[205: Vorstadt von Magdeburg im Süden.]
[206: Stadt an der Saale, einige Meilen südlich von Magdeburg.]
Zur Verdeutschung des Aristoteles.
Der Schreiber der aus Füssen stammenden Maihinger Handschrift II. Lat.:
1 fol., num 27, welcher nach den Sermones des Jacobus de Voragine auf
Blatt 157 die Subscriptio gibt: „qui me scribebat Theodricus Huͦber
nomen habebat anno 1423“, hat auf Blatt 239, wie H. Baron v. Löffelholz
lange vor mir beobachtet hat, an die Sermones breves Saxonis in stark
compendierter Schrift eine Columne von 43 Büchertiteln angefügt. Die
meisten derselben beziehen sich auf Bestandtheile der Bibel, die
übrigen auf Aristotelische Werke. Voran steht immer die lateinische,
beziehungsweise griechische oder hebräische Form des Titels, welcher
dann -- oft sonderbar genug -- eine deutsche Uebersetzung beigegeben
wird:
Genesis daz puch der geschepff
(folgen 25 biblische Titel)
Pery a ^{nias}[207] der wedawtung[208] der red
Priorum der vorgenten red
Posteriorum der nach red
Topicorum der letzten red
Elencorum der wewarten[209] red
Methaphysica der hochen natur
Methaurorum[210] dez geschitzd[211] der lüfft
Physicorum von der natur
Polliticorum von der stat sidt
Yconomicorum der haws geschäfft
Ethicorum der werltlichen siten
De generatione et corruptione von den element puchen
De sensu et sensato[212] von synnen & von siten.
(Folgen 4 biblische Titel.)
/Dinkelsbühl./ /Georg Schepß./