristoteles verzeichnete Tatsachen, die zunächst imstande

waren, späteren Zoologen Bewunderung für ihn einzuflößen, können wir

hier nicht aufzählen, um so weniger, da sie vielfach von Irrtümern

aufgewogen werden, über deren kritiklose Wiedergabe man erstaunt sein

konnte. Man hat während der Herrschaft der Linnéschen Klassifikation in

der Unschärfe des Artbegriffes von Aristoteles einen Mangel gesehen;

die Gegenwart urteilt anders und begreift, daß eine so scharfe

Formulierung dieses Begriffes, wie wir sie allein noch zu praktischen

Zwecken brauchen, der Aristotelischen Biologie kaum zugute gekommen

wäre.

Eine der größten Schwierigkeiten für die Beurteilung der

Aristotelischen Biologie ist der +Mangel an einer der unsern

entsprechenden Terminologie+. Spezielle Bezeichnungen für die von uns

heute leicht unterscheidbaren Naturerscheinungen fehlen. Anderseits

werden Vulgärbezeichnungen in einer für uns schwer zu umschreibenden

Weise gebraucht, z. B. die Bezeichnungen Wärme, Kochung, die es fast

unmöglich machen, unseren Vorstellungskreis mit dem Aristotelischen

zu vergleichen. Sodann werden Ausdrücke wie Gattung und Art wohl

zur Zusammenfassung von Individuen, nicht aber im heutigen Sinne

gebraucht, wenngleich die Bezeichnung Gattung vorwiegend im Sinne der

oberen Gruppen des Systems verwendet wird. Nicht geringer sind die

Schwierigkeiten da, wo einzelne Lebewesen bezeichnet werden sollen und

wo später die Vervollkommnung der Zoologie durch Linné daher auch am

meisten empfunden wurde.

Das +Resultat der Aristotelischen Zoologie+ ist in den Hauptzügen

etwa folgendes: In der Natur findet ein allmählicher Übergang vom

Unbeseelten zum Beseelten statt. Zunächst folgen die Pflanzen, die

beseelter sind als die anorganische Natur, aber weniger beseelt als

die Tiere, zu denen sie durch niedere Meertiere allmählich übergehen.

Den Pflanzen ist die Ernährung eigen, zugleich auch die Zeugung,

die nur eine spezielle Art von Ernährung ist, ferner Regeneration

und Teilbarkeit durch Stecklinge und Wurzelbrut. Der Schlaf ist ihr

üblicher Zustand, aktive Ortsbewegung fehlt ihnen. Eine Art von

Wärme haben sie auch, wie alles, was eine Seele hat. Sie sind, wie

alle niederen Lebensformen, an Feuchtigkeit gebunden. Da sie nur

wenige Funktionen ausüben, besitzen sie auch nur wenige Organe. Ihre

Gewebe sind Holz, Rinde, Blatt, Wurzel. Das Oben der Pflanzen ist

die Wurzel, da von dort die Ernährung ausgeht. Dadurch stehen sie

im Gegensatz zu den Tieren, bei denen vielfach die Verrichtungen

keine andern sind, als bei den Pflanzen. Die Tiere besitzen aber

außer der „ernährenden Seele“ der Pflanzen auch eine „empfindende

Seele“. Diese bedarf einer größeren Wärme, welche durch Kochung

erzeugt wird und die Nahrungsmittel im Körper verwandelt, teils in

dessen Bestandteile, teils in Ausscheidungen. Außerdem kommt den

Tieren, wenigstens den höheren, Ortsbewegung zu, gewissermaßen als

aktive Leistung, die der passiven, der Empfindung, parallel geht

und die das spezifisch Animalische ist. Daher rührt die Bezeichnung

der neueren Physiologie: animalische und vegetative Funktionen.

Beide Grundfunktionen entsprechen übrigens den späteren Begriffen

des Kraftwechsels (physikalische) und des Stoffwechsels (chemische

Physiologie). Für die höheren Tiere und den Menschen kommt hinzu die

„intelligente Seele“, der Mensch allein besitzt Vernunft. Dadurch kommt

eine psychologisch abgestufte Reihenfolge der Naturkörper zustande,

der Aristoteles in der Behandlung dieses oder jenes Problems folgt und

die nun mehr oder weniger im einzelnen ausgeführt wird. Angesichts der

Resultate der neueren Phylogenie wird man auch daraus keinen Vorwurf

gegen ihn ableiten, daß diese Reihenfolge nicht immer dieselbe ist und

z. B. innerhalb der Wirbellosen die großen Abteilungen verschieden

aufgezählt werden. Dagegen muß scharf betont werden, daß für ihn die

Art als ewig galt und deren Umwandlung stets nur ideal gedacht wird,

nicht real. Doch entging ihm nicht, daß die höheren Lebewesen in ihrer

Embryonalentwicklung Entwicklungsstufen, die niederen Tierformen

entsprechen, durchlaufen. Die großen Umrisse des Aristotelischen

Tiersystems lassen sich übersichtlich folgendermaßen zusammenfassen:

(Unsere Bezeichnungen)

~A.~ =Bluttiere= =Wirbeltiere=

~a~) +Lebendiggebärende Vierfüßer+ +Säugetiere+

1. Mensch

2. Affen

3. Vielspaltfüßige Raubtiere, Nager,

Insektenfresser

4. Zweihufer

5. Hauerzähnige Schweine

6. Einhufer

7. Wassersäugetiere Wale, Robben

8. Flatterhäutige Fledermäuse

Nicht in Gruppen zu bringen sind: Elefant, Hippopotamus, Kamel, sowie

einige unbestimmbare und fabelhafte Wesen.

~b~) +Vögel+ +Vögel+

1. Krummklauige Raubvögel

nächtliche Nachtraubvögel

2. Würmerfresser

3. Distelfresser

4. Holzkäferfresser Spechte usw.

5. Tauben Tauben

6. Spaltfüßige Sumpfvögel usw.

7. Ruderfüßige Schwimmvögel

8. Erdvögel Hühner usw.

~c~) +Eierlegende Vierfüßer+ +Reptilien+

1. Beschuppte Vierfüßer Saurier, Schildkröten

2. Beschuppte Schlangen Schlangen

3. Unbeschuppte Vierfüßer Lurche

~d~) +Fische+ +Fische+

1. Selachier, Knorpelfische

~a~) spindelförmige Haie

~b~) flache Rochen

2. +Grätenfische+ Knochenfische

~B.~ =Blutlose= =Wirbellose=

~a~) +Weichtiere+ Zephalopoden

1. kurzbeinige mit 2 langen Armen Dekapoden

2. langbeinige Oktopoden

~b~) +Weichschaltiere+ Krustazeen

1. scherentragende Astaci

2. scherenlose Langusten

3. scherenlose, mehr als zehnfüßige Caridina

4. kurzschwänzige Brachyuren

5. Karzinien Einsiedlerkrebse

~c~) +Insekten+

1. Koleopteren Käfer

2. Vierflügelige Hinterstachler Hymenopteren

3. Zweiflügelige Vorderstachler Dipteren

4. Epizoen und Modertiere

5. Lange Vierfüßler Myriapoden

6. Spinnenartige Arachniden z. T.

7. Helminthen Würmer

~d~) +Schaltiere+ Mollusken u. niedere

Tiere

1. Konchylien

~a~) einschalige Einschaler

~b~) zweischalige Zweischaler

~c~) gewundene Schnecken

Geschichte der Zoologie · 第 24 / 75 题