[446: Die erste Seite der Papierhdschr. enthält die Notiz, daß der
Protonotar Georg von Sachenkirch das Buch 1451 angeschafft habe. Ueber
die Familie Näheres in d. Zeitschr. d. Ver. f. Gesch. Schles. IX, 196.]
[447: Nicht ausübender Künstler, sondern Aedil. 1468 heißt er der
alte (gewesene) Baumeister und schwört Urfehde, nachdem er wegen
eigenmächtigen Verkaufs städtischer Büchsen mit Gefängniß war bestraft
worden. (Lib. prosc.) -- Der Name in der Form Volandt auch 1582 in
Script. rer. Sil. XI, 75.]
[448: Ein Dorf gleiches Namens unweit der Ruine Nimmersatt bei
Bolkenhain.]
[449: Bögendorf bei Schweidnitz.]
[450: vorgebracht; sonst auch: vollbracht.]
[451: Vogt, mhd. voget, voit.]
[452: Laasan, Kr. Striegau.]
[453: Kumpane, Helfershelfer; auch kommt dieses Wort in Verbindung mit
„Holunken“ in der Bedeutung von „Handlanger“ in schlesischen Rechnungen
des 16. Jahrh. vor.]
[454: /nicht enteten/, nicht thäten; /en/ ist mhd. Negationspartikel.]
[455: überhöben, ihn mit solchen verschonten.]
[456: sich gegen ihnen (sie), ihnen gegenüber, müssen schützen.]
Sprüche auf alten Trinkgläsern und Flaschen.
Ein treües Hertz hab Ich
Ein treües Hertz lieb Ich
ein treües Hertz Soll bey mir sein
weil mir gott gindt das leben mein.
Welcher mir den trunckh versagt
der muß wohl sein ein man Verzagt.
Bruder mein
Kom zu Mir herein
Auff eine Kane Bier oder Wein.
Mein Hertz in Mir
theillt Ich Mit dir.
Darine steckt
was mir gutt schmeckt.
Wildtu borgen
So kom morgen.
Lieber entzwey
Als einmahl untreu.
/Stockerau/ in Niederösterreich. C. M. /Blaas/.
(Mit einer Beilage.)
Verantwortliche Redaction: Dr. A. /Essenwein/. Dr. G. K.
/Frommann/.
Verlag der literarisch-artistischen Anstalt des germanischen Museums in
Nürnberg.
Gedruckt bei U. E. /Sebald/ in Nürnberg.