Diese zweite Larve hat bereits im wesentlichen die Gestalt des
erwachsenen Tieres, zunächst aber noch nicht dessen Grösse. Durch
schnelles Wachstum erreicht sie dieselbe aber bald und begiebt sich an
einen Ort, wo sie die zweite Larvenruhe durchmachen kann. Zu diesem
Zweck entleert sie einen Tropfen ihres Speichelvorrats und heftet
dadurch ihren langen Schnabel an die Unterlage fest an. Die Glieder
verlieren ihre Beweglichkeit und der Leibesinhalt gestaltet sich noch
einmal zu einem neuen Tiere um. Nach etwa zehn Tagen durchbricht
letzteres die schützende Haut der ruhenden Larve. Nunmehr ist das Tier
ausgebildet und erfährt nur noch ein Grössenwachstum.
Anhang.
Tabelle zur Bestimmung der bis jetzt bekannt gewordenen Gattungen der
Hydrachniden.
1. Die Augen nahe bei einander, der Mittellinie des Körpers
sehr genähert 2.
Die Augen in zwei weit von einander getrennte Gruppen
gesondert, dem Seitenrande des Körpers genähert 3.